Wochentag

Wochentagsheptagramm mit den entsprechenden astronomischen Symbolen; Im Uhrzeigersinn, oben startend: So, Fr, Mi, Mo, Sa, Do, Di. Die Anordnung der sieben Wandelgestirne erfolgt mit aufsteigender siderischer Umlaufzeit entgegen dem Uhrzeigersinn vom Mond rechts unten bis zum Saturn links unten.[1]

Als Wochentag bezeichnet man einen Tag der Woche, der in wiederkehrender Benennung und gleichbleibender Reihenfolge das gesamte Jahr des bürgerlichen Kalenders über vorkommt, und zwar im deutschen Sprachraum den Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag beziehungsweise Sonnabend und Sonntag.

Benennung der Wochentage

Die sieben Tage der babylonischen Woche wurden nach den mit bloßem Auge sichtbaren Planeten des geozentrischen Weltbilds benannt (Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn), die zum Zeitpunkt der Benennung selbst als Götter angesehen wurden.[2] Als die Germanen diese Namen im 4. Jahrhundert kennenlernten, benannten sie diese nach den Namen der den römischen Göttern ungefähr entsprechenden germanischen Gottheiten um. Im Zuge der Christianisierung wurde zu einem späteren Zeitpunkt versucht, diese heidnischen Namen wieder zurückzudrängen, was aber im deutschsprachigen Raum nur beim Mittwoch und Samstag gelang.

Deutsche Wochentagsnamen

Herkunft der Wochentagsnamen

Die Wochentagsnamen im Deutschen gehen auf die germanischen Bezeichnungen der Wochentage zurück. Die Namen der Wochentage sind Lehnübersetzungen aus dem Lateinischen, wobei für die römischen Götter die germanischen Entsprechungen eingesetzt wurden (Wodan für Mercurius, Donar für Jupiter usw.). Die lateinischen Bezeichnungen gehen ihrerseits auf die ursprünglichen babylonischen Götternamen zurück:

Deutsch/AlthochdeutschEnglischNiederländischWalliserdeutschBerndeutschBedeutung
Montag/MonddagMondayMaandagMentagMänti/MändiTag des Mondes (Mani)
Dienstag/TiusdagTuesdayDinsdagTsischtagZyschtiTag des Tiu/Tyr/Ziu
Mittwoch/WodensdagWednesdayWoensdagMittwuchMittwuch(e)Tag des Wodan/Odin/Wotan
Donnerstag/DonarsdagThursdayDonderdagDonschtag/FrontagDonschti/Thonschti/ThunschtiTag des Donar/Thor/Thunar
Freitag/FridagFridayVrijdagFrytagFrytiTag der Frija/Frigg/Frigga
Samstag/Sonnabend/SambaztacSaturdayZaterdagSamschtagSamschtiTag des Saturn / Sabbat (= Ruhetag)
Sonntag/SoldagSundayZondagSuntagSunti/SundiTag der Sonne (Sol)

Bei der Christianisierung des (althoch-)deutschen Sprachraums waren die Missionare darum bemüht, möglichst Wochentagsnamen durchzusetzen, die nicht an heidnische (römische oder germanische) Götter erinnerten. Das wird einerseits an Mittwoch deutlich, wo mit der Bezeichnung des Tages im Wochenablauf der eigentlich zu erwartende Name Wotan (vgl. engl. Wednesday) umgangen wurde. Das andere Beispiel ist die Benennung des Tages vor Sonntag: Das aus dem Lateinischen (Saturni dies) entlehnte Satertag dehnt sich zwar bis ins Englische aus (Saturday), wird aber im deutschen Sprachraum mehr und mehr durch zwei andere Begriffe verdrängt – einen neutralen Sonnabend und einen christlich geprägten Samstag. Satertag/Saterdag erhält sich nur im Niederdeutschen Raum und heute auch da nur noch in der Mundart.

Sonnabend ist der in Nordostdeutschland gebräuchliche Name und bezeichnet den ganzen Tag vor dem Sonntag (wie auch Heiligabend im Nordosten den ganzen Tag vor dem ersten Weihnachtstag bedeutet).

Der Samstag ist sprachgeschichtlich aus der Bezeichnung für den Sabbat hervorgegangen. Dieser Ausdruck verbreitete sich unter lautlicher Abwandlung vom Orient aus über Griechenland, die Donau aufwärts, in den romanischen Sprachraum (französisch samedi, italienisch sabato) und in die deutschen Bistümer Mainz und Trier. Mittlerweile wandert diese Bezeichnung weiter nach Norden und scheint den „Sonnabend“ allmählich zu verdrängen.

Namensgeber für den Dienstag ist in manchen Dialekten der griechische Kriegsgott Ares. Der „Arestag“ wird dann je nach Gegend z. B. zu Ertag, Irta o. ä.[3]

Der Donnerstag war früher der fünfte Tag der Woche, und so erklärt sich das mancherorts noch vorhandene „Pfinsda“ o. ä.

Namen von Tagen in der Sieben-Tage-Woche

Die folgende Tabelle liefert einen Überblick über die Namen der Wochentage in einigen europäischen und asiatischen Sprachen.

deMontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
enMondayTuesdayWednesdayThursdayFridaySaturdaySunday
nlmaandag (maan („Mond“))dinsdagwoensdagdonderdagvrijdagzaterdag (Saturnus (Planet „Saturn“))zondag (zon („Sonne“))
svmåndagtisdagonsdag (Odinstag)torsdagfredaglördag (Bade-/Waschtag)söndag
da/nomandagtirsdagonsdagtorsdagfredaglørdagsøndag
ndsMaandagDingsdagMiddeweekDunnersdagFreedagSünnavendSünndag
bair.[4]ModaIrdaMiggaPfindsdaFreidaSåmsdaSunda
brdilundimeurzhdimerc'herdiriaoudigwenerdisadorndisul
cyLlunMawrthMercherIauGwenerSadwrnSul
ladies lunae
(Tag des Mondes)
dies martis
(Tag des Mars)
dies mercurii
(Tag des Merkur)
dies iovis
(Tag des Jupiter)
dies veneris
(Tag der Venus)
dies saturni
(Tag des Saturn) (oder sabbata)
dies solis
(Tag der Sonne) (oder Dominica)
lbMéindegDënsdegMëttwochDonneschdegFreidegSamsdegSonndeg
itlunedìmartedìmercoledìgiovedìvenerdìsabatodomenica
frlundimardimercredijeudivendredisamedi (von Sabbat)dimanche (von dies dominica,
Tag des Herrn)
eslunesmartesmiércolesjuevesviernessábadodomingo
cadillunsdimartsdimecresdijousdivendresdissabtediumenge
gllunsmartesmércoresxovesvenressábadodomingo
ptsegunda-feira
(„zweiter Tag“)
terça-feira
(„dritter Tag“)
quarta-feira
(„vierter Tag“)
quinta-feira
(„fünfter Tag“)
sexta-feira
(„sechster Tag“)
sábadodomingo
roLuniMarţiMiercuriJoiVineriSâmbătăDuminică
lad.lunescmerdimierculdijuebiavënderdisadadumënia
euastelehen, ilenastearte, martitzenaasteazken, eguaztenaostegun, eguena, ortzegunaostiral, barikua, barixakua, egubakoitza, ortziralealarunbat, zapatua, neskeneguna, ebiakoitzaigande, jaia, domeka
elΔευτέρα
(deftéra, „zweiter Tag“)
Τρίτη
(tríti, „dritter Tag“)
Τετάρτη
(tetárti, „vierter Tag“)
Πέμπτη
(pémpti, „fünfter Tag“)
Παρασκευή
(paraskeví, „Tag der Vorbereitung (auf den Sabbat)“)
Σάββατο
(sávvato, „Sabbat“)
Κυριακή
(kiriakí, „Tag des Herren“)
bgПонеделник
(Nach Nichtarbeit)
Вторник
(Zweiter)
Сряда
(Mittlerer)
Четвъртък
(Vierter)
Петък
(Fünfter)
Събота
(„Sabbat“)
Неделя
(Nichtarbeit)
ruПонедельник
(Ponedjelnik[5])
Вторник
(Wtornik, „Zweiter“)
Среда
(Sreda, „Mitte“)
Четверг
(Tschetwerg, „Vierter“)
Пятница
(Pjatniza, „Fünfte“)
Суббота
(Subbota, „Sabbat“)
Воскресенье
(Воскресение/Woskresenije, die „Auferstehung“)[6]
plPoniedziałek
(nach dem Sonntag)
Wtorek
(zweiter [nach Sonntag])
Środa
(Mitte)
Czwartek
(vierter [nach Sonntag])
Piątek
(fünfter [nach Sonntag])
Sobota
(Sabat)
Niedziela
(von nicht arbeiten)
skpondelokutorokstredaštvrtokpiatoksobotanedeľa
cspondělíúterýstředačtvrtekpáteksobotaneděle
trPazartesi
(= pazar ertesi, der Tag nach Pazar)
Salı
(vermutlich aus dem arabischen Wort für Dienstag)
Çarşamba
(= persisch „vierter Wochentag“)
Perşembe
(= persisch „fünfter Wochentag“)
Cuma
(= arabisch „Tag der Moschee-Versammlung“)
Cumartesi
(= cuma ertesi, der Tag nach Dschumaa)
Pazar
(= persisch „Basar“)
fimaanantaitiistaikeskiviikko
(Mitte-Woche)
torstaiperjantailauantaisunnuntai
huhétfő
(Wochenkopf bzw. Siebenkopf)
kedd
(von ung. kettő = 2)
szerda
(slavischen Ursprungs – Mitte)
csütörtök
(slavischen Ursprungs – Viertag)
péntek
(slavischen Ursprungs – Fünftag)
szombat
(Sabbat)
vasárnap
(Markttag)
arيوم الاثنين
Yawm al-iṯnayn („Zweiter Tag“)
يوم الثلاثاء
Yawmu ṯ-ṯalāṯāʾ („Dritter Tag“)
يوم الأربعاء
Yawm al-ʾarbaʿāʾ („Vierter Tag“)
يوم الخميس
Yawm al-ḵamīs („Fünfter Tag“)
يوم الجمعة
Yawm al-jumʿa („Tag des Freitagsgebets“)
يوم السبت
Yawmu s-sabti („Sabbat“)
يوم الأحد
Yawm al-ʾaḥad („Erster Tag“)
faدوشنبه
do schanbe („Zwei-Wochentag“)
سه شنبه
se schanbe („Drei-Wochentag“)
چهارشنبه
tschahār schanbe („Vier-Wochentag“)
پنجشنبه
pandsch schanbe („Fünf-Wochentag“)
جمعه
dschom'e („Versammlungstag“, arabisch)
شنبه
schanbe („Sabbat“, „Wochentag“)
یکشنبه
yek schanbe
(„Eins-Wochentag“)
arcܬܪܶܝܢ ܒܫܰܒܳܐ
tren bšabo („zweiter der Woche“)
ܬܠܳܬ݂ܳܐ ܒܫܰܒܳܐ
tloṯo bšabo („dritter der Woche“)
ܐܰܪܒܥܳܐ ܒܫܰܒܳܐ
ʾarbʿo bšabo („vierter der Woche“)
ܚܰܡܫܳܐ ܒܫܰܒܳܐ
ḥamšo bšabo („fünfter der Woche“)
ܥܪܽܘܒܬܳܐ
ʿrubto
ܝܽܘܡ ܫܰܒܬ݂ܳܐ
yum šabṭo („Sabbat“)
ܚܰܕ ܒܫܰܒܳܐ
ḥad bšabo („erster der Woche“)
heיום שני
(jom scheni, „Zweiter Tag“)
יום שלישי
(jom schlischi, „Dritter Tag“)
יום רביעי
(jom revi'i, „Vierter Tag“)
יום חמישי
(jom chamischi, „Fünfter Tag“)
יום ששי
(jom schischi, „Sechster Tag“)
שבת
(Schabat, „Ruhe“)
יום ראשון
(jom rischon, „Erster Tag“)
hiसोमवार
(somvār, „Mondwochentag“)
मंगलवार
(mangalvār, „Marswochentag“)
बुधवार
(budhvār, „Merkurwochentag“)
बृहसपतिवार
(bṛhaspativār, „Jupiterwochentag“)
शुक्रवार
(śukravār, „Venuswochentag“)
शनिवार
(śanivār, „Saturnwochentag“)
रविवार
(ravivār, „Sonnenwochentag“)[7]
zh星期一
xīngqīyī („erster Wochentag“)
星期二
xīngqīèr („zweiter Wochentag“)
星期三
xīngqīsān („dritter Wochentag“)
星期四
xīngqīsì („vierter Wochentag“)
星期五
xīngqīwǔ („fünfter Wochentag“)
星期六
xīngqīliù („sechster Wochentag“)
星期日
xīngqīrì („Wochentag der Sonne“)
ja月曜日
getsuyōbi („Wochentag des Monds“)
火曜日
kayōbi („Wochentag des Feuers/Mars’“)
水曜日 
suiyōbi („Wochentag des Wassers/Merkurs“)
木曜日 
mokuyōbi („Wochentag des Holzes/Jupiters“)
金曜日
kin’yōbi („Wochentag des Goldes/der Venus“)
土曜日
doyōbi („Wochentag der Erde/des Saturns“)
日曜日
nichiyōbi („Wochentag der Sonne“)
ko월요일
Woryoil („Wochentag des Monds“)
화요일
Hwayoil („Wochentag des Feuers/Mars’“)
수요일 
Suyoil („Wochentag des Wassers/Merkurs“)
목요일
Mogyoil („Wochentag des Holzes/Jupiters“)
금요일
Geumyoil („Wochentag des Goldes/der Venus“)
토요일
Toyoil („Wochentag der Erde/des Saturns“)
일요일
Iryoil („Wochentag der Sonne“)

Im Portugiesischen werden die Wochentage außer Samstag und Sonntag durchgezählt, wobei der Montag der zweite und der Freitag der sechste Tag ist. Das bedeutet, dass der Samstag (Sabbat) als siebter Wochentag gerechnet wird. Ebenso ist es in Japan (siehe Japanische Zeitrechnung, Wochentage).[8]

In China werden die Wochentage von Montag (1) bis Samstag (6) durchgezählt und entsprechend benannt, der Sonntag ist jedoch nicht der Tag sieben, sondern der „Himmelstag“.[9]

Zählung der Wochentage

Bis Ende 1975 war der Sonntag in der Bundesrepublik Deutschland der erste Wochentag gemäß der mittelalterlichen Wochentagszählung. Diese Regelung wurde durch die inzwischen nicht mehr gültige DIN 1355-1 abgelöst, die den Montag zum ersten Wochentag machte.[10] In der DDR trat eine vergleichbare Änderung bereits 1969 in Kraft. Auch die heute gültige ISO 8601 bestimmt den Montag zum ersten Tag der Woche. Der Sonntag ist auch heute noch in England, Nordamerika und vielen anderen Teilen der Welt der erste Wochentag, entsprechend der jüdischen und christlichen Zählung.

Seit 1978 ist auf Beschluss der UNO der Montag international der erste Tag der Woche, der Sonntag wird zusammen mit dem Samstag zum Wochenende gerechnet.

Die Tage Montag bis Samstag gelten als Werktage, der Sonntag als besonders geschützter Ruhetag.

Symbole für die Wochentage

Seit dem Mittelalter wurden die in Astronomie und Astrologie üblichen Planetensymbole auch für die Wochentage verwendet. Für die Werktage findet sich dies in Kirchenbüchern bis ins 18. Jahrhundert. Für den Sonntag wurde dort allerdings nicht das Sonnensymbol, sondern „Dom.“ oder „dies dominica“ verwendet. Die Planetennamen entsprechen hierbei den römischen Wochentagen.

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
Moon symbol crescentMars symbolMercury symbolJupiter symbolVenus symbolSaturn symbolSun symbol
MondMarsMerkurJupiterVenusSaturnSonne
Italienische Armreife mit Darstellung der Wochentage durch die römischen Götter: Luna für den Montag, Mars für den Dienstag, Merkur für den Mittwoch, Jupiter für den Donnerstag, Venus für den Freitag, Saturn für den Samstag und Sol für den Sonntag (Walters Art Museum)

Berechnung

Zur Berechnung des Wochentages für ein gegebenes Datum gibt es verschiedene Verfahren. Diese sind in eigenen Hauptartikeln dargestellt:

Wochentagsamnesie, Feiertage

Durch Arbeit, Schule, Einkaufen, Verkehr(en), Informations- und Unterhaltungsmedien, Kirchenbesuch und andere an einen bestimmten Tag der Woche gebundene Termine leben Menschen in einem Wochenrhythmus. Längere Urlaube, Aufenthalt in den Bergen oder einem Gefängnis, Arbeitslosigkeit, aber auch Zeiten eines Corona-Lockdowns erschweren Personen das spontane Erinnern des aktuellen Wochentags – die sogenannte Wochentagsamnesie nimmt zu. Umgekehrt hilft die Angabe des Wochentags zu einem numerischen Tagesdatum, sich einen nicht allzu fern liegenden Termin, etwa einer Veranstaltung, einzuprägen.[11]

Feiertage, die oft an numerisch festen Tagen liegen, strukturieren mitunter einzelne Wochen durch Unterbrechen der Werktagsreihe. „Auf welchen (Wochen-)Tag fällt der Nationalfeiertag?“

Literatur

  • Tomislav Talanga: Deutsche Wochentagsnamen. In: Zagreber Germanistische Beiträge. Nr. 9, 2000, ISSN 1330-0946, S. 141–157, (online).
Wiktionary: Wochentag – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Anmerkungen

  1. Die Siebentagewoche – Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach- und Fachbücher. Abgerufen am 26. Mai 2021.
  2. Johann Jakob Herzog: Real-Enzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche. 17. Band, 1863, S. 256.
  3. http://www.bairische-sprache.at/Index/Remaraweng%20Boarisch%20-%20Lehren/Mahda%20bis%20Sunda%20.htm Montag bis Sonntag auf Bairisch
  4. Variante aus dem Oberbayrischen Oberland
  5. der Tag nach dem Sonntag, der „Неделя“ – denn das war früher der eigentliche Name des Sonntags.
  6. „Неделя:“ также может означать воскре́сный день (altslawisch: „Недѣля“; ukrainisch: „неділя“; polnisch: „niedziela“), im Russischen wird [heute] Неделя, der eigentliche „Nichtarbeitstag“ für unseren Begriff der Woche verwendet.
  7. Auch in den Sprachen Indiens werden die Wochentage nach den Planeten benannt. Allerdings sind die Planeten auch (niedere) Götter und werden zu bestimmten Gelegenheiten verehrt (z. B bei Hauseinweihungen), meist miteinander (siehe Navagraha). Für Sonne und Mond werden poetische Wörter verwendet. Sonst heißt „Sonne“ auf Sanskrit सूर्य sūrya, und auf Hindi सूरज sūraj, und „Mond“ auf Sanskrit चन्द्र chandra, und auf Hindi जाँद cãd.
  8. http://www.furuto.com/images/other/_Calendar_2015_Furuto%20International_HK.jpg
  9. http://www.herongyang.com/chinese/calendar/2015/2015_chinese_calendar_v1.pdf
  10. DIN 1355 (ISO/R 2015-1971) (deutsch)
  11. Lockdown führt zu „Wochentagsamnesie“. orf.at, 18. Dezember 2020, abgerufen am 18. Dezember 2020.

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Mars symbol with uncapped line ends
Venus symbol.svg
Astronomisches und astrologisches Symbol des Planeten Venus, in der Alchemie das Symbol für Kupfer, Symbol der Weiblichkeit, in der antiken Mythologie Zeichen für der griechischen Göttin Aphrodite und der römischen Göttin Venus.
Weekday heptagram.svg
Autor/Urheber: It Is Me Here, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Heptagramm, das die Wochentage darstellt. Jeder Tag wird durch das astronomische Symbol des Himmelsobjekts dargestellt, das mit seinem lateinischen Namen verbunden ist. Gegen den Uhrzeigersinn von unten befinden sich die Objekte in zunehmender Entfernung von der Erde. (siehe Astronomical symbols)
Moon crescent symbol.svg
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Encrescent moon. Matches other 'fixed width' astronomical symbols.
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Jupiter in true color by Hubble's "Outer Planet Atmospheres Legacy" (OPAL) - January 5 2024
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PIA23791: Venus from Mariner 10

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As it sped away from Venus, NASA's Mariner 10 spacecraft captured this seemingly peaceful view of a planet the size of Earth, wrapped in a dense, global cloud layer. But, contrary to its serene appearance, the clouded globe of Venus is a world of intense heat, crushing atmospheric pressure and clouds of corrosive acid.

This newly processed image revisits the original data with modern image processing software. A contrast-enhanced version of this view, also provided here, makes features in the planet's thick cloud cover visible in greater detail.

The clouds seen here are located about 40 miles (60 kilometers) above the planet's surface, at altitudes where Earth-like atmospheric pressures and temperatures exist. They are comprised of sulfuric acid particles, as opposed to water droplets or ice crystals, as on Earth. These cloud particles are mostly white in appearance; however, patches of red-tinted clouds also can be seen. This is due to the presence of a mysterious material that absorbs light at blue and ultraviolet wavelengths. Many chemicals have been suggested for this mystery component, from sulfur compounds to even biological materials, but a consensus has yet to be reached among researchers.

The clouds of Venus whip around the planet at nearly over 200 miles per hour (100 meters per second), circling the globe in about four and a half days. That these hurricane-force winds cover nearly the entire planet is another unexplained mystery, especially given that the solid planet itself rotates at a very slow 4 mph (less than 2 meters per second) — much slower than Earth's rotation rate of about 1,000 mph (450 meters per second).

The winds and clouds also blow to the west, not to the east as on the Earth. This is because the planet itself rotates to the west, backward compared to Earth and most of the other planets. As the clouds travel westward, they also typically progress toward the poles; this can be seen in the Mariner 10 view as a curved spiral pattern at mid latitudes. Near the equator, instead of long streaks, areas of more clumpy, discrete clouds can be seen, indicating enhanced upwelling and cloud formation in the equatorial region, spurred on by the enhanced power of sunlight there.

This view is a false color composite created by combining images taken using orange and ultraviolet spectral filters on the spacecraft's imaging camera. These were used for the red and blue channels of the color image, respectively, with the green channel synthesized by combining the other two images.

Flying past Venus en route to the first-ever flyby of Mercury, Mariner 10 became the first spacecraft to use a gravity assist to change its flight path in order to reach another planet. The images used to create this view were acquired by Mariner 10 on Feb. 7 and 8, 1974, a couple of days after the spacecraft's closest approach to Venus on Feb. 5.

Despite their many differences, comparisons between Earth and Venus are valuable for helping to understand their distinct climate histories. Nearly 50 years after this view was obtained, many fundamental questions about Venus remain unanswered. Did Venus have oceans long ago? How has its atmosphere evolved over time, and when did its runaway greenhouse effect begin? How does Venus lose its heat? How volcanically and tectonically active has Venus been over the last billion years?

This image was processed from archived Mariner 10 data by JPL engineer Kevin M. Gill.

The Mariner 10 mission was managed by NASA's Jet Propulsion Laboratory.
OSIRIS Mars true color.jpg
(c) ESA & MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/RSSD/INTA/UPM/DASP/IDA, CC BY-SA IGO 3.0
Echtfarbenbild des Mars, aufgenommen vom OSIRIS-Instrument auf der ESA-Raumsonde Rosetta während ihres Vorbeiflugs an dem Planeten im Februar 2007. Das Bild wurde mit den OSIRIS-Filtern Orange (rot), Grün und Blau erstellt. Alternative Beschreibung: Das erste Echtfarbenbild, das mit den OSIRIS-Farbfiltern Orange (Rot), Grün und Blau erzeugt wurde. Das Bild wurde am 24. Februar 2007 um 19:28 Uhr MEZ aus einer Entfernung von etwa 240 000 km aufgenommen; die Bildauflösung beträgt etwa 5 km/Pixel.
Saturn symbol.svg
Astronomical and astrological symbol for the planet Saturn, and alchemical symbol of lead. Found at Unicode U+2644, renders as ♄.
Mercury in color - Prockter07 centered.jpg
Full-color image of Mercury from first MESSENGER flyby.
Sun symbol.svg
Astronomisches und astrologisches Symbol der Sonne und des Elementes Gold.
Jupiter symbol.svg
Astronomical and astrological symbol for the planet Jupiter, and alchemical symbol of tin. Found at Unicode U+2643, renders as ♃.
Saturn from Hubble.jpg
Looming like a giant flying saucer in our outer solar system, Saturn puts on a show as the planet and its magnificent ring system nod majestically over the course of its 29-year journey around the Sun. A series of Hubble Space Telescope images, captured from 1996 to 2000, show Saturn's rings open up from just past edge-on to nearly fully open as it moves from autumn towards winter in its Northern Hemisphere (for the composite view of all images seePIA03156.

Saturn's equator is tilted relative to its orbit by 27 degrees, very similar to the 23-degree tilt of the Earth. As Saturn moves along its orbit, first one hemisphere, then the other is tilted towards the Sun. This cyclical change causes seasons on Saturn, just as the changing orientation of Earth's tilt causes seasons on our planet. The first image in this sequence, on the lower left, was taken soon after the autumnal equinox in Saturn's Northern Hemisphere (which is the same as the spring equinox in its Southern Hemisphere). By the final image in the sequence, on the upper right, the tilt is nearing its extreme, or winter solstice in the Northern Hemisphere (summer solstice in the Southern Hemisphere).

Astronomers are studying this set of images to investigate the detailed variations in the color and brightness of the rings. They hope to learn more about the rings' composition, how they were formed, and how long they might last. Saturn's rings are incredibly thin, with a thickness of only about 30 feet (10 meters). The rings are made of dusty water ice, in the form of boulder-sized and smaller chunks that gently collide with each other as they orbit around Saturn. Saturn's gravitational field constantly disrupts these ice chunks, keeping them spread out and preventing them from combining to form a moon. The rings, as shown here, have a slight pale reddish color due to the presence of organic material mixed with the water ice.

Saturn is about 75,000 miles (120,000 km) across, and is flattened at the poles because of its very rapid rotation. A day is only 10 hours long on Saturn. Strong winds account for the horizontal bands in the atmosphere of this giant gas planet. The delicate color variations in the clouds are due to smog in the upper atmosphere, produced when ultraviolet radiation from the Sun shines on methane gas. Deeper in the atmosphere, the visible clouds and gases merge gradually into hotter and denser gases, with no solid surface for visiting spacecraft to land on.

The Cassini/Huygens spacecraft, launched from Earth in 1997, is well on its way to the Saturn system. It will arrive in 2004 to land a probe on Titan, Saturn's largest moon, and to orbit the planet for four years for a detailed study of the entire Saturn system.

These images of Saturn were taken with the Wide Field Planetary Camera 2 onboard Hubble.
Full Moon Luc Viatour.jpg
(c) Luc Viatour, CC BY-SA 3.0
Der Vollmond, fotografiert in Verdun (Belgien)
Mercury symbol.svg
Astronomisches und astrologisches Symbol für den Planeten Merkur
Woran glaubten die Germanen (CC BY-SA 4.0).webm
(c) ZDF/Terra X/Gruppe 5/ Sabine Bier, Sahar Eslah, Cristina Trebbi/Martin Christ, Marc Riemer, Joachim C. Seck/ Claudia Spoden, Ramin Sabeti/Faber Courtial, Jörg Courtial/Gruppe 5 FX, xkopp creative, CC BY-SA 4.0
Die Germanen hatten eine Vielzahl von Gottheiten. In der Frühzeit verehrten sie die so genannten Pfahlgötter. Einfache Holzidole, geschnitzt aus langen Astgabeln. Daneben gab es aber auch Götter mit berühmten Namen.
Italian - Bracelet - Walters 41269.jpg
Cameos in raised relief of the Olympic gods. The seven gods depicted are the gods of the planets in correct order to their relationship to the seven days of the week. From left to right they are: Diana the moon for Monday, Mars for Tuesday, Mercury for Wednesday, Jupiter for Thursday, Venus for Friday, Saturn for Saturday, and Apollo for Sunday.