Will Irwin

Will Irwin im Jahr 1918

Will Irwin (eigentlich: William Henry Irwin; * 14. September 1873 in Oneida (New York); † 24. Februar 1948 in Greenwich Village) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Leiter des PEN America.

Leben

Die Familie Irwin war aus der schottischen Gegend Irvine Bay in die Vereinigten Staaten eingewandert. William Henry Irwin, der Sohn von David Smith Irwin und Edith Emily Irwin, geborene Greene, wuchs in den Wäldern um den Oneida Lake auf. 1878 zog die Familie in die Nähe von Leadville um. Will besuchte die High School in Denver und absolvierte 1899 die Stanford University als Bachelor of Arts. Bis 1901 war er in San Francisco bei dem literarischen Wochenblatt The Wave tätig. 1902 bis 1904 war er beim San Francisco Chronicle als Reporter und darauf als Redakteur angestellt. Pendelnd zwischen West- und Ostküste, arbeitete Irwin 1904 bei der New York Sun und berichtete 1906 als Kenner San Franciscos über das dortige Erdbeben[1]. Ebenfalls 1906 ging er in die Redaktion von McClure’s Magazine und schloss sich den Muckrakern an. Bereits 1907 ging er zu Collier's Magazine. 1908 bis 1910 beschäftigte er sich mit Fragen, die um die Schulung von Journalisten kreisten. Frucht diesbezüglicher Interviews mit Zeitungsleuten war eine Artikelserie, die im ersten Halbjahr 1911 bei Collier's erschien. Die erste der fünfzehn Folgen war mit The power of the press überschrieben. 1914 bis 1918 war Irwin an europäischen Fronten als maßgeblicher Kriegsberichterstatter, unter anderen für die Saturday Evening Post, im Einsatz. Irwins Mitarbeit in der Kommission für das Belgische Hilfswerk an der Seite Herbert Hoovers wurde nach dem Kriege mit Orden, verliehen von Regierungen europäischer Staaten, bedacht.

Will Irwin hatte am 1. Januar 1901 seine erste Frau Harriet Sophia Hyde (1876–1962) in San Francisco geheiratet. Das Paar bekam einen Sohn – den späteren Maler William Hyde Irwin (1903–1982)[2]. Irwin heiratete am 1. Februar 1916 in zweiter Ehe Inez Haynes Gillmore. Das Paar ließ sich in New York City nieder und verbrachte die Sommer in Scituate (Massachusetts).

William Henry Irwin starb an einem Hirninfarkt.

Frederic Rodrigo Gruger anno 1909: Frontispiz zu Warrior the untamed

Werke (Auswahl)

Biographien
Autobiographie
Beiträge in Magazinen
Herausgeber

Ehrungen (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Commons: Will Irwin – Sammlung von Bildern
Wikisource: Will Irwin – Quellen und Volltexte (englisch)

Anmerkungen

  1. siehe auch Abschnitt Werke: „The city that was. A requiem of old San Francisco“
  2. William Hyde Irwin in den Fine Arts Museums of San Francisco

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Will Irwin, Frontispiz zu Warrior the untamed, New York 1909.JPG
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William Erwin, Director of Foreign Education, Committee on Public Information, Washington D.C.