Villers-Faucon

Villers-Faucon
StaatFrankreich
RegionHauts-de-France
Département (Nr.)Somme (80)
ArrondissementPéronne
KantonPéronne
GemeindeverbandHaute Somme
Koordinaten49° 59′ N, 3° 6′ O
Höhe75–144 m
Fläche11,48 km²
Einwohner557 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte49 Einw./km²
Postleitzahl80240
INSEE-Code

Villers-Faucon ist eine französische Gemeinde mit 557 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Somme in der Region Hauts-de-France, im Norden von Frankreich. Die Gemeinde gehört zum Kanton Péronne.

Geographie

Zu der nördlich von Roisel und 13 Kilometer nordöstlich von Péronne im Vermandois gelegene Gemeinde gehört auch der Weiler Sainte-Émilie (früher Leuilly).

Geschichte

Die Gemeinde (historischer Name: Villare Falconis) ist aus einer herrschaftlichen Falknerei inmitten des Walds Forêt de l’Arrouaise entstanden. Leuilly bildete bis 1794 eine selbstständige Gemeinde. Im 19. Jahrhundert begründete Henry Vion als Eigentümer des Gutshofs von Leuilly eine Zuckerfabrik, die Zuckerrüben verarbeitete. Die Umbenennung von Leuilly erfolgte nach dem Vornamen seiner jüngeren Tochter. Die Gemeinde wurde im Ersten Weltkrieg durch Sprengungen beim Rückzug der deutschen Truppen fast vollständig zerstört, um freies Schussfeld zu schaffen, und erhielt nach dem Krieg als Auszeichnung das Croix de guerre 1914–1918. Nach dem Krieg erfolgte der fast zehn Jahre währende Wiederaufbau.

Einwohner

Entwicklung der Einwohnerzahl
19621968197519821990199920062010
904916803704662625656658

Verwaltung

Bürgermeister (maire) ist seit 1996 André Brouette.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Notre-Dame, 1932 vom Architekten Louis Faille wiederaufgebaut
  • Zuckerfabrik im Hameau Sainte Émilie, ursprünglich Vion & Cie., mit der in den 1920er Jahren wiederaufgebauten Siedlung
  • Britischer Soldatenfriedhof

Weblinks

Commons: Villers-Faucon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Blason ville fr Villers-Faucon 80.svg
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blason de la commune

De gueules au faucon d'or, la tête contournée, regardant un créquier du même au canton senestre du chef.