Walls-of-Jerusalem-Nationalpark

Walls of Jerusalem National Park
Mount Ragoona im Nationalpark
Mount Ragoona im Nationalpark
Walls-of-Jerusalem-Nationalpark (Tasmanien)
Koordinaten: 41° 52′ 7″ S, 146° 15′ 30″ O
Lage:Tasmanien, Australien
Besonderheit:alpine Vegetation
Nächste Stadt:Mole Creek
Fläche:518 km²
Gründung:1981
Adresse:Walls of Jerusalem National Park
Mole Creek Field Centre (Rangers)
PO Box 172
Mole Creek TAS 7304
i2i3i6

Der Walls-of-Jerusalem-Nationalpark (engl.: Walls of Jerusalem National Park) befindet sich im Zentrum des australischen Bundesstaates Tasmanien. Der Park mit einer Größe von etwa 518 km² wurde am 24. Juni 1981 gegründet. Er ist seit 1982 Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanische Wildnis und steht sowohl auf der Liste des Kultur- als auch des Naturerbes. Hier befindet sich der King Davids Peak.

Bedeutung des Namens

Der Park hat seinen Namen von geologischen Formationen, die den Mauern der Stadt Jerusalem in Israel ähnlich sehen. Daher werden auch viele Plätze und Formationen im Park nach Orten der Bibel benannt: z. B. Tore des Herodes (Herods Gate), See der Salome (Lake Salome), Salomons Juwelen (Salomons Jewels) und (Tor von Damaskus) (Damascus Gate).

Tourismus

Das Gebiet ist wie ein Großteil der tasmanischen Wildnis nicht durch Straßen erschlossen. Es ist lediglich für erfahrene Wanderer (Bushwalker) oder Skiläufer zugänglich, die wegen des oft sehr wechselhaften Wetters sehr umsichtig sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen müssen, über die der Parks & Wildlife Service umfassend informiert.[1]

Natur

Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seine alpine Vegetation mit endemischen Nadelforsten und Polsterheidebeständen aus. In feuergeschützten Gebieten trifft man Bestände der Zypressenähnlichen Schuppenfichte an. Landschaftlich ist das Gebiet durch eiszeitlichen Moränen und Gletscherseen geprägt.

Weblinks

Commons: Walls-of-Jerusalem-Nationalpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Sicherheitshinweise auf der Website des Parks & Wildlife Service

Auf dieser Seite verwendete Medien