Wenddorf
Wenddorf Gemeinde Angern | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 23′ N, 11° 45′ O | |
| Höhe: | 37 m ü. NHN | |
| Fläche: | 6,51 km² | |
| Einwohner: | 92 (31. Dez. 2017) | |
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |
| Postleitzahl: | 39517 | |
| Vorwahl: | 039363 | |
Lage in Sachsen-Anhalt | ||
Evangelische Kirche | ||
Wenddorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Angern im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.
Geografie
Wenddorf östlich der Colbitz-Letzlinger Heide liegt im Bereich der Tanger-Quellbäche, die fächerförmig in Richtung Tangerhütte fließen. Die Umgebung Wenddorfs ist leicht hügelig und steigt nach Westen allmählich an. Die Stadt Wolmirstedt liegt etwa 19 Kilometer entfernt.
Geschichte
Der Ortsname leitet sich von den früher hier siedelnden Wenden ab (einer der zahlreichen Bäche nahe Wenddorf heißt heute noch Wendischer Bach). Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Angerns und seinem Wasserschloss verbunden.
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Wenddorf, Bertingen und Mahlwinkel mit der Gemeinde Angern zur neuen Gemeinde Angern zusammen.[1]
Politik
Bürgermeister
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Wenddorf war Egbert Knoost.
Wappen
Das Wappen wurde am 29. März 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.
Blasonierung: „In Silber über rotem Schildfuß belegt mit einem silbernen Wellenbalken; ein grünes Eichenblatt mit je einer grünen Eichel zu beiden Seiten.“
Wirtschaft und Infrastruktur
Wenddorf ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.
Verkehrsanbindung
Von Wenddorf aus führen Landstraßen über Angern nach Colbitz an der Bundesstraße 189 (Magdeburg – Stendal) sowie über Mahlwinkel nach Tangerhütte. Der nächste Bahnhof befindet sich im 5 km entfernten Mahlwinkel (Bahnlinie Magdeburg – Stendal).
Einzelnachweise
Weblinks
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Evangelische Kirche in der Gemeinde Wenddorf.
Wappen der Gemeinde Angern, Verbandsgemeinde Elbe-Heide, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt.
- Blasonierung
- „Geviert von Rot und Silber, 1: auf silbernem Wasser ein silberner Schwan mit ausgebreiteten Schwingen; 2: ein grünes Eichblatt mit je einer grünen Eichel am Stiel zu beiden Seiten; 3: ein sitzendes rotes Einhörnchen, an einer in den Vorderpfoten gehaltenen grünen Eichel nagend; 4: ein rechtshalber silberner Mühlstein, anliegend am langen Schenkel eines silbernen Winkelmaßes, der Winkel links und abwärts gekehrt, das Winkelmaß unten besteckt mit 3 gestaffelt steigenden silbernen Ähren am Halm, die untere Ähre mit Blatt.“[1]
- Wappenbegründung
- Auf seiner konstituierenden Sitzung am 25. Januar 2010 beschloss der Rat der Gemeinde Angern, das Wappen aus Elementen der Wappen der vier Ortsteile zu bilden. Von Angern stammt der Schwan, der infolge seines makellosen Weiß als Symbol des Lichtes gilt. Das Eichhörnchen ist das Maskottchen der Bertinger beim alljährlichen Dorffest und taucht in ihrem Ortswappen auf. Aus dem sogenannten redenden Wappen von Mahlwinkel sind Mühlstein mit Ähren und Winkelmaß entlehnt. Der Ort Wenddorf, der von Eichenbestand umgeben ist, stiftet für das neue Gemeindewappen das Eichenblatt mit zwei Eicheln.
- Flaggenbeschreibung
- „Die Flagge ist rot-weiß-rot 1:4:1 gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“[1]


