Universität Graz

Universität Graz
Gründung1585/1586
Trägerschaftstaatlich
Ort Graz
BundeslandSteiermark Steiermark
LandOsterreich Österreich
RektorPeter Riedler[1]
Studierendefast 30.000 (Wintersemester 2022/23)[2]

– davon Frauen: 62 %
– International: 17 %

Mitarbeiter4.681 (2022)[2]

– davon wissenschaftliches Personal: 3.292
– davon Frauen: 56 (52) %

Jahresetat268,0 Mio. Euro (2022)[2]

– Öffentliche Mittel (inkl. Studienbeiträge): 234,3 Mio. Euro
– Drittmittel: 33,7 Mio. Euro

NetzwerkeCoimbra-Gruppe, IAU[3]

Arqus, European University Alliance[4]

Websitewww.uni-graz.at
Das Hauptgebäude der Universität Graz; 1895 errichtet

Die Universität Graz (heute Karl-Franzens-Universität Graz,[5] lateinisch Carolo-Franciscea) in Graz ist die größte Universität der Steiermark und nach der Universität Wien die zweitälteste Universität Österreichs. Ihr Name leitet sich von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich sowie Franz I. von Österreich ab. Die Universität Graz wurde am 1. Jänner 1585 gegründet (Überreichung des Stiftungsbriefes von Kaiser Rudolf II. am 14. April 1586).[6][7]

Sie ist insofern keine Volluniversität im klassischen Sinne mehr, als die Medizinische Fakultät durch das Universitätsgesetz 2002 mit 1. Jänner 2004 als Medizinische Universität Graz ausgegliedert wurde.

Gliederung

Sie ist gemäß § 20 Absatz 4 des Universitätsgesetzes 2002 in sechs Fakultäten gegliedert:

Die Medizinische Fakultät wurde durch das Universitätsgesetz 2002 im Laufe des Jahres 2003 mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2004 in eine eigene Universität ausgegliedert: Medizinische Universität Graz.

Mit der Gründung der Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät ist die Universität Graz seit Oktober 2007 wieder in sechs Fakultäten gegliedert.

Um die gesellschaftliche Rolle zu stärken und interdisziplinär zu institutionalisieren, wurde in Ergänzung zu den sechs bestehenden Fakultäten die sogenannte „7. Fakultät“ – das Zentrum für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation – eingerichtet.

2011 haben die Universität Graz, die Medizinische Universität Graz und Technische Universität Graz an der Schnittstelle von Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischen Anwendungen mit BioTechMed-Graz eine Initiative zur Zusammenarbeit und Vernetzung der genannten Bereiche ins Leben gerufen.

Mit der Technischen Universität Graz besteht seit 2004 die strategische Kooperation NAWI Graz, in deren Rahmen große Teile der Naturwissenschaftlichen Fakultät mit den jeweiligen verwandten Fachbereichen an der Technischen Universität in Forschung und Lehre zusammenarbeiten. Im Wintersemester 2006/2007 starteten erste gemeinsame Studien im Bereich der Chemie, Molekularbiologie und Erdwissenschaften. Mittlerweile werden alle Bachelor- und Masterstudien in den Fächern Molekularbiologie, Chemie, Geowissenschaften, USW NAWI TECH, Mathematik und Physik in Kooperation angeboten.

Seit 2000 hat die Universität einen strategischen Schwerpunkt „Südosteuropa“, 2008 wurde das überfakultäre Kompetenzzentrum Südosteuropa (heute Zentrum für Südosteuropastudien) gegründet. Außerdem veranstaltet die Rechtswissenschaftliche Fakultät seit dem Wintersemester 2004/05 den Universitätslehrgang „South East European Law and European Integration (LL.M.)“ – ein LL.M.-Programm. Dieses LL.M.-Programm bietet eine fundierte postgraduale Ausbildung zur Zukunftsregion Südosteuropa und eine Vorbereitung auf die nächste Erweiterungsrunde der Europäischen Union.

Die Universität ist Mitglied des 2012 gegründeten Verbunds Allianz Nachhaltiger Universitäten mit dem Ziel, Nachhaltigkeit an Universitäten zu fördern.

Die Universität Graz begann im Herbst 2022 mit dem Bau eines eigenen Hauses am Standort der Forschungsstation Sermilik in Grönland.[8][9][10][11] Ab Frühling 2024 steht die Station für Polarforscher:innen zur Verfügung.

Die ÖH Uni Graz ist die gesetzliche Vertretung der Studierenden an der Universität Graz.

Für die Funktionsperiode 2023 bis 2028 wurde Herbert Beiglböck als Nachfolgender von Caroline List zum Vorsitzenden des Universitätsrates gewählt, stellvertretenden Vorsitzende wurde Angelika Vollmar. Weitere Mitglieder wurden Eva Eckkrammer, Gerhard Fabisch, Gottfried Musger, Regina Friedrich, Ada Pellert, Heidrun Primas und Peter Koren.[12]

Geschichte

Stiftungsbrief Universität Graz, Erzherzog Karl II., 1. Jänner 1585; Steiermärkisches Landesarchiv I.Ö., Urk. Nr. 575, 1585 I 1, Graz
Gebäude der Rechtswissenschaftlichen sowie der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (ReSoWi) der Uni Graz (2006)
Luftaufnahme des Campus. UB schon neu, Vorklinik steht noch. (2011)

Die Gründung der Universität erfolgte am 1. Jänner 1585 durch Erzherzog Karl II. von Innerösterreich,[6] doch erst am 14. April 1586 wurden Stiftungsbrief samt Zepter und Siegel dem Ordensprovinzial der Societas Jesu und gleichzeitig dem ersten Rektor, Pater Heinrich Blyssem SJ (1526–1586) in der Grazer Pfarrkirche St. Ägidius, dem heutigen Grazer Dom, feierlich überreicht.[7] Die neu gegründete Universität wurde an die Jesuiten übergeben, um dadurch allen sozialen Schichten eine elitäre Ausbildung angedeihen zu lassen.

Ein päpstlicher und ein kaiserlicher Bestätigungsbrief besiegelten die landesfürstliche Gründung. Diese Urkunden sicherten der Universität volle Autonomie sowie besondere Gerichts- und Steuerprivilegien zu. Dem Landesfürsten schwebte ursprünglich eine Volluniversität mit vier Fakultäten vor, doch es sollten anfänglich nur zwei werden. Die Theologische Fakultät hatte die Aufgabe, für die Schaffung eines neuen, verlässlichen Klerus zu sorgen, und die Artistische Fakultät befasste sich mit der Lehre der Freien Künste (septem artes liberales) – den philosophischen Disziplinen.[7]

Nach der Aufhebung des Jesuitenordens im Jahre 1773 wurde die Universität vom Staat übernommen und die Jesuiten an der Theologischen Fakultät ausnahmslos durch Weltgeistliche ersetzt.[13] Ziele der Ausbildung waren das Heranziehen treuer Staatsdiener und die Vermittlung ausschließlich praktisch verwertbarer Kenntnisse. 1778 wurde die Juristische Fakultät gegründet, und 1782 erfolgten unter Kaiser Joseph II. die Umwandlung der Universität in ein Lyzeum[14] sowie die Schaffung des medizinisch-chirurgischen Studiums.

Die Wiedererrichtung der Universität durch Kaiser Franz I. erfolgte 1827. Nach der Universitätsreform Wilhelm von Humboldts wurde 1848 die Lehr- und Lernfreiheit mit einer starken Autonomie der Hochschule eingeführt. Die Universität wurde damit Trägerin der Wissenschaft, die Studenten sollten im Studium in das wissenschaftliche Forschen eingeführt werden („Bildung durch Wissenschaft“). Diese Grundstruktur blieb – abgesehen von der Periode des Nationalsozialismus 1938–1945 – im Wesentlichen bis 1975 erhalten.

Nachdem Frauen lange Zeit kein Recht zu studieren hatten, wurde Seraphine Puchleitner im Jahr 1898 als erste ordentliche Hörerin an der Universität Graz zugelassen.[15][16] 1902 promovierte sie in ihrem Studium der Geographie als erste Frau an der Universität Graz.[15][17] 1905 promovierte in Graz Oktavia Aigner-Rollett als erste praktizierende Ärztin.[15][18] Nachdem die Habilitation von der Germanistin Christine Touaillon 1920 an der philosophischen Fakultät noch aufgrund ihres Geschlechts zurückgewiesen wurde,[19] habilitierte Dora Börner-Patzelt in Histologie und Embryologie 1929 als erste Frau an der Universität Graz.[15][20] Zur ersten Professorin an der Universität wurde die Histologin Carla Zawisch-Ossenitz 1949 ernannt.[15][21] Der Anteil weiblicher Studenten an der Hochschule lag 1970 bereits bei 32 % und erhöhte sich bis 2021 auf 62 %.[15] Der Anteil an weiblichen Professorinnen an der Universität Graz liegt 2021 bei 34,5 %[15]

Nach dem „Anschluss“ Österreichs im Jahr 1938 kam es zu zahlreichen Entlassungen. Darunter befanden sich auch die Nobelpreisträger Otto Loewi, Victor Franz Hess und Erwin Schrödinger. Der Akademische Senat der Universität beschloss am 17. März 1938 – vier Tag nach dem Anschluss Österreichs – „ein Gesuch an den Führer und Reichskanzler“ zu stellen, „die Schirmherrschaft über die Universität Graz zu übernehmen und gleichzeitig zu gestatten, dass diese den Titel ‚Adolf Hitler Universität‘ führen darf“.[22] Das Unterrichtsministerium lehnte das Ansuchen im September 1938 ab.[23] 1941 wurde die Universität in Karl-Franzens-Reichsuniversität Graz, 1942 in Reichsuniversität Graz umbenannt. Die Universitätsreform von 1975 brachte das Ende der Professorenuniversität, mit umfassender Mitbestimmung des akademischen Mittelbaus und der Studierenden in allen Gremien. Weitere entscheidende Einschnitte brachten das Inkrafttreten des Universitätsorganisationsgesetzes 1993, das eine Teilautonomie und Teilrechtsfähigkeit ab dem 3. Dezember 2000 ermöglichte, sowie die Weiterführung dieser Entwicklung zur Vollautonomie und selbständigen Rechtsperson im Rahmen des Universitätsgesetzes 2002.

Anfang 2017 kam es zu Auseinandersetzung im Zuge des Berufungsverfahrens für den Lehrstuhl für Zeitgeschichte nach der Emeritierung von Helmut Konrad. Der Gutachter Pieter M. Judson stellte fest, es seien nicht die kompetentesten Bewerber in Betracht gezogen worden, und trat schließlich aus Protest zurück. „Deutsche Seilschaften“ bzw. eine „Tübinger Runde“ seien am Zug. Es wurde auch kritisiert, dass nur deutsche und Schweizer Bewerber, aber keine Österreicher, in die engere Auswahl kamen. Verschiedene Medien berichteten zu dem Vorgang. In Folge reagierte die damalige Rektorin Christa Neuper auf die Vorwürfe und brach das Berufungsverfahren ab, da eine Überprüfung ergeben habe, dass „nicht alle geeigneten Bewerber und Bewerberinnen die Möglichkeit erhalten hatten, sich dem externen Begutachtungsprozess zu stellen“.[24] 2020 wurde die Stelle nach erneuter Ausschreibung schließlich mit Christiane Berth besetzt[25]

Universitätskirche ist seit 1985 die Leechkirche.

Per September 2023 sind alle medizinischen Institute zur MedUni, Stiftingtalstraße östlich der Universitätsklinik (Landeskrankenhaus Ost) abgesiedelt, nur das Gerichtsmedizinische Institut folgt als Letztes bis Frühjahr 2024. Im Herbst 2023 begann der Abriss der sogenannten Vorklinik. An seiner Stelle soll bis 2030 das Graz Center of Physics entstehen, in dem die Physik-Institute der Universität Graz und der Technischen Universität Graz gemeinsam untergebracht werden.[26]

Nobelpreisträger

  • Fritz Pregl (1869–1930), 1923 für Chemie – in Graz von 1913 bis zu seinem Tod 1930
  • Julius Wagner von Jauregg (1857–1940), 1927 für Medizin – in Graz von 1889 bis 1893
  • Erwin Schrödinger (1887–1961), 1933 für Physik – in Graz von 1936 bis 1938
  • Otto Loewi (1873–1961), 1936 für Medizin – in Graz von 1909 bis 1938
  • Victor Franz Hess (1883–1964), 1936 für Physik – in Graz von 1893 bis 1906 (Ausbildung) und von 1919 bis 1931 sowie 1937/38
  • Gerty Cori (1896–1957), 1947 für Medizin – arbeitete vor 1922 in Graz
  • Ivo Andric (1892–1975), 1961 für Literatur – promovierte hier 1924 mit einer Dissertation über Das geistige Leben in Bosnien und Herzegowina während der Osmanischen Zeit
  • Karl von Frisch (1886–1982), 1973 für Medizin – in Graz von 1946 bis 1950
  • Peter Handke (* 1942), 2019 für Literatur – in Graz von 1961 bis 1965

Weitere namhafte Forscher

Andere Personen

Siehe auch

Literatur

  • Gunter Wesener: Römisches Recht und Naturrecht (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität Graz. Teil 1). Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1978, ISBN 3-201-01059-6.
  • Walter Höflechner: Zur Geschichte der Universität Graz (mit einem Bildteil). In: Kurt Freisitzer, Walter Höflechner, Hans-Ludwig Holzer, Wolfgang Mantl (Hrsg.): Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1985, ISBN 3-201-01276-9, S. 3–141.
  • Gunter Wesener: Österreichisches Privatrecht an der Universität Graz (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität Graz. Teil 4) Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01796-5.
  • Petra Scheiblechner: „…politisch ist er einwandfrei…“. Kurzbiographien der an der Medizinischen Fakultät der Universität Graz in der Zeit von 1938 bis 1945 tätigen WissenschafterInnen (= Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz. Band 39). Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01798-1 (DigitalisatAustria-Forum).
  • Franz Krones: Geschichte der Karl Franzens-Universität in Graz. Verlag der Karl-Franzens-Universität, Graz 1886 (Scan in der Google-Buchsuche).
  • Walter Höflechner, Ingrid Maria Wagner: Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz – Von den Anfängen bis in das Jahr 2005 (= Universität Graz: Allgemeine wissenschaftliche Reihe. Band 1). Leykam, Graz 2006, ISBN 3-7011-0058-6.
  • Alois Kernbauer: Der Nationalsozialismus im Mikrokosmos. Die Universität Graz 1938. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2019, ISBN 978-3-201-02043-5.

Weblinks

Commons: Universität Graz – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Peter Riedler. In: uniko.ac.at, abgerufen am 30. Januar 2024.
  2. a b c Zahlen und Fakten der Universität Graz. In: uni-graz.at. Abgerufen am 30. Januar 2024.
  3. List of IAU members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 26. Januar 2020 (englisch).
  4. Homepage. In: Arqus European University Alliance. Abgerufen am 22. Juli 2021 (englisch).
  5. Gerald Bast: Universitätsgesetz 2002 (2003), Anm. 1 zu § 6: Die Möglichkeit zur Beifügung eines Zusatzes zum gesetzliche festgelegten Namen der Universität ist nicht ausdrücklich geregelt und wird somit weiter zulässig sein, ohne dass diesem Namenszusatz eine rechtliche Qualität zukäme. Zuständig für die Festlegung eines derartigen Namenszusatzes ist mangels ausdrücklicher Erwähnung aufgrund der Auffangkompetenz des § 22 Abs. 1 das Rektorat. Im Firmenbuch wird die Universität als Karl-Franzens-Universität Graz geführt.
  6. a b Ferdinand Tremel: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz. In: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz 1573–1973. Festschrift. Verlag des Akademischen Gymnasiums in Graz, Graz 1973, DNB 573330085, S. 19.
  7. a b c Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. 7. Auflage, Edition Strahalm, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 97.
  8. Andreas Puschautz: Von Graz nach Grönland: Besuch bei Österreichs erster Polarstation. In: kurier.at. 18. September 2023, abgerufen am 20. November 2023.
  9. Christine Lugmayr; Fotos: Robert Galovic und Christine Lugmayr: Österreichs Polarstation in Grönland. In: news.at. 15. September 2023, abgerufen am 20. November 2023.
  10. Norbert Swoboda: Riesenschritt für Polarforschung | Graz ist ab sofort in Grönland dem Klimawandel auf der Spur. In: kleinezeitung.at. 15. September 2023, abgerufen am 30. Januar 2024.
  11. Sermilik-Forschungsstation in Grönland. In: uni-graz.at. Abgerufen am 20. November 2023.
  12. Früherer Caritasdirektor Beiglböck neuer Unirat-Vorsitzender in Graz. In: science.apa.at. APA, 26. Mai 2023, abgerufen am 26. Mai 2023.
  13. Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. 7. Auflage, Edition Strahalm, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 142.
  14. Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. 7. Auflage, Edition Strahalm, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 147.
  15. a b c d e f g Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Graz – Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung. In: uni-graz.at. Abgerufen am 18. Januar 2024.
  16. Lydia Jammernegg: Puchleitner, Seraphine | Frauen in Bewegung 1848–1938. In: fraueninbewegung.onb.ac.at. Österreichische Nationalbibliothek, abgerufen am 18. Januar 2024.
  17. Robert Engele: Seraphine Puchleitner – Fräulein Doctor war die Erste. In: Austria-Forum. 11. Januar 2020, abgerufen am 18. Januar 2024.
  18. Lydia Jammernegg: Rollett, Oktavia | Frauen in Bewegung 1848–1938. In: fraueninbewegung.onb.ac.at. Österreichische Nationalbibliothek, abgerufen am 18. Januar 2024.
  19. Lydia Jammernegg: Touaillon, Christine | Frauen in Bewegung 1848–1938. In: fraueninbewegung.onb.ac.at. Österreichische Nationalbibliothek, abgerufen am 18. Januar 2024.
  20. Boerner-Patzelt Dora – biografiA. In: sabiado.at. Abgerufen am 18. Januar 2024.
  21. Zawisch-Ossenitz Carla – biografiA. In: sabiado.at. Abgerufen am 18. Januar 2024.
  22. Dokument 84: „Adolf-Hitler-Universität“. In: staatsarchiv.at, Österreichisches Staatsarchiv, abgerufen am 7. November 2021.
  23. Klaus Dermutz: Die Reisen des Gerhard Roth. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-596-29736-8, S. 15 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  24. Uni Graz bricht Berufungsverfahren zu Zeitgeschichte-Professur ab. In: Der Standard. 19. April 2017, abgerufen am 30. Januar 2024 (APA, 19. April 2017).
    Uni Graz: Panne bei Nachfolge an Zeitgeschichte-Professur. In: Der Standard. 19. April 2017 (APA, 19. April 2017).
  25. Univ.-Prof. Dr. Christiane Berth – Willkommen beim Arbeitsbereich Zeitgeschichte! In: uni-graz.at. Abgerufen am 24. Januar 2024.
  26. Das Projekt. In: Graz Center of Physics. Universität Graz, abgerufen am 5. Februar 2024.

Koordinaten: 47° 4′ 41″ N, 15° 26′ 56,8″ O

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Wappen der Republik Österreich: Nicht gesetzeskonforme Version des österreichischen Bundeswappens, umgangssprachlich „Bundesadler“, in Anlehnung an die heraldische Beschreibung des Art. 8a Abs. 3 Bundes-Verfassungsgesetz mit zwar nach Wappengesetz detailliertem, aber schwarzem statt grauem Gefieder, mit zu grellem Gelb sowie mit inkorrekter Darstellung des Bindenschilds, da die weiße Binde zu breit und der untere rote Balken zu schmal sowie der Spitz, statt halbrund zu sein, zu flach gerundet ist:

Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch einen Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Der Wappenadler versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“

Mit dem Bundesverfassungsgesetz vom 1. Juli 1981, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird, BGBl. Nr. 350/1981, wurden die Wappengesetze von 1919 und 1945 außer Kraft gesetzt und dem Text des Bundes-Verfassungsgesetzes mit Artikel 8a B-VG eine Verfassungsbestimmung über die Farben, die Flagge und das Wappen der Republik Österreich hinzugefügt. Mit der Neuverlautbarung des Wappengesetzes mit BGBl. Nr. 159/1984 in § 1 in der grafischen Umsetzung der Anlage 1 wurde das Bundeswappen in seiner aktuellen Version eingeführt.
Stiftungsbrief Universität Graz, Erzherzog Karl II., 1. Jänner 1585.jpg
Autor/Urheber:

http://archiv.uni-graz.at/de/geschichte/geschichte-der-universitaet/ Stiftungsbrief Universität Graz, Diplom Erzherzog Karls II., 1. Jänner 1585;

Steiermärkisches Landesarchiv I.Ö., Urk. Nr. 575, 1585 I 1, Graz, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Stiftungsbrief Universität Graz, Erzherzog Karl II., 1. Jänner 1585;

veröffentlicht auf: http://archiv.uni-graz.at/de/geschichte/geschichte-der-universitaet/

Steiermärkisches Landesarchiv I.Ö., Urk. Nr. 575, 1585 I 1, Graz
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Vorderseite des Hauptgebäude der Universität Graz. Das Gebäude wurde unter der Bauleitung des Architekten Wilhelm von Rezori (1852–1913) mit strenghistoristischer Neorenaissancefassade errichtet. Die Einweihung erfolgte am 4. Juni 1895 in Anwesenheit des österr. Kaisers: [1], [2].
Flag of Styria (state).svg

Description: Weiß-grün mit Wappen der Steiermark. Dienstflagge der Steiermark. White-green with coat of arms of Styria. Flag of the state of Styria.