Zibberick
Zibberick Gemeinde Angern | |
|---|---|
| Koordinaten: | 52° 22′ N, 11° 46′ O |
| Höhe: | 41 m |
| Einwohner: | 95 (31. Dez. 2017) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 |
| Eingemeindet nach: | Mahlwinkel |
| Postleitzahl: | 39517 |
| Vorwahl: | 03935 |
Zibberick ist ein Ortsteil der Gemeinde Angern im Nordosten des Landkreises Börde in Sachsen-Anhalt.
Geografie
Zibberick am südöstlichen Rand der Altmark liegt zwischen den Auen des Tanger östlich der Colbitz-Letzlinger Heide und westlich der Elbe, großräumiger gesehen zwischen Magdeburg und Stendal.
Geschichte
Der Ortsteil Zibberick gehörte vom 1. Juli 1950 bis zum 31. Dezember 2009 zur Gemeinde Mahlwinkel. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bertingen und Wenddorf und Mahlwinkel, und somit auch Zibberick, mit der bestehenden Gemeinde Angern zur neuen Gemeinde Angern zusammen.
Verkehrsanbindung
Von Zibberick führen Verbindungsstraßen in die umliegenden Orte (Mahlwinkel, Wenddorf, Rogätz). Im 10 km entfernten Rogätz verkehrt eine Fähre (bis 25 t) über die Elbe nach Burg. Im 12 km westlich liegenden Ort Dolle besteht Anschluss an die Bundesstraße 189 – die wichtigste Verbindung im Norden Sachsen-Anhalts.
Zibberick liegt an der Bahnstrecke Magdeburg–Stendal jedoch befindet sich der nächste Bahnhof nördlich im drei Kilometer weit entfernten Mahlwinkel mit stündlichen Verbindungen über Magdeburg nach Schönebeck (Elbe) und über Stendal nach Wittenberge.
Weblinks
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Wappen der Gemeinde Angern, Verbandsgemeinde Elbe-Heide, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt.
- Blasonierung
- „Geviert von Rot und Silber, 1: auf silbernem Wasser ein silberner Schwan mit ausgebreiteten Schwingen; 2: ein grünes Eichblatt mit je einer grünen Eichel am Stiel zu beiden Seiten; 3: ein sitzendes rotes Einhörnchen, an einer in den Vorderpfoten gehaltenen grünen Eichel nagend; 4: ein rechtshalber silberner Mühlstein, anliegend am langen Schenkel eines silbernen Winkelmaßes, der Winkel links und abwärts gekehrt, das Winkelmaß unten besteckt mit 3 gestaffelt steigenden silbernen Ähren am Halm, die untere Ähre mit Blatt.“[1]
- Wappenbegründung
- Auf seiner konstituierenden Sitzung am 25. Januar 2010 beschloss der Rat der Gemeinde Angern, das Wappen aus Elementen der Wappen der vier Ortsteile zu bilden. Von Angern stammt der Schwan, der infolge seines makellosen Weiß als Symbol des Lichtes gilt. Das Eichhörnchen ist das Maskottchen der Bertinger beim alljährlichen Dorffest und taucht in ihrem Ortswappen auf. Aus dem sogenannten redenden Wappen von Mahlwinkel sind Mühlstein mit Ähren und Winkelmaß entlehnt. Der Ort Wenddorf, der von Eichenbestand umgeben ist, stiftet für das neue Gemeindewappen das Eichenblatt mit zwei Eicheln.
- Flaggenbeschreibung
- „Die Flagge ist rot-weiß-rot 1:4:1 gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“[1]