Vinzenz Kotzina
Vinzenz Kotzina (* 30. März 1908 in Neunkirchen, Niederösterreich; † 13. April 1988 in Gutau, Oberösterreich) war ein österreichischer Politiker (ÖVP).
Vinzenz Kotzina besuchte von 1919 bis 1926 die Realschule Wiener Neustadt in Wiener Neustadt. Er absolvierte ein Studium an den Universitäten Wien und Freiburg im Üechtland.
Er war Stellvertretender Landessekretär des Landesgewerbeverbandes von Oberösterreich, dann Kammeramtsdirektor der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Oberösterreich. Er war Gründungsmitglied des Oberösterreichischen Wirtschaftsbundes. Von 1962 bis 1974 war Kotzina Abgeordneter zum Nationalrat. Von 1963 bis 1966 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau, von 1966 bis 1970 Bundesminister für Bauten und Technik.
Er war seit dem Studium Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.Ö.H.V. Amelungia Wien und K.D.St.V. Teutonia Freiburg im Üechtland.
Weblinks
- Vinzenz Kotzina auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
- Archivaufnahmen mit Vinzenz Kotzina im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek (Parlamentsdebatten, Radiobeiträge)
Personendaten | |
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NAME | Kotzina, Vinzenz |
KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat |
GEBURTSDATUM | 30. März 1908 |
GEBURTSORT | Neunkirchen (Niederösterreich) |
STERBEDATUM | 13. April 1988 |
STERBEORT | Gutau |
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Wappen der Republik Österreich: Nicht gesetzeskonforme Version des österreichischen Bundeswappens, umgangssprachlich „Bundesadler“, in Anlehnung an die heraldische Beschreibung des Art. 8a Abs. 3 Bundes-Verfassungsgesetz mit zwar nach Wappengesetz detailliertem, aber schwarzem statt grauem Gefieder, mit zu grellem Gelb sowie mit inkorrekter Darstellung des Bindenschilds, da die weiße Binde zu breit und der untere rote Balken zu schmal sowie der Spitz, statt halbrund zu sein, zu flach gerundet ist:
Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch einen Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Der Wappenadler versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“