Freienbach

Freienbach
Wappen von Freienbach
Staat:SchweizSchweiz Schweiz
Kanton:Kanton SchwyzKanton Schwyz Schwyz (SZ)
Bezirk:Höfew
BFS-Nr.:1322i1f3f4
Postleitzahl:8640 Hurden
8806 Bäch
8807 Freienbach
8808 Pfäffikon
8832 Wilen bei Wollerau
UN/LOCODE:CH FBH (Freienbach)
CH PFK (Pfäffikon)
Koordinaten:699942 / 229067
Höhe:418 m ü. M.
Höhenbereich:404–1021 m ü. M.
Fläche:13,79 km²
Einwohner:i16'391 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte:1189 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
26,8 % (31. Dezember 2015)[2]
Gemeindepräsident:Daniel Landolt (CVP)
Website:www.freienbach.ch
Freienbach mit dem Etzel (Berg)

Freienbach mit dem Etzel (Berg)

Lage der Gemeinde
HüttnerseeliIlimoosweiherSihlseeUfenauLützelauZürichseeKanton St. GallenKanton ZugKanton ZürichBezirk EinsiedelnBezirk MarchBezirk SchwyzFeusisbergFreienbachWollerauKarte von Freienbach
Über dieses Bild
w

Freienbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Hauptort und mit Abstand grösster Ortsteil der Gemeinde Freienbach ist Pfäffikon SZ.

Die am Zürichsee gelegene Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften: Pfäffikon SZ, Freienbach, Wilen bei Wollerau, Bäch SZ und Hurden.

Freienbach ist bevölkerungsmässig das grösste Gemeinwesen im Kanton Schwyz. Dies liegt nicht zuletzt an der starken Entwicklung der letzten Jahrzehnte, die durch Eröffnung der Autobahn A3 im Jahr 1968 und durch neue Bildungs-, Einkaufs- und Erholungseinrichtungen beschleunigt wurde. Ausserdem locken die ausserordentlich schöne Wohnlage, die Nähe zur Stadt Zürich und die ausserordentlich tiefe Steuerlast zahlreiche Zuzüger in die Gemeinde. Obwohl für den Ortsteil Pfäffikon SZ ein städtebauliches Konzept erarbeitet wird, definiert sich Freienbach nicht als Stadt, sondern als Gemeinde mit fünf Dörfern. Diese sollen auch in Zukunft eigenständig bleiben. Freienbach ist Teil der Agglomeration Zürich. Auffallend sind einige dominierende Hochhäuser im Ortsteil Pfäffikon SZ. Zum Gemeindegebiet gehören die beiden Inseln Ufnau und Lützelau sowie das Schutzgebiet Frauenwinkel mit dem grössten Schilfgebiet des Zürichsees (Bundesinventar), aber auch ein Teil des Etzelpasses.

Geographie

Die Gemeinde Freienbach liegt am linken Ufer des Zürichsees und am Fusse des Etzels. Die beiden Inseln, Ufnau und Lützelau, im Zürichsee gehören zur Gemeinde. Die Ufenau ist mit Kursschiffen erreichbar.

  • Von der Gesamtfläche entfallen:
    • Ortsteil Pfäffikon: 11,5 km²
    • Ortsteil Freienbach: 3,0 km²
    • Ortsteil Wilen: 2,5 km²
    • Ortsteil Bäch: 2,0 km²
    • Ortsteil Hurden: 1,31 km²
  • Höchster Punkt: Schönboden 1022 m ü. M.
  • Tiefster Punkt: Zürichsee 406 m ü. M.

Wappen

Das heutige Gemeindewappen wurde 1948 nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen von der Hofleute-Korporation übernommen und zeigt drei nach rechts schreitende goldene Löwen im roten Feld. Die Symbolik hängt eng mit der historischen Verbindung zum Herzogtum Schwaben zusammen, das die drei übereinander schreitenden Löwen seit dem 13. Jahrhundert auf Schild und Fahnen trug. Der Bezug zum Herzogtum ergibt sich vom Ufnau-Inselheiligen Adelrich, von dessen Mutter Reginlinde und einem späteren Klosterabt, der ebenfalls dem Herzogengeschlecht von Schwaben angehört haben soll.

Ortschaften

Pfäffikon

Pfäffikon SZ

Die Kleinstadt Pfäffikon (416 m ü. M.) östlich von Freienbach am Fusse des Etzels.

Wilen bei Wollerau

Die Ortschaft Wilen (492 m ü. M.) südwestlich von Freienbach.

Freienbach

Das Dorf Freienbach (418 m ü. M.) westlich von Pfäffikon. Die Pfarrkirche ist dem Ortsheiligen Adalrich geweiht.

Bäch SZ

Die Ortschaft Bäch (410 m ü. M.) westlich von Freienbach.

Hurden

Der Weiler Hurden (408 m. ü. M.) nördlich von Pfäffikon.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Gemeinde Freienbach
JahrEinwohner
18502'058
19002'270
19503'950
19605'423
19708'487
19809'874
199011'332
200013'375
200514'727
201516'134

Einwohner Ende 2015: 16'134 Personen
[3] - Pfäffikon: 7310
- Wilen: 4021
- Freienbach: 2930
- Hurden: 264
- Bäch: 1609

Religionen – Konfessionen

- Römisch-katholisch: 43 %
- Evangelisch-reformiert: 18 %
- Andere/Keine: 40 %

Wirtschaft

- Landwirtschaft: ca. 2 %
- Industrie und Gewerbe:ca. 33 %
- Dienstleistungssektor: ca. 65 %

Geschichte

Erstmalige geschichtliche Erwähnung: Inseln Ufnau und Lützelau 741 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Die Dörfer Freienbach, Pfäffikon und Bäch 965, bzw. 972 in den Schenkungsurkunden der Kaiser Otto I. und Otto II. an das Kloster Einsiedeln.

Politik

Der Gemeinderat bildet die Exekutive der Gemeinde Freienbach. Er besteht aus neun Mitgliedern, der alle zwei bzw. vier Jahre neu gewählt wird. Der Sitz der Verwaltung befindet sich im Gemeindehaus Schloss und Dorf in Pfäffikon.

Bei den Nationalratswahlen 2019 betrugen die Wähleranteile in Freienbach: SVP 39,2 %, FDP 25,7 %, SP 13,2 %, CVP 11,9 %, glp 6,7 %, GPS 1,4 %, EVP 1,0 %.[4]

Sehenswürdigkeiten

Bilder

Historische Luftbilder

Literatur

  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band I: Die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 1). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1927.
  • Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwytz. Schwyz IV. Bezirk Höfe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 118). ISBN 978-3-906131-93-1.

Weblinks

Commons: Freienbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sz.ch
  3. Freienbach.ch
  4. Bundesamt für Statistik: NR - Ergebnisse Parteien (Gemeinden) (INT1). In: Eidgenössische Wahlen 2019 | opendata.swiss. 8. August 2019, abgerufen am 1. August 2020.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Pfäffikon SZ.JPG
Pfäffikon SZ
2014-Freienbach-Bahnhof-SBB.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bahnhof SBB in Freienbach
2014-Freienbach-Grueb.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Grueb, Beginn des Rebpfads von Freienbach mit Sicht zum Leutschenhaus
2014-Freienbach-Schulhaus-Leutschen.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Schulanlage Leutschen in Freienbach
2014-Freienbach-Sportanlage-Chrummen.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Garderobengebäude des Sportplatzes Chrummen in Freienbach
2014-Freienbach-Sportplatz-Leutschenhaus.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Sportplatz Chrummen in Freienbach mit Sicht zum Leutschenhaus im Rebauberg Leutschen
2014-Freienbach-Bahnhof-SOB.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bahnhof der SOB (Südostbahn) in Freienbach
Karte Gemeinde Freienbach 2007.png
Autor/Urheber: Tschubby, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Municipality Freienbach
Wappen freienbach.png
Autor/Urheber: unknown, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
2014-Freienbach-Pfarrkirche.jpg
Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Pfarrkirche St. Adelrich in Freienbach