IndyCar Series 2011

IZOD IndyCar Series 2011
Meister
Fahrer:Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dario Franchitti
Rookie of the Year:Kanada James Hinchcliffe
Saisondaten
Anzahl Rennen:17
< Saison 2010 Saison 2012 >
Der Sieger der IndyCar Series 2011: Dario Franchitti

Die IndyCar Series 2011 war die 16. Saison der IndyCar Series und die 90. Meisterschaftssaison im US-amerikanischen Formelsport. Es wurden 18 Rennen an 17 Rennwochenenden ausgetragen. Die Saison begann am 27. März in Saint Petersburg und endete am 16. Oktober in Las Vegas.

Dario Franchitti gewann zum vierten Mal die Gesamtwertung. Er setzte sich mit 573 zu 555 Punkten gegen Will Power durch. Die beiden Piloten wechselten sich während der Saison mehrfach auf der Führungsposition ab. James Hinchcliffe wurde Rookie of the year. Power erhielt die Mario-Andretti-Trophäe für den besten Fahrer auf Straßenkursen und Scott Dixon die A.J.-Foyt-Trophäe für den besten Piloten auf den Ovalkursen. Dan Wheldon gewann das Indianapolis 500.

Die Saison wurde durch den tödlichen Unfall Dan Wheldons beim Saisonfinale auf dem Las Vegas Motor Speedway überschattet, der zum Rennabbruch führte.

Regeländerungen

Sportliche Änderungen

Ab 2011 wurde die Regel der Double-Wide-Restarts auf den Ovalkursen eingeführt. In einer Gelbphase reihten sich die überrundeten Piloten hinter den Fahrzeugen in der Führungsrunde ein. Somit wurde verhindert, dass überrundete Piloten beim Restart eine entscheidende Rolle spielen. Die Fahrzeuge würden sich in der letzten Runde unter gelber Flagge gemäß der aktuellen Reihenfolge positionieren. Der führende Pilot musste dabei die innere Bahn wählen.[1] Außerdem wurde eine Commitment-Line bei der Boxeneinfahrt durch Warnhütchen markiert. So wurden Piloten, die sich auf den Weg an die Box befinden, jedoch noch nicht in der Boxengasse sind, nicht mehr benachteiligt, falls es spontan zu einer Gelbphase kam.[1] Bei diesen beiden Änderungen orientierte man sich an der NASCAR.

Die Reihenfolge in der Boxengasse wurde nicht mehr mittels des Punktestands ermittelt, sondern orientierte sich an der Startaufstellung des vorherigen Rennens. Somit sollten Piloten, die ein gutes Qualifying absolviert haben, belohnt werden.[1]

Das erste freie Training dauerte ab der Saison 2011 75 Minuten. In den ersten 45 Minuten durften nur Neulinge und Piloten, die nicht innerhalb der ersten zehn der Fahrerwertung lagen, teilnehmen. Diese Piloten erhielten für diesen Zeitraum einen weiteren Satz Reifen. Für die restlichen 30 Minuten durften auch die jeweils besten zehn Piloten teilnehmen.[1] Im Nicht-Oval-Qualifying, das weiterhin aus drei Abschnitten bestand, durften die Piloten in jedem Abschnitt nur einen Satz Reifen verwenden. Es wurde weiterhin zwischen weichen („Reds“) und härteren („Blacks“) Reifen unterschieden.[1] Um sich für das Rennen zu qualifizieren, durfte die Qualifikationszeit eines Piloten höchstens 105 % der schnellsten Runde betragen. Zuvor galt eine 107-Prozent-Regel.[1]

Vor der Saison gab es Überlegungen das Starterfeld für jedes IndyCar-Rennen, ausschließlich des Indianapolis 500 und des Saisonfinales, auf 26 Teilnehmer zu limitieren.[2] Kurz vor Saisonbeginn distanzierte sich die IndyCar Series allerdings wieder von dieser Idee und führte das Limit nicht ein.[3]

Teams und Fahrer

Alle Teams benutzen Chassis von Dallara, Motoren von Honda und Reifen von Firestone.

TeamNr.FahrerVeranstaltung
Vereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing09Neuseeland Scott Dixon[4]1–17
10Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti[4]1–17
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing38Vereinigte Staaten Graham Rahal[5]1–17
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing83Vereinigte Staaten Charlie Kimball[5]1–17
Vereinigte Staaten Team Penske03Brasilien Hélio Castroneves[6]1–17
06Australien Ryan Briscoe[6]1–17
12Australien Will Power[7]1–17
Vereinigte Staaten Andretti Autosport07Vereinigte Staaten Danica Patrick[8]1–17
26Vereinigte Staaten Marco Andretti1–17
27Vereinigtes Konigreich Mike Conway[9]1–17
28Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay[10]1–17
Vereinigte Staaten Panther Racing04Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand[11]1–17
44Vereinigte Staaten Buddy Rice[12]5, 16, 17
Vereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing11Vereinigte Staaten Davey Hamilton[13]5, 6, 17
22Vereinigtes Konigreich Justin Wilson[14]1–11
Frankreich Simon Pagenaud[15]11
Sudafrika Tomas Scheckter[16]12
Italien Giorgio Pantano[17]13–15
Vereinigte Staaten Townsend Bell[18]16, 17
23Kanada Paul Tracy[19]5
24Brasilien Ana Beatriz[20]1, 3–17
Frankreich Simon Pagenaud[21]2
Vereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises14Brasilien Vitor Meira[22]1–17
41Brasilien Bruno Junqueira[23]5
Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay[24]5
Vereinigte Staaten Dragon Racing08Kanada Paul Tracy[25]3, 6, 9, 10, 17
China Volksrepublik Ho-Pin Tung[26]5
20Kanada Patrick Carpentier[27]5
Vereinigte Staaten Scott Speed[28]5
88China Volksrepublik Ho-Pin Tung13
Vereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus[29]05Japan Takuma Satō[30]1–17
59Venezuela E. J. Viso[30]1–17
82Brasilien Tony Kanaan[31]1–17
Vereinigte Staaten Dale Coyne Racing18Vereinigtes Konigreich James Jakes[32]1–17
19Frankreich Sébastien Bourdais[32]1–4, 9–11, 13–15
Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd[33]5–8, 12, 16, 17
Vereinigte Staaten Newman/Haas Racing02Spanien Oriol Servià[34]2–17
021
06Kanada James Hinchcliffe[35]2–17
Vereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing78Schweiz Simona de Silvestro[36]1–17
Frankreich Simon Pagenaud[37]13
Vereinigte Staaten Conquest Racing34Kolumbien Sebastian Saavedra[38]1–14, 17
Brasilien João Paulo de Oliveira[39]15
Vereinigtes Konigreich Dillon Battistini[40]16
36Vereinigtes Konigreich Pippa Mann[41]5
Vereinigte Staaten Sarah Fisher Racing57Sudafrika Tomas Scheckter[42]17
67Vereinigte Staaten Ed Carpenter[43]5–8, 11–14, 16, 17
Vereinigte Staaten Richard Petty/Andretti Autosport43Vereinigte Staaten John Andretti[44]5
Vereinigte Staaten Rahal Letterman Lanigan Racing15Vereinigtes Konigreich Jay Howard17
30Belgien Bertrand Baguette[45]5
Vereinigtes Konigreich Pippa Mann[46]12, 16, 17
Vereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports17Vereinigtes Konigreich Martin Plowman[47][# 1]11, 13, 14
Japan Hideki Mutoh[48]15
Neuseeland Wade Cunningham16, 17
77Kanada Alex Tagliani[49]1–15
Vereinigtes Konigreich Dan Wheldon[50]16, 17
88Vereinigtes Konigreich Jay Howard[51]5, 6
99Vereinigte Staaten Townsend Bell[52]5
Neuseeland Wade Cunningham[53]6
Vereinigte Staaten Bryan Herta Autosport with Curb/Agajanian98Vereinigtes Konigreich Dan Wheldon[54]5
Kanada Alex Tagliani17
Vereinigte Staaten AFS Racing17Brasilien Raphael Matos[55]1–5
Vereinigte Staaten SH Racing07Sudafrika Tomas Scheckter[56][57][# 2]5, 14
Anmerkungen
  1. Das Auto wird zusammen mit AFS Racing eingesetzt.
  2. Das Auto wurde beim Indianapolis 500 zusammen mit KV Racing Technology und wird in Baltimore zusammen mit Dreyer & Reinbold Racing eingesetzt.

Änderungen bei den Fahrern

Die folgende Auflistung enthält alle Fahrer, die an der IndyCar-Series-Saison 2010 teilgenommen haben und in der Saison 2011 nicht für dasselbe Team wie 2010 starteten.

Fahrer, die ihr Team gewechselt haben:

Fahrer, die in die IndyCar Series einsteigen bzw. zurückkehren:

Fahrer, die die IndyCar Series verlassen haben:

Änderungen während der Saison

Rennkalender

Die IndyCar-Series-Saison 2011 umfasst 18 Rennen auf 17 Strecken.[59] Erst im Februar wurde bekannt gegeben, dass das Saisonfinale in Las Vegas stattfinden wird.[60] Wegen Streckenschäden am Twin Ring Motegi, die durch ein Erdbeben im März 2011 entstanden sind, wurde das Rennen vom Ovalkurse auf den permanenten Straßenkurs verlegt.[61]

Nr.DatumVeranstaltung
(Strecke)
Distanz
(Meilen)
ErsterZweiterDritterPole-PositionSchnellste RundeMeiste Führungsrunden
1.27. MärzVereinigte Staaten Honda Grand Prix of St. Petersburg
(Saint Petersburg) (T)
180Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiAustralien Will PowerBrasilien Tony KanaanAustralien Will PowerBrasilien Hélio CastronevesVereinigtes Konigreich Dario Franchitti
2.10. AprilVereinigte Staaten Honda Indy Grand Prix of Alabama
(Birmingham) (P)
214,2Australien Will PowerNeuseeland Scott DixonVereinigtes Konigreich Dario FranchittiAustralien Will PowerNeuseeland Scott DixonAustralien Will Power
3.17. AprilVereinigte Staaten Toyota Grand Prix of Long Beach
(Long Beach) (T)
167,28Vereinigtes Konigreich Mike ConwayAustralien Ryan BriscoeVereinigtes Konigreich Dario FranchittiAustralien Will PowerVereinigtes Konigreich Dario FranchittiAustralien Ryan Briscoe
4.2. MaiBrasilien Itaipava São Paulo Indy 300
(São Paulo) (T)
139,48Australien Will PowerVereinigte Staaten Graham RahalAustralien Ryan BriscoeAustralien Will PowerSchweiz Simona de SilvestroAustralien Will Power
5.29. MaiVereinigte Staaten Indianapolis 500 Mile Race
(Indianapolis) (O)
500Vereinigtes Konigreich Dan WheldonVereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Graham RahalKanada Alex TaglianiVereinigtes Konigreich Dario FranchittiNeuseeland Scott Dixon
6A.11. JuniVereinigte Staaten Firestone Twin 275
(Fort Worth) (O)
165,87Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiNeuseeland Scott DixonAustralien Will PowerKanada Alex TaglianiVenezuela E. J. VisoVereinigtes Konigreich Dario Franchitti
6B.165,87Australien Will PowerNeuseeland Scott DixonAustralien Ryan BriscoeBrasilien Tony Kanaan[# 1]Neuseeland Scott DixonAustralien Will Power
7.19. JuniVereinigte Staaten The Milwaukee 225
(West Allis) (O)
228,375Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Graham RahalSpanien Oriol ServiàVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigtes Konigreich Dario Franchitti
8.25. JuniVereinigte Staaten Iowa Corn Indy 250
(Newton) (O)
223,5Vereinigte Staaten Marco AndrettiBrasilien Tony KanaanNeuseeland Scott DixonJapan Takuma SatōKanada Alex TaglianiVereinigtes Konigreich Dario Franchitti
9.10. JuliKanada Honda Indy Toronto
(Toronto) (T)
149,175Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayAustralien Will PowerVereinigtes Konigreich Justin WilsonAustralien Will Power
10.24. JuliKanada Honda Indy Edmonton
(Edmonton) (F)
187,435Australien Will PowerBrasilien Hélio CastronevesVereinigtes Konigreich Dario FranchittiJapan Takuma SatōFrankreich Sébastien BourdaisAustralien Will Power
11.7. AugustVereinigte Staaten Honda Indy 200
(Lexington) (P)
191.93Neuseeland Scott DixonVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayNeuseeland Scott DixonNeuseeland Scott DixonNeuseeland Scott Dixon
12.14. AugustVereinigte Staaten MoveThatBlock.com Indy 225
(Loudon) (O)
220,375Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReaySpanien Oriol ServiàNeuseeland Scott DixonVereinigtes Konigreich Dario FranchittiNeuseeland Scott DixonVereinigtes Konigreich Dario Franchitti
13.28. AugustVereinigte Staaten Indy Grand Prix of Sonoma
(Sonoma) (P)
172,725Australien Will PowerBrasilien Hélio CastronevesAustralien Ryan BriscoeAustralien Will PowerAustralien Will PowerAustralien Will Power
14.4. SeptemberVereinigte Staaten Baltimore Grand Prix
(Baltimore) (T)
153Australien Will PowerSpanien Oriol ServiàBrasilien Tony KanaanAustralien Will PowerAustralien Will PowerAustralien Will Power
15.18. SeptemberJapan Indy Japan: The Final
(Motegi) (P)
187,929Neuseeland Scott DixonAustralien Will PowerVereinigte Staaten Marco AndrettiNeuseeland Scott DixonItalien Giorgio PantanoNeuseeland Scott Dixon
16.2. OktoberVereinigte Staaten Kentucky Indy 300
(Sparta) (O)
296Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigtes Konigreich Dario FranchittiNeuseeland Scott DixonAustralien Will PowerVereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigtes Konigreich Dario Franchitti
17.16. OktoberVereinigte Staaten IZOD INDYCAR World Championships Presented by Honda
(Las Vegas) (O)
18,528abgebrochen[# 2]Brasilien Tony Kanaan[# 3]Venezuela E. J. VisoBrasilien Tony Kanaan[# 4]
Anmerkungen
  1. gelost, kein Bonuspunkt
  2. Das Rennen wurde nach einem Massenunfall, in dem 15 der 34 gestarteten Piloten involviert waren, in der 13. Runde abgebrochen. Dan Wheldon starb wenig später an den Folgen des Unfalls. Das Rennen ging nicht in die Wertung ein, da hierfür 50 % der Renndistanz + 1 Runde hätten absolviert werden müssen.
  3. Tony Kanaan erhielt zunächst den Bonuspunkt für die Pole-Position. Da das Rennen nachträglich aus den offiziellen Statistiken entfernt wurde, verlor Kanaan den Bonuspunkt.
  4. Tony Kanaan führte das Rennen durchgängig an, erhielt aber keine Bonuspunkte, da das Rennen abgebrochen wurde.

Rennberichte

1. Veranstaltung: Honda Grand Prix of St. Petersburg

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing2:00:59,6886
2Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske+ 7,1612
3Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus+ 16,1045
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:01,9625
SRBrasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske1:03,8683
Sieger Dario Franchitti

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Der Honda Grand Prix of St. Petersburg in den Streets of St. Petersburg, Saint Petersburg, Florida, Vereinigte Staaten fand am 27. März 2011 statt und ging über eine Distanz von 100 Runden à 2,897 km, was einer Gesamtdistanz von 289,682 km entspricht.

Gleich in der ersten Kurve des Rennens war es zu einer Massenkollision gekommen, welche den Ausfall oder zumindest mehrere Runden Rückstand für diverse Topfahrer zur Folge hatte. Bei dem anschließenden Neustart kam es in dem durch den neu eingeführten Neustart in Zweierreihen engen Feld sofort wieder zu Kollisionen – eine Konstellation, die sich im weiteren Rennverlauf mehrfach wiederholte. Dario Franchitti gewann das Rennen vor Will Power und Tony Kanaan, der den dritten Platz bis zum Ende des Rennens gegen Simona de Silvestro verteidigen musste, welche das beste Ergebnis ihrer Karriere einfuhr.[62]

Der viermalige Champ-Car-Meister Sébastien Bourdais, der bei diesem Rennen sein Comeback im nordamerikanischen Monoposto-Rennsport geben sollte, musste nach einem Unfall im Warm-Up auf den Start verzichten, da sein Auto nicht rechtzeitig repariert werden konnte.[63] Im Rennen zogen sich die beiden Dreyer & Reinbold-Piloten Justin Wilson und Ana Beatriz jeweils eine Handgelenksfraktur zu. Während Wilson ohne operativen Eingriff keine Pause benötigte,[64] musste Beatriz nach einer Operation ein Rennen pausieren.[21]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0110Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1002:00:59,68860294
0212Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske100+ 7,16120106
0382Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus100+ 16,10450800
0478Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing100+ 16,56161700
0505Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus100+ 29,94351100
0677Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports100+ 30,46551000
0717Brasilien Raphael MatosVereinigte Staaten AFS Racing100+ 31,52271600
0814Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises100+ 35,72911300
0902Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing100+ 49,14321500
1022Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing100+ 56,80250600
1104Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing100+ 1:02,97472400
1207Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport100+ 57,34181900
1334Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing098+ 2 Runden2500
1424Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing098+ 2 Runden2000
1518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing097+ 3 Runden2200
1609Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing096+ 4 Runden0300
1738Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing096+ 4 Runden1200
1806Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske095+ 5 Runden0500
1959Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus094+ 6 Runden2100
2003Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske085+ 15 Runden0900
2128Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport058DNF1400
2283Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing038DNF2300
2327Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport001DNF0400
2426Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport001DNF0700
2519Frankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing000DNS1800

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

2. Veranstaltung: Honda Indy Grand Prix of Alabama

PlatzFahrerTeamZeit
1Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske2:14:42,9523
2Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 3,3828
3Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 15,5243
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:11,4546
SRNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:13,8666
(c) Thilo Parg, CC BY-SA 3.0
Das Feld in Kurve 5

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Der Honda Indy Grand Prix of Alabama im Barber Motorsports Park, Birmingham, Alabama, Vereinigte Staaten fand am 10. April 2011 statt und ging über eine Distanz von 90 Runden à 3,701 km, was einer Gesamtdistanz von 333,134 km entspricht.

Das Rennen war durch mehrere Gelbphasen und Restarts geprägt. Im Verlauf des Rennens entwickelte sich ein Duell zwischen Will Power, der von der Pole-Position startete, und Scott Dixon um den Sieg. Power behielt die Führung allerdings bei jedem Restart und erzielte schließlich einen Start-Ziel-Sieg vor dem Ganassi-Duo Dixon und Dario Franchitti sowie Marco Andretti und Oriol Servià. Um den sechsten Platz entwickelte sich zwischenzeitlich ein Duell zwischen Danica Patrick und Tony Kanaan, bei dem sich Kanaan durchsetzte. Patrick, deren Reifen abgebaut hatten, musste schließlich noch einen weiteren Stopp absolvieren und beendete das Rennen als 17. Ihr Kontrahent Kanaan fiel insbesondere dadurch auf, dass er in der Startrunde zehn Gegner überholte.[66]

Simon Pagenaud, der bei diesem Rennen als Vertretung für die verletzte Ana Beatriz sein Debüt in der IndyCar Series gab, kam auf dem achten Platz ins Ziel.[67]

Power übernahm mit dem Sieg die Führung in der Meisterschaft.

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0112Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske902:14:42,95230190
0209Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing90+ 3,38280300
0310Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing90+ 15,52430700
0426Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport90+ 28,96010900
0502Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing90+ 29,88170600
0682Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus90+ 30,38532400
0703Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske90+ 30,78070400
0824Frankreich Simon PagenaudVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing90+ 31,20952300
0978Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing90+ 32,58121300
1083Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing90+ 35,00382100
1119Frankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing90+ 35,98832000
1214Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises90+ 42,64401900
1304Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing90+ 44,29501500
1428Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport90+ 1:00,74271700
1577Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports90+ 1:10,68791200
1605Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus90+ 1:12,17191100
1707Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport89+ 1 Runde2200
1838Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing88+ 2 Runden1000
1922Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing62DNF0500
2017Brasilien Raphael MatosVereinigte Staaten AFS Racing62DNF1400
2106Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske57DNF0200
2227Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport45DNF1600
2359Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus40DNF1800
2406Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing40DNF0800
2518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing30DNF2500
2634Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing27DNF2600

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

3. Veranstaltung: Toyota Grand Prix of Long Beach

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport1:53:11,1000
2Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske+ 6,3203
3Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 6,7163
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:09,0649
SRVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:10,6597
Danica Patrick beendete das Rennen auf Platz 7

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Der Toyota Grand Prix of Long Beach auf dem Long Beach Grand Prix Circuit, Long Beach, Kalifornien, Vereinigte Staaten fand am 17. April 2011 statt und ging über eine Distanz von 85 Runden à 3,167 km, was einer Gesamtdistanz von 269,211 km entspricht.

In der Anfangsphase des Rennens setzten sich Will Power, Ryan Hunter-Reay und Mike Conway vom restlichen Feld ab. Durch die ersten Boxenstopps kam es zu mehreren Positionsverschiebungen an der Spitze. Während Ryan Briscoe mit einer anderen Strategie die Führung vor Power und Hunter-Reay übernahm, fiel Conway durch einen Fehler beim Boxenstopp auf den 22. Platz zurück. In der zweiten Hälfte des Rennens kam es zu einem folgenreichen Unfall bei einem Restart. Während Briscoe die Führung gegen Hunter-Reay und Power verteidigte, bremste Hélio Castroneves zu spät und drehte seinen Penske-Teamkollegen Power. Eine Strafe gegen Castroneves wurde nicht ausgesprochen.[68] Nachdem es zu einer weiteren Gelbphase gekommen war, schied Hunter-Reay mit einem Getriebeschaden aus. Währenddessen war sein Teamkollege Conway wieder in die Spitzengruppe gefahren und übernahm 13 Runden vor Schluss die Führung von Briscoe.

Conway erzielte schließlich seinen ersten IndyCar-Sieg im dritten Rennen nach seinem Comeback. Briscoe wurde vor Franchitti, der die Meisterschaftsführung übernahm, Zweiter. Auf dem vierten Platz kam James Hinchcliffe, der sein zweites IndyCar-Rennen absolvierte, ins Ziel.[69]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0127Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport8501:53:11,10000314
0206Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske85+ 6,32031235
0310Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing85+ 6,71630700
0406Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing85+ 9,17051100
0577Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports85+ 16,01770904
0602Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing85+ 16,89660400
0707Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport85+ 17,50162000
0882Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus85+ 18,96551000
0914Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises85+ 19,47231300
1012Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske85+ 19,89090129
1117Brasilien Raphael MatosVereinigte Staaten AFS Racing85+ 20,46601900
1203Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske85+ 20,77840600
1338Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing85+ 21,34641600
1434Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing85+ 23,11371500
1518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing85+ 24,59262300
1608Kanada Paul TracyVereinigte Staaten Dragon Racing85+ 1:03,75782500
1704Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing85+ 1:10,90012700
1809Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing84+ 1 Runde0801
1924Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing83+ 2 Runden2600
2078Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing82+ 3 Runden1800
2105Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus81+ 4 Runden2200
2222Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing78DNF0500
2328Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport72DNF0202
2483Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing66DNF2400
2559Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus59DNF1700
2626Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport37DNF1400
2719Frankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing27DNF2100

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

4. Veranstaltung: Itaipava Sao Paulo Indy 300 presented by Nestle

PlatzFahrerTeamZeit
1Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske2:04:05.2964
2Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing+ 4,6723
3Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske+ 7,9037
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:21,8958
SRSchweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing1:39,8231
(c) Silvio Chiozini, CC BY 3.0
Die Start-Ziel-Gerade am 1. Mai

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Das Itaipava Sao Paulo Indy 300 presented by Nestle in den Streets of São Paulo, São Paulo, Brasilien fand am 1. und 2. Mai 2011 statt und ging über eine Distanz von 55 Runden à 4,081 km, was einer Gesamtdistanz von 224,471 km entspricht.

Das Rennen wurde planmäßig am Sonntag bei starken Regenfällen gestartet. Zunächst kam es zu einer Startkollision, in die Dario Franchitti, Hélio Castroneves, Danica Patrick, Tony Kanaan und Simona de Silvestro verwickelt waren.[70] Nach einer halben Stunde wurde das Rennen zunächst für zweieinhalb Stunden unterbrochen. Anschließend wurden weitere fünf Runden absolviert, bis das Rennen für den Sonntag endgültig abgebrochen und auf Montag verschoben wurde. Insgesamt fanden am Sonntag 15 Runden statt.[71]

Am Montag wurde das Rennen schließlich erneut auf nasser Strecke gestartet. Alle Piloten traten an, hatten aber teilweise schon mehrere Runden Rückstand. Will Power, der das Rennen am Sonntag durchgängig angeführt hatte, blieb auch am Montag zunächst in Führung. Nach einem Restart in Runde 26 musste Power die Führung an Takuma Satō abgeben. Während die meisten Piloten in einer Gelbphase um Runde 37 einen weiteren Boxenstopp absolvierten, blieb Satō draußen und versuchte, die noch ausstehende halbe Stunde Rennen durchzufahren. Eine ähnliche Strategie verfolgte Marco Andretti, der hinter Satō auf dem zweiten Platz lag. Da es zu keiner weiteren Gelbphase kam und die Strecke abtrocknete, ging diese Strategie nicht auf. Andretti absolvierte seinen Stopp in der 47., Satō in der 49. Runde. Andretti, der auf Slicks wechselte, fiel schließlich auf den 14., Satō auf den 8. Platz zurück.

Da wegen der nassen Verhältnisse das Renntempo langsamer war, wurde das Rennen nach Ablauf des 2-Stunden-Limits abgebrochen. Power setzte sich durch und gewann das Rennen vor Graham Rahal und Ryan Briscoe. Power übernahm damit wieder die Führung in der Fahrerwertung.[72] Die schnellste Runde erzielte de Silvestro, die zwar mit den Fahrzeugen an der Spitze mithielt, wegen der Startkollision am Sonntag allerdings neun Runden zurücklag und auf Platz 20 ins Ziel kam.[73]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0112Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske552:04:05,29640132
0238Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing55+ 4,67230500
0306Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske55+ 7,90370400
0410Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing55+ 10,14700600
0502Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing55+ 15,81881600
0627Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport55+ 16,67750900
0722Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing55+ 20,01310800
0805Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus55+ 23,29241023
0906Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing55+ 25,29241100
1004Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing55+ 31,31722200
1134Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing55+ 36,42612300
1209Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing55+ 42,19740300
1359Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus55+ 45,82662600
1426Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport55+ 1:24,56341500
1518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing55+ 1:26,27832400
1683Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing54+ 1 Runde1800
1714Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises53+ 2 Runden1400
1828Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport50DNF0200
1977Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports48+ 7 Runden2000
2078Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing46+ 9 Runden1300
2103Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske46+ 9 Runden0700
2282Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus46+ 9 Runden2100
2307Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport46+ 9 Runden1700
2424Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing31DNF2500
2517Brasilien Raphael MatosVereinigte Staaten AFS Racing28DNF1900
2619Frankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing20DNF1200

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

5. Veranstaltung: 95. Indianapolis 500

Das Indianapolis 500 wurde 2011 als 100-jähriges Jubiläum gefeiert, da das erste Rennen 1911 stattfand. Da während der beiden Weltkriege einige Rennen ausgefallen sind, handelte es sich um die 95. Ausgabe des Rennens.

Bereits im Vorfeld der Qualifikation hatten einige Zwischenfälle von sich Reden gemacht. Simona de Silvestro hatte zwei Tage zuvor ihren Einsatzwagen bei einem Unfall verloren und sich bei diesem Verbrennungen an beiden Händen zugezogen.[74] Unmittelbar vor dem Training hatte zudem Ryan Briscoe sein Einsatzauto zerstört. Beide mussten daher mit einem technisch nicht ganz gleichwertigen Ersatzauto die Qualifikation antreten.[75]

Qualifying

Die Qualifikation wurde wie schon im vergangenen Jahr an zwei Tagen ausgefahren, wobei am ersten Tag 24 Startplätze zu vergeben waren. Theoretisch bewarben sich 40 Starter um die 33 Startplätze.

Relativ früh im Training zerstörte der für Dragon Racing startende Chinese Ho-Pin Tung seinen einzigen Wagen gleich im ersten Versuch, womit dieses Fahrzeug zurückgezogen wurde – die vorherigen Runden dieses Qualifikationsversuches hätten für eine klare Qualifikation gereicht. Der zweite Wagen von Dragon Racing verzichtete am ersten Tag auf Qualifikationsversuche, nachdem es Meinungsverschiedenheiten mit dem Fahrer Scott Speed über die Fahrbarkeit des Wagens gab.[76] Anders als im Vorjahr waren die Stammfahrer der Serie nicht haushoch überlegen, sondern viele von ihnen mühten sich mit dem Erreichen eines Platzes unter den ersten 24 vergebens ab. Dadurch waren nach dem ersten Tag unter anderem alle vier Stammfahrer von Andretti Autosport (Marco Andretti, Mike Conway, Ryan Hunter-Reay und Danica Patrick), Paul Tracy (Dreyer & Reinbold), Ryan Briscoe (Penske) und die Ganassi-Autos von Graham Rahal und Charlie Kimball nicht qualifiziert. Im Gegensatz dazu hatte Simona de Silvestro sich trotz ihrer Handverletzung als 24. qualifiziert.[77]

Ganz vorne qualifizierte sich überraschend Alex Tagliani (Sam Schmidt) vor Scott Dixon (Ganassi) und Oriol Servià (Newman/Haas). Die weiteren Plätze unter den Top 9, die am Abend noch einmal ihre Positionen untereinander ausfuhren, waren nicht weniger überraschend: Vier der Fahrer hatten bei diesem Rennen ihren ersten Start in der IndyCar-Series-Saison 2011. Buddy Rice (Panther) war gar seit zwei Jahren nicht mehr in einem IndyCar gesessen.[78] Während im Vorjahr noch die großen Teams Penske und Ganassi das Geschehen dominierten, waren diese dieses Jahr deutlich gehemmt: Ganassi hatte bei beiden qualifizierten Autos Benzinprobleme, Penske war einzig mit dem auf Ovalen sonst eher schwächeren Will Power überhaupt in den Top 9.[77]

Der zweite Tag begann erneut mit einem Unfall, diesmal war es Patrick Carpentier, der bei Dragon Racing als Ersatz für Scott Speed fahren sollte. Danach zog sich das Team vom diesjährigen Indianapolis 500 zurück.[27] Während sich die meisten der oben genannten Fahrer am zweiten Tag relativ klar qualifizierten, galt dies mit Ausnahme von Danica Patrick nicht für die Autos von Andretti Autosport. Mike Conway gelang in seinen Versuchen keine einzige Runde, die auch nur ansatzweise ausgereicht hätte. Zehn Minuten vor Ende des Trainings ergab sich nun folgende Situation: Ryan Hunter-Reay und Marco Andretti waren als 32. und 33. am Ende des Feldes qualifiziert; neben diesen hatten lediglich die beiden bisher nicht qualifizierten Autos von Dale Coyne (James Jakes und Alex Lloyd) noch einen Versuch. In der Reihenfolge Lloyd, Jakes, Andretti und Hunter-Reay stellten sich diese nun für einen Versuch an, wobei die Zeit nur knapp für drei der vier reichen würde. Als erstes qualifizierte sich Lloyd klar für das Rennen, womit er Andretti verdrängte. Nun folgte ein Versuch von Jakes, der sich jedoch als vergebens erwies. 50 Sekunden vor dem Ende startete nun Andretti den Versuch, sich für das Rennen zu qualifizieren – zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass nur zwei der vier Andretti-Autosport-Autos am Rennen teilnehmen würden; er oder Hunter-Reay. Tatsächlich war Andretti in der Lage, sich sogar als 28. für das Rennen zu qualifizieren.[79]

Einen Tag nach der Qualifikation gab das Team A. J. Foyt Enterprises bekannt, dass Bruno Junqueira in dem Auto mit der Nummer 41 für das Rennen durch Ryan Hunter-Reay ersetzt wird. Damit war Junqueira nach 2009, wo er zu Gunsten seines damaligen Teamkollegen Alex Tagliani bei Conquest Racing verzichten musste, zum zweiten Mal Opfer eines nachträglichen Fahrerwechsels. In beiden Fällen ging es bei den Wechseln darum, dass ein regulärer IndyCar-Fahrer noch Meisterschaftspunkte einfahren konnte. Ungewöhnlich war dieses Mal jedoch ein Wechsel über Teamgrenzen hinaus, der seitens Foyt unter anderem mit der Tatsache, dass Hunter-Reay der siegreichste aktive US-amerikanische Fahrer ist und mit Sponsorverpflichtungen begründet wurde.[80]

Rennen

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigtes Konigreich Dan WheldonVereinigte Staaten Bryan Herta Autosport with Curb/Agajanian2:56:11,7267
2Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing+ 2,1086
3Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing+ 5,5949
PPKanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports2:38,2613
SRVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing40,0593
J. R. Hildebrand in Kurve 1 nach dem Rennen
Dan Wheldon gewann auf den letzten Metern

Streckentyp: Ovalkurs (Superspeedway)

Das 95. Indianapolis 500 auf dem Indianapolis Motor Speedway, Indianapolis, Indiana, Vereinigte Staaten fand am 29. Mai 2011 statt und ging über eine Distanz von 200 Runden à 4,023 km, was einer Gesamtdistanz von 804,672 km entspricht.

Das Rennen wurde zunächst überraschend deutlich von den beiden Ganassi-Fahrern Scott Dixon und Dario Franchitti bestimmt. Alex Tagliani war der einzige Pilot, der mithalten konnte, der aber später aufgrund eines technischen Problems zunächst zurückfiel und in der Folge auch noch in der Mauer landete. Wenig später schied auch Taglianis Teamkollege, Townsend Bell nach einer Kollision mit Briscoe aus. Die dadurch ausgelöste Gelb-Phase war die letzte dieses Rennens, in dem es im Gegensatz zu den Vorjahren zu keinen Unfällen mit ernsthaften Verletzungen kam.

Kurz vor Schluss erwies sich das Rennen einmal mehr als Benzinpoker, bei dem einige Fahrer – insbesondere Danica Patrick und Bertrand Baguette, die beide einige Runden führten – auf ihr Heil in der Flucht und einen kurzen Boxenstopp; andere in extrem langsamen Rundenzeiten – hier insbesondere Franchitti und J. R. Hildebrand – suchten. Die Flucht-Strategie erwies sich ganz und gar nicht als hilfreich; die langsame funktionierte insbesondere für Franchitti ebenfalls nicht. Als Baguette vier Runden vor Schluss an die Box musste, übernahm Hildebrand in seinem ersten Indianapolis 500 die Führung. Diese behielt er mit praktisch leeren Tank bis in die allerletzte Kurve. In dieser verlor er jedoch bei einer Überrundung von Charlie Kimball die Kontrolle über seinen Wagen und landete in der Mauer. An dieser entlang rutschte er nun ins Ziel, verlor dabei aber die Führung an Dan Wheldon. Der Brite Wheldon, der sein erstes Rennen der Saison überhaupt bestritt, gewann damit zum zweiten Mal das Indianapolis 500. Für sein Team, Bryan Herta Autosport, war es wiederum das zweite IndyCar-Rennen überhaupt. Damit wurde zum ersten Mal seit 2005 wieder ein Oval-Rennen von einem Fahrer gewonnen, der nicht für eines der drei großen Teams – Andretti, Ganassi bzw. Penske – fuhr. Hildebrand wurde als Zweiter gewertet, womit zum vierten Mal in Folge ein Fahrer von Panther Racing diesen Platz belegte. Graham Rahal kam auf dem dritten Platz ins Ziel.

Für die drei klassischen Topteams war das Rennen weniger erfolgreich. Ganassi war mit seinen beiden Topautos am Anfang dominant, wurde aber am Ende vom Verbrauch gestoppt. Bester Ganassi-Pilot war Rahal. Für Andretti Autosport fiel einzig Danica Patrick auf, wobei sich Marco Andretti zumeist nicht weit dahinter befand und schließlich mit dem neunten Platz die beste Platzierung für das Team erzielte. Das Team Penske hatte den Ausfall von Ryan Briscoe, einen missglückten Boxenstopp mit einem verlorenen Rad bei Will Power und einen Reifenschaden bei Hélio Castroneves zu verbuchen. Mit einer Runde Rückstand wurde Power als 14. bester Pilot des Teams.[81]

Wheldon saß bei seinem Sieg im wahrscheinlich ältesten Dallara-Chassis (Baujahr 2003) des ganzen Feldes.[82]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0198Vereinigtes Konigreich Dan WheldonVereinigte Staaten Bryan Herta Autosport with Curb/Agajanian2002:56:11,72670601
0204Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing200+ 2,10861207
0338Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing200+ 5,59492906
0482Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus200+ 7,48702200
0509Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing200+ 9,54340273
0602Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing200+ 9,54350318
0730Belgien Bertrand BaguetteVereinigte Staaten Rahal Letterman Lanigan Racing200+ 23,96311411
0807Sudafrika Tomas ScheckterVereinigte Staaten SH Racing200+ 24,32992100
0926Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport200+ 25,47112700
1007Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport200+ 26,44832510
1167Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing200+ 27,03750803
1210Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing200+ 56,41670951
1383Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing199+ 1 Runde2800
1412Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske199+ 1 Runde0500
1514Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises199+ 1 Runde1100
1622Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing199+ 1 Runde1900
1703Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske199+ 1 Runde1600
1844Vereinigte Staaten Buddy RiceVereinigte Staaten Panther Racing198+ 2 Runden0700
1919Vereinigtes Konigreich Alex LloydVereinigte Staaten Dale Coyne Racing198+ 2 Runden3000
2036Vereinigtes Konigreich Pippa MannVereinigte Staaten Conquest Racing198+ 2 Runden3100
2124Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing197+ 3 Runden3200
2243Vereinigte Staaten John AndrettiVereinigte Staaten Richard Petty/Andretti Autosport197+ 3 Runden1700
2341Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises197+ 3 Runden3300
2411Vereinigte Staaten Davey HamiltonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing193+ 7 Runden1500
2523Kanada Paul TracyVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing175+ 25 Runden2400
2699Vereinigte Staaten Townsend BellVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports157DNF0400
2706Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske157DNF2600
2877Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports147DNF0120
2906Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing099DNF1300
3088Vereinigtes Konigreich Jay HowardVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports060DNF2000
3178Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing044DNF2300
3259Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus027DNF1800
3305Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus020DNF1000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

6. Veranstaltung: Firestone Twin 275s

Bei den Firestone Twin 275s auf dem Texas Motor Speedway, Fort Worth, Texas, Vereinigte Staaten fanden am 11. Juni 2011 zwei Rennen statt, die jeweils über eine Distanz von 114 Runden à 2,342 km, was einer Gesamtdistanz von 266,942 km entspricht, gingen. Für jedes Rennen wurden halbe Punkte vergeben, wobei halbe Punkte abgerundet wurden.

Während die Startaufstellung für das erste Rennen wie üblich durch ein Qualifying ermittelt wurde, entschied das Los über die Startaufstellung des zweiten Rennens.

Abgesehen vom Indianapolis 500 traten mit 30 Fahrern zu den Firestone Twin 275s erstmals wieder mindestens 30 Fahrer an, wie in der Saison 1997, wo beim Saisonfinale 31 Fahrzeuge gemeldet waren.[83]

Dan Wheldon, der Sieger des Indianapolis 500, das zwei Wochen zuvor stattfand, arbeitete bei dieser Veranstaltung als Kommentator für den US-amerikanischen Fernsehsender Versus.[82]

Erstes Rennen

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing54:47,2787
2Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 0,0527
3Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske+ 0,2064
PPKanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports48,6834
SRVenezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus24,2205

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das erste Rennen wurde überlegen von Dario Franchitti vor seinem zeitweise nach hinten abblockenden Teamkollegen Scott Dixon und Will Power gewonnen. Franchitti übernahm bereits beim Start die Führung vom Pole-Setter Alex Tagliani. Wie schon in Indianapolis vermochte Tagliani die Geschwindigkeit über die Renndistanz nicht halten. Für die einzige Gelb-Phase sorgte eine Kollision zwischen Charlie Kimball und Wade Cunningham. Letzterer absolvierte bei dem Rennen seinen ersten IndyCar-Einsatz überhaupt. Allgemein hatten sich die Fahrer über das Rennen zurückgehalten, um keinen Ausfall zu provozieren, der auch einen Nachteil für das zweite Rennen bedeutet hätte.

Bis zur einzigen Gelbphase des Rennens lag die Durchschnittsgeschwindigkeit mit 335 km/h auf Rekordniveau.[84]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0110Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing11454:47,278702110
0209Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing114+ 0,052707001
0312Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske114+ 0,206403000
0477Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports114+ 0,410901001
0505Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus114+ 1,417404000
0606Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske114+ 1,433709000
0759Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus114+ 2,112719000
0814Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises114+ 2,535512001
0938Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing114+ 2,814620000
1003Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske114+ 4,338813001
1182Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus114+ 4,784206000
1208Kanada Paul TracyVereinigte Staaten Dragon Racing114+ 7,011421000
1326Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport113+ 1 Runde23000
1419Vereinigtes Konigreich Alex LloydVereinigte Staaten Dale Coyne Racing113+ 1 Runde25000
1588Vereinigtes Konigreich Jay HowardVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports113+ 1 Runde28000
1607Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport113+ 1 Runde10000
1722Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing113+ 1 Runde27000
1867Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing113+ 1 Runde05000
1928Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport113+ 1 Runde16000
2006Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing113+ 1 Runde15000
2102Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing112+ 2 Runden14000
2224Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing112+ 2 Runden24000
2304Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing112+ 2 Runden11000
2427Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport112+ 2 Runden22000
2518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing112+ 2 Runden30000
2678Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing111+ 3 Runden29000
2711Vereinigte Staaten Davey HamiltonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing109+ 5 Runden18000
2834Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing097+ 17 Runden26000
2999Neuseeland Wade CunninghamVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports092DNF08000
3083Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing091DNF17000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

Zweites Rennen

PlatzFahrerTeamZeit
1Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske48:08,9739
2Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 0,9466
3Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske+ 4,6524
SRNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing24,2894

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Die Auslosung der Startaufstellung für das zweite Rennen sorgte für eine gemischte Startaufstellung. Franchitti wurde nur auf Platz 28 gelost, was bei ihm für wenig Begeisterung sorgte. Sein Teamkollege Dixon erhielt mit der 18. Startposition ebenfalls keinen guten Startplatz. Währenddessen bekam Power, der die Meisterschaft zu diesem Zeitpunkt vor Franchitti anführte, den dritten Platz. Die erste Startreihe ging an Tony Kanaan auf der Pole-Position und Cunningham.[85]

Das Losverfahren wurde nach dem Rennen von einigen Piloten als unfair kritisiert. Franchitti bezeichnete es als „Lotterie“, Dixon sprach von einem „Witz“.[86] Randy Bernard, Chef der IndyCar Series, übernahm nach dem Rennen die Verantwortung für die Ausgangssituation.[87]

Im Gegensatz zum ersten Rennen fand der zweite Lauf durchgängig unter grünen Flaggen statt und alle 30 Starter erreichten das Ziel. Beim Start behielt Kanaan die Führung vor Power, der seinen Kontrahenten nach 42 Runden attackierte und überholte. Boxenstoppbereinigt behielt Power von diesem Zeitpunkt an die Führungsposition. Hinter den zwei führenden Piloten lagen Ryan Briscoe, Hélio Castroneves und Dixon, der von Platz 18 startend einige Überholmanöver zeigte. In der 74. Runde übernahm Dixon schließend den zweiten Platz und war im Windschatten von Power. Da die vielen Überholmanöver die Reifen von Dixon stark belastet hatten, musste er beim finalen Boxenstopp einen Reifenwechsel durchführen. Dadurch verlor er Zeit auf Power, die er nicht mehr aufholte.

Power erzielte schließlich seinen ersten Sieg auf einem Ovalkurs vor Dixon und Briscoe. Franchitti kam nach einigen Überholvorgängen auf dem siebten Platz ins Ziel. In der Meisterschaft gelang es Power damit, die Führung vor Franchitti auszubauen.[86]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0112Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske11448:08,97390368
0209Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing114+ 0,94661801
0306Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske114+ 4,65241203
0403Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske114+ 9,57380601
0582Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus114+ 14,37230139
0626Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport114+ 16,94882700
0710Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing114+ 18,43742800
0807Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport114+ 18,55582000
0928Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport114+ 21,79760500
1059Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus114+ 24,09232902
1114Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises114+ 24,63970700
1205Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus113+ 1 Runde2500
1308Kanada Paul TracyVereinigte Staaten Dragon Racing113+ 1 Runde1400
1477Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports113+ 1 Runde1600
1502Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing113+ 1 Runde1700
1667Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing113+ 1 Runde1000
1727Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport113+ 1 Runde2600
1804Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing113+ 1 Runde2100
1906Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing113+ 1 Runde0900
2088Vereinigtes Konigreich Jay HowardVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports113+ 1 Runde1300
2122Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing113+ 1 Runde3000
2224Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing113+ 1 Runde1500
2383Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing112+ 2 Runden0800
2419Vereinigtes Konigreich Alex LloydVereinigte Staaten Dale Coyne Racing112+ 2 Runden1900
2511Vereinigte Staaten Davey HamiltonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing112+ 2 Runden2400
2699Neuseeland Wade CunninghamVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports112+ 2 Runden0200
2778Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing111+ 3 Runden2200
2818Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing111+ 3 Runden2300
2934Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing111+ 3 Runden1100
3038Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing104+ 10 Runden0400

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

7. Veranstaltung: The Milwaukee 225

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:56:43,5877
2Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing+ 1,4271
3Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing+ 2,7703
PPVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing42,7766
SRVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing22,3693

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das Milwaukee 225 auf der Milwaukee Mile, West Allis, Wisconsin, Vereinigte Staaten fand am 19. Juni 2011 statt und ging über eine Distanz von 225 Runden à 1,633 km, was einer Gesamtdistanz von 367,534 km entspricht.

Im Qualifying hatte Simona de Silvestro, wie schon in Indianapolis, einen schweren Unfall. In der Aufwärmrunde verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schlug zunächst außen, dann innen in die Streckenbegrenzung ein. Bis auf einer Wunde am linken Knie blieb sie unverletzt. Trotz Schmerzen erhielt sie die Freigabe zum Rennstart.[88]

Nachdem Dario Franchitti das Rennen in der ersten Rennhälfte dominiert hatte, wurde er anschließend von Tony Kanaan und Hélio Castroneves unter Druck gesetzt. Beiden Piloten gelang es schließlich auch, Franchitti zu überholen. Innerhalb weniger Runden verloren allerdings beide die Chance auf den Sieg. Während Kanaan auf Platz zwei ohne Fremdeinwirkung in die Mauer fuhr, drohte sich bei Castroneves ein Rad zu lösen, woraufhin er an die Box musste.

Franchitti gewann schließlich das Rennen vor seinem Ganassi-Teamkollegen Graham Rahal und Oriol Servià. Der Meisterschaftsführende Will Power verbesserte sich in dem Rennen vom 17. auf den 4. Platz. Power behielt die Führung in der Meisterschaft, wobei Franchitti nach Punkten mit ihm gleichzog.[89]

Die geringe Anzahl von 15.000 Zuschauern enttäuschte die Verantwortlichen der IndyCar Series.[90]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0110Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing2251:56:43,587701161
0238Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing225+ 1,427112000
0302Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing225+ 2,770310000
0412Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske225+ 3,875617000
0507Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport225+ 4,228915000
0606Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing225+ 5,202116000
0709Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing225+ 5,780303000
0805Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus225+ 6,101105000
0903Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske225+ 6,364302031
1022Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing225+ 6,890513000
1106Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske225+ 8,247508000
1227Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport225+ 8,946920000
1326Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport225+ 9,865909000
1483Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing224+ 1 Runde21000
1518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing223+ 2 Runden23000
1667Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing223+ 2 Runden25000
1724Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing222+ 3 Runden11000
1877Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports196DNF19000
1982Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus194DNF04033
2059Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus163DNF06000
2104Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing120DNF18000
2219Vereinigtes Konigreich Alex LloydVereinigte Staaten Dale Coyne Racing079DNF14000
2334Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing078DNF24000
2414Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises069DNF22000
2578Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing011DNF26000
2628Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport000DNF07000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

8. Veranstaltung: Iowa Corn Indy 250

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport1:53:00,1074
2Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus+ 0,7932
3Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 1,1067
PPJapan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus35,6857
SRKanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports18,0958

Streckentyp: Ovalkurs (Short Track)

Das Iowa Corn Indy 250 auf dem Iowa Speedway, Newton, Iowa, Vereinigte Staaten fand am 25. Juni 2011 statt und ging über eine Distanz von 250 Runden à 1,439 km, was einer Gesamtdistanz von 359,688 km entspricht.

Zum Rennwochenende erhielt Simona de Silvestro wegen der Nachwirkungen eines Unfalls bei der vorherigen Veranstaltung keine Starterlaubnis.[91] Sie ging dennoch als „nicht gestartet“ in die Wertung ein.

Im Qualifying gelang es Takuma Satō, erstmals die Pole-Position zu erzielen. Es war zudem die erste Pole-Positions eines Japaners in der IndyCar Series.[92] Im anschließenden Abendtraining verlor Satō beinahe die erste Startposition, da er sein Auto in einem Unfall zerstörte.[93] Seinen Mechanikern gelang es allerdings, das Fahrzeug rechtzeitig wieder in Stand zu setzen.

Während des Rennens gab es zahlreiche Ausfälle, so dass nur 16 Autos das Rennen beendeten. Unter anderem schied Will Power, der die Meisterschaft bis zu diesem Rennen anführte, aus. Bei einem Überholmanöver verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug rücklings in die Streckenbegrenzung in Kurve 2 ein. Er verließ das Auto aus eigener Kraft. Im Anschluss an das Rennen wurde bei ihm eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Mit verantwortlich für diesen Unfall war ein vorausgegangener Zwischenfall in der Box. Power wurde von seinem Team zu früh losgelassen, wodurch er Charlie Kimballs Auto berührte. Dabei wurde, nach Aussagen von Power, die Spur beschädigt. In derselben Kurve wie Power verlor schließlich auch Satō sein Auto und fuhr in die Mauer.

An der Spitze setzte sich schließlich Marco Andretti in einem Duell über mehrere Runden gegen Tony Kanaan durch. Scott Dixon wurde Dritter. Die meisten Runden in Führung lag Dario Franchitti, der auf dem fünften Platz ins Ziel kam. Er übernahm damit die Führung in der Meisterschaft von Power.[94] Es war Andrettis erster Sieg auf einem Ovalkurs und sein zweiter überhaupt. Sein einziger Rennsieg bisher war 5 Jahre zuvor in Sonoma 2006.

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0126Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport2501:53:00,107417042
0282Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus250+ 0,793203025
0309Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing250+ 1,106723000
0404Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing250+ 1,485604004
0510Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing250+ 1,892606172
0606Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske250+ 2,362810000
0703Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske250+ 2,673213000
0828Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport250+ 4,162508000
0906Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing250+ 5,627207000
1007Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport250+ 6,032702000
1167Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing250+ 7,674514000
1222Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing250+ 14,152712000
1319Vereinigtes Konigreich Alex LloydVereinigte Staaten Dale Coyne Racing250+ 16,886522000
1402Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing249+ 1 Runde11000
1538Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing249+ 1 Runde20000
1677Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports249+ 1 Runde15000
1759Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus239DNF19000
1814Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises227DNF16000
1905Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus182DNF01007
2034Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing114DNF25000
2112Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske089DNF05000
2283Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing062DNF21000
2324Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing044DNF18000
2427Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport044DNF09000
2518Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing022DNF24000
2678Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing000DNS26000

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

9. Veranstaltung: Honda Indy Toronto

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:56:32,1501
2Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 0,7345
3Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport+ 6,0144
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske59,5771
SRVereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing1:00,6386

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Das Honda Indy Toronto in den Streets of Toronto, Toronto, Ontario, Kanada fand am 10. Juli 2011 statt und ging über eine Distanz von 85 Runden à 2,824 km, was einer Gesamtdistanz von 240,074 km entspricht.

Im Qualifying erzielte Will Power, wie auf bisher jedem Straßenkurs in dieser Saison, die Pole-Position. Saisonübergreifend war es die achte Pole-Position auf einem Straßenkurs in Folge.[95]

Im Rennen ereigneten sich einige Unfälle, was zu acht Gelb-Phasen und insgesamt 32 Runden hinter dem Safety Car führte. Beim Start behielt Power die Führung und verteidigte diese auch beim ersten Restart, der nach einer Kollision zwischen Tony Kanaan und Ryan Briscoe notwendig wurde. Anschließend gelang es Power, sich zusammen mit Scott Dixon vom restlichen Feld abzusetzen. Diverse Piloten, darunter auch der zu diesem Zeitpunkt Dritte, Dario Franchitti, setzen mit einem frühen Boxenstopp auf eine andere Strategie, um von einer möglichen Gelbphase zu profitieren.

In der 31. Runde kam es schließlich zu dieser Gelbphase, nachdem Alex Tagliani und Hélio Castroneves in einer Kollision verwickelt waren. Dadurch wurde Klassement durchgemischt: Während Power und Dixon ins Mittelfeld zurückfielen, übernahm Franchitti die Führung. Nach dem Restart kam es zu einigen weiteren Kollisionen, die weitere Gelbphase auslösten. In der 57. Runde kam es schließlich zu einer prominent besetzen Kollision. In Kurve 3 drehte Franchitti, der durch einen Boxenstopp Positionen verloren hatte, seinen Titelkontrahenten Power um. Während Franchitti weiterfuhr, fiel Power noch weiter nach hinten zurück. Knapp zehn Runden später war Power in eine weitere Kollision, diesmal mit Tagliani verwickelt, die sein Rennen beendete.

An der Spitze lagen in der Zwischenzeit Graham Rahal und Ryan Hunter-Reay, die von den zahlreichen Runden unter Gelb profitierten und keinen weiteren Boxenstopp benötigten. Hinter dem Führungsduo lagen Franchitti und Dixon. Wenige Runden vor Schluss kam es bei einem Restart schließlich zu einer Massenkollision, in die fünf Fahrzeuge verwickelt waren.

Während Franchitti in der Zwischenzeit die Führung übernommen hatte, wurde Rahal beim finalen Restart von Hunter-Reay gedreht und fiel ins Mittelfeld zurück. Franchitti gewann schließlich sein viertes Saisonrennen vor Dixon und Hunter-Reay. Sébastien Bourdais, der zu diesem Rennen in die IndyCar Series zurückgekehrt war, erzielte mit einem sechsten Platz seine bis dahin beste Platzierung.

In der Meisterschaft gelang es Franchitti seinen Vorsprung wegen des Ausfalls von Power um 35 Punkte auszubauen.[96]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0110Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing851:56:32.15010330
0209Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing85+ 0,73450200
0328Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport85+ 6,01440800
0426Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport85+ 7,56712000
0514Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises85+ 9,01171400
0619Frankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing85+ 9,31140700
0706Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske85+ 9,87351000
0804Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing85+ 14,17502200
0959Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus85+ 14,78431800
1078Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing85+ 15,76031700
1124Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing85+ 16,89922600
1202Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing85+ 19,87360600
1338Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing85+ 21,31230523
1406Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing84+ 1 Runde1300
1522Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing83+ 2 Runden1100
1608Kanada Paul TracyVereinigte Staaten Dragon Racing82+ 3 Runden2400
1703Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske81+ 4 Runden1200
1818Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing81+ 4 Runden2300
1907Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport79+ 6 Runden2100
2005Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus79+ 6 Runden1900
2183Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing77DNF2500
2227Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport76DNF0400
2377Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports71DNF0900
2412Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske66DNF0132
2534Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing43DNF1500
2682Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus02DNF1600

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

10. Veranstaltung: Edmonton Indy

PlatzFahrerTeamZeit
1Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:57:22,5177
2Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske+ 0,8089
3Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 1,1735
PPJapan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus1:18,5165
SRFrankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing1:18,9590

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Flugplatzkurs)

Das Edmonton Indy auf dem Edmonton City Centre Airport, Edmonton, Alberta, Kanada fand am 24. Juli 2011 statt und ging über eine Distanz von 80 Runden à 3,579 km, was einer Gesamtdistanz von 286,334 km entspricht.

Im Qualifying erzielte zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Straßenkurs nicht Will Power die schnellste Runde und erreichte den zweiten Startplatz. Takuma Satō gelang es zum zweiten Mal in der IndyCar Series und darin zum ersten Mal auf einem Straßenkurs die Pole-Position zu erzielen.[97]

Beim Start behielt Satō die Führung vor Power. Im Mittelfeld kam es zu einer Verkettung von Kollisionen. Alex Tagliani verbremste sich und beschädigte den linken Hinterreifen von Graham Rahal, der sich schließlich drehte und mit Paul Tracy kollidierte. Rahal und Tracy schieden aus, Tagliani wurde mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Zur Bergung der zwei Fahrzeuge wurde eine Gelbphase eingeleitet. Beim anschließenden Restart behielt Satō die Führung. Nachdem Satō 18 Runden in Führung gelegen war, nahm er eine Kurve nicht optimal und verlor dabei die Führung an Power. Zudem wurde er von Scott Dixon und wenig später auch von Dario Franchitti überholt.

Wenig später löste eine Kollision zwischen Oriol Servià und Mike Conway, die von Conway verursacht worden war, eine weitere Gelbphase aus. Beide Piloten fuhren weiter. Conway ging, im Gegensatz zu vielen anderen Piloten, nicht an die Box und lag anschließend kurzzeitig in Führung. Beim Restart kam es zu einer Kollision von E. J. Viso und Dixon. Viso fuhr Dixon in dessen Kühler. Dixon musste zu einem Reparaturstopp an die Box und nahm das Rennen anschließend wieder auf. Am Rennende hatte er sechs Runden Rückstand.

In etwa zur Halbzeit des Rennens führte Power das Rennen vor Satō und Ryan Hunter-Reay an. Hunter-Reay unternahm ein gewagtes Überholmanöver gegen Satō und drehte diesen dabei. Zwar konnten beide Piloten weiterfahren, aber Satō fiel infolgedessen eine Runde zurück. Hunter-Reay, der nach dem Rennen seinen Fehler offen zugab, erhielt eine Durchfahrtsstrafe.[98]

An der Spitze des Feldes kam es schließlich kurzzeitig zu einer Dreifachführung des Team Penskes. Power führte mit größerem Vorsprung auf Ryan Briscoe und Hélio Castroneves. Durch die letzten Boxenstopps kam es Verschiebungen im vorderen Feld. Power behielt die Führung vor Castroneves und Briscoe fiel hinter Franchitti auf den vierten Platz zurück. Anschließend gelang es Castroneves und Franchitti auf Power, der nach eigenen Aussagen „viel zu konservativ“ war und Bremsprobleme hatte,[99] den Rückstand auf den Führenden aufzuholen. Zu Überholmanövern kam es aber nicht mehr.

Power gewann somit vor Castroneves, der erstmals in dieser Saison auf dem Podest stand, und Franchitti. Nachdem Briscoe kurz vor Rennende noch einmal nachtanken musste, wurde Tony Kanaan Vierter vor Justin Wilson und Sébastien Bourdais. Bourdais gelang es, die schnellste Rennrunde zu erzielen.

In der Meisterschaft holte Power auf den führenden Franchitti auf.[99]

Rennergebnis
Pos.Nr.FahrerTeamRundenZeitStartFührungsrunden
0112Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske801:57:22,51770257
0203Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske80+ 0,80890901
0310Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing80+ 1,17350402
0482Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus80+ 11,15071100
0522Vereinigtes Konigreich Justin WilsonVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing80+ 11,78351500
0619Frankreich Sébastien BourdaisVereinigte Staaten Dale Coyne Racing80+ 12,66811200
0728Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport80+ 18,02590700
0827Vereinigtes Konigreich Mike ConwayVereinigte Staaten Andretti Autosport80+ 18,35632002
0907Vereinigte Staaten Danica PatrickVereinigte Staaten Andretti Autosport80+ 21,04302200
1006Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske80+ 31,15780600
1104Vereinigte Staaten J. R. HildebrandVereinigte Staaten Panther Racing80+ 35,54042400
1214Brasilien Vitor MeiraVereinigte Staaten A. J. Foyt Enterprises80+ 37,55721400
1324Brasilien Ana BeatrizVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing80+ 1:07,24552300
1426Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport80+ 1:10,20131900
1506Kanada James HinchcliffeVereinigte Staaten Newman/Haas Racing80+ 1:11,11791000
1634Kolumbien Sebastian SaavedraVereinigte Staaten Conquest Racing80+ 1:15,78112600
1777Kanada Alex TaglianiVereinigte Staaten Sam Schmidt Motorsports80+ 1:15,88661700
1818Vereinigtes Konigreich James JakesVereinigte Staaten Dale Coyne Racing80+ 1:16,18931800
1983Vereinigte Staaten Charlie KimballVereinigte Staaten Novo Nordisk Chip Ganassi Racing79+ 1 Runde2100
2059Venezuela E. J. VisoVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus79+ 1 Runde0500
2105Japan Takuma SatōVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus79+ 1 Runde0118
2202Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing76+ 4 Runden0800
2309Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing74+ 6 Runden0300
2478Schweiz Simona de SilvestroVereinigte Staaten Nuclear Clean Air Energy HVM Racing54DNF1600
2538Vereinigte Staaten Graham RahalVereinigte Staaten Service Central Chip Ganassi Racing00DNF1300
2608Kanada Paul TracyVereinigte Staaten Dragon Racing00DNF2500

Quelle: Datenbank von indycar.com[65]

11. Veranstaltung: Honda Indy 200

PlatzFahrerTeamZeit
1Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:48:46,9509
2Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 7,6508
3Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport+ 9,0784
PPNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:08,0776
SRNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:09,1271

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Das Honda Indy 200 auf dem Mid-Ohio Sports Car Course, Morrow County, Ohio, Vereinigte Staaten fand am 7. August 2011 statt und ging über eine Distanz von 85 Runden à 3,634 km, was einer Gesamtdistanz von 308,881 km entspricht.

12. Veranstaltung: MoveThatBlock.com Indy 225

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigte Staaten Ryan Hunter-ReayVereinigte Staaten Andretti Autosport1:58:01,5843
2Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing+ 0,2361
3Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 1,4839
PPVereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing43,1976
SRNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing22,3481

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das MoveThatBlock.com Indy 225 auf dem New Hampshire Motor Speedway, Loudon, New Hampshire, Vereinigte Staaten fand am 14. August 2011 statt und ging über eine Distanz von 225 Runden à 1,650 km, was einer Gesamtdistanz von 354,659 km entspricht.

13. Veranstaltung: Indy Grand Prix of Sonoma

PlatzFahrerTeamZeit
1Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:47:29,7619
2Brasilien Hélio CastronevesVereinigte Staaten Team Penske+ 3,2420
3Australien Ryan BriscoeVereinigte Staaten Team Penske+ 6,4494
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:18,6017
SRAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:20,8194

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Der Indy Grand Prix of Sonoma auf dem Infineon Raceway, Sonoma, Kalifornien, Vereinigte Staaten fand am 28. August 2011 statt und ging über eine Distanz von 75 Runden à 3,706 km, was einer Gesamtdistanz von 277,974 km entspricht.

14. Veranstaltung: Baltimore Grand Prix

PlatzFahrerTeamZeit
1Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske2:02:19,4998
2Spanien Oriol ServiàVereinigte Staaten Newman/Haas Racing+ 10,2096
3Brasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus+ 10,8557
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:20,2447
SRAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske1:21,5992
Power verkürzte mit einem Sieg den Rückstand auf Franchitti

Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs)

Der Baltimore Grand Prix in den Streets of Baltimore, Baltimore, Maryland, Vereinigte Staaten fand am 4. September 2011 statt und ging über eine Distanz von 75 Runden à 3,283 km, was einer Gesamtdistanz von 246,230 km entspricht.

15. Veranstaltung: Indy Japan 300

PlatzFahrerTeamZeit
1Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:56:41,0107
2Australien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske+ 3,4375
3Vereinigte Staaten Marco AndrettiVereinigte Staaten Andretti Autosport+ 4,4782
PPNeuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing1:38,3918
SRItalien Giorgio PantanoVereinigte Staaten Dreyer & Reinbold Racing1:40,2453
Kurve 1

Streckentyp: permanente Rennstrecke

Das Indy Japan 300 auf dem Twin Ring Motegi, Motegi, Präfektur Tochigi, Japan fand am 18. September 2011 statt und ging über eine Distanz von 63 Runden à 4,801 km, was einer Gesamtdistanz von 302,442 km entspricht.

16. Veranstaltung: Kentucky Indy 300

PlatzFahrerTeamZeit
1Vereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing1:42:02,7825
2Vereinigtes Konigreich Dario FranchittiVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 0,0098
3Neuseeland Scott DixonVereinigte Staaten Target Chip Ganassi Racing+ 0,1048
PPAustralien Will PowerVereinigte Staaten Team Penske48,5948
SRVereinigte Staaten Ed CarpenterVereinigte Staaten Sarah Fisher Racing24,2241

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Das Kentucky Indy 300 auf dem Kentucky Speedway, Sparta, Kentucky, Vereinigte Staaten fand am 2. Oktober 2011 statt und ging über eine Distanz von 200 Runden à 2,382 km, was einer Gesamtdistanz von 476,366 km entspricht.

17. Veranstaltung: IZOD INDYCAR World Championships at Las Vegas

PlatzFahrerTeamZeit
PPBrasilien Tony KanaanVereinigte Staaten KV Racing Technology - Lotus50,0582

Streckentyp: Ovalkurs (Speedway)

Die IZOD INDYCAR World Championships at Las Vegas auf dem Las Vegas Motor Speedway, Las Vegas, Nevada, Vereinigte Staaten, fand am 16. Oktober 2011 statt und sollte ursprünglich über eine Distanz von 200 Runden à 2,485 km gehen, was einer Gesamtdistanz von 496,965 km entspricht. Das Rennen wurde nach einem schweren Massenunfall in der 12. Runde abgebrochen und nicht gewertet.

Für das Saisonfinale war die Teilnahme von bis zu fünf Gaststartern geplant. Falls einer dieser Rennfahrer das Rennen für sich entschieden hätte, hätte er ein Preisgeld in Höhe von 5.000.000 $ erhalten.[60] Da sich keine Gaststarts realisieren ließen, entschied die IndyCar Series, dass Dan Wheldon, der Gewinner des diesjährigen Indianapolis 500, bei den Rennen um das Preisgeld fahren sollte. Er hätte sich die Prämie im Erfolgsfall mit einem zuvor ausgelosten Fan teilen müssen. Wheldon durfte bei diesem Rennen nicht am Qualifying teilnehmen und musste vom letzten Startplatz starten.[100]

Beim Massenunfall steigt Wheldons Auto (Bildmitte) auf

Pole-Setter Tony Kanaan führte das Rennen vom Start an an. In der zwölften Runde lag er vor Ed Carpenter und Ryan Briscoe.[101] Wheldon hatte zu diesem Zeitpunkt zehn Positionen gut gemacht.[102]

Dan Wheldon (1978–2011)

In ebendieser Runde wurde das Rennen von einem schweren Unfall überschattet, bei dem 15 der 34 gestarteten Piloten miteinander kollidierten. Das Rennen wurde daraufhin zunächst unterbrochen. Auslöser des Unfalls war eine Berührung von James Hinchcliffe und Wade Cunningham. Cunningham verlor aufgrund der Berührung die Kontrolle über sein Fahrzeug und drehte sich. Dabei berührte er J. R. Hildebrand, der kurz abhob. Beide schlugen in die Mauer ein. Hinter den beiden Piloten verlangsamten die Fahrer unterschiedlich stark, wodurch mehrere Folgekollisionen ausgelöst wurden. Dabei hoben mehrere Fahrzeuge ab. Einige in den Unfall verwickelten Autos fingen zudem Feuer. Will Power und Dan Wheldon schlugen, nachdem sie durch die Luft geflogen waren, in die Fangzäune ein. Während Power das Auto aus eigener Kraft verlassen konnte, wurde Wheldon schwer verletzt. An seinem Fahrzeug war insbesondere der Bereich des für die Sicherheit des Fahrers wichtigen Überrollbügels stark beschädigt.[102] Wheldon wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wo er kurz darauf verstarb.[103][104]

Es war der erste Todesfall in der IndyCar Series seit dem Tod von Paul Dana im Warm-Up auf dem Homestead-Miami Speedway am 26. März 2006. Das dortige Rennen gewann damals Wheldon.[105]

Will Power, J.R Hildebrand und Pippa Mann wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Power, der über starke Rückenschmerzen geklagt hatte, durfte es noch am selben Tag verlassen, Hildebrand und Mann mussten zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus bleiben.[106] Bei Power wurde bei einem späteren Arztbesuch ein Kompressionsbruch des vierten Brustwirbels festgestellt. Eine Operation ist nach Medienberichten nicht erforderlich. Mann hat schwere Verbrennungen am kleinen Finger der rechten Hand erlitten, die eine Wiederherstellungsoperation erforderlich machten.[107] Hildebrand zog sich eine Prellung des Brustbeins zu, die nicht weiter behandelt werden musste.[108]

Townsend Bell, Wade Cunningham, James Hinchcliffe, Jay Howard, Charlie Kimball, Alex Lloyd, Vitor Meira, Buddy Rice, Tomas Scheckter, Paul Tracy und E. J. Viso waren ebenfalls in den Unfall verwickelt und kamen zu einer Routinekontrolle ins Krankenhaus. Sie blieben unverletzt.

Bereits im Vorfeld des Rennens gab es Bedenken, da im Training Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 360 km/h erreicht wurden.[109] Die schnellste Runde des Rennens wurde von E. J. Viso gefahren und ihre Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 225,059 mph (362,197 km/h).

Zu Ehren Wheldons beschlossen die Fahrer und Offiziellen, fünf Ehrenrunden im Gedenken an Wheldon zu absolvieren. Das Rennen wurde nach diesen Runden mit der Zielflagge beendet. Da weniger als 101 Runden absolviert waren, ging das Rennen nicht in die Wertung ein. Franchitti gewann somit zum vierten Mal die Fahrerwertung. Power wurde Zweiter.[110]

Es war das letzte Rennen mit dem 2003 eingeführten Dallara-Chassis. Das neue Chassis, für das Wheldon Entwicklungstestfahrten durchgeführt hatte, soll verbesserte Sicherheitsanforderungen erfüllen.[110]

Wertungen

Punktesystem

Die Punkte werden nach folgendem Schema vergeben:

Position12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334
Punkte50403532302826242220191817161514131212121212121210101010101010101010

Außerdem gibt es einen Zusatzpunkt für die Pole-Position und zwei zusätzliche Punkte für den Fahrer, der das Rennen die meisten Runden angeführt hat.

Bei den zwei Rennen in Fort Worth wurde ein anderes Punktesystem angewandt:

Position123456789101112131415161718192021222324252627282930
Punkte2520181615141312111099887766666666555555

Außerdem gab es einen Zusatzpunkt für die Pole-Position im ersten Rennen und je zwei zusätzliche Punkte für den Fahrer, der das Rennen die meisten Runden angeführt hat.

Für das Qualifying zum Indianapolis 500 werden die Punkte wie folgt vergeben:

Position123456789101112131415161718192021222324252627282930313233
Punkte15131211109876444444444444444333333333

Fahrerwertung

Pos.FahrerstP
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
ALA
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
LBH
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
SAO
Brasilien
INDY
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
TXS
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
MIL
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
IOW
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
TOR
Kanada
EDM
Kanada
MDO
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
NHA
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
SNM
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
BAL
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
MOT
JapanJapan
KTY
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
LVS
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Punkte
QRR1R2
01Vereinigtes Konigreich D. Franchitti*1*334912*1*7*1**5*132*20*448*2*C573
02Australien W. Power2*1*10*1*5143*1*421*24**1*145*1**1*219C555
03Neuseeland S. Dixon16218122*5*2273223*1*355*1*3C518
04Spanien O. Servià956536211531412228211256C425
05Brasilien T. Kanaan368222341151922645222831717C366
06Australien R. Briscoe1821*2*3272763116710168314208C364
07Vereinigte Staaten R. Hunter‑Reay2114231834231992683731108245C347
08Vereinigte Staaten M. Andretti24426142891361314147242425327C337
09Vereinigte Staaten G. Rahal1718132303930215132524268101212C320
10Vereinigte Staaten D. Patrick121772326101685101992162161110C314
11Brasilien H. Castroneves207122116171049717219172172229C312
12Kanada J. Hinchcliffe244913292019691415204724154C302
13Japan T. Satō516218103351281920214718181015C297
14Vereinigte Staaten J. Hildebrand11131710122231821481125212319720C296
15Kanada A. Tagliani615519128414181623176192074C296
16Brasilien V. Meira8129171115811241851210102292516C287
17Vereinigtes Konigreich M. Conway23221635DNQ2417122422826251623918C260
18Venezuela E. Viso192325131832710201792015129152123C241
19Vereinigte Staaten C. Kimball22102416291330231422211911926212313C233
20Schweiz S. de Silvestro49202024312627252610241216WD121425C225
21Brasilien A. Beatriz14INJ19243321222217231113171413161924C212
22Vereinigtes Konigreich J. Jakes1525151537DNQ252815251818231819271321C189
23Frankreich S. Bourdais251127266696286188
24Vereinigtes Konigreich J. Wilson1019227201617211012155WDINJINJINJINJINJINJ183
25Kolumbien S. Saavedra1326141138DNQ28292320251627151413C178
26Vereinigte Staaten E. Carpenter81118161611221125201C175
27Vereinigtes Konigreich A. Lloyd3119142422131326C85
28Vereinigtes Konigreich D. Wheldon6114C75
29Kanada P. Tracy16252512131626C68
30Brasilien R. Matos720112536DNQ67
31Frankreich S. Pagenaud8131556
32Sudafrika T. Scheckter2282322C52
33Vereinigtes Konigreich M. Plowman18121149
34Vereinigte Staaten B. Rice7189C42
35Vereinigte Staaten T. Bell42611C40
36Italien G. Pantano17261637
37Neuseeland W. Cunningham29267C36
38Vereinigtes Konigreich P. Mann322027INJINJINJ22C32
39Belgien B. Baguette14730
40Vereinigtes Konigreich J. Howard21301520C27
41Vereinigte Staaten D. Hamilton15242725C26
42Vereinigte Staaten J. Andretti172216
43Japan H. Mutoh1812
44Brasilien J. de Oliveira2610
45China Volksrepublik H. Tung39DNQ2710
46Vereinigtes Konigreich D. Battistini2810
47Brasilien B. Junqueira19WD4
Kanada P. CarpentierWDDNQ0
Vereinigte Staaten S. SpeedWDDNQ0
Pos.FahrerstP
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
ALA
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
LBH
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
SAO
Brasilien
INDY
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
TXS
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
MIL
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
IOW
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
TOR
Kanada
EDM
Kanada
MDO
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
NHA
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
SNM
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
BAL
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
MOT
JapanJapan
KTY
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
LVS
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Punkte
FarbeBedeutung
GoldSieger
Silber2. Platz
Bronze3. Platz
Grün4. und 5. Platz
Hellblau6. bis 10. Platz
DunkelblauRennen beendet (außerhalb der ersten zehn Piloten)
ViolettRennen nicht beendet
Rotnicht qualifiziert (DNQ)
Schwarzdisqualifiziert (DSQ)
Weißnicht am Start (DNS)
zurückgezogen (WD)
Rennen abgesagt (C)
Blankonicht teilgenommen
nicht erschienen (DNA)
verletzt oder krank (INJ)
ausgeschlossen (EX)
Weitere Notation
FettPole-Position
(1 Punkt)
KursivSchnellste Rennrunde
*Meiste Führungsrunden
(2 Punkte)
Rookie of the Year
Rookie
Qualifying zum Indianapolis 500:
FarbeBedeutung
GoldPole-Position
Silber2. Platz
Bronze3. Platz
Grün4. bis 9. Platz
Hellblau10. bis 24. Platz
Dunkelblau25. bis 33. Platz
Rotnicht qualifiziert
  • Das Saisonfinale auf dem Las Vegas Motor Speedway wurde nach einem Massenunfall, in dem 15 von 34 Autos verwickelt waren, abgebrochen. Dan Wheldon erlitt bei diesem Unfall tödliche Verletzungen.

A.J.-Foyt-Trophäe

Die A.J.-Foyt-Trophäe wurde an den erfolgreichsten Piloten auf den Ovalkursen vergeben. Bis auf das Saisonfinale gingen alle Ergebnisse auf den Ovalkursen in die Wertung ein.

Pos.FahrerPunkte
1.Neuseeland Scott Dixon216
2.Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti206
3.Spanien Oriol Servià172
4.Australien Will Power158
5.Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay143
6.Vereinigte Staaten Ed Carpenter141
7.Australien Ryan Briscoe140
8.Kanada James Hinchcliffe140
9.Vereinigte Staaten Danica Patrick140
10.Brasilien Tony Kanaan137
11.Vereinigte Staaten Graham Rahal137
12.Vereinigte Staaten Marco Andretti134
13.Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand124
Pos.FahrerPunkte
14.Japan Takuma Satō116
15.Brasilien Hélio Castroneves114
16.Brasilien Vitor Meira98
17.Vereinigte Staaten Charlie Kimball98
18.Venezuela E. J. Viso92
19.Kanada Alex Tagliani88
20.Vereinigtes Konigreich Alex Lloyd85
21.Brasilien Ana Beatriz80
22.Vereinigtes Konigreich Dan Wheldon75
23.Vereinigtes Konigreich Justin Wilson68
24.Vereinigtes Konigreich Mike Conway64
25.Schweiz Simona de Silvestro63
26.Vereinigtes Konigreich James Jakes59
Pos.FahrerPunkte
27.Kolumbien Sebastian Saavedra49
28.Vereinigte Staaten Buddy Rice42
29.Sudafrika Tomas Scheckter40
30.Vereinigte Staaten Townsend Bell40
31.Neuseeland Wade Cunningham36
32.Vereinigtes Konigreich Pippa Mann32
33.Belgien Bertrand Baguette30
34.Kanada Paul Tracy30
35.Vereinigtes Konigreich Jay Howard27
36.Vereinigte Staaten Davey Hamilton26
37.Vereinigte Staaten John Andretti16
38.Vereinigtes Konigreich Dillon Battistini10
39.Brasilien Bruno Junqueira4

Mario-Andretti-Trophäe

Die Mario-Andretti-Trophäe wurde an den erfolgreichsten Piloten auf den Rundkursen vergeben. Alle Ergebnisse auf den Rundkursen gingen in die Wertung ein.

Pos.FahrerPunkte
1.Australien Will Power397
2.Vereinigtes Konigreich Dario Franchitti367
3.Neuseeland Scott Dixon302
4.Spanien Oriol Servià253
5.Brasilien Tony Kanaan229
6.Australien Ryan Briscoe224
7.Kanada Alex Tagliani208
8.Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay204
9.Vereinigte Staaten Marco Andretti201
10.Brasilien Hélio Castroneves198
11.Vereinigtes Konigreich Mike Conway196
12.Brasilien Vitor Meira189
Pos.FahrerPunkte
13.Frankreich Sébastien Bourdais188
14.Vereinigte Staaten Graham Rahal183
15.Japan Takuma Satō181
16.Vereinigte Staaten Danica Patrick174
17.Vereinigte Staaten J. R. Hildebrand172
18.Kanada James Hinchcliffe162
19.Schweiz Simona de Silvestro162
20.Venezuela E. J. Viso149
21.Vereinigte Staaten Charlie Kimball135
22.Brasilien Ana Beatriz132
23.Vereinigtes Konigreich James Jakes130
24.Kolumbien Sebastian Saavedra129
Pos.FahrerPunkte
25.Vereinigtes Konigreich Justin Wilson115
26.Brasilien Raphael Matos67
27.Frankreich Simon Pagenaud56
28.Vereinigtes Konigreich Martin Plowman49
29.Kanada Paul Tracy38
30.Italien Giorgio Pantano37
31.Vereinigte Staaten Ed Carpenter34
32.Japan Hideki Mutoh12
33.Sudafrika Tomas Scheckter12
34.Brasilien João Paulo de Oliveira10
35.China Volksrepublik Ho-Pin Tung10

Einzelnachweise

  1. a b c d e f „Vorbild NASCAR: Viele neue IndyCar-Regeln“ (Motorsport-Total.com am 12. Januar 2011)
  2. „Twenty-six is the limit“ (Memento vom 13. März 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 7. März 2011)
  3. „26er-Regel wieder gekippt“ (Motorsport-Total.com am 24. März 2011)
  4. a b „Ganassi: Keine Erweiterung des Teams“ (Motorsport-Total.com am 29. November 2010)
  5. a b „Offiziell: Ganassi erweitert auf vier Autos“ (Motorsport-Total.com am 16. Dezember 2010)
  6. a b “GM returns to IndyCar, another manufacturer might follow” (Memento vom 18. Dezember 2010 im Internet Archive) (indystar.com am 13. November 2010)
  7. “Izod IndyCar Series notebook: Wheldon's lawsuit against Panther resolved, and he might return to team” (Memento vom 3. Oktober 2010 im Internet Archive) (indystar.com am 2. Oktober 2010)
  8. „Offiziell: Danica Patrick bis 2012 bei Andretti“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2009)
  9. “Conway lands Andretti Autosport drive” (autosport.com am 1. Februar 2011)
  10. „Hunter-Reay bleibt bei Andretti“ (Motorsport-Total.com am 30. Oktober 2010)
  11. „Hildebrand bekommt das Panther-Cockpit“ (Motorsport-Total.com am 14. Dezember 2010)
  12. „Indy 500: Buddy Rice fährt für Panther“ (Motorsport-Total.com am 29. April 2011)
  13. “Hamilton joins Dreyer for three races” (Memento vom 2. Mai 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 26. März 2011)
  14. „Justin Wilson bleibt bei Dreyer and Reinbold“ (Motorsport-Total.com am 11. November 2010)
  15. a b „Mid-Ohio: Pole-Position für Dixon“ (Motorsport-Total.com am 6. August 2011)
  16. a b „Scheckter fährt: Saison-Aus für Justin Wilson?“ (Motorsport-Total.com am 9. August 2011)
  17. a b „IndyCar - Pantano kehrt für Wilson zurück“ (Motorsport-Magazin.com am 17. August 2011)
  18. “Townsend Bell becomes latest stand in for Justin Wilson at Dreyer & Reinbold” (autosport.com am 23. September 2011)
  19. „Tracy-Puzzle: Nur das Indy 500 steht“ (Motorsport-Total.com am 22. März 2011)
  20. „Indycar - Ana Beatriz bestreitet komplette Saison“ (Motorsport-Magazin.com am 4. März 2011)
  21. a b c „Pagenaud ersetzt Ana Beatriz“ (Motorsport-Total.com am 6. April 2011)
  22. „Offiziell: Meira verlängert bei Foyt“ (Motorsport-Total.com am 8. Januar 2011)
  23. “Foyt expands '500' lineup with Junqueira” (Memento vom 31. August 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 4. April 2011)
  24. a b „Pechvogel Junqueira raus, Hunter-Reay rein!“ (Motorsport-Total.com am 24. Mai 2011)
  25. „Tracy und Penske wiedervereint!“ (Motorsport-Total.com am 4. April 2011)
  26. “IndyCar: Dragon Racing lines up Chinese driver Ho-Pin Tung for Indy 500” (Memento vom 2. Mai 2011 im Internet Archive) (autoweek.com am 29. April 2011)
  27. a b „Wieder Crash: Aus für Scott Speed und Ho-Pin Tung“ (Motorsport-Total.com am 22. Mai 2011)
  28. „Indy 500: Ein Cockpit ist noch frei“ (Motorsport-Total.com am 10. Mai 2011)
  29. „Nummer drei: Lotus steigt als Motorenhersteller ein!“ (Motorsport-Total.com am 19. November 2010)
  30. a b „KV weiter mit Lotus, Sato und Viso“ (Motorsport-Total.com am 4. Februar 2011)
  31. „Offiziell: Kanaan startet für KV-Lotus!“ (Motorsport-Total.com am 21. März 2011)
  32. a b „Perfekt: Bourdais fährt wieder IndyCars“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  33. “Lloyd to drive Coyne car in all oval races” (Memento vom 8. Mai 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 5. Mai 2011)
  34. „Newman/Haas: Wann kommt das zweite Auto?“ (Motorsport-Total.com am 24. März 2011)
  35. „Newman/Haas rüstet weiter auf“ (Motorsport-Total.com am 6. April 2011)
  36. „Neue Farben für Simona de Silvestro“ (Motorsport-Total.com am 24. Januar 2010)
  37. „Was ist mit Simona de Silvestro?“ (Motorsport-Total.com am 26. August 2011)
  38. “Saavedra signs for Conquest” (autosport.com am 14. März 2011)
  39. “Formula Nippon champ to compete at Motegi”@1@2Vorlage:Toter Link/www.indycar.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche in Webarchiven) (indycar.com am 12. September 2011)
  40. „IndyCar - Battistini debütiert in Kentucky für Conquest“ (Motorsport-Magazin.com am 21. September 2011)
  41. „Indycar - Pippa Mann fährt in Indy für Conquest“ (Motorsport-Magazin.com am 20. April 2011)
  42. “Scheckter all in with Sarah Fisher Racing” (Memento vom 27. September 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 26. September 2011)
  43. „Sarah Fisher hört auf - Carpenter übernimmt“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2010)
  44. „Indy 500: Fünfmal Andretti“ (Motorsport-Total.com am 11. März 2011)
  45. “Baguette returns to Indy” (Memento vom 10. April 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 6. April 2011)
  46. “Mann links up with RLL for three races” (Memento vom 17. Juni 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 14. Juni 2011)
  47. „Plowman gibt Debüt in Mid-Ohio“ (Motorsport-Total.com am 9. Juli 2011)
  48. „Motegi-Abschieb mit zweitem Lokalmatador“ (Motorsport-Total.com am 8. September 2011)
  49. „Sam Schmidt kauft das FAZZT-Team“ (Motorsport-Total.com am 2. März 2011)
  50. “Wheldon To Drive No. 77 Bowers & Wilkins Honda at Kentucky – Two-Time Indy 500 Winner Preps with SSM for $5 Million Go Daddy Challenge” (Memento vom 5. Februar 2012 im Internet Archive) (samschmidtmotorsports.com am 26. September 2011)
  51. „Indy 500: Howard fährt bei Sam Schmidt“ (Motorsport-Total.com am 24. Februar 2011)
  52. „Townsend Bell für Indy 500 bestätigt“ (Motorsport-Total.com am 22. März 2011)
  53. “Cunningham gets IndyCar break” (autosport.com am 18. Februar 2011)
  54. „Wiedervereinigung: Wheldon startet für Herta“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  55. „Indycar - Raphael Matos startet beim Saisonauftakt“ (Motorsport-Magazin.com am 18. März 2011)
  56. „Scheckter beim Indy 500 dabei“ (Motorsport-Total.com am 30. März 2011)
  57. „Scheckter auch in Baltimore dabei“ (Motorsport-Total.com am 11. August 2011)
  58. „Sarah Fisher hört auf - Carpenter übernimmt“ (Motorsport-Total.com am 30. November 2011)
  59. „IndyCar-Kalender 2011 veröffentlicht“ (Motorsport-Total.com am 10. September 2010)
  60. a b „Offiziell: Las Vegas und zwei dicke Überraschungen“ (Motorsport-Total.com am 23. Februar 2011)
  61. “Series keeps Japan date, to run road course” (Memento vom 6. Juni 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 3. Juni 2011)
  62. „St. Pete: Franchitti dominiert - de Silvestro sensationell!“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  63. „Warmup-Crash: Das Aus für Bourdais!“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  64. „Justin Wilson in Barber am Start“ (Motorsport-Total.com am 1. April 2011)
  65. a b c d e f g h i j k Stats. indycar.com, abgerufen am 13. Mai 2019 (englisch).
  66. „Will Power gewinnt Barber-Crashfest!“ (Motorsport-Total.com am 11. April 2011)
  67. „Auf den Geschmack gekommen: Pagenaud will mehr“ (Motorsport-Total.com am 13. April 2011)
  68. „Letzte Warnung für Castroneves“ (Motorsport-Total.com am 26. April 2011)
  69. „Long Beach: Conway überrascht das Establishment!“ (Motorsport-Total.com am 18. April 2011)
  70. „Die prominent besetzte Startkollision von Sao Paulo“ (Motorsport-Total.com am 1. Mai 2011)
  71. „Blankes Sao-Paulo-Chaos: Rennen am Montag“ (Motorsport-Total.com am 1. Mai 2011)
  72. „Sao Paulo: Power triumphiert im Regenthriller!“ (Motorsport-Total.com am 2. Mai 2011)
  73. „De Silvestro: Schnellste Rennrunde kein Trost“ (Motorsport-Total.com am 2. Mai 2011)
  74. „Bernerin Simona de Silvestro erlitt Verbrennungen bei Indy-Car-Serie“ (aargauerzeitung.ch am 19. Mai 2011)
  75. „Pole-Day: De Silvestro darf fahren - Tagliani schnell“ (Motorsport-Total.com am 21. Mai 2011)
  76. „Gehirnerschütterung bei Ho-Pin Tung“ (Motorsport-Total.com am 22. Mai 2011)
  77. a b „Pole-Krimi in Indy: Tagliani bezwingt Dixon!“ (Motorsport-Total.com am 22. Mai 2011)
  78. „Das überfällige Comeback von Buddy Rice“ (Motorsport-Total.com am 17. Mai 2011)
  79. „Bump-Day-Drama für die Andretti-Familie!“ (Motorsport-Total.com am 23. Mai 2011)
  80. „Pechvogel Junqueira raus, Hunter-Reay rein!“ (Motorsport-Total.com am 24. Mai 2011)
  81. „Indy-Wahnsinn: Wheldon siegt auf den letzten Metern!“ (Motorsport-Total.com am 29. Mai 2011)
  82. a b „Wheldon-Sieg im IndyCar-Oldtimer“ (Motorsport-Total.com am 1. Juni 2011)
  83. „Rekord: 30 IndyCars in Texas“ (Motorsport-Total.com am 8. Juni 2011)
  84. „Texas 1: Doppelsieg für Chip Ganassi“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2011)
  85. „Kanaan zieht die Texas-Pole - Franchitti sauer!“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2011)
  86. a b „Texas 2: Powers erster Oval-Sieg - Franchitti stinksauer“ (Motorsport-Total.com am 12. Juni 2011)
  87. „Texas-Folgen: Der IndyCar-Boss nimmt die Schuld auf sich“ (Motorsport-Total.com am 14. Juni 2011)
  88. „Nach Crash: De Silvestro darf trotz Schmerzen fahren“ (Motorsport-Total.com am 19. Juni 2011)
  89. „Franchitti siegt im turbulenten Milwaukee“ (Motorsport-Total.com am 20. Juni 2011)
  90. „Enttäuschende Milwaukee-Zahlen“ (Motorsport-Total.com am 23. Juni 2011)
  91. „Iowa: Das frühe Aus für de Silvestro“ (Motorsport-Total.com am 24. Juni 2011)
  92. „Iowa-Hammer: Sato auf Pole vor Danica Patrick!“ (Motorsport-Total.com am 24. Juni 2011)
  93. „Iowa-Abendtraining: Sato crasht sein Pole-Auto!“ (Motorsport-Total.com am 25. Juni 2011)
  94. „Durststrecke beendet: Marco Andretti siegt in Iowa!“ (Motorsport-Total.com am 26. Juni 2011)
  95. „Toronto: Power holt seine fünfte Saison-Pole“ (Motorsport-Total.com am 9. Juli 2011)
  96. „Franchitti und Dixon überstehen Toronto-Chaos“ (Motorsport-Total.com am 10. Juli 2011)
  97. „Edmonton: Sato schlägt Pole-König Power!“ (Motorsport-Total.com am 24. Juli 2011)
  98. „Riesen-Enttäuschung bei unschuldigem Sato“ (Motorsport-Total.com am 25. Juli 2011)
  99. a b „Power bezwingt Castroneves und Franchitti“ (Motorsport-Total.com am 24. Juli 2011)
  100. „Las Vegas: Dan Wheldon ist dabei!“ (Motorsport-Total.com am 13. September 2011)
  101. „IndyCar - Dan Wheldon verunglückt tödlich“ (Motorsport-Magazin.com am 17. Oktober 2011)
  102. a b „IndyCar - Zum Tod von Dan Wheldon“ (Motorsport-Magazin.com am 17. Oktober 2011)
  103. „Dan Wheldon stirbt bei Horrorcrash!“ (Motorsport-Total.com am 17. Oktober 2011)
  104. “Racing vet Dan Wheldon dies in crash at Vegas IndyCar race” (cnn.com am 17. Oktober 2011)
  105. „Horror-Crash von Dan Wheldon“ (spiegel.de am 17. Oktober 2011)
  106. „Will Power aus Krankenhaus entlassen“ (Motorsport-Total.com am 17. Oktober 2011)
  107. „Will Power und Pippa Mann doch schwerer verletzt“ (Motorsport-Total.com am 25. Oktober 2011)
  108. “Mann and Hildebrand leave hospital” (crash.net am 17. Oktober 2011)
  109. „Britischer Indy-500-Gewinner stirbt bei Horrorunfall“ (welt.de am 17. Oktober 2011)
  110. a b “Wheldon succumbs to injuries in crash” (Memento vom 18. Oktober 2011 im Internet Archive) (indycar.com am 16. Oktober 2011)
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