Suricata suricatta, Krefeld (NRW, DE) – BCG 21 1II 0688, Anil Öztas
Erdmännchen (Suricata suricatta) sind kleine Säugetiere, die in den trockenen Regionen des südlichen Afrikas beheimatet sind. Sie sind bekannt für ihr charakteristisches Aussehen mit schlanken Körpern, aufrechten Haltungen und einem neugierigen Gesichtsausdruck. Diese geselligen Tiere leben in Gruppen, die als Kolonien bezeichnet werden. In der Kolonie übernehmen sie verschiedene Aufgaben, um das Überleben der Gruppe zu gewährleisten. Einige Erdmännchen halten Wache und warnen die anderen vor potenziellen Gefahren, während andere nach Nahrung suchen oder sich um den Nachwuchs kümmern. Erdmännchen sind tagaktiv und verbringen die meiste Zeit des Tages mit der Nahrungssuche. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, wie Käfern, Spinnen und Skorpionen, und gelegentlich auch von kleineren Wirbeltieren. Ihre ausgezeichnete Sehkraft und ihr gutes Gehör helfen ihnen bei der Erkennung von Fressfeinden, während sie in ihren unterirdischen Bauten leben. Diese Bauten haben komplexe Systeme von Tunneln und Kammern, die ihnen Schutz und Unterschlupf bieten. Erdmännchen sind für ihre soziale Interaktion und ihr spielerisches Verhalten bekannt. Sie kommunizieren miteinander durch Lautäußerungen, Körperhaltungen und Berührungen. Ihr verspieltes Wesen und ihre akrobatischen Fähigkeiten machen sie zu beliebten Tieren in vielen Zoos und Tierparks.