Wicken (Vicia)

Wicken

Zaun-Wicke (Vicia sepium)

Systematik
Eurosiden I
Ordnung:Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie:Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie:Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus:Fabeae
Gattung:Wicken
Wissenschaftlicher Name
Vicia
L.

Die Wicken (Vicia) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die 160 bis 190 Arten sind hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet.

Die gelegentlich als „Duft-Wicke“ oder „Gartenwicke“ bezeichnete Duftende Platterbse (Lathyrus odoratus) gehört nicht zur Gattung der Vicia, sondern ist eine Art der Gattung der Platterbsen (Lathyrus).

Beschreibung

Illustration von zwei Vicia-Arten, Vicia tenuifolia (links) und Vicia dumetorum (rechts)
Gefiedertes Laubblatt mit Ranke der Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Unreife offene Hülsenfrucht und Samen von Vicia monantha

Vegetative Merkmale

Vicia-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die meist dünnen und verzweigten Stängel können selbständig aufrecht sein, bei einigen Arten sind sie überhängend, aber viele Arten (u. a. der Sektion Vicilla) besitzen Wickelranken, mit denen sie an anderen Pflanzen empor klettern.

Die wechselständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind meist paarig gefiedert. Die Rhachis endet in einer Ranke oder einer Stachelspitze; bei Vicia subvillosa endet sie mit einem Fiederblättchen, diese Art ist also unpaarig gefiedert. Es sind 1 bis 13 Paare von ganzrandigen Fiederblättchen vorhanden. Die zwei Nebenblätter besitzen einen glatten oder gezähnten Rand.

Generative Merkmale

Die Blüten stehen einzeln bis zu wenigen in den Blattachseln oder in seitenständigen, traubigen Blütenständen. Kleine Tragblätter sind vorhanden, können aber früh abfallen; Deckblätter fehlen.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth). Die fünf ungleichen bis gleichen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und oft behaart, wobei mindestens zwei Kelchzähne weniger als doppelt so lang sind wie die Kelchröhre. Die fünf Kronblätter sind im typischen Aufbau der Schmetterlingsblüten angeordnet. Die Farben der Kronblätter reichen von vielen Blautönen über purpurfarben bis rot, gelb oder weiß. Die Fahne ist genagelt. Es sind zehn Staubblätter vorhanden mit dünnen Staubfäden. Je Blüte ist nur ein Fruchtblatt vorhanden. Die Fruchtblätter enthalten zwei bis acht Samenanlagen. Der bleistiftförmige Griffel ist behaart.

Die abgeflachte Hülsenfrucht enthält zwei bis acht Samen. Die meist kugeligen bis länglichen Samen besitzen ein oft verlängertes Hilum und einen dünnen Arillus.

Systematik und Verbreitung

Untergattung Vicia Sektion Faba: Ackerbohne (Vicia faba)
Untergattung Vicia Sektion Hypechusa: Hybrid-Wicke (Vicia hybrida)
Untergattung Vicia Sektion Vicia: Großblütige Wicke (Vicia grandiflora)
Untergattung Vicilla Sektion Americanae: Blütenstand von Vicia americana
Untergattung Vicilla Sektion Cassubicae: Kassuben-Wicke (Vicia cassubica)
Untergattung Vicilla Sektion Cracca: Purpur-Wicke (Vicia benghalensis)
Untergattung Vicilla Sektion Cracca: Vogel-Wicke (Vicia cracca)
Untergattung Vicilla Sektion Cracca: Dalmatinische Vogel-Wicke (Vicia tenuifolia subsp. dalmatica)
Untergattung Vicilla Sektion Ervilia: Illustration der Linsen-Wicke (Vicia ervilia)
Untergattung Vicilla Sektion Ervum: Zierliche Wicke (Vicia parviflora)
Untergattung Vicilla Sektion Ervum: Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma)
Untergattung Vicilla Sektion Pedunculatae: Esparsetten-Wicke (Vicia onobrychioides)
Untergattung Vicilla Sektion Vicilla: Erbsen-Wicke (Vicia pisiformis)
Untergattung Vicilla Sektion Vicilla: Wald-Wicke (Vicia sylvatica)

Taxonomie

Die Gattung Vicia wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, S. 734 aufgestellt.[1][2] Synonyme für ViciaL. sind: BonaMedik., ErviliaLink, ErvumL., FabaMill., VicillaSchur, VicioidesMoench.[3]

Äußere Systematik

Die Gattung ViciaL. gehört zur Tribus Fabeae, Synonym: ViciaeDC.

Die Gattung Vicia gehört zur Tribus Fabeae in der Unterfamilie Faboideae innerhalb der Familie der Fabaceae. Die Tribus Fabeae enthält etwa fünf Gattungen, von denen die zwei Vicia und Lathyrus mit jeweils etwa 160 Arten am artenreichsten sind und ihren Zentren der Artenvielfalt im Mittelmeerraum aufweisen. Diese beiden Gattungen sind in ihren Merkmalen auch sehr ähnlich und können an ihren Griffeln am deutlichsten unterschieden werden. Die Gattungen Lens (vier bis sechs Arten) und Pisum (zwei oder drei Arten) sind artenarm und Vavilovia ist monotypisch.[4]

Innere Systematik und Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet umfasst hauptsächlich die gemäßigten Gebiete der Nordhalbkugel, erreicht aber auch die südamerikanischen Anden, das tropische Afrika und Hawaii.

Die Gattung Vicia wird nach G. Lewis et al., eds.: Legumes of the world. (Leg World), 2005, 506 in zwei Untergattungen mit 26 Sektionen[3] gegliedert. Es gibt weltweit 120 bis 190 Vicia-Arten:[3][4] Hier eine Auswahl der Arten:

  • Untergattung Vicia: Sie ist neun Sektionen gegliedert:
    • Sektion Atossa(Alef.) Stank.:
    • Sektion Bithynicae(B.Fedtsch. ex Radzhi) Maxted:
    • Sektion Faba(Mill.) Ledeb.:
      • Ackerbohne (Vicia fabaL., Syn.: Faba bonaMedik., Faba vulgarisMoench): Je nach Autor gibt es einige Varietäten:
        • Pferdebohne (Vicia faba var. equinaPers.)
        • Dicke Bohne oder Puffbohne (Vicia fabaL. var. faba, Syn.: Faba vulgaris var. majorHarz, Vicia faba var. major(Harz) Beck)
        • Ackerbohne (Vicia faba var. minuta(hort. ex Alef.) Mansf., Syn.: Faba vulgaris var. minorHarz, Faba vulgaris var. minutahort. ex Alef., Vicia faba var. minor(Harz) Beck)
    • Sektion Hypechusa(Alef.) Asch. & P.Graebn.
      • Vicia anatolicaTurrill (Syn.: Vicia hajastanaGrossh.): Sie ist in West- bis Zentralasien, im Kaukasusraum und auf der Krim verbreitet.[3]
      • Vicia assyriacaBoiss.: Sie kommt in Westasien vor.[3]
      • Vicia ciliatulaLipsky: Sie kommt in Osteuropa und im Kaukasusraum vor.[3]
      • Vicia galeataBoiss.: Sie kommt in Westasien vor.[3]
      • Hybrid-Wicke (Vicia hybridaL.): Sie ist in Südeuropa, Nordafrika, West- und Zentralasien und im Kaukasusraum verbreitet.[3]
      • Vicia hyrcanicaFisch. & C.A.Mey.: Sie ist in West- bis Zentralasien und im Kaukasusraum verbreitet.[3]
      • Gelbe Wicke (Vicia luteaL., Syn.: Vicia laevigataSm.): Je nach Autor gibt es etwa zwei Unterarten:
        • Vicia luteaL. subsp. lutea
        • Vicia lutea subsp. vestita(Boiss.) Rouy (Syn.: Vicia hirtaBalb. ex DC., Vicia vestitaBoiss.)
      • Vicia melanopsSm.: Sie kommt in Südeuropa und in der westlichen Türkei vor.[3]
      • Vicia noeanaReut. ex Boiss.: Sie kommt in der Türkei, in Syrien und im nördlichen Irak vor.[3]
      • Ungarische Wicke oder Pannonische Wicke (Vicia pannonicaCrantz): Je nach Autor gibt es etwa zwei Unterarten:
        • Vicia pannonicaCrantz subsp. pannonica
        • Gestreifte Wicke (Vicia pannonica subsp. striata(M.Bieb.) Nyman, Syn.: Vicia striataM.Bieb.)
      • Vicia sericocarpaFenzl: Die etwa zwei Varietäten kommen in Westasien vor.[3]
    • Sektion MicrocarinaeMaxted:
      • Vicia dionysiensisMouterde: Sie kommt nur in Syrien vor.[3]
    • Sektion Narbonenses(B.Fedtsch. ex Radzhi) Maxted:
      • Vicia galilaeaPlitmann & Zohary: Sie kommt in Westasien vor.[3]
      • Vicia johannisTamamsch.
      • Vicia hyaeniscyamusMouterde: Sie kommt in Syrien und im Libanon vor.[3]
      • Vicia kalakhensisKhattab et al.: Sie kommt nur in Syrien.[4]
      • Vicia narbonensisL.
      • Vicia serratifoliaJacq.: Sie ist in Süd- und Mitteleuropa, Westasien, Kaukasusraum und Algerien verbreitet.[3]
    • Sektion PeregrinaeKupicha:
      • Vicia aintabensisBoiss. & Hausskn.: Sie kommt in Westasien vor.[3]
      • Vicia michauxiiSpreng.: Sie kommt in West- und Zentralasien vor.[3]
      • Vicia peregrinaL.: Sie ist Süd- und Osteuropa, Nordafrika, Madeira, West- und Zentralasien, Kaukasusraum, Saudi-Arabien, Pakistan, Indien und Vietnam weitverbreitet.[3]
    • Sektion Vicia:
      • Großblütige Wicke (Vicia grandifloraScop.)
      • Vicia incisaM.Bieb.: Sie kommt in Italien, Griechenland, Bulgarien, Türkei und auf der Krim vor.[3]
      • Vicia pyrenaicaPourr.: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.[3]
      • Vicia sativaL.: Je nach Autor gibt es einige Unterarten:
        • Vicia sativa subsp. amphicarpa(L.) Batt. (Syn.: Vicia amphicarpaL.)
        • Vicia sativa subsp. cordata(Wulfen ex Hoppe) Batt. (Syn.: Vicia cordataWulfen ex Hoppe)
        • Vicia sativa subsp. macrocarpa(Moris) Arcang. (Syn.: Vicia macrocarpa(Moris) Bertol.)
        • Schmalblättrige Wicke, Schmalblättrige Futter-Wicke oder Saat-Futter-Wicke (Vicia sativa subsp. nigra(L.) Ehrh., Syn.: Vicia angustifoliaL., Vicia pilosaM.Bieb., Vicia segetalisThuill.)
        • Echte Futter-Wicke, Futter-Wicke oder Saat-Wicke, Acker-Wicke. (Vicia sativaL. subsp. sativa, Syn.: Vicia albaMoench, Vicia leucospermaMoench, Vicia sativa var. leucosperma(Moench) Ser., Vicia sativa var. obovataSer.)
    • Sektion Wiggersia(Alef.) Maxted:
  • Untergattung Vicilla(Schur) Rouy: Sie wird in 17 Sektionen gegliedert:
    • Sektion AmericanaeKupicha:
      • Vicia americanaMuhl. ex Willd.
    • Sektion AustralesKupicha:
      • Vicia andicolaKunth: Sie gedeiht in den Anden von Kolumbien, Ecuador, Venezuela und Peru.[3]
      • Vicia bijugaGillies ex Hook. & Arn.: Sie kommt vom zentralen Chile bis zum südlichen Argentinien vor.[4]
      • Vicia epetiolarisBurkart: Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.[3]
      • Vicia gramineaSm. (Syn.: Vicia selloiVogel): Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.[3]
      • Vicia linearifoliaHook. & Arn.: Brasilien, Argentinien, Chile und Uruguay.[3]
      • Vicia macrogramineaBurkart: Brasilien, westliches und südliches Südamerika.[3]
      • Vicia montevidensisVogel (Syn.: Vicia obscuraVogel): Brasilien und südliches Südamerika.[3]
      • Vicia nanaVogel: Brasilien und südliches Südamerika.[3]
    • Sektion CassubicaeRadzhi:
    • Sektion Cracca(Medik.) Dumort.:
      • Vicia acutifoliaElliott: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Alabama, Georgia, South Carolina sowie Florida vor.[3]
      • Vicia alpestrisSteven: Türkei bis Iran.[4]
      • Purpur-Wicke (Vicia benghalensis)L., Syn.: Vicia albicansLowe, Vicia atropurpureaDesf., Vicia loweanaSteud., Vicia micranthaLowe nom. illeg., Cracca atropurpurea(Desf.) Gren. & Godron: Sie kommt in Südeuropa, Nordafrika, auf den Kanaren, auf Madeira vor und ist auf den Azoren ein Neophyt.[3]
      • Vicia carolinianaWalter: Vereinigte Staaten und Ontario.[3]
      • Vicia cirrhosaC.Sm. ex Webb & Berthel.: Kanaren.[3]
      • Vogel-Wicke (Vicia craccaL.)
      • Vicia dispermaDC. (Syn.: Vicia parvifloraLoisel.): Südeuropa, Nordafrika, Kanaren, Madeira.[3]
      • Vicia filicaulisWebb & Berthel.: Dieser Endemit kommt nur auf Gran Canaria vor.[3]
      • Vicia floridanaS.Watson: Sie kommt nur in Florida vor.[3]
      • Rauhaarige Wicke, Ervenlinse, Behaarte Wicke, Zitterlinse oder Zitter-Wicke (Vicia hirsuta(L.) Gray)
      • Vicia ludovicianaNutt.: Vereinigte Staaten und Mexiko.[3]
      • Vicia minutifloraD.Dietr. (Syn.: Vicia micranthaNutt. ex Torr. & A.Gray): Vereinigte Staaten.[3]
      • Vicia monanthaRetz. (Syn: Vicia bifloraDesf., Vicia calcarataDesf.): Süd- und Osteuropa, Nordafrika, Kanaren, West- und Zentralasien, Kaukasusraum, Arabische Halbinsel, Pakistan, Indien.[3]
      • Vicia ochroleucaTen.: Südosteuropa und Algerien.[3]
      • Vicia palaestinaBoiss.: Sie kommt in Westasien vor.[3]
      • Vicia pulchellaKunth: Arizona, New Mexico, Mexiko.[4]
      • Vicia scandensR.P.Murray: Dieser Endemit kommt nur auf Teneriffa vor.[3]
      • Vicia sicula(Raf.) Guss.: Nordafrika, Kalabrien und Sizilien.[3]
      • Vicia tenuifoliaRoth (Syn.: Vicia elegansGuss., Vicia variabilisFreyn): Je nach Autor gibt es einige Unterarten:
        • Dalmatinische Vogel-Wicke oder Dalmatiner Wicke (Vicia tenuifolia subsp. dalmatica(A.Kern.) Greuter, Syn.: Vicia dalmaticaA.Kern.)
        • Feinblättrige Wicke, Dünnblättrige Wicke, Schmalblättrige Wicke (Vicia tenuifolia subsp. tenuifolia, Syn.: Vicia brachytropisKar. & Kir., Vicia cracca subsp. tenuifolia(Roth) Bonnier & Layens)
        • Vicia tenuifolia subsp. villosa(Batt.) Greuter
      • Vicia villosaRoth: Je nach Autor gibt es einige Unterarten:
        • Vicia villosa subsp. eriocarpa(Hausskn.) P.W.Ball (Syn.: Vicia eriocarpa(Hausskn.) Hal.)
        • Vicia villosa subsp. pseudocracca(Bertol.) Rouy (Syn.: Vicia pseudocraccaBertol.)
        • Zottige Wicke, Zottel-Wicke oder Sand-Wicke (Vicia villosaRoth subsp. villosa)
        • Bunte Wicke (Vicia villosa subsp. varia(Host) Corb., Syn.: Vicia variaHost, Vicia dasycarpaTen.)
    • Sektion Ervilia(Link) W.Koch:
      • Linsen-Wicke, Wicklinse, Steinlinse, Bitter-Wicke, Erfe oder Ervilie (Vicia ervilia(L.) Willd.)
    • Sektion Ervoides(Godr.) Kupicha:
      • Einblütige Wicke oder Algaroba-Linse (Vicia articulataHornem., Syn.: Vicia monanthos(L.) Desf., Vicia multifidaWallr.).[4] Sie wird beispielsweise unter dem Namen „Schwarze Linsen“ gegessen.[5]
    • Sektion Ervum(L.) Taub.:
      • Zierliche Wicke (Vicia parvifloraCav., Syn.: Ervum gracileDC., Vicia gracilisLoisel., Vicia laxifloraBrot., Vicia tenuissima auct., Vicia tetrasperma subsp. gracilis(DC.) Hook. f.)
      • Vicia pubescens(DC.) Link: Südeuropa, Nordafrika, Kanaren, Westasien und Krim.[3]
      • Viersamige Wicke (Vicia tetrasperma(L.) Schreb., Syn.: Ervum tetraspermumL., Vicia gemellaCrantz)
    • Sektion LentopsisKupicha:
      • Vicia caesareaBoiss. & Balansa
    • Sektion MediocinctaeKupicha
    • Sektion PandurataeKupicha:
      • Vicia cappadocicaBoiss. & Balansa: Türkei, Armenien und Iran.[3]
      • Vicia creticaBoiss. & Heldr.
    • Sektion Pedunculatae:
      • Esparsetten-Wicke (Vicia onobrychioidesL.): Sie kommt in Südeuropa, in Nordafrika und in der Schweiz vor.[3]
    • Sektion PerditaeKupicha
    • Sektion SubvillosaeKupicha
    • Sektion Trigonellopsis:
      • Vicia cypriaKotschy: Westasien mit Zypern.[3]
    • Sektion VariegataeRadzhi:
      • Vicia canescensLabill.: Die etwa zwei Unterarten kommen in Süditalien und Syrien und bis zum Iran.[4] Mit.[3]
      • Vicia megalotropisLedeb.: Kasachstan, Sibirien, Mongolei und nordwestliches China.[3]
    • Sektion Vicilla(Schur) Asch. & P.Graebn.
      • Vicia amoenaFisch.: Kasachstan, Sibirien, China, Korea, Japan, Mongolei und Russlands Fernem Osten.[3]
      • Vicia amurensisOett. (Syn.: Vicia pallidaTurcz.): Sibirien, China, Korea, Japan und Russlands Fernem Osten.[3]
      • Vicia crocea(Desf.) B.Fedtsch. (Syn.: Orobus aurantiusSteven ex M.Bieb., Orobus croceusDesf., Vicia aurantia(Steven ex M.Bieb.) Boiss.): Westasien, Kaukasusraum, Zentralasien.[3]
      • Hecken-Wicke (Vicia dumetorumL.), Eurasien
      • Vicia japonicaA.Gray: Sibirien, China, Japan, Korea, Mongolei und Russlands Fernem Osten.[3]
      • Vicia nipponicaMatsum.: Japan und Kurilen.[3]
      • Erbsen-Wicke (Vicia pisiformisL.), Mitteleuropa von Frankreich bis Polen, Russland bis zum Kaukasusraum, südliches Skandinavien, Oberitalien, Balkanhalbinsel
      • Vicia pseudo-orobusFisch. & C.A.Mey.: Sibirien, China, Japan, Korea, Mongolei und Russlands Fernem Osten.[3]
      • Wald-Wicke (Vicia sylvaticaL.), Eurasien
      • Vicia unijugaA.Braun: Sibirien, China, Japan, Korea, Mongolei und Russlands Fernem Osten.[3]
      • Vicia venosa(Willd. ex Link) Maxim.: Sibirien, China, Korea, Mongolei und Russlands Fernem Osten.[3]
    • Sektion VolutaeKupicha:
      • Vicia biennisL. (Syn.: Vicia pictaFisch. & C.A.Mey.): Kaukasusraum, Kasachstan, Sibirien, Ukraine, Moldawien, europäisches Russland, Rumänien und Ungarn.[3]

Nutzung

Einige Wickenarten werden in Deutschland landwirtschaftlich genutzt:

Die Ackerbohne (Vicia faba), auch Saubohne oder Pferdebohne (früher auch „Vietzebohne“) genannt, ist ebenfalls eine Wickenart, im Gegensatz zu den Gartenbohnen, die zur Gattung Phaseolus gehören.[6] In alten Texten kommen als Orobus verus verschiedene Wickenarten in Betracht.[7]

Eponyme

Der am 11. August 1928 entdeckte Asteroid (1097) Vicia ist nach der Pflanzengattung benannt.[8]

Siehe auch

Quellen

  • Syed Irtifaq Ali: Flora of West Pakistan, 100: Papilionaceae. Stewart Herbarium, Rawalpindi 1977, S. 265, Vicia bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  • Bojian Bao, Nicholas J. Turland: Vicia. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 10: Fabaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2010, ISBN 978-1-930723-91-7, S. 560 (englisch, online). (Abschnitt Beschreibung)
  • Peter Hanelt, Dieter Mettin: Biosystematics of the Genus VICIA L. (Leguminosae). In: Annual Review of Ecology and Systematics, Volume 20, November 1989, S. 199–223 doi:10.1146/annurev.es.20.110189.001215 (Abschnitt Systematik)
  • Ann Abozeid, Yang Liu, Jia Liu, Zhonghua Tang: Comparative Foliar Structure of Vicia L. Species from China. In: Journal of Biosciences and Medicines, Volume 5, 2017, S. 170–175. doi:10.4236/jbm.2017.53018

Einzelnachweise

  1. Carl von Linné: Species Plantarum. Band 2, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 734, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.biodiversitylibrary.org%2Fopenurl%3Fpid%3Dtitle%3A669%26volume%3D2X%26issue%3D%26spage%3D734%26date%3D1753~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D
  2. Vicia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 28. Juli 2021.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk Vicia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  4. a b c d e f g h i j k l m n o International Legume Database Information Service = ILDIS – LegumeWebWorld Database of Legumes, Version 10.38, 2010: Datenblatt Vicia bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.
  5. Gustav Hegi, Helmut Gams: Familie Leguminosae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1515. Verlag Carl Hanser, München 1964.
  6. Karl Ernst Hermann Krause: Die Bohne und die Vietzebohne. In: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 16, 1890, S. 53 ff.
  7. Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 149.
  8. Dictionary of Minor Planet Names, Band 1 in der Google-Buchsuche

Weblinks

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Wiktionary: Wicke – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Vicia gracilis
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Vicia tenuifolia Roth s. str., Vicia dumetorum L.

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2. Hainwicke, Vicia dumetorum
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Vicia dalmatica, Tauberland, Germany
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Vicia cassubica (Unterfranken, Germany)
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Vicia grandiflora (Unterfranken, Germany)
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Vicia monantha (Algarroba) - Legumbre submadura abierta con sus semillas. - Camino del Canalillo, Albatera (Provincia de Alicante, España).
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Vicia ervilia (L.) Willd.

Original Description
Erwenlinse, Vicia ervilia
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Arveja roja (Vicia benghalensis) Ceuta, España.