Norden

Der folgende Artikel ist ein Satire-Artikel. Es kann sein, dass er nicht ganz ernst gemeinte Aussagen enthält. Es kann aber auch sein, dass der Artikel irgendeine tiefgründige Botschaft vermitteln möchte.

Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt die weltbekannte Stadt, für weitere Bedeutungen von Norden siehe auch Nord
Die Stadt Norden (rot) im Landkreis Aurich (dunkelgrau). Zur besseren Navigation wurde noch die Karte von Niedersachsen oben rechts drangetackert

Norden ist keine Himmelsrichtung, sondern eine Stadt in Norddeutschland. Geographisch gesehen müsste sie eigentlich Nordwesten heißen, da Deutschland mit den Städten Kiel, Flensburg und überhaupt komplett Schleswig-Holstein nördlichere Städte hat als Norden.
Norden ist aber auch das letzte Stück Zivilisation, die es vor der Nordsee gibt, da die Inselbewohner durch den täglichen Teekonsum nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, sondern die meisten in der Spülmaschine.
Oft hat Norden ein gewaltiges Problem mit den Deichen. Da es in der Nähe der Nordsee häufiger mal Sturmfluten gibt, sind deswegen schon zahlreiche Deiche gebrochen. So soff Norden wortwörtlich in den rund 750 Jahren, in denen es existierte, rund 843 mal ab. Mittlerweile hat sich diese Art von Naturkatastrophen jedoch so stark eingependelt, dass man in Norden die Uhr nach der nächsten Sturmflut richten kann.

Lebensgrundlage

Einzige Lebensgrundlage der Bewohner der ostfriesischen Stadt ist der Anschluss an die USA. In Norden laufen wichtige Telefonkabel durch die Stadt, die Deutschland telefonisch mit dem Rest der Welt verbindet. Dementsprechend schwarz sind auch die Bürgersteige, da man die Pflastersteine vor lauter Telefonkabeln nicht mehr sieht. Die Telekom zahlte bis jetzt jedoch keinerlei Entschädigungen.
Obwohl der Stadtteil Norddeich ein offiziell anerkanntes Naturheilbad ist und dementsprechend viele Parteianhänger der Grünen anlocken, ist der Tourismus für die Stadt jedoch nicht so essenziell wichtig wie sonst immer vorgegeben. Zudem häufen sich nach übereinstimmenden Medienberichten der BILD-Zeitung die Angriffe der sogenannten Killer-Seehunde, die einem dreijährigen Mädchen einmal auf fünfhundert Metern zu nahe gekommen sind.

Kurioses

Mehr Sicherheit geht nur mit Absperrungen der Polizei
  • Die Stadt Norden ist womöglich auch die Stadt in Norddeutschland, die mehr Einbahnstraßen als Bewohner vorzuweisen hat. In diesem Sinne sorgt sich die Stadtverwaltung Norden auch ziemlich um die Sicherheit ihrer Bürger, ja nicht falsch in eine Einbahnstraße zu fahren. Um so wenig Verkehrsunfälle wie möglich zu provozieren, ist daher die komplette Stadt mit Einbahnstraßen bepflastert, ähnlich wie die Innenstadt des nahen Dorfes Leer in Ostfriesland. Der einzige Unterschied hierin besteht, dass Norden an beiden Enden der Straße "Einfahrt verboten"-Schilder angebracht hat und das Einbahnstraßenschild in die Luft zeigt.
  • Die Stadt Norden hatte über dreißig Jahre lang einen Bürgermeister, der ein SPD-Parteibuch sein Eigen nennen konnte. Da dies den Nordern auf Dauer zu öde war, gründete man den Wählerbund "Zukunftsorientierte Bürger", der hauptsächlich aus ehemaligen SPD-Mitgliedern besteht.
  • Die Stadt besitzt eine . Da die Zahlen der Seehundbabys in den letzten Jahren rückläufig waren, hat man den Seehundmüttern einfach ihre Jungen weggenommen. Die Aufzuchtstation wird hauptsächlich von Schülern der ortsansässigen Grundschulen besucht; diese Zahlen sind in den letzten Jahren jedoch auch rückläufig.


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