Ljubljana

Ljubljana
Laibach
Wappen von LjubljanaKarte von Slowenien, Position von Ljubljana hervorgehoben
Basisdaten
StaatSlowenienSlowenien Slowenien
Historische RegionOberkrain / Gorenjska
Statistische RegionOsrednjeslovenska (Zentralslowenien)
Koordinaten46° 3′ N, 14° 30′ O
Höhe298 m. i. J.
Fläche275 km²
Einwohner284.355 (2019)
Bevölkerungsdichte1.034 Einwohner je km²
Telefonvorwahl(+386) 01
Postleitzahl1000
Kfz-KennzeichenLJ
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister:Zoran Janković (PS)
Website

Ljubljana ( slowenisch [ljuˈbljàːna], umgangssprachlich [luˈblàːna]; deutsch Laibach[1]; italienisch Lubiana) ist die Hauptstadt Sloweniens und mit 284.355 Einwohnern (2019)[2] zugleich dessen größte Stadt.

Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sloweniens. Ljubljana ist Sitz des gleichnamigen römisch-katholischen Erzbistums und seit 1919 Universitätsstadt.

Blick von der Burg auf die Stadt
Die zentrale Promenade geht entlang der Ljubljanica, über die mehr als ein Dutzend Brücken führen.

Name der Stadt

Für die Herkunft des slowenischen Namens der Stadt gibt es mehrere Erklärungen: nach der einen, wohl volksetymologischen Erklärung kommt er vom slowenischen ljubljena („geliebte Stadt“), nach der anderen von dem lateinischen Flussnamen Aluviana. Der Stadtname wurde in dieser Form zum ersten Mal 1146 als Luwigana erwähnt.

Im deutschsprachigen Raum hat sich neben dem Namen Ljubljana auch der historische deutsche, ursprünglich wohl wie der gleichlautende Flussname aus dem Slawischen[3] abgeleitete Name Laibach gehalten, der heute vor allem in Österreich gebräuchlich ist. In der deutschen[4] und der österreichischen[5] Diplomatie wird die Stadt amtlich Laibach bezeichnet. Der deutsche Name der Stadt wurde zum ersten Mal 1112–1125 als Leibach erwähnt. Diese Form ist auch gleichzeitig die älteste bekannte Erwähnung der Stadt.[6]

Geschichte

Politische Zugehörigkeit Ljubljanas seit 1144
StaatVerwaltungseinheitZugehörigkeit
Romisches Reich Heiliges 1400Heiliges Römisches Reich Heiliges Römisches ReichMarkgrafschaft Krain
(ab 1278 habsburgisch)
1144–1364
Herzogtum Krain
(1379/1411–1457 und
1564–1619 Innerösterreich)
1364–1804
Osterreich KaisertumKaisertum Österreich ÖsterreichHerzogtum Krain1804–1809
Frankreich 1804Erstes Kaiserreich FrankreichIllyrische Provinzen1809–1813
Osterreich KaisertumKaisertum Österreich ÖsterreichIllyrische Provinzen
von Österreich besetzt.
1813–1816
Königreich Illyrien1816–1849
Herzogtum Krain1849–1867
Osterreich-UngarnÖsterreich-Ungarn Österreich-UngarnHerzogtum Krain
(Cisleithanien)
1867–1918
Jugoslawien Konigreich 1918Königreich Jugoslawien SHS-Staat/JugoslawienProvinz Slowenien1918–1922
Oblast Ljubljana1922–1929
Drau-Banschaft1929–1941
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) ItalienProvinz Laibach1941–1943
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches ReichProvinz Laibach formell
italienisch, de facto unter
deutscher Kontrolle (OAK).
1943–1945
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien JugoslawienVolksrepublik Slowenien1945–1963
Sozialist. Rep. Slowenien1963–1990
Republik Slowenien1990–1991
SlowenienSlowenien SlowenienStadtgemeinde Ljubljanaseit 1991

Vorgeschichte

Von 3600 bis 3100 v. Chr. finden sich die frühesten Seebehausungen (Pfahlbauten) im Laibacher Moor.

Zwischen 1000 und 700 v. Chr. existierten erste illyrische und venetische Siedlungen und um 400 v. Chr. folgte die Periode der Kelten.

Als erster mythischer Bewohner gilt Jason (siehe den Abschnitt Wappen).[7]

Römisches Reich

Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde von den Römern eine militärische Festung an der Stelle des heutigen Ljubljana errichtet und im Jahr 14 die römische Siedlung Emona oder Aemona (Colonia Aemona Iulia tribu Claudia) angelegt. Sie befand sich zwar an der Stelle des heutigen Ljubljana, ging jedoch in der Völkerwanderung unter und ist daher nur eine Vorgängersiedlung der heutigen Stadt.

Völkerwanderung und Fränkisches Reich

Um 600 wanderten slawische Stämme in das Gebiet, gefolgt von einem Niedergang Emonas. Um 800 fiel das Gebiet von Laibach unter die Herrschaft der Franken.

Heiliges Römisches Reich

Die Stadt vor dem 13. Jahrhundert

In dieser Urkunde des Patriarchen von Aquileia von 1146 erscheint ein „Wodolricus de Luwigana“, womit zum ersten Mal der Name der späteren Stadt genannt wird.

Im Ostfränkischen und später Heiligen Römischen Reich gehörte das Gebiet um Ljubljana zur Mark Krain. Der Zeitraum zwischen 1112 und 1125 ist die Entstehungszeit der ersten schriftlichen Aufzeichnungen von Laibach. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1144.[8] Die von den Spanheimern gegründete Siedlung wurde um 1220 erstmals Stadt genannt, 1243 sind ihr Marktrecht und ihre Stadtmauer aktenkundig, 1280 wurden die Einwohner „cives“ (Bürger) genannt.[9]

1270 wurde Laibach von dem böhmischen König Premysl Ottokar II. erobert, der sich zuvor nach dem Aussterben der Babenberger im Mannesstamm, 1246, deren österreichisches Herrschaftsgebiet untertan gemacht hatte.

Habsburgische Herrschaft, Reformation und Gegenreformation

Slowenische Philharmonie, gegründet 1701

1278 ging Laibach nach der Niederlage des Königs Ottokar II. gegen Rudolf von Habsburg in den Besitz der Habsburger über.

1335 wurde Laibach unter den Habsburgern Hauptstadt des zum Heiligen Römischen Reich zählenden Herzogtums Krain. Im Jahr 1415 widerstand Laibach einer türkischen Invasion.

Im Jahr 1461 wurde die Diözese Laibach gegründet (siehe auch: Liste der Bischöfe von Ljubljana), und die Kirche St. Nikolaus wurde zur Kathedrale. 1504 fand die Wahl des ersten Bürgermeisters statt. 1511 erlebte Laibach sein erstes großes Erdbeben.

Die erste reformatorische Predigt wurde spätestens 1523 gehalten.[10] Gefördert durch die Krainer Landstände errichteten Protestanten im Jahr 1536 eine professionelle Lateinschule im Range eines Gymnasiums. Prägend für die reformatorische Entwicklung war neben dem Humanismus vor allem der slowenische Reformator Primož Trubar (Primus Truber, 1508–1586) durch seine in slowenischer Sprache gehaltenen reformatorischen Predigten. Mit seinem umfangreichen, slowenisch abgefassten Schriftwerk gilt er als Begründer der slowenischen Schriftsprache. 2016 wurde Ljubljana durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ verliehen.[10]

Nachdem 1597 die Jesuiten in Laibach eintrafen, die zwei Jahre später ihr eigenes Gymnasium errichteten, kam die Reformation Trubars in Slowenien im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts an ihr Ende. Mit der Gegenreformation wurde das Kirchen- und Schulministerium in Ljubljana geschlossen, evangelische Prediger wurden ausgewiesen, eine Religions-Reformationskommission eingerichtet und der konversionsunwillige Adel des Landes verwiesen. Zu Gemeindeneugründungen kam es – ermöglicht durch das Josephinische Toleranzpatent von 1781 – in Ljubljana in der Mitte des 19. Jahrhunderts; seit 1945 existiert die Slowenische Kirche A.B. (Augsburger Bekenntnisses).[10]

1693 erfolgte die Gründung der Academia Operosum, einer Vereinigung der angesehensten Gelehrten, und 1701 die Gründung der Academia Philharmonicorum.

1754 lag die Bevölkerungszahl bei 9.300 Einwohnern. 1773 bis 1781 wurden der Gruberkanal (Gruberjev kanal) und der Gruber-Palast (Gruberjeva palača) erbaut. 1797 wurde die erste Tageszeitung von Slowenien herausgegeben.

Kaisertum Österreich

Briefmarke der österreichischen Wappenausgabe 1850 mit Ortsstempel von Laibach

1804 wurde Laibach Teil des neu proklamierten Kaisertums Österreich. Nach dem Frieden von Schönbrunn musste die Stadt mit dem Umland an das napoleonische Frankreich abgetreten werden, und die Stadt wurde unter dem Namen Laybach 1809 bis 1813 Hauptstadt der Illyrischen Provinzen Frankreichs. 1814/15 kehrte sie mit dem Wiener Kongress wieder zu Österreich zurück.

1810 erfolgte die Gründung des Botanischen Gartens. 1821 fand auf Einladung von Kaiser Franz I. der Laibacher Kongress der Heiligen Allianz statt.

Im Jahr 1849 wurde die Eisenbahnverbindung Laibach–Wien, die österreichische Südbahn, erbaut und 1857 als Verlängerung die Verbindung Laibach–Triest.

Im Jahr 1861 erfolgte die Einführung der öffentlichen Gasbeleuchtung und 1890 der Bau der öffentlichen Wasserversorgung. Nach einem verheerenden Erdbeben verpflichtete sich Laibach 1895 zu einem modernen Aussehen. 1898 wurde die öffentliche elektrische Beleuchtung eingeführt. Drei Jahre später, 1901, folgte die Einführung der elektrischen Straßenbahn in Laibach.

Im Jahr 1900 hatte Laibach inklusive Garnison 36.547 Einwohner. Davon waren 29.733 slowenisch- (81 %) und 5423 deutschsprachig (15 %).[11]

Vor dem Ersten Weltkrieg war Laibach österreichisch-ungarische Garnisonstadt. Im Jahre 1914 waren hier ganz oder in Teilen stationiert: der Stab der k. u. k. 28. Infanterie Truppen Division, das k.u.k. Krainerische Infanterie Regiment Nr. 17, das k.u.k. Steierische Infanterie Regiment Nr. 27, das k.k. Landwehr Infanterie Regiment Nr. 27 und das k.u.k. Feldkanonen Regiment Nr. 7. Die strategischen Entscheidungen für die Italienfront, insbesondere für die Isonzofront, wurden vom Armeekommando in Laibach getroffen, wo unter anderen Feldmarschall Boroević und der spätere österreichische Bundespräsident Körner tätig waren.

Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen und Königreich Jugoslawien

Ende Oktober 1918 wurde Ljubljana Teil des neu gegründeten Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen. 1919 erfolgte die Gründung der Universität von Ljubljana. 1929 wurde Ljubljana Hauptstadt der Drau-Banschaft (Dravska banovina) im Königreich Jugoslawien.

Italienische Annexion und deutsche Besetzung

Nach dem Überfall auf Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg wurde am 3. Mai 1941 Ljubljana mit dem ehemaligen jugoslawischen General Leon Rupnik als Bürgermeister unter der Bezeichnung Lubiana Hauptstadt der annektierten italienischen Provincia di Lubiana. Der Großteil der Laibacher Deutschen, rund 2400, wurde im Winter 1941/42 auf Grund eines Abkommens zwischen Adolf Hitler und Benito Mussolini ins Großdeutsche Reich umgesiedelt, mehrheitlich in die Oberkrain und die Untersteiermark.[12]

Im Jahr 1942 riegelten italienische Truppen die Stadt mit einem Stacheldrahtzaun und Wachtürmen ab und durchkämmten sie danach mehrfach im Rahmen der italienischen Repression gegen den slowenischen Widerstand. Bis zur Kapitulation Italiens im September 1943 wurden etwa achtzehn Prozent der Bevölkerung von Lubiana in italienische Konzentrationslager deportiert.[13]

Nach der Kapitulation Italiens ging sie in deutsche Kontrolle über (SS-General Erwin Rösener und Friedrich Rainer als Chef der Zivilverwaltung), bis zur vollständigen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945.

Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien

Am 9. Mai 1945 erfolgte die formale Auflösung der Provincia di Lubiana. 1945 mussten die verbliebenen Laibacher Deutschen ebenso wie die übrigen Sloweniendeutschen auf Grund der AVNOJ-Beschlüsse das Land verlassen. Zahlreiche Menschen wurden ermordet.

Im Jahr 1945 wurde Ljubljana Hauptstadt der Volksrepublik Slowenien in der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien.

1958 startete der erste slowenische Fernsehsender mit regelmäßigen Übertragungen und in diesem Jahr wurde die Straßenbahn stillgelegt. 1980 starb der jugoslawische Staatspräsident Josip Broz Tito in Ljubljana.

Republik Slowenien

Im Jahr 1991 feierte die Stadt Sloweniens Unabhängigkeit.

2002 fand das Gipfeltreffen Bush/Putin in Ljubljana statt.

Nur wenige Wochen nach Entdeckung eines neuen Massengrabes mit über 4.000 von Tito-Partisanen Ermordeten in einem slowenischen Bergwerk beschloss der Stadtrat von Ljubljana mit der Mehrheit der Linksparteien im April 2009, wieder eine Straße nach Josip Broz Tito zu benennen,[14] nachdem bereits bis 1991 die heutige Slovenska cesta (Slowenische Straße) nach ihm benannt war.[15]

Wappen

Das Wappen Ljubljanas zeigt einen grünen, geflügelten Drachen[7] auf einem Turm über einer Stadtmauer, beide letzteren gezinnt. Das Stadttor hat ein Fallgatter. Eine grüne Wiese unten teilt das obere Feld mit roter Tingierung ab.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Prešerenplatz in der Altstadt
Restaurants am Ufer der Ljubljanica, dahinter ist die Burg zu erkennen

Die Stadt ist berühmt für ihre von Jože Plečnik geplanten Architekturdenkmäler sowie für ihre gut erhaltene Innenstadt, darunter:

  • die Altstadt (unter Denkmalschutz),
  • Bauten von Jože Plečnik, wie die Drei Brücken (Tromostovje), NUK – die slowenische Nationalbibliothek, der Friedhof Žale, Kreuzlinge (Križanke), Tivolipark
  • die Burg
  • der Dom St. Nikolaus nach Plänen des römischen Jesuiten Andrea Pozzo,
  • das Erzbischöfliche Palais
  • die Franziskanerkirche Mariä-Verkündigung am Prešerenplatz (Prešernov trg, benannt nach France Prešeren),
  • das Rathaus,
  • die Serbisch-Orthodoxe Kirche St. Kyrill & Methodius,
  • Slowenische Nationalgalerie,
  • das Kunstmuseum Moderna Galerija,
  • das Mestni muzej,
  • das Nationalmuseum für Zeitgeschichte von Slowenien in der Villa Cekin (ehemals Museum der Befreiung),
  • die Drachenbrücke (Zmajski most).

Ljubljana ähnelt einerseits einer österreichischen Stadt, hat aber durch seine Altstadt, durch Plečniks Kulturkreise verbindende Architektur, durch die vielen Cafés am Fluss und das gemäßigte Klima spezielles mediterranes Flair. Im Sommer, besonders im August, finden verschiedene Musikveranstaltungen in der Altstadt und auf der Burg, u. a. die Musikakademie Ljubljana und seit 1960 ein jährliches Jazz-Festival statt.[16]

Südlich der Šentjakobski most (der St.-Jakobs-Brücke zwischen den Straßen Zoisova cesta und Karlovška cesta) liegen auf der westlichen Flussseite die Ljubljanica-Terrassen, ein beliebter Treffpunkt am Wochenende.

Sehenswert ist der Markt rund um den Dom, besonders samstags. Ebenfalls erwähnenswert sind der unter den Kolonnaden versteckte Fischmarkt und ein Sonderbereich im Gebäude gegenüber den Kolonnaden. Samstags findet ein Kunstflohmarkt zwischen den drei Brücken und der Čevljarski most (der Schusterbrücke) statt. Ljubljana besitzt auch ein sehenswertes Eisenbahnmuseum mit einer umfangreichen Sammlung historischer Dampflokomotiven.

Metelkova ist das Zentrum der alternativen Kulturszene. Auf dem ehemaligen Kasernengelände leben Künstler und Studenten der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen, dort finden Ausstellungen und andere Veranstaltungen statt. Die seit 1993 andauernde „Besetzung“ des Geländes wird von der Stadt Ljubljana geduldet.

Am Südrand des Waldhügels Rožnik befindet sich der Zoo, ca. 30 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt.

Auf dem Schlossberg über der Innenstadt befindet sich das im Mittelalter entstandene Laibacher Schloss (slowenisch Ljubljanski grad).

Der Tourismus hat seit 2004 einen starken Aufschwung erlebt, entsprechend sind auch die Zimmerpreise gestiegen.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Stadt bestand seit dem Hochmittelalter vor allem aus Deutschsprachigen. Nach 1848 fungierte sie als kultureller Mittelpunkt der Slowenen. Zur Volkszählung im Jahr 1880 waren die 5 658 Deutschsprachigen (23 % der Bevölkerung) bereits eine Minderheit.

Bei der Volkszählung 2002 waren 84,1 % der Einwohner von Ljubljana slowenische Staatsbürger, 7,5 % Bosnier, 3,5 % Kroaten, 3,2 % Serben, 0,7 % EU-Bürger (damals EU-15), 0,6 % Mazedonier und 0,5 % andere.

Slowenisch ist alleinige Amtssprache der Stadtgemeinde Ljubljana und wurde bei dieser Volkszählung von 78,9 % der Bevölkerung als Muttersprache angegeben. Ferner sprachen nach eigenen Angaben 4,1 % Serbisch, 3,9 % Kroatisch, 3,9 % Serbokroatisch, 3,4 % Bosnisch und 1,9 % sonstige Sprachen.[17]

Geografie

Lagebeschreibung

Ljubljana liegt auf 298 m. i. J.[18][19] am Rande des Laibacher Beckens an der Ljubljanica (Laibach), die noch im Stadtgebiet in die Save mündet. Südlich tut sich der Karst auf, nach Norden erlaubt das Becken freien Blick in die Karawanken und die Steiner Alpen.

Südwestlich erstreckt sich die Ebene des teilweise trockengelegten Laibacher Moores (Ljubljansko barje).[20]

Die Altstadt liegt an einer Schlinge der Ljubljanica um den Schlossberg. Zur Erleichterung der damaligen Schifffahrt wurde diese Schlinge im Jahr 1750 durch den Gruberkanal (Gruberjev Prekop) abgeschnitten.[21]

Stadtgliederung

Stadtbezirke

Ljubljana bestand lange Zeit aus fünf unabhängigen Gemeinden (Bežigrad, Ljubljana Center, Moste-Polje, Šiška und Vič-Rudnik). Mit der Gemeindereform 1996 wurde die Stadtgemeinde in 17 Stadtbezirke (slowenisch Četrtne skupnosti, Sg.: Četrtna skupnost) untergliedert. Die Verwaltungsstellen dieser Stadtbezirke sammeln Vorschläge der Bürger und übermitteln sie an die zuständigen Ämter der Stadtregierung. Sie beteiligen sich auch an der Vorbereitung und Durchführung der Tätigkeiten der Stadtverwaltung auf ihrem jeweiligen Gebiet.

Nr.Četrtna skupnost
Stadtbezirk
Fläche
km²
Einwohner[22]
1. Januar 2011
Einwohner
pro km²
Stadtteile von Ljubljana
1Bežigrad7,2434.0484703
2Center5,0724.8094893
3Črnuče18,1011.213620
4Dravlje11,1115.7931422
5Golovec8,2712.1671471
6Jarše9,0614.3021579
7Moste3,4022.2926556
8Polje22,1018.857853
9Posavje9,059.4051039
10Rožnik8,3516.1051929
11Rudnik25,4813.044512
12Sostro88,566.49973
13Šentvid15,8313.534855
14Šiška7,3632.9584478
15Šmarna gora14,434.717327
16Trnovo7,1816.9192356
17Vič14,3813.478937
Stadtgemeinde Ljubljana274,97280.1401019

Historische Stadtteile

Außerdem gibt es noch eine Vielzahl an historischen Stadtteilen, die heutzutage meist bereits zur Kernstadt gezählt werden (in Klammern der jeweilige deutsche Name):

  • Bežigrad (Beschigrad, Bezigrad)
  • Bizovik (Wisowik)
  • Breg (Breg)
  • Črnuče (Tschernutsch)
  • Dobrunje (Dobruine)
  • Fužine (Kaltenbrunn)
  • Glinice (Gleinitz)
  • Gunclje (Gunzle)
  • Hrušica (Birnbaum)
  • Ježica (Jeschitzach)
  • Kašelj (Kaschel)
  • Moste (Brücken)
  • Nadgorica (Oberhügel)
  • Nove Jarše (kein deutscher Name[23])
  • Podgorica (Unterhügel)
  • Poljane (Pollan)
  • Polje (Feld)
  • Rakovnik (Steinbüchel)
  • Rožna Dolina (Blumenthal)
  • Rudnik (Rudnick)
  • Šentjakob (St. Jakob)
  • Šentvid (St. Veit an der Save)
  • Šiška (Schischka)
  • Slape (Slape)
  • Šmarna gora (Gallenberg, Kahlenberg)
  • Šmartno ob Savi (St. Martin an der Save)
  • Šmartno pod Šmarno goro (St. Martin unter Gallenberg, St. Martin unter dem Kahlenberg)
  • Sostro (Osterberg)
  • Štepanja vas (Stephansdorf)
  • Studenec (Brunndorf)
  • Tacen (Tatzen)
  • Vevče (Josephsthal)
  • Vič (Weitsch)
  • Vižmarje (Schrottenthurn)
  • Zadobrova (Sadobrowa)
  • Zalog (Kaltenborn)

Klima

Ljubljana
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
89
 
1
-5
 
 
89
 
5
-4
 
 
76
 
10
0
 
 
98
 
16
4
 
 
121
 
20
9
 
 
134
 
24
12
 
 
116
 
26
14
 
 
126
 
26
13
 
 
143
 
22
10
 
 
150
 
15
6
 
 
131
 
8
2
 
 
114
 
3
-2
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Ljubljana
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (°C)1,44,910,215,620,224,026,425,721,815,07,73,1Ø14,7
Min. Temperatur (°C)−4,7−3,80,04,38,812,213,713,210,35,82,0−2,0Ø5
Niederschlag (mm)89897698121134116126143150131114Σ1387
Sonnenstunden (h/d)1,52,74,05,36,67,38,17,45,13,41,40,9Ø4,5
Regentage (d)9881012111098101110Σ116
Luftfeuchtigkeit (%)888379777777778084878991Ø82,4
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,4
−4,7
4,9
−3,8
10,2
0,0
15,6
4,3
20,2
8,8
24,0
12,2
26,4
13,7
25,7
13,2
21,8
10,3
15,0
5,8
7,7
2,0
3,1
−2,0
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
89
89
76
98
121
134
116
126
143
150
131
114
 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Städtepartnerschaften

(c) Berthold Werner, CC BY-SA 3.0
Rathaus (Mestna hiša oder Rotovž) auf dem Mestni trg, dem Stadtplatz in der Altstadt

Ljubljana unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

StadtLandseit
AthenGriechenlandGriechenland Griechenland1. März 2000
BelgradSerbienSerbien Serbien1. März 2003
BratislavaSlowakeiSlowakei Slowakei4. März 1967
ChemnitzDeutschlandDeutschland Deutschland17. Oktober 1966
ChengduChina VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China25. Oktober 1981
GrazOsterreichÖsterreich ÖsterreichOktober 2001
KarlstadSchwedenSchweden Schweden?
LeverkusenDeutschlandDeutschland Deutschland30. August 1979
MardinTurkeiTürkei Türkei8. April 2003
MoskauRusslandRussland Russland20. Mai 2000
NottinghamEnglandEngland England1963
OdessaUkraineUkraine Ukraine?
ParmaItalienItalien Italien11. April 1964
PesaroItalienItalien Italien16. März 1964
RijekaKroatienKroatien Kroatien23. Oktober 2001
SarajevoBosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina24. Januar 2002
SousseTunesienTunesien Tunesien27. Juli 1969
TiflisGeorgienGeorgien Georgien7. Oktober 1977
WienOsterreichÖsterreich Österreich14. Juli 1999
WiesbadenDeutschlandDeutschland Deutschland30. März 1977
ZagrebKroatienKroatien Kroatien21. Februar 2001

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Ljubljana ist das wichtigste Wirtschaftszentrum Sloweniens, es ist Sitz der Ljubljanska borza, der einzigen Börse des Landes, sowie der meisten der großen Unternehmen in Slowenien wie Mercator, Petrol, Adria Airways, Hisense Gorenje Europe, Telekom Slovenije sowie Lek.

In einer Rangliste der Städte nach ihrer Lebensqualität belegte Ljubljana im Jahre 2018 den 75. Platz unter 231 untersuchten Städten weltweit.[24]

Verkehr

Hauptbahnhof mit davor befindlichem zentralen Omnibusbahnhof
Bus für den öffentlichen Nahverkehr

Straße

Ljubljana hat eine wichtige Funktion als internationaler Verkehrsknotenpunkt südlich der Alpen für die Verkehrsströme zwischen Italien und Ungarn sowie von Österreich nach Kroatien und bildete zu jugoslawischer Zeit den Beginn des sogenannten Autoput. Es gibt heute einen Autobahnring sowie vier sternförmig von diesem ausgehende Autobahnen (Richtung Karawankentunnel/Klagenfurt, Maribor, Zagreb und Koper/Triest).

Flugverkehr

Der internationale Flughafen liegt 15 km nördlich des Zentrums bei Brnik.

Schienenverkehr

Ljubljana Hauptbahnhof ist zentraler Eisenbahnknoten in Slowenien und wichtigster Knoten des öffentlichen Verkehrs der Stadt. Ljubljana liegt an der zweigleisigen Hauptbahn Maribor–Triest (ursprünglich Bestandteil der Österreichischen Südbahn), eine eingleisige Hauptstrecke (siehe auch: Bahnstrecke Tarvisio–Ljubljana) führt über Jesenice (Karawankentunnel: Grenzübergang mit Österreich) nach Villach. Beide Strecken sind elektrifiziert und ermöglichen über die genannten Städte hinaus auch tägliche Fernverkehrsverbindungen Richtung Belgrad, Frankfurt am Main, München, Prag, Pula, Rijeka, Salzburg, Stuttgart, Venedig, Wien, Zagreb und Zürich. Außerdem gibt es noch je eine nicht elektrifizierte Strecke nach Karlovac (über Novo mesto) und nach Kamnik.

ÖPNV

Der städtische Nahverkehr wird ausschließlich mit Omnibussen abgewickelt, im Volksmund „Trola“ genannt, da es in den sechziger Jahren O-Busse (Trolleybusse) gab. Die ab 1901 errichtete Straßenbahn (Tramvaj) wurde 1961 eingestellt. Auf Grund zunehmender Verkehrsprobleme (Staus, Parkraummangel) ist die Wiedereinführung eines schienengebundenen Nahverkehrssystems (Stadtbahn) geplant, jedoch wurden die diesbezüglichen Pläne bisher nicht realisiert. (Stand 2010)

Fahrrad

Bicikelj – automatisches FahrradverleihsystemTypische Radwegführung. Vor der Abmarkierung war auch auf diesem Abschnitt Radfahren verboten
Bicikelj – automatisches Fahrradverleihsystem
Typische Radwegführung. Vor der Abmarkierung war auch auf diesem Abschnitt Radfahren verboten

Der Fahrradverkehr ist im Sommer bedeutend, jedoch durch die Verkehrsplanung stark reglementiert. So gibt es ein Fahrradverbot auf manchen wichtigen Straßen.[25][26] Auf einigen Abschnitten wurde das Verbot aufgehoben, meistens im Zusammenhang mit dem Bau von zusätzlichen Fahrradwegen – so 2016 auch auf dem südlichen, bisher für den Radverkehr gesperrten Abschnitt der Slovenska cesta.[27]

Seit dem Jahre 2000 gibt es einen kleinen städtischen Alltagsradlerverband.[28]

Im 2012 wurde das Fahrradverleihsystem BicikeLJ (bicikel, umgangssprachlicher Ausdruck für Fahrrad + LJ) eingeführt. Mit der Stadtkarte Urbana ist für registrierte Benutzer jede neu angefangene Fahrt bis max. 60 min kostenfrei.

Seit 2013 sind zahlreiche Straßen, wo zuvor Fahrradverkehr verboten war, unter anderen auch ein Teil der Slovenska cesta, einer der wichtigsten Geschäftsstraßen im Zentrum der Stadt, für den individuellen Autoverkehr gesperrt und nur mit Bussen, Fahrrädern und zu Fuß erreichbar.[29][30]

2015 wurde Ljubljana vom Verkehrsplanungsunternehmen Copenhagenize Design Company zum ersten Mal als eine fahrradfreundliche Stadt eingestuft.[31]

Wissenschaft und Bildung

Hauptgebäude der 1919 gegründeten Universität Ljubljana, bis 1918 Sitz des Landtags des Herzogtums Krain

Ljubljana ist Sitz einer der vier Universitäten Sloweniens. Die Universität Ljubljana hat mehr als 38.000 Studenten,[32] die sich auf 22 Fakultäten verteilen. Damit ist sie die größte Hochschule Sloweniens. Die staatliche Hochschule in ihrer heutigen Form besteht seit 1919, wenngleich es zuvor schon ähnliche Institute gab. Die Musikakademie Ljubljana, die Kunstakademie Ljubljana sowie die Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen (AGRFT) sind heute Einrichtungen und Teil der Universität Ljubljana.

Außerdem befindet sich die Slowenische Akademie der Wissenschaften und Künste in Ljubljana. Sie wurde 1938 gegründet.

Sport

Veranstaltungen

Seit 1996 findet im Oktober der Ljubljana-Marathon statt, an dem mittlerweile einschließlich der Nebenwettbewerbe mehr als 10.000 Läufer teilnehmen.

Bekannte Vereine

Persönlichkeiten

Sonstiges

  • Ljubljana war der Name eines jugoslawischen Kriegsschiffes der Belgrad-Klasse, zerstört 1943.
  • Das Heizkraftwerk Ljubljana deckt zu fast 90 % den Fernwärmebedarf der Stadt.
  • Paulo Coelhos Roman Veronika beschließt zu sterben spielt in einer Nervenheilanstalt in Ljubljana.
  • Eine Band namens Laibach erregte seit 1980 mit dem deutschen Namen der Stadt, martialischem Auftreten und provokativen Äußerungen Aufsehen. Die Gruppe trat 2015 in Nordkorea auf.
  • Nahe der Stadt befinden sich die Sender Kurešček, Polževo und Šmarna Gora.

Weblinks

Commons: Ljubljana – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Deutsche Bezeichnung gemäß Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)
  2. Statistisches Amt der Republik Slowenien
  3. Johann Jakob Egli: Nomina geographica. Sprach- und Sacherklärung von 42000 geographischen Namen aller Erdräume. 2., vermehrte und verbesserte Auflage Friedrich Brandstetter, Leipzig 1893, DNB 579328538, S. 521 f.; Nachdruck: Olms, Hildesheim und New York 1973, ISBN 3-487-04571-0.
  4. https://laibach.diplo.de/
  5. https://www.bmeia.gv.at/oeb-laibach/
  6. Peter Štih, The Middle Ages between the Eastern Alps and the Northern Adriatic (Leiden 2010), S. 284
  7. a b „Der Drache im Stadtwappen geht auf eine Legende zurück, der zufolge der griechische Held Jason nach dem Raub des Goldenen Vlieses zur Quelle des Flusses Ljubljanica gelangt sei und dort einen Drachen im Kampf besiegt habe. Jason gilt demnach als legendärer erster Bewohner L[jubljana]s, der Drache ist Symbol der Stadt.“ Sabine Rutar: Ljubljana. (Nicht mehr online verfügbar.) In: eeo.uni-klu.ac.at. Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, archiviert vom Original am 27. Dezember 2017; abgerufen am 31. Januar 2019.
  8. Sabine Rutar: Ljubljana. (Nicht mehr online verfügbar.) In: eeo.uni-klu.ac.at. Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, archiviert vom Original am 27. Dezember 2017; abgerufen am 31. Januar 2019.
  9. Miha Kosi (Laibach): Stadtgründung und Stadtwerdung. Probleme und Beispiele aus dem slowenischen Raum. In: Pro Civitate Austriae. Informationen zur Stadtgeschichtsforschung in Österreich. Hrsg. von Österreichischer Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung und Verein für Geschichte der Stadt Wien. Neue Folge, Heft 14, Linz 2009, ISSN 1562-5346, S. 7.
  10. a b c Reformationsstadt Ljubljana. Slowenischer Luther. In: reformation-cities.org, abgerufen am 16. Oktober 2017.
    Ljubljana. In: r2017.org, abgerufen am 16. Oktober 2017.
  11. Special-Orts-Repertorien der im Oesterreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Hrsg. von K.K. Statistische Central-Commission. Band VI: Krain, Hölder, Wien 1883, DNB 560932340, S. 2.
  12. Michael Portmann: Kommunistische Abrechnung mit Kriegsverbrechern, Kollaborateuren, „Volksfeinden“ und „Verrätern“ in Jugoslawien während des Zweiten Weltkriegs und unmittelbar danach (1943–1950). Diplomarbeit. GRIN Verlag, Wien 2002, ISBN 3-638-70864-0, S. 20; 20072, ISBN 978-3-638-70864-7.
  13. Brunello Mantelli: Die Italiener auf dem Balkan 1941–1943. In: Europäische Sozialgeschichte. Festschrift für Wolfgang Schieder. Duncker & Humblot 2000, ISBN 3-428-09843-9, S. 64 ff.
  14. Laibach ehrt Tito. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27. April 2009 (online mit Registrierung, abgerufen am 13. Juli 2016).
  15. AFP/Expatica: Slovenian capital to rename road after Tito. (Nicht mehr online verfügbar.) In: expatica.com. 26. April 2009, archiviert vom Original am 7. März 2016; abgerufen am 31. Januar 2019 (englisch).
  16. Ljubljana Jazz Festival 1960–2009. In: ljubljanajazz.si, abgerufen am 28. Dezember 2017 (PDF; 661 kB).
  17. Tabela: Prebivalstvo po maternem jeziku, občine, Slovenija, Popis 2002.
  18. Ljubljana. Das offizielle Slowenische Tourismus-Informationsportal. (Nicht mehr online verfügbar.) In: slovenia.info. Archiviert vom Original am 13. Oktober 2016; abgerufen am 31. Januar 2019 (deutsch, englisch).
  19. Europa auf einen Blick – Slowenien – Tourismus, Hotels. In: europa-auf-einen-blick.de, abgerufen am 13. Juli 2016.
  20. Osebna izkaznica KP ljubljansko barje/Ljubljana Marsh Nature Park Fact File. In: ljubljanskobarje.si, abgerufen am 13. Juli 2016 (slowenisch, englisch).
  21. Judith Imgrund, Christian Brünig: Industriekultur in Slowenien – ein Reisebericht (Stand: 20. Juni 2005). In: christian-bruenig.de, abgerufen am 13. Juli 2016.
  22. Statistisches Amt der Republik Slowenien. In: stat.si, abgerufen am 13. Juli 2016 (englisch).
  23. Nove Jarše ist ein Stadtteil, der erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden ist, und hatte daher zu keiner Zeit einen eigenen deutschen Namen. Die ältere Ortschaft Jarše, von der sich der Name ableitet, hatte dagegen die deutsche Bezeichnung Jarsche, vgl. etwa den Reambulančni kataster za Kranjsko (ca. 1869), Blätter L88C (L088A03 list A03).
  24. Mercer's 2018 Quality of Living Rankings. Abgerufen am 18. August 2018 (englisch).
  25. Mladina (17. julij 2000): Kolesarski zmaji (Memento vom 9. Januar 2008 im Internet Archive). In: mladina.si, abgerufen am 13. Juli 2016.
  26. Ljubljanska kolesarska mreža LKM (Oktober 2010): Pobude za izboljšave v Ljubljanski kolesarski infrastrukturi (Memento vom 20. August 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,0 MB; S. 2: Karte mit verbotenen Straßenabschnitten). In: lkm.kolesarji.org, abgerufen am 13. Juli 2016.
  27. Slovenska cesta – Spremenjen prometni režim južnega dela. Projekti mestne občine Ljubljana 2016,. In: ljubljanski.projekti.si, abgerufen am 20. Mai 2016.
  28. Ljubljanska Kolesarska Mreža. (Nicht mehr online verfügbar.) In: lkm.kolesarji.org. Archiviert vom Original am 14. Juli 2016; abgerufen am 31. Januar 2019 (slowenisch).
  29. Preureditev Slovenske ceste. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ljubljana.si. Archiviert vom Original am 5. März 2016; abgerufen am 31. Januar 2019 (slowenisch).
  30. Janez Petkovšek: Vizija preobrazbe Slovenske ceste do leta 2020. Razstava idej štirih arhitekturnih birojev o preureditvi Slovenske ceste po odpravi osebnega prometa. (Nicht mehr online verfügbar.) In: delo.si. 20. November 2012, archiviert vom Original am 13. Juli 2017; abgerufen am 31. Januar 2019 (slowenisch).
  31. The Copenhagenize Index of Bicycle-Friendly Cities: Ljubljana. (Nicht mehr online verfügbar.) In: copenhagenize.eu. Archiviert vom Original am 25. April 2017; abgerufen am 31. Januar 2019 (englisch).
  32. Univerza v Ljubljani: University in numbers. Abgerufen am 22. Mai 2020 (englisch).

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↑ Civil flag or Landesfarben of the Habsburg monarchy (1700-1806)
↑ Merchant ensign of the Habsburg monarchy (from 1730 to 1750)
↑ Flag of the Austrian Empire (1804-1867)
↑ Civil flag used in Cisleithania part of Austria-Hungary (1867-1918)
House colours of the House of Habsburg
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Flag of the German Reich (1935–1945).svg
National- und Handelsflagge des Deutschen Reiches von 1935 bis 1945, zugleich Gösch der Kriegsschiffe.
Das Hakenkreuz ist im Vergleich zur Parteiflagge der NSDAP um 1/20 zum Mast hin versetzt.
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National- und Handelsflagge des Deutschen Reiches von 1935 bis 1945, zugleich Gösch der Kriegsschiffe.
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Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg
Flag of the Socialist Federal Republic of Yugoslavia (1946-1992).
The design (blazon) is defined in Article 4 of the Constitution for the Republic of Yugoslavia (1946). [1]
Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg
Flag of the Socialist Federal Republic of Yugoslavia (1946-1992).
The design (blazon) is defined in Article 4 of the Constitution for the Republic of Yugoslavia (1946). [1]
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Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
Ljubljana BW 2014-10-09 11-34-41.jpg
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Slowenien, Ljubljana (Laibach), Rathaus
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Ljubljana (294)
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Ljubljanica river banks, tourism
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Avtobus LPP na Žalah, Ljubljana, Slovenija.
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National art gallery, Ljubljana photo:Ziga 10:56, 27 April 2006 (UTC)

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View of Ljubljana.
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Pan-Slavic flag. Emerged from 1848 Prague pan-Slavic conference, or interpretations of the resolutions of the conference. Drawn by Fibonacci.
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University of Ljubljana Palace, Slovenia. Seat of Rectorate.
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Slovenska cesta, Kreuzung mit Gosposvetska cesta, Ljubljana: Radweg
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Districts of Ljubljana
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Ljubljana old town - city bikes
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Slowenische Philharmonie Vorderseite
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Der Prešeren Platz in Laibach.
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Document with the first known written Slavic name of the city of Ljubljana (Luwigana). Original was issued by Pilgrim I (Pelegrinus), Patriarch of Aquileia in 1146, explaining how the patriarchy became owner of the castle of Artegna (Friul). Document states that among witnesses "Wodolricus de Luwigana" was present.

photo: Ziga 18:22, 22 October 2006 (UTC)
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3 kr issue 1850 cancelled at Stadt Laibach Ljubljana
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