Wildberg ZH
ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Wildberg zu vermeiden. |
Wildberg | |
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Staat: | ![]() |
Kanton: | ![]() |
Bezirk: | Pfäffikon |
BFS-Nr.: | 0182 |
Postleitzahl: | 8322 Madetswil 8488 Turbenthal 8489 Ehrikon 8489 Schalchen 8489 Wildberg |
Koordinaten: | 703966 / 254033 |
Höhe: | 650 m ü. M. |
Höhenbereich: | 532–804 m ü. M.[1] |
Fläche: | 10,57 km²[2] |
Einwohner: | 1021 (31. Dezember 2021)[3] |
Einwohnerdichte: | 97 Einw. pro km² |
Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 7,4 % (31. Dezember 2021)[4] |
Website: | www.wildberg.ch |
Lage der Gemeinde | |
Wildberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz. Die drei ehemaligen Zivilgemeinden Wildberg, Schalchen und Ehrikon schlossen sich in den dreissiger Jahren zur Gemeinde Wildberg zusammen.
Wappen
- In Gold ein schwarzer Widderkopf
Das Wappen von Wildberg basiert auf dem Siegel der Edlen von Wildberg. Der schwarze Widderkopf auf goldenem Grund wurde im 18. Jahrhundert als Gemeindewappen übernommen.
Geographie

Von der Gemeindefläche sind 54 % landwirtschaftlich genutzt, 39 % ist Wald und 7 % ist Siedlungsfläche oder dient dem Verkehr.
Wie seine Nachbarn Weisslingen und Russikon liegt das Dorf und seine Weiler erhöht auf der Allmenkette des Tössberglands, im Gegensatz zu den Nachbarn Zell ZH, Turbenthal, Wila und Saland (Bauma), die im Tösstal liegen. Ebenso obenauf, zwischen den Weilern Schalchen (Wildberg) und Hermatswil, teilt Wildberg ein Stück Gemeindegrenze mit Pfäffikon ZH. – Mundartlicher Name: Wilpèèrg.[5]
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung | |
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Jahr | Einwohner |
1900 | 654 |
1950 | 653 |
2000 | 900 |
Politik
Die SVP hat 45,6 %, die SP 20,3 %, die FDP 9,8 %, die Grüne 9,1 %, die CVP 2,8 % und die EVP 6,3 % der Wählerstimmen. Gemeindepräsident ist seit 2016 Dölf Conrad (SVP).[6] Sein Vorgänger Roland Bänninger bestritt die Amtsperiode 2010–2014.
Schulen
Im Primarschulhaus Wildberg werden ca. 70 Schüler in vier Klassenzügen unterrichtet, die Aussenwacht Schalchen ist zurzeit stillgelegt.
Verkehrsanbindung
Öffentlicher Verkehr
Wildberg ist durch eine Postautolinie mit Fehraltorf, dort Anschluss an S 3 (Bülach –) Hardbrücke – Zürich HB – Stadelhofen – Effretikon – Wetzikon und Turbenthal, dort Anschluss an S 26 Winterthur – Bauma – Rüti ZH verbunden.
Individualverkehr
Wildberg liegt am Kulminationspunkt (651 m) des Hauptstrassen-Übergangs vom Kempttal- ins Tösstal zwischen Fehraltorf und Turbenthal. Die Verbindung hat in Russikon Anschluss an die Höhenstrasse der Längsachse auf der Allmenkette: Kyburg-Bäretswil-Bachtel.
Nächstgelegene Autobahnanschlüsse:
• Effretikon (Grafstal) A1, A4 • Winterthur-Ost (Oberwinterthur) A1, A4, A7 • Münchwilen A1 • Attikon A7
Sehenswürdigkeiten
Gubel und Giessen
Mülibach-Giessen im Steinland Schalchen, Fallhöhe 10 m, Koord. 703605/252170
Tobelbach-Giessen
Oberer-, 9 m, Koord. 703099/253121
Unterer-, 4,5 m, Koord.703065/252170[7]
Literatur
- Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 3: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 66). ISBN 3-7643-0991-1, S. 225–245.
Weblinks
- Ueli Müller: Wildberg ZH. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Offizielle Website der Gemeinde Wildberg
- Statistische Daten des Kantons zur Gemeinde Wildberg
Einzelnachweise
- ↑ BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
- ↑ Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 13. März 2023
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 13. März 2023
- ↑ Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch. Hrsg.: Grammatiken und Wörterbücher in allgemein verständlicher Darstellung, betreut vom Verein Schweizerdeutsch. 1. Auflage. Band III Zürichdeutsxhes Wörterbuch. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 670.
- ↑ https://zueriost.ch/doelf-conrad-wie-erwartet-gemeindepraesident/259045
- ↑ Rudolf Bollinger: Giessen im Tösstal. 1. Auflage. Rudolf Bollinger, Weisslingen ZH 2020, ISBN 978-3-03307989-2, S. 45, 98–99, 125.
Auf dieser Seite verwendete Medien
Schweizerfahne, Flagge der Schweiz. Commons-Seite zur Schweiz → Confoederatio Helvetica.
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Reformiertes Pfarrhaus, ID 18200620
Autor/Urheber: Tschubby, Lizenz: CC BY-SA 3.0
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