Thomas Anders

Der folgende Artikel ist ein Satire-Artikel. Es kann sein, dass er nicht ganz ernst gemeinte Aussagen enthält. Es kann aber auch sein, dass der Artikel irgendeine tiefgründige Botschaft vermitteln möchte.

Thomas Anders, auch der Thomas von anderswo oder auch der Thomas vom anderem Ufer genannt, ist der Mensch, der das Wort anders erfunden hat, weil er selbst das beste Beispiel für das anders-sein ist. Aber leider wird er oft mit dem Wort "anders" verwechselt. In einem Interview sagte James Tibirius Kirk "Ja der Vader, der war schon immer anders", nur leider hat er anders klein gesprochen. Dies wurde dann zum berühmtesten Missgeschick des Thomas Anders, da man glaubte, man könnte endlich Vaders Imperium, die FDP, stürzen. (dies dient nicht zur Verlustigung des Imperiums oder der FDP)

Der andere Zwilling

Thomas Andersrum wurde am 32. Blähzember des 20. Jahrhunderts geboren und nicht zuletzt aufgrund seines Geburtsdatums wussten seine Eltern Dieter Gleich und Nora Identisch-Gleich sofort, dass der Thomas anders sein würde. Sein eineiiger Zwillingsbruder Thomas Gleich kam bereits am 1. März 1963 zur Welt, und da seine Mutter den zweiten Zwilling noch einige Zeit in sich herumtragen musste, beschloss sie, ihn Thomas Anders zu nennen. Nicht zu verwechseln mit Christian Anders, der nicht schwul ist.

Der kleine Thomas Anders hatte es sich im Mutterleib so gemütlich gemacht, dass die Ärzte bereits gesundheitliche Folgen für die Mutter befürchteten, aber keiner brachte es fertig, ihn auf die Welt zu bringen. Ein polnischer Spezialist schaffte es dann endlich, den kleinen Thomas an seinem Goldkettchen zu erwischen und aus dem Mutterleib herauszuziehen. Auch seine ersten Tage verliefen komplett anders, denn bereits sein erstes Wort war Fönfrisur.

Zwei ungleiche Brüder

Die beiden Brüder Thomas Gleich und Thomas Anders schlugen auch völlig verschiedene Lebenswege ein. Thomas Gleich absolvierte die Schule mit Abitur, studierte Germanistik, wurde Deutschlehrer, fährt einen BMW, ist Fußballfan, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt in einer Einfamilienhaus-Siedlung in einem Münchner Vorort.

Thomas Anders dagegen brach die Schule nach der sechsten Klasse ab und wurde Boymodel für Bravo, was ihm einigermaßen seinen Lebensunterhalt finanzieren konnte. In seiner Freizeit setzte er sich intensiv in Theorie und Praxis mit Dauerwellen auseinander, mit zunehmendem Fachwissen nahm Anders sowohl als Model als auch als Vortragender an bedeutenden Friseurkonferenzen teil.

Musik mal anders

Einen wichtigen in Anders Leben markiert ein Abend im April 1980: Er traf in einer Schwulendisco den Polen- Dieter, ging schließlich mit Dieter , und da ihn Dieter so an seinen Vater erinnerte, und viel Geld hatte, beschlossen sie, die schlechteste Band der Welt zu gründen.
Dieter schlug vor, sie "Steve Benson und sein gefönter Analsklave" zu nennen, das gefiel Thomas aber gar nicht, da ihm der Name Steve irgendwie zu schwul klang. Er wollte die Sache eben etwas anders angehen. Da stach ihm eine Anzeige auf seiner Lieblingshomepage "www.gay.ch - TÄGLICH (ein bisschen) ANDERS" ins Auge: "If you are lonely, and you want some modern talking, call this number..." Begeistert rief er aus: "Ich will Modern Talking!" Dieter war ohnehin schon etwas müde, und weil er für Telefonsex sowieso immer zu haben war, stimmte er zu.

Anschließend ließen die beiden das Zufallsprogramm einer Bontempi-Orgel laufen und komponierten damit ihren ersten Song. Dem gaben sie viele verschieden Titel und brachten damit ein komplettes Album und mehrere heraus. Die Musikhörer waren begeistert, da sie endlich einmal beim Hören ihr Gehirn vollständig abschalten konnten, und aufgrund dieser hochphilosophischen, ja geradezu Zen-haften, meditativen Botschaft wurde Modern Talking eine der erfolgreichsten Gruppen des 20. Jahrhunderts. Heute noch wird ihre Musik als Foltermethode bei Verhören in Rußland angewendet.

Diese Ereignisse führten dazu, dass Anders 1980 zum Ehren-Tätowierer von Sprockhövel ernannt wurde.

Thomas kann auch anders

Da Thomas Anders außerdem ein hochkompetenter Historiker ist, präsentiert er heute das Geschichtsmagazin "Formel eins", in dem noch einmal die gesellschaftspolitische Relevanz der konsumkritischen Musikgeschichte des prä-empedreischen Zeitalters aufgerollt wird.