Unterparschenbrunn
| Unterparschenbrunn (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Unterparschenbrunn | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Korneuburg (KO), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Korneuburg | |
| Pol. Gemeinde | Sierndorf | |
| Koordinaten | 48° 27′ 24″ N, 16° 6′ 22″ O | |
| Höhe | 255 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 191 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 5,42 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04125 | |
| Katastralgemeindenummer | 11127 | |
Ortsansicht mit Kapelle | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Unterparschenbrunn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Sierndorf im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit 191 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
Geografie
Das im Westen des Gemeindegebietes gelegene Dorf entwässert in den aus Oberparschenbrunn kommenden Parschenbrunner Bach. Durch den Ort führt die Landesstraße L1132. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 97 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 52 Häusern genannt, das nach Oberhautzental eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Stetteldorf besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Grafenegg ausgeübt.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Unterparschenbrunn ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Schuster, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig. Etwas außerhalb des Ortes gab es eine Ziegelei.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Höbersdorf, Obermallebarn, Oberolberndorf, Sierndorf und Unterparschenbrunn.[2]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 5. Band: Neusiedl bis Rohrendorf. Sollinger, Wien 1835, S. 70 (Parschenbrunn (Unter-) – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 159.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ a b Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 42. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 100 (Parschenbrunn (Unter-) in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 482
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Positionskarte von Österreich
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Ortkapelle hl. Jakob der Ältere in Unterparschenbrunn
Wappen der Gemeinde Sierndorf in Österreich
