Vallis Planck
Vallis Planck | ||
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Der Krater Fechner überlagert das Vallis Planck. | ||
Position | 57,3° S, 126,1° O | |
Durchmesser | 502,9 km | |
Benannt nach | Max Planck | |
Siehe auch Gazetteer of Planetary Nomenclature |
Vallis Planck ist ein Mondtal auf der Mondrückseite.

Das Tal wurde höchstwahrscheinlich durch einen Impakt gebildet, der auch das Vallis Schrödinger bildete. Es erstreckt sich westlich des namensgebenden Kraters Planck und wird von dem jüngeren Einschlagkrater Fechner überlagert. Das Tal ist bis zu 27 km breit und 3,5 km tief.[1] Das Alter des Schrödinger-Einschlagbeckens und damit auch des Tals liegt bei 3.81 Ga mit einer Unsicherheit von plusminus 0.15 Ga, die Entstehungszeit fällt also in die früh-imbrische Periode.[1]
Das Tal wurde 1970 von der Internationalen Astronomischen Union nach dem nahegelegenen Krater Planck benannt, der seinerseits nach dem Physiker Max Planck benannt ist.[2]
Weblinks
- Vallis Planck im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
- Vallis Planck auf der Mondoberfläche im Detail
- Vallis Planck auf Planetenkunde
Einzelnachweise
- ↑ a b D.A. Kring, D.P. Kallenborn, G.S. Collins: Grand Canyons on the Moon. In: Nature Communications. Band 16, 4. Februar 2025, doi:10.1038/s41467-024-55675-z (englisch).
- ↑ Vallis Planck im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
Auf dieser Seite verwendete Medien
Cráter lunar Planck. Situación. (Lunar Chart LPC-1. NASA)
Cráter lunar Fechner. (Imagen LRO)
NASA lunar chart of southern polar region 1 : 10.000.000 (LPC-1).