Universität Graz

Universität Graz
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Gründung1585/1586
Trägerschaftstaatlich
OrtAUT Graz COA.svg Graz
BundeslandSteiermarkSteiermark Steiermark
LandOsterreichÖsterreich Österreich
RektorMartin Polaschek[1]
Studenten31.063 (Wintersemester 2018/19)[2]

– davon Frauen: 60,8 %
– Ausländeranteil: 15,3 %

Mitarbeiter4.325 (2018)[2]

– davon wissenschaftliches Personal: 2.990
– davon Frauen: 54 %

Jahresetat232,5 Mio. Euro (2018)[2]

– Öffentliche Mittel (inkl. Studienbeitrag): 201,7 Mio. Euro
– Drittmittel: 30,8 Mio. Euro

NetzwerkeCoimbra-Gruppe, IAU[3]
Websitewww.uni-graz.at

Die Universität Graz (heute Karl-Franzens-Universität Graz[4], kurz auch KFU oder KFU Graz, lateinisch Carolo-Franciscea) in Graz ist die größte Universität der Steiermark und nach der Universität Wien die zweitälteste Universität Österreichs. Ihr Name leitet sich von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich sowie Franz I. von Österreich ab. Die Universität Graz wurde am 1. Jänner 1585 gegründet (Überreichung des Stiftungsbriefes von Kaiser Rudolf II. am 14. April 1586).[5]

Sie ist insofern keine Volluniversität im klassischen Sinne mehr, als die Medizinische Fakultät durch das Universitätsgesetz 2002 mit 1. Jänner 2004 als Medizinische Universität Graz ausgegliedert wurde.

Gliederung

Sie ist gemäß § 20 Absatz 4 des Universitätsgesetzes 2002 in sechs Fakultäten gegliedert:

Die Medizinische Fakultät wurde durch das Universitätsgesetz 2002 im Laufe des Jahres 2003 mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2004 in eine eigene Universität ausgegliedert: Medizinische Universität Graz.

Mit der Gründung der Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät ist die Universität Graz seit Oktober 2007 wieder in sechs Fakultäten gegliedert.

Um die gesellschaftliche Rolle zu stärken und interdisziplinär zu institutionalisieren, wurde in Ergänzung zu den sechs bestehenden Fakultäten die sogenannte „7. Fakultät“ – das Zentrum für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation – eingerichtet.

2011 haben die Universität Graz, die Medizinische Universität Graz und Technische Universität Graz an der Schnittstelle von Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischen Anwendungen mit BioTechMed-Graz eine Initiative zur Zusammenarbeit und Vernetzung der genannten Bereiche ins Leben gerufen.

Mit der Technischen Universität Graz besteht seit 2004 die strategische Kooperation NAWI Graz, in deren Rahmen große Teile der Naturwissenschaftlichen Fakultät mit den jeweiligen verwandten Fachbereichen an der Technischen Universität in Forschung und Lehre zusammenarbeiten. Im Wintersemester 2006/2007 starteten erste gemeinsame Studien im Bereich der Chemie, Molekularbiologie und Erdwissenschaften. Mittlerweile werden alle Bachelor- und Masterstudien in den Fächern Molekularbiologie, Chemie, Geowissenschaften, USW NAWI TECH, Mathematik und Physik in Kooperation angeboten.

Seit 2000 hat die Universität einen strategischen Schwerpunkt „Südosteuropa“, 2008 wurde das überfakultäre Kompetenzzentrum Südosteuropa (heute Zentrum für Südosteuropastudien) gegründet. Außerdem veranstaltet die Rechtswissenschaftliche Fakultät seit dem Wintersemester 2004/05 den Universitätslehrgang „South East European Law and European Integration (LL.M.)“ – ein LL.M.-Programm. Dieses LL.M.-Programm bietet eine fundierte postgraduale Ausbildung zur Zukunftsregion Südosteuropa und eine Vorbereitung auf die nächste Erweiterungsrunde der Europäischen Union.

Die Universität ist Mitglied des 2012 gegründeten Verbunds Allianz Nachhaltiger Universitäten mit dem Ziel, Nachhaltigkeit an Universitäten zu fördern.

Die ÖH Uni Graz ist die gesetzliche Vertretung der Studierenden an der Universität Graz.

Geschichte

Stiftungsbrief Universität Graz, Erzherzog Karl II., 1. Jänner 1585; Steiermärkisches Landesarchiv I.Ö., Urk. Nr. 575, 1585 I 1, Graz
Das Hauptgebäude der Universität Graz
Gebäude der Rechtswissenschaftlichen sowie der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (ReSoWi) der Uni Graz
Luftaufnahme des Campus

Die Gründung der Universität erfolgte am 1. Jänner 1585 durch Erzherzog Karl II. von Innerösterreich,[6] doch erst am 14. April 1586 wurden Stiftungsbrief samt Zepter und Siegel dem Ordensprovinzial der Societas Jesu und gleichzeitig dem ersten Rektor, Pater Heinrich Blyssem SJ (1526–1586) in der Grazer Pfarrkirche St. Ägidius, dem heutigen Grazer Dom, feierlich überreicht.[7] Die neu gegründete Universität wurde aus jenem Grunde an die Jesuiten übergeben, um dadurch allen sozialen Schichten eine elitäre Ausbildung angedeihen zu lassen.

Ein päpstlicher und ein kaiserlicher Bestätigungsbrief besiegelten die landesfürstliche Gründung. Diese Urkunden sicherten der Universität volle Autonomie sowie besondere Gerichts- und Steuerprivilegien zu. Dem Landesfürsten schwebte ursprünglich eine Volluniversität mit vier Fakultäten vor, doch es sollten anfänglich nur zwei werden. Die Theologische Fakultät hatte die Aufgabe, für die Schaffung eines neuen, verlässlichen Klerus zu sorgen, und die Artistische Fakultät befasste sich mit der Lehre der Freien Künste (septem artes liberales) – den philosophischen Disziplinen.[8]

Nach der Aufhebung des Jesuitenordens im Jahre 1773 wurde die Universität vom Staat übernommen und die Jesuiten an der Theologischen Fakultät ausnahmslos durch Weltgeistliche ersetzt.[9] Ziele der Ausbildung waren das Heranziehen treuer Staatsdiener und die Vermittlung ausschließlich praktisch verwertbarer Kenntnisse. 1778 wurde die Juristische Fakultät gegründet, und 1782 erfolgten unter Kaiser Joseph II. die Umwandlung der Universität in ein Lyzeum[10] sowie die Schaffung des medizinisch-chirurgischen Studiums.

Die Wiedererrichtung der Universität durch Kaiser Franz I. erfolgte 1827. Nach der Universitätsreform Wilhelm von Humboldts wurde 1848 die Lehr- und Lernfreiheit mit einer starken Autonomie der Hochschule eingeführt. Die Universität wurde damit Trägerin der Wissenschaft, die Studenten sollten im Studium in das wissenschaftliche Forschen eingeführt werden („Bildung durch Wissenschaft“). Diese Grundstruktur blieb – abgesehen von der Periode des Nationalsozialismus 1938–1945 – im Wesentlichen bis 1975 erhalten.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs im Jahr 1938 kam es zu zahlreichen Entlassungen. Darunter befanden sich auch die Nobelpreisträger Otto Loewi, Victor Franz Hess und Erwin Schrödinger. 1941 wurde die Universität in Karl-Franzens-Reichsuniversität Graz, 1942 in Reichsuniversität Graz umbenannt.

Die Universitätsreform von 1975 brachte das Ende der Professorenuniversität, mit umfassender Mitbestimmung des akademischen Mittelbaus und der Studierenden in allen Gremien. Weitere entscheidende Einschnitte brachten das Inkrafttreten des Universitätsorganisationsgesetzes 1993, das eine Teilautonomie und Teilrechtsfähigkeit ab dem 3. Dezember 2000 ermöglichte, sowie die Weiterführung dieser Entwicklung zur Vollautonomie und selbständigen Rechtsperson im Rahmen des Universitätsgesetzes 2002.

Anfang 2017 kam es zu Auseinandersetzung im Zuge des Berufungsverfahrens für den Lehrstuhl für Zeitgeschichte nach der Emeritierung von Helmut Konrad. Der Gutachter Pieter M. Judson stellte fest, es seien nicht die kompetentesten Bewerber in Betracht gezogen worden, und trat schließlich aus Protest zurück. „Deutsche Seilschaften“ bzw. eine „Tübinger Runde“ seien am Zug. Es wurde auch kritisiert, dass nur deutsche und Schweizer Bewerber, aber keine Österreicher, in die engere Auswahl kamen. Während Klaus Zeyringer vor einem „stillen Anschluss“ warnte, kritisierte Klaus Hödl die Rede von einer „Germanisierung“ der Zeitgeschichte im Hause und warnte vor kulturalistischen Argumenten insbesondere gegenüber deutschen Bewerbern.[11] Verfahren, Kandidatenauswahl und Gutachterbesetzungen wurden von anderen Wissenschaftlern ebenso kritisiert. Verschiedene Medien berichteten zu dem Vorgang. In Folge reagierte die Rektorin Neuper, welche sagte »Wir sind angehalten, die Professuren international auszuschreiben. Die Besetzungen erfolgen aber nicht im auf der Basis der Herkunft, sondern der Qualifikationen«,[12] auf die Vorwürfe und brach das Berufungsverfahren ab, da eine Überprüfung ergeben habe, dass „nicht alle geeigneten Bewerber und Bewerberinnen die Möglichkeit erhalten hatten, sich dem externen Begutachtungsprozess zu stellen“.[13]

Universitätskirche ist seit 1985 die Leechkirche.

Nobelpreisträger

  • Fritz Pregl, 1923 für Chemie – in Graz von 1913 bis zu seinem Tod 1930
  • Julius Wagner von Jauregg, 1927 für Medizin – in Graz von 1889 bis 1893
  • Erwin Schrödinger, 1933 für Physik – in Graz von 1936 bis 1938
  • Otto Loewi, 1936 für Medizin – in Graz von 1909 bis 1938
  • Victor Franz Hess, 1936 für Physik – in Graz von 1893 bis 1906 (Ausbildung) und von 1919 bis 1931 sowie 1937/38
  • Gerty Cori, 1947 für Medizin – arbeitete vor 1922 in Graz
  • Ivo Andric, 1961 für Literatur – promovierte hier 1924 mit einer Dissertation über Das geistige Leben in Bosnien und Herzegowina während der Osmanischen Zeit
  • Karl von Frisch, 1973 für Medizin – in Graz von 1946 bis 1950
  • Peter Handke, 2019 für Literatur – in Graz von 1961 bis 1965

Weitere namhafte Forscher

  • Karl Acham (* 1939), Soziologe
  • Friedrich Anderhuber (1950–2018), Anatom
  • Hermann Baltl (1918–2004), Jurist, Rechtsgeschichte
  • Siegfried J. Bauer (* 1930), Weltraumforscher
  • Siegfried Beer (* 1948), Historiker, Geheimdienstspezialist
  • Leopold Neuhold (* 1954), Ethiker und Theologe
  • Hermann Beitzke (1875–1953), Tuberkuloseforscher
  • Wolfgang Benedek (* 1951), Jurist, Spezialist für Menschenrechte
  • Vittorio Benussi (1878–1927), Experimentalpsychologe und Konstrukteur des ersten Lügendetektors
  • Ludwig Boltzmann (1844–1906), Physiker
  • Franz Bydlinski (1931–2011), Rechtswissenschaftler
  • Moritz Csáky (* 1936), Historiker
  • Anton Egger (* 1932), Betriebswirt (Unternehmensbewertung)
  • Theodor Escherich (1857–1911), Kinderarzt und Bakteriologe
  • Albert von Ettingshausen (1850–1932), Physiker
  • Rudolf Flotzinger (* 1939), Musikwissenschaftler
  • Viktor von Geramb (1884–1958), Volkskundler
  • Johann Götschl (* 1939), Philosoph
  • Hans Groß (1847–1915), Kriminologe
  • Peter Grzybek (1957–2019), Slawist und Semiotiker
  • Paul Guldin (1577–1643), Astronom, Mathematiker
  • Ludwig Gumplowicz (1838–1909), Soziologie
  • Hans von Haberer (1875–1958), Chirurg
  • Anton Hafferl (1886–1959), Anatom
  • Rudolf Haller (1929–2014), Philosoph
  • Friedrich Hausmann (1917–2009), Historiker
  • Werner Helmich (* 1941), Romanist
  • Ferdinand Hessler (1803–1865), Physiker
  • Claus Jürgen Hutterer (1930–1997), Linguist und Germanist
  • Anne Jensen (1941–2008), Theologin
  • Raimund Friedrich Kaindl (1866–1930), Historiker und Ethnologe
  • Stefan Karner (* 1952), Historiker
  • Josef Knar (1800–1864), Mathematiker
  • Hermann Knaus (1892–1970), Gynäkologe, 1936 für den Nobelpreis vorgeschlagen
  • Peter Koller (* 1947), Rechtswissenschaftler
  • Helmut Konrad (* 1948), Historiker
  • Franz Krones (1835–1902), Historiker
  • Dieter Kremers (1921–1991), Romanist und Literaturwissenschaftler
  • Heinz D. Kurz (* 1946), Ökonom
  • Maximilian Liebmann (* 1934), Kirchenhistoriker
  • Georg Rudolf Lind (1926–1990), Romanist
  • Arnold Luschin (1841–1932), Rechtsgeschichte
  • Friedrich Bernhard Christian Maassen (1823–1900), Kirchenrechtler
  • Ernst Mach (1838–1916), Physiker
  • Gerwald Mandl (* 1940), Betriebswirt (Unternehmensbewertung)
  • Bernhard-Michael Mayer (* 1959), Pharmakologe
  • Theo Mayer-Maly (1931–2007), Rechtswissenschaftler
  • Alexius von Meinong (1853–1920), Gegenstandstheoretiker
  • Adalbert Theodor Michel (1821–1877), Rechtswissenschaftler und Politiker
  • Stephan Moebius (* 1973), Soziologe
  • Johann Mokre (1901–1981), Rechtswissenschaftler, Rechtsphilosoph
  • Paul Theodor Müller (1873–1919), Bakteriologe, Hygieniker
  • Ivo Pfaff (1864–1925), Rechtswissenschaftler
  • Erich Prunč (1941–2018), Kärntner slowenischer Linguist und Übersetzungswissenschaftler, Literaturhistoriker und Dichter
  • Wolf Rauch (* 1952), Informationswissenschaftler
  • Friedrich Reinitzer (1857–1927), Botaniker, Chemiker und Entdecker der Flüssigkristalle
  • Max Rintelen (1880–1965), Rechtshistoriker
  • Ludwig Rochlitzer (1880–1945), Komponist
  • Alexander Rollett (1834–1903), Physiologe
  • Rudolf von Scherer (1845–1918), Kirchenrechtler
  • Johannes Schmidt (1843–1901), Sprachwissenschaftler
  • Georg Schneider (* 1980), Betriebswirt
  • Ulrich Schulz-Buschhaus (1941–2000), Romanist und Literaturwissenschaftler
  • Hugo Schuchardt (1842–1927), Romanist
  • Joseph Schumpeter (1883–1950) Nationalökonom
  • Theodor Reinhold Schütze (1827–1897), Rechtswissenschaftler
  • Ernst Seelig (1895–1955), Kriminologe
  • Franz Stanonik (1841–1918), Theologe
  • Franz Karl Stanzel (* 1923), Anglist und Literaturwissenschaftler
  • Michael Steiner (* 1951), Ökonom
  • Artur Steinwenter (1888–1959), Rechtswissenschaftler
  • August Tewes (1831–1913), Rechtswissenschaftler
  • Walter Thiel (1919–2012), Anatom
  • Ernst Topitsch (1919–2003), Philosoph
  • Ferdinand Tremel (1902–1979), Historiker
  • Alfred Wegener (1880–1930), Begründer der Kontinentalverschiebungstheorie
  • Ota Weinberger (1919–2009), Rechtsphilosoph
  • Leopold Wenger (1874–1953), Römisches Recht, Papyrologie
  • Anton Werkgartner (1890–1970), Gerichtsmediziner
  • Walter Wilburg (1905–1991), Zivilrechtler
  • Valentin Zsifkovits (1933–2019), Sozialethiker und Priester
  • Rudolf Zechner (* 1954), Molekularbiologe und Biochemiker

Andere Personen

Siehe auch

Literatur

  • Franz Krones: Geschichte der Karl Franzens-Universität in Graz, Graz 1886.
  • Gunter Wesener: Römisches Recht und Naturrecht, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1978, ISBN 3-201-01059-6 (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität Graz, Teil 1),
  • Gunter Wesener: Österreichisches Privatrecht an der Universität Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01796-5 (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität Graz, Teil 4),
  • Petra Scheiblechner: „…politisch ist er einwandfrei…“ Kurzbiographien der an der Medizinischen Fakultät der Universität Graz in der Zeit von 1938 bis 1945 tätigen WissenschafterInnen. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 2002, ISBN 3-201-01798-1 (= Universität Graz. Archiv: Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz, Band 39, Digitalisat).
  • Walter Höflechner: Zur Geschichte der Universität Graz. In: Kurt Freisitzer, Walter Höflechner, Hans-Ludwig Holzer, Wolfgang Mantl (Hrsg.): Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz. Graz 1985, S. 3–141.
  • Walter Höflechner, Ingrid Maria Wagner: Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz – Von den Anfängen bis in das Jahr 2005. Leykam, Graz 2006, ISBN 3-7011-0058-6 (= Universität Graz: Allgemeine wissenschaftliche Reihe, Band 1).
  • Alois Kernbauer: Der Nationalsozialismus im Mikrokosmos. Die Universität Graz 1938. Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Graz 2019, ISBN 978-3-201-02043-5.

Weblinks

Commons: Universität Graz – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. https://rektorat.uni-graz.at/de/das-rektorat/rektor-martin-polaschek/
  2. a b c Zahlen und Fakten der Universität Graz. Abgerufen am 9. Juli 2019.
  3. List of IAU members. In: www.iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 26. Januar 2020 (englisch).
  4. Gerald Bast: Universitätsgesetz 2002 (2003), Anm. 1 zu § 6: Die Möglichkeit zur Beifügung eines Zusatzes zum gesetzliche festgelegten Namen der Universität ist nicht ausdrücklich geregelt und wird somit weiter zulässig sein, ohne dass diesem Namenszusatz eine rechtliche Qualität zukäme. Zuständig für die Festlegung eines derartigen Namenszusatzes ist mangels ausdrücklicher Erwähnung aufgrund der Auffangkompetenz des § 22 Abs. 1 das Rektorat. Im Firmenbuch wird die Universität als Karl-Franzens-Universität Graz geführt
  5. Ferdinand Tremel: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz. In: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz 1573–1973. Festschrift. Verlag des Akademischen Gymnasiums in Graz, Graz 1973, S. 19.
    Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. Edition Strahalm, 7. Auflage, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 97.
  6. vgl. Ferdinand Tremel: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz. In: 400 Jahre Akademisches Gymnasium in Graz 1573–1973. Festschrift. Verlag des Akademischen Gymnasiums in Graz, Graz 1973, S. 19.
  7. Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. Edition Strahalm, 7. Auflage, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 97.
  8. Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. Edition Strahalm, 7. Auflage, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 97.
  9. Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. Edition Strahalm, 7. Auflage, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 142.
  10. Werner W. Strahalm, Peter Laukhardt: Graz. Eine Stadtgeschichte. Edition Strahalm, 7. Auflage, Graz 2013, ISBN 978-3-9503597-6-3, S. 147.
  11. Klaus Hödl: Suche nach neuem Professor und die alten Seilschaften Die Presse, 15. Februar 2017.
  12. Aufregung um Kunstuni-Gagen. In: Kleine Zeitung, 28. Jänner 2017.
  13. Uni Graz bricht Berufungsverfahren zu Zeitgeschichte-Professur ab Der Standard, 19. April 2017.
    Uni Graz: Panne bei Nachfolge an Zeitgeschichte-Professur Der Standard, 19. April 2017.
  14. Kunsthistoriker Werner Fenz starb im Alter von 72 Jahren, kleinezeitung.at vom 27. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016

Koordinaten: 47° 4′ 41″ N, 15° 26′ 56,8″ O

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Wappen der Republik Österreich (Bundeswappen): Österreichisches Staatswappen in der offiziellen Version entsprechend dem Bundesgesetz vom 28. März 1984 über das Wappen und andere Hoheitszeichen der Republik Österreich (Wappengesetz), BGBl. Nr. 159/1984.

Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch ein Wappen mit Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Es versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“

Mit Bundesverfassungsgesetz vom 1. Juli 1981 mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird, BGBl. Nr. 350/1981, wurde das Wappengesetz von 1945 außerkraftgesetzt und dem Text des Bundes-Verfassungsgesetzes mit Artikel 8a B-VG eine Verfassungsbestimmung über die Farben, die Flagge und das Wappen der Republik Österreich hinzugefügt. Mit der Neuverlautbarung des Wappengesetzes mit BGBl. Nr. 159/1984 wurde das Wappen der Republik Österreich (Bundeswappen) in seiner aktuellen Version eingeführt.
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