Karl Pisa
Karl Pisa (* 26. März 1924 in Wien; † 26. Oktober 2015[1]) war ein österreichischer Journalist, Buchautor und Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP).
Leben
Von 1961 bis 1967 war er Bundespressereferent der ÖVP, dann kurze Zeit Leiter der Abteilung Politik und Zeitgeschichte im soeben von Gerd Bacher mit dem Ziel einer Rundfunkreform übernommenen ORF, der staatlichen Hörfunk- und Fernsehanstalt. Vom 19. Jänner 1968 bis 2. Juni 1969 gehörte er, im Zuge einer größeren Regierungsumbildung (neuer Vizekanzler, vier neue Minister) bestellt, der Bundesregierung Klaus II als Informations-Staatssekretär im Bundeskanzleramt an.
Werke (Auswahl)
- Österreich, sein Weg nach Europa, 1958.
- Julius Raab, Verantwortung für Österreich, 1961.
- Österreich – das Land der begrenzten Unmöglichkeiten, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1985, ISBN 3-421-06292-7.
- Ideen für Österreich: 50 Jahre Österreichische Volkspartei, Verlag NÖ Pressehaus, St. Pölten 1995, ISBN 3-85326-032-2.
- Ideen, Taten, Zukunftsziele: 50 Jahre Wirtschaftsbund, Österr. Wirtschaftsbund, Wien 1995, ISBN 3-900-63102-6.
- 1945 – Geburt der Zukunft, Edition Steinbauer, Wien 2005, ISBN 3-902494-01-8.
Einzelnachweise
Weblinks
- Audioaufnahmen mit Karl Pisa im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek (Interviews, Radiobeiträge)
- Karl Pisa im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Karl Pisa auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
- Eintrag zu Karl Pisa im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Literatur von und über Karl Pisa im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Personendaten | |
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NAME | Pisa, Karl |
KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Journalist, Buchautor und Politiker |
GEBURTSDATUM | 26. März 1924 |
GEBURTSORT | Wien |
STERBEDATUM | 26. Oktober 2015 |
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Wappen der Republik Österreich: Nicht gesetzeskonforme Version des österreichischen Bundeswappens, umgangssprachlich „Bundesadler“, in Anlehnung an die heraldische Beschreibung des Art. 8a Abs. 3 Bundes-Verfassungsgesetz mit zwar nach Wappengesetz detailliertem, aber schwarzem statt grauem Gefieder, mit zu grellem Gelb sowie mit inkorrekter Darstellung des Bindenschilds, da die weiße Binde zu breit und der untere rote Balken zu schmal sowie der Spitz, statt halbrund zu sein, zu flach gerundet ist:
Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch einen Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Der Wappenadler versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“