Vertrag von Sankt Petersburg (1875)

Der originale Vertrag
Territoriale Regelungen des Vertrags (linke Teilkarte)

Der Vertrag von Sankt Petersburg wurde am 25. Apriljul./ 7. Mai 1875greg. zwischen Japan und Russland geschlossen. In diesem verzichtete Japan auf die Insel Sachalin zugunsten der Kurilen bis zur Halbinsel Kamtschatka. Außerdem erhielt Japan ab 1885 gegen finanzielle Zuwendungen auch Zugang zu russischen Fischereigewässern.[1] Der Vertrag von Shimoda im Jahr 1855 hatte Sachalins Territorium ohne fest umrissene Grenzen gelassen, was zu Konflikten zwischen russischen und japanischen Siedlern führte. Um Abhilfe zu schaffen, entsandte die japanische Regierung Enomoto Takeaki als Gesandten nach Sankt Petersburg, um die Grenzen von Sachalin exakt festzulegen.

Siehe auch

Weblinks

 Wikisource: Vertrag von Sankt Petersburg (1875) – Quellen und Volltexte (russisch)

Einzelnachweise

  1. Gerhard Krebs: Das moderne Japan 1868-1952: Von der Meiji-Restauration bis zum Friedensvertrag von San Francisco: Von der Meiji-Restauration bis zum Vertrag von San Francisco. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2009, ISBN 978-3-486-55894-4, Kapitel b) Hokkaido, Sachalin und die Kurilen, S. 25–27.

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Japan-Russia Treaty 22 August 1875.jpg
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Kurilen und Sachalin 1875-1945.svg
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Territoriale Verhältnisse (Sachalin und Kurilen) im Fernen Osten 1875 (Vertrag von St. Petersburg), 1905 (Vertrag von Portsmouth) und 1945 (Ende des Zweiten Weltkriegs).