Bureaucracy – The first encounter

Der folgende Artikel ist ein Satire-Artikel. Es kann sein, dass er nicht ganz ernst gemeinte Aussagen enthält. Es kann aber auch sein, dass der Artikel irgendeine tiefgründige Botschaft vermitteln möchte.

Bureaucracy - The first encounter ist ein 2009 gedrehter Actionfilm, der den harten Alltag eines jeden Beamten zeigt. Der Film hat eine überdurchschnittlich kurze Spielzeit von 40 Minuten. Mehr grausame Realitätswiderspiegelung wollte man den Zuschauern nicht zumuten.

Personen

Herbert

Herbert, gespielt von Herbert, einem deutschen Beamten, spielt einen typischen deutschen Beamten. Er sieht idealerweise auch so aus, denn

  • Er sieht langweilig aus
  • Er trägt eine Brille
  • Er hat einen, von Nikotin gelb eingefärbten, ansonsten grauen Schnauzbart
  • Und er ist Mitte 40.

Bruno

Der Beamte Bruno wird von Bruno gespielt, der ebenfalls ein langweiliger Beamter ist.
Der Regisseur wollte möglichst authentische Charaktere haben, daher die echten Beamten. Klingt komisch, ist aber so.

15-jähriger Junge

Der 15-Jährige wird von einem unwichtigen Nebendarsteller gespielt.

Ort und Technik

Der Film wurde komplett im Bürgeramt Bielefeld gedreht. Es gibt kaum Kamerabewegungen, genau genommen gibt es nur eine einzige, bei der der 15-jährige Junge zur Tür hineinkommt.

Handlung

So oder so ähnlich sieht der Stempelabdruck auf der Stirn aus.

Plötzlich und völlig unerwartet wachen Bruno und Herbert in einem Raum auf. Da sie schon lange Zeit als Team zusammenarbeiten, überwinden sie die Situation souverän und machen erst mal eine Mittagspause. Die Spannung wird weiter abgebaut dadurch, dass sie in ihrem eigenem Büroraum sitzen.
Nach 15 Minuten Zigaretten und Kaffee, wobei Herbert irgendwas über böse Kinder von nebenan und an die Wand stellen murmelt, beginnt Bruno damit, Kaffeetassen zu sortieren und sich bei einem imaginären Freund zu beschweren, wie schlecht er doch bezahlt würde. Herbert hingegen versucht, Formulare zu sortieren und abzuhaken, kommt aber irgendwie durcheinander.

Genau in diesem Moment tritt ein nervöser 15-Jähriger in den Raum, der die ganze Zeit davor warten musste. Also auch vor Filmbeginn. Gefühlte 2 - 4 Stunden.
Herbert raunzt ihn erst einmal an, warum er denn so spät komme, dann versucht er, dem Wunsch des Jugendlichen, einen Personalausweis zu beantragen nachzukommen. Er schafft es jedoch, die Formulare, die schon durcheinander liegen, mit den Ausweisformularen zu vermischen und gerät in Panik. In seiner Not greift er zu dem Stempel mit der Beschriftung "Eigentum der Stadt Bielefeld" und stempelt den Kopf des Teenagers. Dieser rennt schreiend raus.

Um den Stress zu überwinden, machen Herbert und Bruno erst mal eine Pause mit Kaffee und Zigaretten.

Sonstiges

Trotz der niedrigen Zuschauerzahlen wurde der Film mit allen Preisen für realistische Handlung und begabte Schauspielerleistung ausgezeichnet, die es gibt.