Verwaltungsgliederung Preußens

Die Verwaltungsgliederung Preußens war die Grundlage einer sehr modernen Landesverwaltung, die durch die Preußischen Reformen von 1815/1818 geschaffen wurde. Zwischen der Landesregierung und der Gemeindeebene wurden drei regionale Ebenen der staatlichen Verwaltung geschaffen: die Provinzen, die Regierungsbezirke und die Kreise.

Ebenen

Die drei preußischen Verwaltungsebenen wurden zum Vorbild für die Verwaltungsgliederung auch im übrigen Deutschland. Landkreise und Regierungsbezirke sind bis heute Bestandteil der deutschen Verwaltungsgliederung. Die Provinzen entsprachen in ihrer Größe etwa den heutigen Ländern und wurden nach der Auflösung Preußens zur Grundlage der Neugliederung der deutschen Länder durch die Besatzungsbehörden 1945/1946.

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Die 12 Provinzen Preußens und ihre Regierungsbezirke (1895)

Provinzen

Da nach der Reichsgründung 1871 über die Hälfte des Reichsgebiets zu Preußen gehörte, spielten im traditionell föderal geprägten Deutschland die preußischen Provinzen eine ähnliche Identifikationsrolle wie ansonsten nur die Länder außerhalb Preußens, denen sie (im Gegensatz zum preußischen Gesamtstaat) nach Größe, Bevölkerung und wirtschaftlicher Bedeutung vergleichbar waren. Dabei war hilfreich, dass die Abgrenzung und Benennung der Provinzen in den meisten Fällen auf gewachsene historische und landsmannschaftliche Zusammenhänge Rücksicht nahm. Für die Identifikation der (ggf. ehemaligen) Bewohner mit ihrer Heimat spielen die ehemaligen preußischen Provinzen bis heute eine wichtige Rolle, vor allem in den Regionen, die heute nicht mehr als einheitliche Verwaltungseinheit existieren, wie etwa in Westfalen, Schlesien, dem Rheinland oder Ostpreußen.

Ab 1875 waren die Provinzen zugleich Körperschaften der Selbstverwaltung der angehörigen Land- und Stadtkreise wie auch nachgeordnete Verwaltungseinheiten der preußischen Staatsregierung. Dies spiegelte sich in entsprechenden doppelten Institutionen wider. Land- und Stadtkreise entsandten Abgeordnete in die Provinziallandtage mit jeweils sechsjähriger Legislaturperiode. Der Provinziallandtag wählte aus seiner Mitte eine provinziale Regierung, den Provinzialausschuss, und dessen Leiter, den Landesdirektor (für 6 bis 12 Jahre). Provinziallandtag, -ausschuss und Landesdirektor erfüllten kreisübergreifende Aufgaben wie z. B. Pflege von Kultur und Gesundheitsversorgung (Provinzialnervenheilanstalten). Der preußische Innenminister berief für die Staatsregierung in jeder Provinz einen Oberpräsidenten, dem ein eingesetzter Provinzialrat zur Seite stand. Oberpräsident und Rat übten im provinzialen Rahmen Aufsichtsfunktionen für die Staatsregierung aus.

Die heutigen Länder Schleswig-Holstein und Brandenburg gehen unmittelbar auf preußische Provinzen zurück, die Länder Niedersachsen, Hessen und Sachsen-Anhalt entstanden durch den Zusammenschluss preußischer Provinzen mit ihren selbständig gebliebenen nichtpreußischen Nachbarstaaten.

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts und nach 1919 (bedingt durch die ausschließlich preußische Provinzen betreffenden Gebietsverluste gegenüber Belgien, Dänemark, Polen, Litauen und der Tschechoslowakei) gab es mehrere Umgliederungen, Zusammenschlüsse und Teilungen preußischer Provinzen. In der Zeit dazwischen blieb die Einteilung stabil, so dass sich die zwölf Provinzen dieser Zeit als „klassisch“ im deutschen Bewusstsein etablieren konnten:

Die sechs bzw. sieben östlichen Provinzen
Ostpreußen
Westpreußen
Brandenburg
Pommern
Posen
Schlesien
Sachsen
Die westlichen Provinzen
Westfalen
Rheinprovinz
Schleswig-Holstein (ab 1867)
Hannover (ab 1867)
Hessen-Nassau (ab 1867)

West- und Ostpreußen bildeten 1824–1877 eine gemeinsame Provinz Preußen.

Der Spitzenbeamte einer Provinz hatte die Bezeichnung Oberpräsident, die anfangs ständische, später gewählte Legislative Provinziallandtag.

Regierungsbezirke

Unterhalb der Provinzebene wurden „königliche Regierungen“ eingerichtet, die später als Regierungsbezirk bezeichnet und als Mittelinstanz auch von anderen Ländern eingeführt wurden. Pro Provinz gab es zwischen einem (Schleswig-Holstein) und sechs (Hannover, Rheinprovinz) Regierungsbezirken; Schlesien, Sachsen, Pommern und Westfalen drei, die übrigen Provinzen zwei. An der Spitze eines Regierungsbezirks stand, wie heute, ein Regierungspräsident.

Im Gegensatz zu den Provinzen trugen die Regierungsbezirke und Landkreise nicht einen traditionellen Namen, sondern den ihres Verwaltungssitzes. Diese lagen in manchen Fällen nicht im größten Ort. So wurden etwa das östliche Ruhrgebiet von Arnsberg, das südliche Westpreußen von Marienwerder und die Stadt Frankfurt am Main von Wiesbaden aus regiert. Beides trug dazu bei, dass die Identifikation der Bevölkerung mit der regionalen Ebene Regierungsbezirk, wie heute, gering war.

Ausnahmen bestanden dort, wo die Regierungsbezirke traditionelle Teilregionen ihrer Länder (Provinzen) abbildeten, auch wenn dies nicht im Namen zum Ausdruck kam: So entsprach etwa der Regierungsbezirk Stettin dem historischen Vorpommern und der Regierungsbezirk Oppeln konnte als hinreichende geographische Definition für Oberschlesien gelten. In der Weimarer Republik bildete er sogar eine eigene Provinz unter diesem Namen.

Kreise

Auf lokaler Ebene wurden Kreise eingerichtet, die ein Bindeglied zwischen der staatlichen Verwaltung und der durch die geplante (aber erst Ende des 19. Jahrhunderts verwirklichte) kommunale Selbstverwaltung zu größerer Bedeutung gelangten Gemeindeebene bilden sollte. Die nunmehr selbständigen und von einem meist ehrenamtlichen Bürgermeister repräsentierten Gemeinden wurden durch die Kreisverwaltung und ihre professionelleren Strukturen in der Ausübung ihrer Amtsgeschäfte unterstützt.

Den Spitzenbeamten eines Landkreises nannte man damals wie heute Landrat, den Sitz der Kreisverwaltung Landratsamt oder Kreishaus.

Die Größe eines Kreises sollte so bemessen sein, dass von jedem Dorf aus innerhalb eines Tages eine Reise mit der Kutsche zum Sitz der Kreisverwaltung, die Ausführung der geplanten Amtsgeschäfte und die Rückreise möglich sein sollte oder umgekehrt der Landrat ein entlegenes Dorf besuchen konnte, ohne dort übernachten zu müssen.

Größere Städte blieben außerhalb der Zuständigkeit der Landkreise, da sie selbst über eine professionelle Verwaltung verfügten und ihre Amtsgeschäfte allein erledigen konnten. Sie bildeten einen Stadtkreis, später als kreisfreie Stadt bezeichnet. Auch dieses Phänomen ist bis heute Teil des deutschen Verwaltungsaufbaus. Da die Ära des hier beschriebenen Verwaltungsaufbaus (1815–1945) auch die für Europas Städte extrem bedeutende Zeit der Industrialisierung umfasst, die unter anderem von einem rasanten Wachstum der Städte gekennzeichnet war, stieg die Zahl der kreisfreien Städte in Preußen immer weiter an, weil ehemalige Kleinstädte oder gar Dörfer innerhalb weniger Jahrzehnte fünf- oder sechsstellige Einwohnerzahlen erreichten und damit den Rahmen der für ländliche Gebiete gedachten Kreisverwaltungen sprengten und deshalb, oft gegen den erbitterten Widerstand der Landräte, aus ihren Landkreisen austreten durften.

Kreise, deren Verwaltungssitz in einer ihr nicht angehörenden Stadt lag, wurden Landkreis genannt, im Gegensatz zum gleichnamigen Stadtkreis. Alle übrigen Kreise hießen amtlich Kreis.

Geschichte

1701–1807

Die Landesteile Preußens am Ende des 17. Jahrhunderts
Gebietszuwächse im 18. Jahrhundert

Die hohenzollernschen Gebiete, aus denen sich nach der Krönung Friedrichs I. im 18. Jahrhundert ein Staat unter dem Namen „Preußen“ entwickelte, bestanden Anfang des 18. Jahrhunderts aus den Landesteilen Preußen (dem Königreich), Brandenburg, Pommern, Herzogtum Geldern, Herzogtum Kleve, Grafschaft Moers, Grafschaft Tecklenburg, Grafschaft Lingen, Fürstentum Minden, Grafschaft Mark, Grafschaft Ravensberg, Lippstadt, Herzogtum Magdeburg, Fürstentum Halberstadt, Fürstentum Neuenburg und Grafschaft Valangin.

1713 wurden die Landesteile in folgende Provinzen gegliedert:

  1. Mittelmark, Uckermark und Altmark
  2. Neumark-Pommern-Kaschubei
  3. Herzogtum Preußen, das „Königreich“
  4. Geldern-Kleve
  5. Minden-Mark-Ravensberg
  6. Magdeburg-Halberstadt
  7. Kanton Neuenburg
  8. Valangin

1740 wurden die Provinzialbehörden in Kriegs- und Domänenkammern überführt oder neu gegliedert. Auch deren Gestalt änderte sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte mehrmals, als weitere Gebiete zu Preußen kamen, darunter 1742 das Herzogtum Schlesien und 1744 das Fürstentum Ostfriesland.

Durch territoriale Neuerwerbungen zu Ende des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts erweiterte sich auch die Zahl der Gesamtprovinzen Preußens.


Provinzen des altpreußischen Staats bis 1806 mit Angabe von statistischen Kennzahlen[1]
ProvinzgruppeNummerProvinzAnfallAbgangkm²EWEW/km²StädteStädte >5.000 EWStädte 2.000–5.000 EWStädte <2.000 EW
Ost1.0176.5964.104.00023,2452518073434
1.1(Alt-)Ostpreußen16181945039.4240.990.00025,1106706025036
1.2Neuostpreußen17951807051.2400.877.00017,1212900008121
1.3Westpreußen1772/761920/45032.2560.817.00025,3309406018070
1.4Südpreußen1793z. T. 1807053.6761.420.00026,4623506022207
Zentral2.0109.3104.203.40038,4538033104243

2.1Herzogtum Schlesien17411945040.6562.047.00050,3514711043093

2.2Mark Brandenburg1415z. T. 1945035.7281.177.00032,9412313034076

2.3Herzogtum Pommern1648, 1721z. T. 1945024.7610.518.00020,9205603014039

2.4Herzogtum Magdeburg mit Grafschaft Mansfeld1648, 1680(z. T. 1807–1813)006.0930.320.00052,5203603005028
2.5Grafschaft Hohnstein, Fürstentum Halberstadt, Quedlinburg16481807–1813002.0720.141.40068,2401803008007
2.6Fürstentum Erfurt und Eichsfeld18021806002.7160.158.00058,1700903003003
Nord-West3.0017.6450.873.00049,4810408021075
3.1Grafschaft Kleve und Grafschaft Mark16121801/07–1815004.0040.202.00050,4503603010023
3.2Fürstentum Minden und Grafschaft Ravensberg16481807–1815001.9510.166.00085,0801401002011
3.3Grafschaft Lingen und Grafschaft Tecklenburg17021807–1815000.7280.046.00063,1900800000008
3.4Fürstentum Münster18021807–1815002.7440.127.00046,2800901001007
3.5Fürstentum Paderborn18021807–1815002.8000.098.50035,1802300002021
3.6Fürstentum Hildesheim18021807–1866002.2400.114.00050,8900902003004
3.7Fürstentum Ostfriesland17441807–1866003.1780.119.50037,6000501003001
Süd4.0007.6580.540.60070,5904808008032
4.1Fürstentum Ansbach17911806003.5140.270.00076,8402505003017
4.2Fürstentum Bayreuth17911807003.2200.223.00069,2501803003012
4.3Fürstentum Neufchatel17071806000.9240.047.60051,5200500002003
Preußische Monarchie311.2099.721.00031,241057067206784

1815–1866

Nach dem Wiener Kongress wurde der Staat Preußen mit der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzial-Behörden vom 30. April 1815 in zehn Provinzen eingeteilt.[2] Sie zählten – mit Ausnahme von Ostpreußen, Westpreußen und Posen – als Verwaltungseinheiten Preußens zum Territorium des Deutschen Bundes (in Klammern die Provinzhauptstadt):

  1. Provinz Ostpreußen (Königsberg), zusammen mit Westpreußen Provinz Königreich Preußen (Königsberg)
  2. Provinz Westpreußen (Danzig)
  3. Provinz Pommern (Stettin)
  4. Provinz Brandenburg (Potsdam)
  5. Provinz Sachsen (Magdeburg)
  6. Provinz Großherzogtum Posen (Posen)
  7. Provinz Schlesien (Breslau)
  8. Provinz Jülich-Kleve-Berg (Köln)
  9. Provinz Westfalen (Münster)
  10. Provinz Großherzogtum Niederrhein (Koblenz)

Seit 1822 bildeten die Provinzen Jülich-Kleve-Berg und Großherzogtum Niederrhein die Rheinprovinz mit der Hauptstadt Koblenz. 1829 wurden Ost- und Westpreußen zur Provinz Preußen (Hauptstadt Königsberg) vereinigt. Damit verringerte sich die Zahl der Provinzen auf acht.

1849 verzichteten die Fürsten von Hechingen und Sigmaringen auf ihre Herrschaft, wodurch beide Fürstentümer an Preußen fielen. Sie wurden zum Regierungsbezirk Sigmaringen zusammengefasst, der später auch als Hohenzollernsche Lande bezeichnet wurde.

1853 erwarb Preußen vom Großherzogtum Oldenburg einen Landstrich am Jadebusen und der Innenjade, auf dem ein Hafen angelegt wurde. 1869 erhielt dieses Gebiet zusammen mit der umliegenden Siedlung den Namen Wilhelmshaven. 1873 wurde es der 1867 gebildeten Provinz Hannover angegliedert.

1866–1918

Verwaltungsgliederung am 1. Januar 1900

Nach dem Deutschen Krieg von 1866 annektierte Preußen das Königreich Hannover, das Kurfürstentum Hessen, das Herzogtum Nassau, die Herzogtümer Schleswig und Holstein sowie die Freie Stadt Frankfurt am Main. Aus diesen Gebieten wurden drei Provinzen gebildet:

Zum 1. April 1878 wurde die Provinz Preußen wieder in die beiden Provinzen Ostpreußen (Hauptstadt: Königsberg) und Westpreußen (Hauptstadt: Danzig) geteilt. Preußen umfasste damit zwölf Provinzen.

„Seit 1. April 1881 ist B.[erlin] aus der Provinz Brandenburg ausgeschieden und bildet einen Verwaltungsbezirk für sich.“[3] Abweichend von den anderen Provinzen bestand Berlin aber nur aus einem Stadtkreis. Daher wurde kein separater Provinziallandtag, kein Landesdirektor und kein Provinzialausschuss gewählt, sondern die Stadtverordnetenversammlung, der Oberbürgermeister und der Magistrat erfüllten die jeweiligen Aufgaben simultan. Wie für jede Provinz wurde auch für Berlin eine Landesversicherungsanstalt gegründet, getrennt von der brandenburgischen. Die Aufgaben des Oberpräsidenten übertrug der preußische Innenminister dem von ihm berufenen Polizeipräsidenten in Berlin. Medizinal- und Schulangelegenheiten wurden weiter mit Brandenburg zusammen geregelt, auch das Konsistorium in Berlin, das die märkische Kirchenprovinz der Evangelischen Kirche der älteren Provinzen Preußens leitete, blieb für Berlin und Brandenburg zuständig.[4]

  • Stadt Berlin (Stadtkreis noch ohne Vororte), als provinzfreier Regierungsbezirk mit provinzähnlichen Funktionen

Verwaltungsgliederung mit Einwohnerzahlen 1871:[5]

Provinz Brandenburg

Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Frankfurt (Oder)43.214
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Arnswalde42.325
Calau49.393
Cottbus66.303
Crossen60.527
Friedeberg54.790
Guben62.462
Königsberg Nm.90.497
Landsberg (Warthe)77.738
Lebus (Seelow)92.882
Luckau (Nd. Laus.)61.144
Lübben (Spreewald)34.228
Soldin47.716
Sorau86.189
Spremberg23.505
Sternberg (Brandenburg) (Drossen)91.918
Züllichau-Schwiebus (Zillichau)49.689
Regierungsbezirk Frankfurt1.034.5200.0
Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Berlin826.341
Potsdam043.834
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Angermünde063.492
Beeskow-Storkow (Beeskow)042.134
Jüterbog-Luckenwalde (Jüterbog)060.417
Niederbarnim (Berlin)088.654
Oberbarnim (Bad Freienwalde (Oder))071.514
Osthavelland (Nauen)071.515
Ostprignitz (Kyritz)069.003
Prenzlau053.031
Ruppin (Neuruppin)074.496
Teltow (Berlin)107.354
Templin043.974
Westhavelland (Rathenow)073.994
Westprignitz (Perleberg)070.892
Zauch-Belzig (Belzig)068.064
Regierungsbezirk Potsdam1.828.7090.

Provinz Hannover

Nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 und der Gründung der preußischen Provinz Hannover wurde die alte Gliederung in 6 Landdrosteien Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Stade und Aurich beibehalten. Auch die hannoveraner selbständigen Städte und Ämter wurden beibehalten. Die Amtshauptmänner erhielten die Stellung eines preußischen Landrats. Die Provinzhauptstadt Hannover blieb selbständig. Die anderen selbständigen Städte und Ämter wurden nach der Preußischen Verordnung vom 12. September 1867 zu 37 Kreisen zusammengefasst. Diese Kreise waren für Militär- und Steuerangelegenheiten und später für die Durchführung des Reichsimpfgesetz und Wohltätigkeitsangelegenheiten zuständig. 1868 wurde die Berghauptmannschaft Clausthal, die gleichrangig neben den Landdrosteien bestanden hatte, in die Landdrostei Hildesheim eingegliedert. Die Landdrosteien entsprachen Regierungsbezirken.

(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Aurich70.361
selbständige StadtEinwohner 1871
Aurich4.264
Esens2.198
AmtEinwohner 1871
Aurich29.437
Esens11.973
Wittmund22.489
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Emden59.858
selbständige StadtEinwohner 1871
Emden12.588
Norden5.948
AmtEinwohner 1871
Norden23.099
Emden18.223
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Leer62.994
selbständige StadtEinwohner 1871
Leer8.932
AmtEinwohner 1871
Leer12.792
Stickhausen21.231
Weener20.039
Landdrostei Aurich193.213
Selbständige StadtEinwohner 1871
Hannover, Steuerkreis Hannover (Stadt)87.626
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Diepholz50.738
AmtEinwohner 1871
Diepholz20.818
Freudenberg16.624
Sulingen13.296
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Hameln49.705
selbständige StadtEinwohner 1871
Bodenwerder1.307
Hameln8.556
AmtEinwohner 1871
Hameln20.904
Lauenstein14.578
Polle4.360
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Hannover (Land)74.123
selbständige StadtEinwohner 1871
Neustadt am Rübenberge2.408
Wunstorf2.419
AmtEinwohner 1871
Hannover20.206
Linden25.872
Neustadt am Rbg.23.218
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Hoya45.374
AmtEinwohner 1871
Bruchhausen12.039
Hoya15.596
Syke17.739
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Nienburg50.770
selbständige StadtEinwohner 1871
Nienburg5.046
AmtEinwohner 1871
Nienburg17.100
Stolzenau18.694
Uchte9.930
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Wennigsen46.632
selbständige StadtEinwohner 1871
Eldagsen2.344
Münder2.271
Pattensen1.500
Springe a. Deister2.351
AmtEinwohner 1871
Calenberg9.227
Springe12.986
Wennigsen18.304
Landdrostei Hannover404.968
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Einbeck64.574
selbständige StadtEinwohner 1871
Einbeck17.842
Moringen1.628
Northeim4.785
AmtEinwohner 1871
Einbeck17.842
Northeim17.817
Uslar16.310
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Göttingen68.527
selbständige StadtEinwohner 1871
Göttingen15.847
Münden5.492
AmtEinwohner 1871
Göttingen18.337
Münden14.881
Reinhausen13.970
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Hildesheim61.803
selbständige StadtEinwohner 1871
Hildesheim20.804
Peine4.516
AmtEinwohner 1871
Hildesheim18.646
Peine17.840
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Liebenburg52.506
selbständige StadtEinwohner 1871
Goslar8.922
AmtEinwohner 1871
Bockenem16.207
Liebenburg16.588
Wöltingerode10.789
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Marienburg52.430
AmtEinwohner 1871
Alfeld19.381
Gronau15.847
Marienburg17.202
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Osterode am Harz64.227
selbständige StädteEinwohner 1871
Duderstadt4.136
Osterode/Harz5.419
AmtEinwohner 1871
Gieboldehausen20.539
Herzberg/Harz16.036
Osterode/Harz18.097
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Zellerfeld42.828
AmtEinwohner 1871
Elbingerode4.031
Hohnstein (Harz)10.278
Zellerfeld28.519
Landdrostei Hildesheim406.895
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Celle64.548
selbständige StädteEinwohner 1871
Burgdorf3.025
Celle16.126
AmtEinwohner 1871
Burgdorf17.790
Burgwedel10.605
Celle17.002
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Dannenberg54.892
selbständige StädteEinwohner 1871
Dannenberg2.062
Lüchow2.604
AmtEinwohner 1871
Dannenberg12.694
Gartow[6]
Lüchow28.726[7]
Neuhaus8.803
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Fallingbostel50.450
AmtEinwohner 1871
Ahlden10.333
Bergen8.966
Fallingbostel14.621
Soltau16.530
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Gifhorn51.438
selbständige StadtEinwohner 1871
Gifhorn2.813
AmtEinwohner 1871
Fallersleben8.762
Gifhorn13.788
Isenhagen15.428
Meinersen10.647
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Harburg70.503
selbständige StadtEinwohner 1871
Harburg16.500
Winsen (Luhe)2.735
AmtEinwohner 1871
Harburg21.119
Tostedt10.803
Winsen19.346
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Lüneburg47.693
selbständige StadtEinwohner 1871
Lüneburg16.287
AmtEinwohner 1871
Bleckede12.477
Lüneburg18.929
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Uelzen44.681
selbständige StadtEinwohner 1871
Uelzen5.415
AmtEinwohner 1871
Medingen17.552
Oldenstadt21.714
Landdrostei Lüneburg384.205
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Bersenbrück42.527
selbständige StadtEinwohner 1871
Quakenbrück1.979
AmtEinwohner 1871
Bersenbrück17.610
Fürstenau12.389
Vörden10.549
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Lingen (Ems)58.489
selbständige StadtEinwohner 1871
Lingen (Ems)5.015
AmtEinwohner 1871
Bentheim10.212
Freren11.339
Lingen12.019
Neuenhaus19.904
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Melle47.529
selbständige StadtEinwohner 1871
Melle1.805
AmtEinwohner 1871
Gröneburg zu Melle22.613
Iburg23.111
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Meppen54.860
selbständige StadtEinwohner 1871
Papenburg6.076
AmtEinwohner 1871
Aschendorf13.039
Haselünne7.794
Hümmling zu Sögel12.629
Meppen15.322
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Osnabrück65.260
selbständige StadtEinwohner 1871
Osnabrück23.308
AmtEinwohner 1871
Osnabrück22.392
Wittlage19.560
Landdrostei Osnabrück268.665
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Lehe51.710
AmtEinwohner 1871
Dorum8.999
Hagen9.435
Lehe33.276
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Neuhaus (Oste)28.022
AmtEinwohner 1871
Neuhaus (Oste)12.675
Osten15.347
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Osterholz42.209
AmtEinwohner 1871
Blumenthal15.786
Lilienthal12.820
Osterholz13.603
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Otterndorf17.291
selbständige StadtEinwohner 1871
Otterndorf1.800
AmtEinwohner 1871
Otterndorf15.491
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Rotenburg (Wümme)31.735
AmtEinwohner 1871
Rotenburg (Wümme)17.875
Zeven13.860
(Steuer-)Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Stader Geestkreis (in Himmelpforten)52.386
selbständige StadtEinwohner 1871
Bremervörde2.903
Buxtehude2.788
Stade8.691
AmtEinwohner 1871
Bremervörde13.179
Harsefeld12.104
Himmelpforten12.721
(Steuer-)Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Stader Marschkreis (in Freiburg (Elbe))38.003
AmtEinwohner 1871
Freiburg (Elbe)20.010
Jork17.993
(Steuer-)KreisEinwohner 1871
Verden41.445
selbständige StadtEinwohner 1871
Verden (Aller)6.838
AmtEinwohner 1871
Achim17.848
Verden16.759
Landdrostei Stade302.801

Provinz Hessen-Nassau

StadtkreisEinwohner 1871
Kassel46.362
KreisEinwohner 1871
Eschwege39.563
Frankenberg[8]vgl. Kreis Vöhl23.516
Fritzlar25.684
Gelnhausen[9]vgl. Bad Orb40.337
Gersfeld22.308
Hanau67.296
Hersfeld33.084
Hofgeismar36.317
Homberg21.538
Hünfeld24.528
Kassel39.560
Kirchhain22.214
Marburg38.278
Melsungen27.655
Rinteln37.136
Rotenburg (Fulda)30.302
Schlüchtern30.626
Schmalkalden28.613
Witzenhausen31.122
Wolfhagen24.272
Ziegenhain32.601
Regierungsbezirk Kassel767.3620
StadtkreisEinwohner 1871
Frankfurt am Main78.277
Wiesbaden35.836
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Biedenkopf23.579
Dillkreis (Dillenburg)35.074
Mainkreis (Wiesbaden)56.930
Oberlahnkreis (Weilburg)57.043
Obertaunuskreis (Bad Homburg vor der Höhe)52.961
Oberwesterwaldkreis (Marienberg (Westerw.))34.906
Rheingaukreis (Rüdesheim)55.951
Unterlahnkreis (Diez)67.948
Untertaunuskreis (Langenschwalbach)41.892
Unterwesterwaldkreis (Montabaur)51.825
Regierungsbezirk Wiesbaden633.0080

Hohenzollerische Lande

Die Hohenzollerischen Lande mit dem Regierungsbezirk Sigmaringen hatten provinzähnliche Rechte. Der Regierungspräsident übernahm Aufgaben eines Oberpräsidiums einer preußischen Provinz. Der Regierungsbezirk Sigmaringen gliederte sich in Oberämter, die mit Kreisen vergleichbar waren.

OberamtEinwohner 1871
Gammertingen13.377
Haigerloch11.609
Hechingen19.381
Sigmaringen21.191
Regierungsbezirk Sigmaringen65.558

Jadegebiet

Das Jadegebiet unterstand direkt der preußischen Landesregierung. Am 1. April 1873 kam das Gebiet an die Preußische Provinz Hannover in die Landdrostei Aurich, Amt Wittmund.

VerwaltungsbezirkEinwohner 1871
Jadegebiet5.941

Provinz Pommern

Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Belgard (Persante)044.102
Bütow024.153
Dramburg036.617
Fürstenthum Cammin (Köslin)111.138
Lauenburg i. Pom.042.811
Landkreis Neustettin072.952
Rummelsburg031.952
Schivelbein019.246
Schlawe077.504
Stolp091.788
Regierungsbezirk Köslin552.263
Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Stettin76.280
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Anklam30.331
Cammin43.533
Demmin46.591
Greifenberg37.391
Greifenhagen53.162
Naugard55.298
Pyritz42.509
Randow (Stettin)89.809
Regenwalde (Labes)47.570
Saatzig (Stargard)63.428
Ueckermünde42.534
Usedom-Wollin (Swinemünde)42.593
Regierungsbezirk Stettin671.0290
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Franzburg71.195
Greifswald54.274
Grimmen37.173
Rügen (Bergen)45.699
Regierungsbezirk Stralsund208.3410

Provinz Posen

KreisEinwohner 1871
Bromberg92.312
Chodziesen52.750
Czarnikau69.057
Gnesen60.475
Inowraclaw76.599
Mogilno46.133
Schubin57.404
Wirsitz57.132
Wongrowiec54.787
Regierungsbezirk Bromberg566.6490
Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Posen56.374
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Adelnau57.877
Birnbaum47.449
Bomst55.106
Buk57.889
Fraustadt62.286
Kosten66.182
Kröben (Rawitsch)75.213
Krotoschin65.885
Meseritz46.002
Obornik48.093
Pleschen61.186
Posen56.753
Samter50.436
Schildberg62.671
Schrimm57.667
Schroda50.079
Wreschen40.046
Regierungsbezirk Posen1.017.1940.0

Provinz Preußen

1829 wurden die beiden Provinzen Ostpreußen und Westpreußen zur Provinz Preußen zusammengeschlossen.

Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Danzig88.975
KreisEinwohner 1871
Berent43.777
Danzig76.733
Elbing68.471
Karthaus56.133
Marienburg i. Westpr.58.666
Neustadt i. Westpr.61.075
Preußisch Stargard71.182
Regierungsbezirk Danzig525.0120
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Angerburg38.512
Darkehmen36.719
Goldap43.233
Gumbinnen47.176
Heydekrug39.042
Insterburg66.788
Johannisburg44.349
Lötzen39.203
Lyck45.699
Niederung (Heinrichswalde)52.609
Oletzko38.432
Pillkallen44.306
Ragnit52.391
Sensburg47.256
Stallupönen44.220
Tilsit62.789
Regierungsbezirk Gumbinnen742.7240
Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Königberg i. Pr.112.092
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Allenstein055.925
Braunsberg (Pr.)052.456
Fischhausen047.103
Friedland044.519
Gerdauen038.230
Heiligenbeil045.699
Heilsberg (Guttstadt)054.086
Königsberg. i. Pr.048.218
Labiau050.672
Memel055.958
Mohrungen056.363
Neidenburg052.645
Ortelsburg063.159
Osterode i. Pr.063.358
Preußisch Eylau055.269
Preußisch Holland044.520
Rastenburg042.497
Rößel (Bischofsburg)049.399
Wehlau048.042
Regierungsbezirk Königsberg1.080.2100.
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Deutsch Krone63.286
Flatow63.303
Graudenz59.737
Konitz70.817
Kulm54.605
Löbau (Pr.) (Neumark (Preußen))50.691
Marienwerder65.805
Rosenberg i. Pr.51.637
Schlochau60.383
Schwetz73.612
Strasburg i. Pr.65.493
Stuhm40.251
Thorn69.979
Regierungsbezirk Marienwerder789.5990

Rheinprovinz

StadtkreisEinwohner 1871
Aachen74.146
KreisEinwohner 1871
Aachen92.250
Düren66.136
Erkelenz38.944
Eupen25.299
Geilenkirchen25.863
Heinsberg35.655
Jülich41.432
Malmedy30.171
Montjoie18.276
Schleiden42.638
Regierungsbezirk Aachen490.8100
StadtkreisEinwohner 1871
Barmen074.449
Elberfeld071.384
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Duisburg137.495
Düsseldorf115.981
Essen135.036
Geldern049.812
Gladbach100.174
Grevenbroich038.756
Kempen083.592
Kleve047.517
Krefeld085.362
Lennep082.123
Mettmann054.037
Moers058.043
Neuß043.930
Rees (Wesel)058.149
Solingen092.484
Regierungsbezirk Düsseldorf1.328.3240.
KreisEinwohner 1871
Adenau20.965
Ahrweiler33.629
Altenkirchen (Westerwald)48.276
Cochem34.841
Koblenz74.802
Kreuznach60.771
Mayen53.288
Meisenheim13.530
Neuwied68.194
Sankt Goar37.274
Simmern35.621
Wetzlar44.913
Zell (Mosel)29.090
Regierungsbezirk Koblenz555.1940
StadtkreisEinwohner 1871
Köln129.233
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Bergheim (Erft)039.940
Bonn069.648
Euskirchen037.070
Gummersbach029.107
Köln087.117
Mülheim (Rhein)057.821
Rheinbach031.299
Siegkreis (Siegburg)083.087
Waldbröl021.543
Wipperfürth027.592
Regierungsbezirk Köln613.457
StadtkreisEinwohner 1871
Trier31.869
KreisEinwohner 1871
Bernkastel44.138
Bitburg44.543
Daun26.692
Merzig35.551
Ottweiler51.974
Prüm34.911
Saarbrücken87.744
Saarburg30.193
Saarlouis60.052
Sankt Wendel42.876
Trier64.012
Wittlich37.007
Regierungsbezirk Trier591.5620

Provinz Sachsen

KreisEinwohner 1871
Erfurt64.586
Heiligenstadt36.705
Langensalza34.764
Mühlhausen (Thür.)50.640
Nordhausen62.935
Schleusingen38.199
Weißensee26.818
Worbis39.883
Ziegenrück (in Ranis)14.823
Regierungsbezirk Erfurt369.3530
StadtkreisEinwohner 1871
Magdeburg114.509
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Aschersleben (Quedlinburg)062.610
Calbe (Saale)075.451
Gardelegen049.526
Halberstadt057.993
Jerichow I (Loburg)064.797
Jerichow II (Genthin)052.920
Neuhaldensleben050.008
Oschersleben (Bode)045.596
Osterburg044.998
Salzwedel050.185
Stendal048.830
Wanzleben066.768
Wernigerode, Grafschaft Wernigerode[10] (vgl. Grafschaft Wernigerode)021.659
Wolmirstedt048.741
Regierungsbezirk Magdeburg854.591
Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Halle a. d. Saale52.620
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Bitterfeld48.189
Delitzsch57.460
Eckartsberga (Kölleda)39.280
Liebenwerda43.968
Mansfelder Gebirgskreis (Mansfeld)43.324
Mansfelder Seekreis (Eisleben)66.394
Merseburg63.693
Naumburg26.708
Querfurt53.780
Saalkreis (Halle (Saale))61.679
Sangerhausen66.747
Schweinitz (Herzberg (Elster))40.879
Torgau55.145
Weißenfels67.673
Wittenberg50.525
Zeitz41.166
Regierungsbezirk Merseburg879.2300

Provinz Schlesien

Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Breslau207.997
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Breslau068.927
Brieg055.172
Frankenstein049.847
Glatz060.407
Guhrau036.694
Habelschwerdt058.720
Militsch055.802
Münsterberg033.434
Namslau037.318
Neumarkt i. Schles.056.446
Neurode048.530
Nimptsch030.181
Oels064.559
Ohlau055.020
Reichenbach (Eulengebirge)066.004
Schweidnitz082.016
Steinau024.031
Strehlen033.791
Striegau036.356
Trebnitz052.530
Waldenburg099.452
Wartenberg (Polnisch Wartenberg)052.195
Wohlau049.155
Regierungsbezirk Breslau1.414.5840.
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Bolkenhain32.401
Bunzlau57.499
Freystadt (Niederschles.)50.907
Glogau74.237
Görlitz88.712
Goldberg-Haynau (Haynau)49.695
Grünberg (Schles.)51.385
Hirschberg (Riesengebirge)63.189
Hoyerswerda31.143
Jauer33.601
Landeshut (Schles.)45.781
Lauban64.988
Liegnitz73.201
Löwenberg67.037
Lüben33.277
Rothenburg (Oberlaus.)51.374
Sagan54.814
Schönau26.082
Sprottau33.697
Regierungsbezirk Liegnitz983.0200
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Beuthen234.895
Cosel064.984
Falkenberg (O. S.)040.585
Groß Strehlitz061.264
Grottkau044.279
Kreuzburg (O. S.)042.043
Leobschütz082.474
Lublinitz045.326
Neiße093.315
Neustadt (O. S.)086.315
Oppeln102.099
Pleß090.131
Ratibor116.517
Rosenberg046.886
Rybnik074.121
Tost-Gleiwitz (Gleiwitz)084.329
Regierungsbezirk Oppeln1.309.5630.

Provinz Schleswig-Holstein

Nach der Annexion der Herzogtümer Schleswig und Holstein 1866 mit der Errichtung der Provinz Schleswig-Holstein wurden zunächst die beiden Regierungsbezirke Schleswig und Holstein gegründet. Diese wurde in den Stadtkreis Altona im Regierungsbezirk Holstein und Kreise eingeteilt. Am 1. Oktober 1868 wurde der Regierungsbezirk Holstein in den Regierungsbezirk Schleswig eingegliedert. Damit bestand die Provinz Schleswig-Holstein nur aus dem Regierungsbezirk Schleswig. Dieser gliederte sich in den Stadtkreis Altona und Kreise.

StadtkreisEinwohner 1871
Altona[11]83.143
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Appenrade29.129
Eckernförde45.183
Eiderstedt (Tönning)17.470
Flensburg62.514
Hadersleben60.335
Husum35.597
Kiel66.859
Norderdithmarschen (Heide)35.620
Oldenburg (Holst.) (Cismar)46.541
Pinneberg59.898
Plön52.279
Rendsburg42.946
Schleswig60.736
Segeberg42.220
Sonderburg34.239
Steinburg (Itzehoe)60.601
Stormarn (Schloss Reinbek)62.534
Süderdithmarschen (Meldorf)39.579
Tondern58.450
Regierungsbezirk Schleswig995.8730

Am 1. Juli 1876 wurde das Herzogtum Lauenburg in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert und es wurde zum Kreis Herzogtum Lauenburg mit Sitz der Kreisverwaltung in Ratzeburg umgewandelt.

Provinz Westfalen

Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Altena054.984
Arnsberg036.909
Bochum148.716
Brilon038.105
Dortmund137.109
Hagen109.215
Hamm59.612
Iserlohn53.350
Lippstadt34.757
Meschede33.627
Olpe30.949
Siegen59.779
Soest48.914
Wittgenstein (Berleburg)19.789
Regierungsbezirk Arnsberg865.815
KreisEinwohner 1871
Bielefeld59.168
Büren35.441
Halle (Westf.)27.840
Herford68.795
Höxter49.022
Lübbecke47.593
Minden72.672
Paderborn40.362
Warburg31.061
Wiedenbrück41.601
Regierungsbezirk Minden473.5550
Kreisfreie StadtEinwohner 1871
Münster (Westf.)24.821
Kreis (ggf. Sitz)Einwohner 1871
Ahaus35.752
Beckum39.018
Borken40.342
Coesfeld40.530
Lüdinghausen38.724
Münster45.469
Recklinghausen52.897
Steinfurt (Burgsteinfurt)44.493
Tecklenburg45.657
Warendorf28.102
Regierungsbezirk Münster435.8050

1919–1938

Die zwölf preußischen Provinzen, 1922–1938

Durch die Novemberrevolution wurde auf Reichs- und Länderebene die Monarchie abgeschafft und die Republik ausgerufen. Das bisherige Königreich bildete nun einen demokratischen, republikanischen Staat, den Freistaat Preußen.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschland durch den Friedensvertrag von Versailles zu großen Gebietsabtretungen gezwungen, die außer dem vollständig an Frankreich verlorenen Reichsland Elsaß-Lothringen ausschließlich Preußen betrafen:

  • Der Norden Schleswig-Holsteins (Nordschleswig) musste an Dänemark abgetreten werden
  • Der größte Teil der Kreise Eupen und Malmedy in der Rheinprovinz wurde nach Belgien umgegliedert (das heutige Ostbelgien)
  • Die Provinz Posen wurde nahezu ganz an Polen abgetreten.
  • Die Provinz Westpreußen kam überwiegend an Polen und an die von den Alliierten neugebildete Freie Stadt Danzig. Nur der östliche Teil Westpreußens blieb bei Preußen und wurde der Provinz Ostpreußen angegliedert.

Die ebenfalls bei Preußen verbliebenen restlichen Gebiete von Posen und Westpreußen wurden 1922 zu einer neuen (geographisch zweigeteilten) Provinz vereinigt, die den Namen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen erhielt und deren Hauptstadt Schneidemühl wurde.

1919 war die Provinz Schlesien in zwei Provinzen Niederschlesien (Hauptstadt: Breslau) und Oberschlesien (Hauptstadt: Oppeln) aufgeteilt worden. Berlin schied ein Jahr später aus dem Provinzialverband Brandenburg aus und bildete eine eigene Provinz.

Ab 1922 bestand der Freistaat Preußen somit aus den folgenden 12 Provinzen und Berlin:

1938–1947

Gliederung des Großdeutschen Reiches 1944

1938 wurden die beiden schlesischen Provinzen wiedervereinigt, jedoch schon 1941 wieder getrennt. Die Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen wurde 1938 aufgelöst und auf die Nachbarprovinzen Pommern, Brandenburg und Schlesien aufgeteilt. Am 21. März 1939 wurde die Provinz Brandenburg in Mark Brandenburg umbenannt. 1944 wurde die Provinz Hessen-Nessau in Kurhessen und Nassau, sowie die Provinz Sachsen in die Provinz Halle-Merseburg, Provinz Magdeburg und den Regierungsbezirk Erfurt geteilt. Letzterer war keiner preußischen Provinz mehr zugeordnet, sondern durch den Reichsstatthalter und Gauleiter von Thüringen verwaltet.

Somit bestand Preußen 1944 bis zu seiner formellen Auflösung 1947 aus 13 Provinzen und Berlin. Die rückwirkende Festlegung der Reichsgrenzen durch die Alliierten auf das Deutsche Reich in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 änderte an der Zahl der Provinzen nichts; denn formal wurden nur die Rheinprovinz, Oberschlesien und Ostpreußen auf den Stand von 1938 zurückgesetzt.

Nach 1945

Nach 1945 wurde Preußen gem. Artikel 1 des Kontrollratsgesetzes Nr. 46 des Alliierten Kontrollrates aufgelöst und unter der Sowjetunion, Polen und den neuen deutschen Ländern in vier Besatzungszonen aufgeteilt:

Die östlich von Oder und Lausitzer Neiße gelegenen Gebiete – und die westlich davon liegenden Regionen Swinemünde und Stettin – fielen 1945 unter polnische oder sowjetische Verwaltung. Der größte Teil der östlich der Oder-Neiße-Grenze lebenden deutschen Bevölkerung, etwa 11 Millionen Menschen, floh oder wurde vertrieben. In den Ostgebieten des Deutschen Reiches wurden nach 1945 vor allem polnische Neusiedler aus Zentralpolen sowie rund 1,5 Millionen Vertriebene aus den ehemals polnischen Ostgebieten angesiedelt.

Die in der sowjetischen Zone liegenden Länder Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg wurden von der DDR 1952 ihrerseits aufgelöst und durch 14 Bezirke ersetzt, jedoch nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 in leicht veränderter Form wiederbegründet.

Ehemals preußische Gebietseinheiten in den heutigen Ländern

Unterhalb der Provinzebene bestehen zahlreiche preußische Verwaltungseinheiten bis heute fort. Fünf der 21 heute noch bestehenden Regierungsbezirke sowie zahlreiche Landkreise wurden in preußischer Zeit gegründet und seither teilweise kaum verändert. Die Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf, Köln und Münster in Nordrhein-Westfalen sind mehr als 200 Jahre alt (Dienstbeginn war der 22. April 1816) und gehören damit zu den ältesten bestehenden regionalen Verwaltungseinheiten in Deutschland.

Jedes der 16 Länder der heutigen Bundesrepublik hat mehr oder weniger großen Anteil an ehemals preußischem Gebiet:

Baden-WürttembergZu Baden-Württemberg gehören die ehemaligen Hohenzollerschen Lande, der ehemalige Regierungsbezirk Sigmaringen. Die beiden dortigen Landkreise Sigmaringen und Hechingen wurden zum Jahresende 1972 aufgelöst.
BayernIn Bayern liegen die bis 1805/07 preußischen Fürstentümer Ansbach und Bayreuth/Kulmbach.
BerlinBerlin ist das einzige Land, dessen Territorium zu 100 % zu Preußen gehörte. Die heutige Verwaltungsstruktur der Stadt wurde im Wesentlichen bereits im Groß-Berlin-Gesetz von 1920 festgelegt. Der Bezirk Neukölln, der Bezirk Reinickendorf und der Bezirk Spandau bestehen seither weitgehend unverändert.
BrandenburgBrandenburg gehörte überwiegend zur gleichnamigen preußischen Provinz. Im Norden umfasst es vormals mecklenburgische Gebiete, unter anderem das Fürstenberger Werder mit der Stadt Fürstenberg/Havel. Im Westen und Süden hat es Anteil an ehemaligen Gebieten der Provinz Sachsen sowie des Freistaats Sachsen. Die Regierungsbezirke Potsdam und Frankfurt (Oder) wurden 1946 aufgelöst, erstanden aber 1952 in verändertem Umfang als DDR-Bezirke Potsdam und Frankfurt wieder. Ebenfalls 1952 wurden die Landkreise völlig neu zugeschnitten. Das 1990 neugegründete Land Brandenburg hat keine Regierungsbezirke.
BremenDas Land Bremen umfasst ehemals preußische Gebiete der Provinz Hannover im Bereich von Bremen-Nord und Bremen-Ost sowie der heute zu Bremerhaven gehörenden Stadt Wesermünde.
HamburgDas Land Hamburg erhielt 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz die preußischen Städte Harburg-Wilhelmsburg, Altona und Wandsbek sowie weitere Gebiete der Provinzen Hannover und Schleswig-Holstein.
HessenDer Norden, Westen und Osten des Landes gehörte seit der Okkupation 1866 zu Preußen, ab 1868 zur Provinz Hessen-Nassau. Der Kreis Wetzlar gehörte bereits ab 1815 als Exklave zur Rheinprovinz. Der Regierungsbezirk Wiesbaden wurde erst 1968 aufgelöst, der Regierungsbezirk Kassel besteht bis heute in fast unveränderter Form. Während im nichtpreußischen Teil Hessens noch vier Landkreise annähernd in ihrer 1822 geschaffenen Form existieren, wurden alle 1821 geschaffenen und 1866 von Preußen übernommenen kurhessischen Kreise während der Gebietsreformen zu größeren Einheiten fusioniert. Die Landkreise Kassel und Fulda existieren bis heute unter diesem Namen, allerdings um benachbarte Landkreise vergrößert.
Mecklenburg-VorpommernDas Land umfasst das Gros des deutsch gebliebenen Teils der Provinz Pommern und kleinere Gebiete der Provinz Brandenburg. Von der Provinz Schleswig-Holstein kamen durch das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen im November 1945 die Gemeinden Dechow, Groß und Klein Thurow sowie Lassahn dazu. Der Landkreis Rügen bestand mit Ausnahme einer zwischenzeitlichen Aufteilung in praktisch unveränderter Form von 1818 bis 2011. Auch einen Landkreis Demmin gab es bereits so lange. Der bis 2011 bestehende Landkreis war allerdings Produkt einer Zusammenlegung mehrerer kleinerer Landkreise einschließlich eines mecklenburgischen.
NiedersachsenDen größten Teil von Niedersachsen stellt das Gebiet der Provinz Hannover. Die von Preußen gegründeten Regierungsbezirke Aurich, Hildesheim, Stade und Osnabrück bestanden bis 1978, die Regierungsbezirke Hannover und Lüneburg sogar bis zur Abschaffung der Bezirksregierungen im Jahr 2004. Die Landkreise in der Provinz Hannover wurden 1885 geschaffen, einige von ihnen bestehen bis heute unter gleichem Namen, aber meist um Nachbarkreise vergrößert fort.
Nordrhein-WestfalenDas Land entstand aus dem Norden der preußischen Rheinprovinz und der Provinz Westfalen sowie dem Freistaat Lippe, mit Ausnahme der lippischen Gebiete gehörte das gesamte heutige Land zum preußischen Territorium. Die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland führen die Tradition der beiden früheren Provinzen weiter. Vier der fünf Regierungsbezirke des Landes stammen aus der preußischen Zeit.
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz umfasst den Südteil der Rheinprovinz und einen kleinen Teil der Provinz Hessen-Nassau. Die 1816 gegründeten Regierungsbezirke Koblenz und Trier wurden bis ins Jahr 2000 weitergeführt, als in Rheinland-Pfalz die mittlere Verwaltungsebene abgeschafft wurde.
SaarlandDas Saarland gehörte zu ⅔ zur preußischen Rheinprovinz und zu ⅓ zur bayerischen Pfalz. Bayerisch waren der heutige saarländische Saarpfalz-Kreis mit Ausnahme von Rentrisch, die heute zu Saarbrücken gehörenden Orte Ensheim und Eschringen sowie Schnappach, das heute zu Sulzbach gehört.
SachsenDer Freistaat Sachsen umfasst Teile Niederschlesiens rund um Görlitz und Hoyerswerda sowie Teile der Provinz Sachsen nördlich von Leipzig.
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt ist der Nachfolgestaat der preußischen Provinz Sachsen. Mit Ausnahme des ehemaligen Freistaats Anhalt und braunschweigischer Gebiete (Ost-Landkreis Blankenburg, Calvörde) gehörte das Landesgebiet früher ganz zu Preußen. Der 1815 gegründete Regierungsbezirk Magdeburg wurde erst 2004 aufgelöst. Der Regierungsbezirk Merseburg bestand als Regierungsbezirk Halle ebenfalls bis 2004 weiter. In der DDR gab es an ihrer Stelle die Bezirke Magdeburg und Halle.
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein ging – wie Brandenburg – unmittelbar aus der ehemaligen preußischen Provinz Schleswig-Holstein hervor. Fast das gesamte Landesgebiet gehörte zu Preußen, einige Gebiete (vor allem Großhansdorf, die Städte Lübeck und Geesthacht, der Kreis Eutin sowie der Domhof Ratzeburg) allerdings erst seit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937. Die mecklenburgischen Gemeinden Bäk, Mechow, Römnitz und Ziethen bei Ratzeburg kamen erst im November 1945 durch das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen dazu.
ThüringenDer Norden und die Mitte des heutigen Freistaats gehörten zum Regierungsbezirk Erfurt in der Provinz Sachsen.

Siehe auch

Literatur

  • Hermann Gruber: Kreise und Kreis-Grenzen Preussens vornehmlich die Ost-Preussens geographisch betrachtet. Basch & Co., Berlin 1912.

Einzelnachweise

  1. Georg Hassel: Statistischer Umriss der sämtlichen europäischen Staaten in Hinsicht ihrer Größe, Bevölkerung, Kulturverhältnisse, Handlung, Finanz- und Militärverfassung und ihrer aussereuropäischen Besitzungen. 2 Teile. Vieweg Verlag, Braunschweig 1805, S. 29–52. uni-koeln.de
  2. Die Verordnung im Wortlaut, abgerufen am 4. Februar 2022.
  3. Berlin [1]. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 2, Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905, S. 700. Der im Original abgekürzte Stadtname ist hier als B.[erlin] ausgeschrieben.
  4. Berlin [1]. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 2, Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905, S. 700.
  5. Preussische Statistik. Hrsg. vom Königlichen Statistischen Bureau in Berlin. Band XXX, Die Ergebnisse der Volkszählung und Volksbeschreibung im Preussischen Staate vom 1. Dezember 1871. Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1875, Kapitel Definitiv festgestellte Ergebnisse der Volkszählung im preussischen Staate am 1. Dezember 1871, S. 8 ff. (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).
  6. Einwohner bei Amt Lüchow angegeben, mit dem es 1872 zusammengeschlossen wurde.
  7. Einwohner einschließlich Amt Gartow, mit dem es 1872 zusammengeschlossen wurde.
  8. zum Kreis Frankenberg gehörte ab 1866 der vom Großherzogtum Hessen Darmstadt abgetretene Kreis Vöhl als Sonderverwaltungsbezirk Vöhl mit einem Amtmann mit einer Sonderstellung bis 1886.
  9. zum Kreis Gelnhausen gehörte ab 1866 das vom Königreich Bayern abgetrene Bezirksamt Bad Orb, das als Amtsbezirk Orb bis 1886 eine Sonderstellung hatte.
  10. Sonderstatus der Grafschaft Wernigerode unter Leitung des Oberbeamten, statt Landrat 1822/25–1876.
  11. Der Stadtkreis Altona bestand aus den Stadtgemeinden Altona und Ottensen-Neumühlen

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