EV Fürstenfeldbruck

EV Fürstenfeldbruck
Größte Erfolge

Aufstieg in die Oberliga 1973, 1979
Aufstieg in die Regionalliga/3. Liga 1970
Aufstieg in die Bayernliga/4. Liga 1994, 2004
Bayerischer Landesliga-Meister 1994

Vereinsinformationen
GeschichteEV Fürstenfeldbruck (seit 1956)
StandortFürstenfeldbruck, Deutschland
SpitznameCrusaders
StammvereinEV Fürstenfeldbruck e. V.
LigaEishockey-Landesliga Bayern
SpielstätteEisstadion an der Klosterstraße
Kapazität1000 Plätze
Saison 2021/224. Platz Gr. 2 (S/W) / BLL PO

Der EV Fürstenfeldbruck ist ein Sportverein in Fürstenfeldbruck (Bayern) mit den Abteilungen Eishockey und Eislauf. Der Verein wurde 1956 gegründet.

Eisstadion

Das Eisstadion an der Klosterstraße wurde 1956 als Natureisstadion erbaut und 1972 in ein nicht überdachtes Kunsteisstadion umgebaut. Betreiber des Eisstadions sind die „Stadtwerke Fürstenfeldbruck“. Bestrebungen nach einer Überdachungen des Stadions wurden bisher im Stadtrat von Fürstenfeldbruck immer abgelehnt. Neben dem EVF nutzt auch der ERC Fürstenfeldbruck (Eis- und Rollsportclub) das Stadion speziell für Eiskunstlauf.

Eishockey

Erstmals im höherklassigen Eishockey spielte die Eishockeymannschaft des EVFFB in der Saison 1970/71 in der Regionalliga Süd. Mit der Einführung der 2. Bundesliga zur Saison 1973/74 rückte die Mannschaft in die Oberliga auf, aus der sie sich nach der Saison 1974/75 in die Ligen des Bayerischen Eissportverbandes zurückzog. In der Saison 1994/95 wurde der EVFFB Bayerischer Vizemeister hinter Wanderers aus Germering.

Ab der Saison 1977/78 wurde wieder an der Regionalliga Süd teilgenommen. Bis auf die Saison 1979/80, wo an der Oberliga Süd teilgenommen wurde, blieb die Mannschaft bis zur Saison 1985/86 in dieser Liga. Ab dann spielte die Mannschaft wieder in den Ligen des Bayerischen Eissportverbandes.

Mannschaften

1. Mannschaft

Ab der Saison 2004/05 war die Mannschaft wieder in der Bayerischen Eishockey-Liga vertreten, wo sie in der Saison 2005/06 den dritten Platz in der Bayerischen Meisterschaft erreichte. 2007/08 stieg das Team jedoch in die Landesliga ab, in der es seither spielt.

Platzierungen

Saisondaten ab 1970
SaisonLigaKlasseGruppePlatzierungPOPDEndplatzierung
2021/22LandesligaVGr. 24. PlatzBYL
2020/21LandesligaVGr. 2
2019/20LandesligaVGr. 29. PlatzX4. Platz
2018/19LandesligaVGr. 25. PlatzBYL8. Gruppe B
2017/18LandesligaVGr. 24. PlatzBYL5. Gruppe D
2016/17LandesligaVGr. 24. PlatzBLL5. Gruppe B
2015/16LandesligaVGr. 23. PlatzBLLViertelfinale
2014/15LandesligaVS/W10. Platz-
2013/14LandesligaVS/W10. Platz-
2012/13LandesligaVS/W13. Platz-
2011/12LandesligaVS/W9. Platz-
2010/11LandesligaVS/W6. Platz-
2009/10LandesligaVWest6. PlatzX2. Gruppe S/W
2008/09LandesligaVWest5. PlatzX2. Gruppe S/W
2007/08Regionalliga I VBYL 16. PlatzX2. Runde
2006/07RegionalligaI VBYL16. PlatzX2. Runde
2005/06RegionalligaI VBYL5. PlatzXHalbfinale
2004/05RegionalligaI VBYL11. PlatzX1. Runde
2003/04LandesligaVGr. 3MeisterBLL4. Platz
2002/03RegionalligaI VBYL8. PlatzX8. Platz
2001/02BayernligaVWest7. PlatzX5. Platz
2000/01BayernligaVWest8. PlatzX6. Platz
1999/00BayernligaVWest11. Platz
1998/99BayernligaV
1997/98RegionalligaI VBYL
1996/97RegionalligaI VBYL6. Platz
1995/96RegionalligaI VBYL3. Platz
1994/95RegionalligaI VBYL
1993/94LandesligaV IGr. 2MeisterBLLMeister ↑
1992/93BayernligaVGr. 26. PlatzX3. Gruppe B ↓
1991/92BayernligaVGr. 15. Platz
1990/91BayernligaVGr. 13. PlatzX6. Platz
1989/90BayernligaVGr. A5. PlatzX3. Gruppe B
1988/89RegionalligaI VSüd10. PlatzX10. Gruppe B ↓
1987/88RegionalligaI VSüd8. PlatzX3. Gruppe B
1986/87RegionalligaI VSüd3. PlatzOL6. Gruppe A
1985/86RegionalligaI VSüd5. PlatzOL6. Gruppe A
1984/85RegionalligaI VSüd8. PlatzX1. Gruppe A
1983/84RegionalligaI VSüd5. PlatzOL6. Gruppe B
1982/83RegionalligaI VSüd10. Platz
1981/82RegionalligaI VSüd5. PlatzX5. Platz
1980/81RegionalligaI VSüd8. PlatzX8. Platz
1979/80OberligaI I ISüd15. Platz ↓
1978/79RegionalligaI VSüd4. Platz ↑
1977/78RegionalligaI VSüd8. PlatzX10. Platz
1976/77BayernligaVVizemeister ↑
1975/76BYL od. BLL
1974/75OberligaI I ISüd8. PlatzRückzug ↓
1973/74OberligaI I ISüd10. Platz-
1972/73RegionalligaI I ISüd5. Platz
1971/72RegionalligaI I ISüd7. Platz-
1970/71RegionalligaI I ISüd6. Platz-

Quelle: passionhockey.com[1], Zeichen für Auf-/Abstieg ↑ ↓

Erfolge

  • Aufstieg in die Oberliga 1973, 1979
  • Aufstieg in die Regionalliga (3. Liga) 1970
  • Bayerischer Vizemeister (4. Liga) 1995
  • Aufstieg in die Regionalliga 1977

Weitere Mannschaften

Neben der Seniorenmannschaft, die den Beinamen Crusaders trägt, und den Nachwuchsmannschaften spielen unter dem Dach des Vereins:

  • die Frauenmannschaft der Amperhexen, die am Ligenspielbetrieb in der zweitklassigen Landesliga Bayern teilnahm. Die Frauenmannschaft wurde 2010 aufgelöst.
  • die hobbymäßig organisierte Oldiemannschaft
  • Zur Saison 2011/12 wurde eine 1b-Mannschaft gegründet, die in der Bezirksliga spielt.
  • sehr erfolgreich war in der Saison 2005/06 die Schülermannschaft, die von der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen ist
  • in der Saison 2006/07 waren die „Schüler“ erfolgreich, die bis in die Meisterrunde der Landesliga kamen. Es war ihre erste Saison in der Landesliga.
  • In der Saison 2008/09 erreichte die „Jugend“-Mannschaft sehr stark und den 3. Platz in der Aufstiegsrunde der Landesliga.
  • in der Saison 2010/11 schafften die "Junioren" den Aufstieg in die Landesliga. Somit schafften die Jahrgänge 1991–1992 den zweiten Aufstieg (siehe Saison 2005/06).
  • Die Schüler- und Jugendmannschaft schloss in der Saison 2019/20 die Bezirksligasaison mit dem 1. Platz ab. Die Schülermannschaft blieb dabei ohne Niederlage.

Einzelnachweise

  1. Archiv Eishockey Deutschland ab 1908 / 09 Passionhockey
  2. rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit 1994
  3. Schongau-Mammuts.de Stadiongeschichte EA Schongau (online aufgerufen am 6. Aug. 2017)

Weblinks