United States Air Force

United States Air Force
— USAF —



Emblem der Air Force
Aufstellung18. September 1947
StaatVereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
StreitkräfteStreitkräfte der Vereinigten Staaten
TypTeilstreitkraft (Luftstreitkräfte)
Stärke329.839 Soldaten
69.200 Reservisten
HauptquartierPentagon, Arlington County
Motto“Above All” (dt. Über Allem)
FarbenUltramarin und gold[1]
_ _
MarschThe U.S. Air Force
Zivile und Militärische Führung
Secretary of the Air ForceJohn P. Roth
Chief of Staff of the Air ForceGeneral Charles Q. Brown
Vice Chief of Staff of the Air ForceGeneral David W. Allvin
Insignien
FlaggeFlagge
FlugzeugkokardeRoundel of the USAF.svg
LogoUS Air Force Logo Solid Colour.svg

Die 1947 gegründete[2] United States Air Force (USAF) ist die Luftstreitkraft der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist die zweitstärkste der fünf Teilstreitkräfte und einer der acht Uniformed Services of the United States. Hauptaufgabe der USAF ist die „Verteidigung der Vereinigten Staaten durch die Kontrolle und Ausnutzung von Luft und All“. Das Hauptquartier (Headquarters United States Air Force) befindet sich im Pentagon in Virginia.

Im Oktober 2020 gehörten der US Air Force 329.839 Soldaten[3] an, darunter 64.025 Offiziere[3]. Außerdem waren 149.996 zivile Mitarbeiter[3] bei der USAF beschäftigt. Die unmittelbare Reserve umfasste 2020 noch weitere 69.200 dem Air Force Reserve Command unterstellte Soldaten[4] sowie die Air National Guard mit 105.700 Soldaten[5]. Die US Air Force stellte 2020 rund ein Viertel der Gesamtstärke der US-Streitkräfte von ca. 1,3 Millionen Personen[6].

Zum Inventar gehörten 2017 5.369 Flugzeuge, zuzüglich 406 Interkontinentalraketen. Die USAF unterhält weltweit 85 große Militärflugplätze (Air Force Base), davon 72 auf amerikanischen Territorien und acht in Europa, dazu noch einmal 82 kleinere Stützpunkte und fast ebenso viele Basen der Reservestreitkräfte. Außerdem verfügt sie über mehrere hundert nukleare Interkontinentalraketen und bildet damit einen Teil der US-Atomstreitmacht.

Mit Hinblick auf ihr Aufgabenspektrum, ihre globale Aufstellung, ihre Vorreiterrolle im All und ihre Schlagkraft gilt die USAF in den Strategischen Studien als die am besten aufgestellte Luftstreitmacht weltweit.[7]

Geschichte

Vorgeschichte

Die United States Air Force geht auf eine experimentelle Fliegertruppe der Fernmeldeeinheit der United States Army zurück, die 1907 die Bezeichnung Aeronautical Division, U.S. Signal Corps erhielt. Das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten vergrößerte den Verband, der ab 1914 unter dem Namen Aviation Section, U.S. Signal Corps firmierte, im Ersten Weltkrieg massiv und verbesserte seine Ausrüstung, allerdings geschah dies zu spät, um im Rahmen der US-Kriegsbeteiligung 1917/18 mit den Fliegertruppen der europäischen Großmächte konkurrieren zu können. 1918 erhielt die militärische Luftfahrt der Vereinigten Staaten die Bezeichnung Air Service, United States Army.

Kokarde des Army Air Corps

Die Zwischenkriegszeit war von der Institutionalisierung verschiedener Aspekte geprägt, weil das – von Juli 1926 bis Juni 1941 – US Army Air Corps trotz geringer Größe wesentliche Aspekte der Luftkriegsführung professionalisierte. Dies betraf vor allem die Beschaffung von Ausrüstung, die Ausbildung der Soldaten und deren Stationierung. Hiermit ging die Schaffung regionaler und aufgabenbezogener Zuständigkeitsbereiche, beispielsweise der militärische Schutz der Küsten der Vereinigten Staaten einher.

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor Anfang Dezember 1941 zogen die US Army Air Forces (USAAF) in den Zweiten Weltkrieg gegen die Achsenmächte. Innerhalb der folgenden fast vier Kriegsjahre mit einem riesigen finanziellen und personellen Aufwand auf enormen Umfang erweitert, erkämpften sie auf dem europäischen wie pazifischen Kriegsschauplatz zusammen mit den Marinefliegern der US Navy die Luftherrschaft bis hin zur völligen Dominanz. Am Ende dieses Krieges eröffneten Flugzeuge der USAAF einen neuen Abschnitt in der Geschichte der Menschheit, als sie im August 1945 mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki zum ersten und bislang einzigen Mal Atomwaffen zum Einsatz gegen ein anderes Land brachten. Die US-Luftwaffe behauptet bis heute ihre Position als mit Abstand stärkste Luftstreitmacht der Welt.

Nach dem Krieg wurden die Streitkräfte neu organisiert und am 21. März 1946 drei neue Luftwaffenkommandos gegründet: Zur Unterstützung der Bodentruppen das Tactical Air Command, für die Reservestreitkräfte und Heimatverteidigung das Air Defense Command und für die strategischen Bomber und Aufklärer das Strategic Air Command, das später auch mit landgestützten Interkontinentalraketen ausgerüstet wurde. Es entwickelte sich in den Folgejahren zum mächtigsten Militärverband der westlichen Welt.

Die Luftstreitkräfte der USA mit Ausnahme der Marineflieger wurden mit der Gründung der United States Air Force (USAF) durch den National Security Act vom 26. Juli 1947, der am 18. September des Jahres in Kraft trat, schließlich zur selbstständigen Teilstreitkraft.

Kalter Krieg

Während der Berlin-Blockade 1948–1949 versorgten „Rosinenbomber“, überwiegend aus den Reihen der USAF und der britischen Royal Air Force, die Stadt fast ein Jahr lang über eine Luftbrücke, mit 278.000 Flügen und 2,1 Millionen Tonnen befördertem Material die bis heute größte Lufttransport-Operation überhaupt. Dabei verwendete die Air Force in der Operation Vittles getauften Operation vor allem Transportflugzeuge der Typen Douglas C-47, Douglas C-54 Skymaster und Lockheed C-121 Constellation.

1949 führten Marine- und Luftkriegsstrategen eine intensive Debatte darüber, auf welcher Teilstreitkraft die Vereinigten Staaten ihre Strategie aufbauen sollten, da das Budget für einen simultanen Aufbau einer strategischen Bomberflotte und die Aufstellung weiterer Flugzeugträgerverbände nicht ausreichte. Die Marine argumentierte mit dem erfolgreichen Einsatz der Flugzeugträger im Pazifikkrieg, während die Air Force das kaum einzugrenzende Potenzial der Luftkriegsführung betonte. Die Kündigung einiger Flugzeugträgeraufträge veranlasste hohe Marineoffiziere zum so genannten Aufstand der Admirale, der eine Aufspaltung der Nuklearkapazitäten der Vereinigten Staaten auf beide Teilstreitkräfte führte. Demgegenüber setzte sich die Air Force mit dem Aufbau einer strategischen Bomberflotte durch.

Der Koreakrieg 1950–1953 war der erste Kriegseinsatz der Air Force als eigenständige Teilstreitkraft. Sie ordnete alle im Fernen Osten stationierten Flugzeuge und Formationen dem Oberkommando Far East Air Forces (FEAF) unter dem Befehl von Lieutenant General George E. Stratemeyer. In Korea erlebte die USAF die ersten Luftkämpfe zwischen Düsenflugzeugen untereinander. Das Verteidigungsministerium zog aus dem dreijährigen Einsatz die Lehre, dass ein aufwändiger Aufbau der Sollstärke zu Kriegszeiten eine Zeit- und Ressourcenverschwendung darstellte. Insgesamt hatte die Air Force 721.000 Einsätze geflogen und 476.000 t Material befördert. Während des gesamten Krieges schoss sie über 900 gegnerische Flugzeuge ab, verlor aber selbst 1466 Maschinen und erlitt darüber hinaus über 600 anderweitige Verluste.[8]

Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Vereinigten Staaten stetig ihren Bestand an Flugzeugen abgebaut. Zusammen mit der Marine und der Marineinfanterie verfügte die Luftwaffe 1992 über 5783 Kampfflugzeuge, im Jahr 2000 waren es noch 3985 und 2008 3542. Die strategische Bomberflotte verringerte sich von 276 (1992) über 208 (2000) auf 189 Maschinen (2008).

Kurzer historischer Überblick

Flugzeuge des 379th Air Expeditionary Wing und Jets der Koalitionsstreitkräfte über der irakischen Wüste, 14. April 2003. Die Gruppe besteht aus den Typen KC-135 Stratotanker, F-15E Strike Eagle, F-117 Nighthawk, F-16CJ Falcon, einem britischen Tornado GR4 und einer australischen F/A-18 Hornet.

Auftrag und Doktrin

Verfassungsrechtliche Grundlage

Die Existenz der United States Air Force ist im Gegensatz zum Heer und der Marine nicht wörtlich in der Verfassung der Vereinigten Staaten legitimiert. Den Sätzen 12–14 in Artikel I, Abschnitt 8 zufolge hat der Kongress das Recht, „Armeen aufzustellen und zu unterhalten“ und „Reglements für Führung und Dienst der Land- und Seestreitkräfte zu erlassen“.[9] Auch Satz 1 der Sektion 2 des Artikels II, der Einzigen weiteren Passage, die militärische Kräfte erwähnt, besagt, dass „[d]er Präsident […] Oberbefehlshaber der Armee und der Flotte der Vereinigten Staaten und der Miliz der Einzelstaaten“ ist.[10] Den Aufbau von Luftstreitkräften verweigern jedoch ausschließlich die beiden wörtlichen Lesarten der Verfassungsinterpretation, während zwei andere, Modernisten und Normativisten sie zulassen. Vertreter des Originalismus sind über die Frage gespalten, je nach Stärke ihrer Ansichten. Den befürwortenden Strömungen dient das Beispiel der Air force häufig als Widerlegung wörtlicher Verfassungslesarten.[11] Die Befürworter der Zulässigkeit der Luftstreitkräfte argumentieren darüber hinaus in drei anderen Strängen. Zum einen seien Luftstreitkräfte unter dem Dach des Heeres oder der Marine zulässig, zum anderen könne auch eine zunächst verfassungsgetreue Benennung des militärischen Luftfahrtministeriums das Problem nominalistisch lösen.[12] Von wesentlich größerer Bedeutung ist jedoch die Argumentation, dass es bis zu einem gewissen Grad dem Urteil der Bundesregierung unterliege, welche Behörden zur Regierungsführung vonnöten sind (Necessary and Proper Clause).

Bundesgesetz

Die Verfassung der Vereinigten Staaten enthält in der Tradition des common law nur allgemeine Bestimmungen. Es obliegt daher der Bundesgesetzgebung, den Auftrag der Luftstreitkräfte auszuarbeiten. Das Zehnte Buch des United States Code gestaltet in § 8062[13] den Auftrag der Air Force folgendermaßen aus:

(a) Es ist das Bestreben des Kongresses, eine Luftstreitmacht bereitzustellen, die in Verbindung mit den anderen bewaffneten [Teil]Streitkräften dazu in der Lage ist

(1) der Vereinigten Staaten, ihrer Nationengemeinschaft [Commonwealth] und Besitzungen Frieden und Sicherheit zu bewahren, sowie ihre Verteidigung aufzubieten, ebenso wie all derjeniger Gebiete, die von den Vereinigten Staaten besetzt worden sind;
(2) die nationale Politik zu unterstützen;
(3) die nationalen Zielvorstellungen umzusetzen;
(4) jeglichen Staat, der aggressive Handlungen begeht, die den Frieden und die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden, zu bezwingen.

In den Abschnitten (e) und (f) wird die Stärke der Air Force auf ein Höchstmaß festgesetzt. Demzufolge ist die Regular Air Force, also die Berufsluftstreitkräfte, auf 70 Gruppen unter Berücksichtigung aller für eine volle Einsatzstärke benötigten Hilfstruppen wie Reservisten, Versorgungseinheiten u. ä. beschränkt. Die Obergrenze an technischer Ausrüstung liegt für die gesamte Streitmacht unter der Aufsicht des Secretary of the Air Force bei 24.000 Fluggeräten oder 25.000 Flugwerktonnen. Diese Beschränkung greift nicht für Raketen.

Doktrin

Der Auftrag der United States Air Force bewegt sich im Kontext desjenigen der Gesamtstreitkräfte. Er wird im Schlagwort Global Vigilance, Reach and Power (deutsch: „Globale Wachsamkeit, Reichweite und Schlagkraft“) zusammengefasst, der aus drei Kernkompetenzen besteht: der Schaffung von Airmen (wörtlich übersetzt: „Luftmänner“), der hochtechnisierten Kriegsführung und Integrativen Operationen.

Diese Zielvorstellung soll sich laut Doktrin in sechs Grundfähigkeiten niederschlagen:

Die „Überlegenheit in der Luft und im Weltraum“ (Air and Space Superiority) sieht die Air Force als integralen Bestandteil streitkräfteübergreifender Operationen zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im All an. Die „Globale Angriffsfähigkeit“ (Global Attack) besteht aus der technischen Überlegenheit der Luftstreitmacht und der Möglichkeit, jederzeit und überall mit der nötigen Präzision zu intervenieren. Der Kern des Begriffs „Präzisionseinsatz“ (Precision Engagement) liegt in der Fähigkeit, eine ausreichende starke Kraft gegen ausgewählte Ziele einzusetzen, da nach Ansicht der USAF der Charakter als auch die Bandbreite des Einsatzspektrums einen präzisen und verlässlichen Gebrauch militärischer Stärke nötig machen, um Risiken wie Kollateralschäden zu begrenzen. „Übermacht in der verfügbaren Information“ (Information Superiority) definiert sie als Begabung eines Kommandeurs, einen möglichst hohen Anteil des verfügbaren Informationsmaterials aufzugreifen und für seine Gefechtsführung nutzbar zu machen. „Bewegliche Kampfunterstützung“ (Agile Combat Support) umfasst eine möglichst günstige Gefechtsaufstellung, die mit einer ausreichenden Zufuhr an Ressourcen einhergehen muss. Dies trifft auf alle Verbände zu, von der Alarmbereitschaft bis zur Expeditionsstreitkraft.[14]

Organisation

Siegel des Department of the Air Force

Die USAF ist die für den Luftraum und Weltraum zuständige Teilstreitkraft der US-Streitkräfte. An der Spitze ihrer militärischen Führung steht der Chief of Staff, USAF (CSAF, dt. Stabschef), der gemeinsam mit den Befehlshabern der anderen Teilstreitkräfte (mit Ausnahme des Commandant of the Coast Guard) zu den Joint Chiefs of Staff gehört, der militärischen Führungsebene im US-Verteidigungsministerium (Department of Defense). Der Stabschef wird in der Regel für vier Jahre vom US-Präsidenten berufen und dient als Vermittler zwischen der Verwaltung und den Soldaten. Seit August 2020 ist General Charles Q. Brown Stabschef der USAF.

Daneben bildet das Department of the Air Force (Luftwaffenamt) als Teil des Verteidigungsministeriums die oberste zivile Verwaltungsebene der USAF mit dem Secretary of the Air Force (Luftwaffenstaatssekretär) an der Spitze.

Außerdem lässt sich unterscheiden:

Budget

Die US Air Force fordert im Haushaltsjahr 2021 ein Budget von 153,6 Mrd. US-Dollar[15], das entspricht 20,7 % des gesamten Verteidigungshaushalts von 740.5 Milliarden US-Dollar[16].

Das Budget der Air Force sinkt. 2019 machte es noch 156.3 Milliarden US-Dollar[17]. Der Grund dafür ist die Abspaltung der US Space Force von der US Air Force.

Hauptkommandos

Die USAF ist in zehn Hauptkommandos (major commands) unterteilt, die entweder funktionale oder regionale Ausrichtung haben.

Funktionalkommandos

Regionalkommandos

Weitere Untergliederung

An der Spitze jedes Hauptkommandos steht ein Offizier im Generalsrang. Einem Kommando sind bis zu zwei nummerierte Luftflotten (Numbered Air Forces) zugeordnet, von denen es insgesamt 20 aktive gibt. Diese bestehen wiederum aus mindestens zwei Geschwadern (Wings). Eine Air Force Base der USAF ist typischerweise um eine solche Wing herum organisiert; größere Basen beherbergen entsprechend mehrere Wings oder eine Numbered Air Force. Die Wings setzen sich aus Gruppen (Groups) zusammen, denen jeweils ein bestimmter Flugzeugtyp zugewiesen wird. Flugzeuge und Personal einer Gruppe werden bei Einsätzen und Übungen in der Regel zusammen eingesetzt, also nicht auf verschiedene Missionen aufgeteilt. Unterhalb der Gruppe steht die Staffel (Squadron), die grundlegende Einheit der amerikanischen Luftstreitkräfte. Als Beispiel für diese Hierarchie gehören neun Transporter vom Typ Lockheed C-141 zum 730th Airlift Squadron, 452nd Air Mobility Wing, 4th Air Force, Air Force Reserve Command.

Daneben existieren weitere organisatorische Unterteilungen.

Dienstgrade

Kleine Auswahl an Dienstgraden
Offiziere der United States Air Force
US-SoldstufeO-10O-9O-8O-7O-6O-5O-4O-3O-2O-1
SchulterklappeUS-O11 insignia.svgUS-O10 insignia.svgUS-O9 insignia.svgUS-O8 insignia.svgUS-O7 insignia.svgUS-O6 insignia.svgUS-O5 insignia.svgUS-O4 insignia.svgUS-O3 insignia.svgUS-O2 insignia.svgUS-O1 insignia.svg
DienstgradGeneral of the Air Force1GeneralLieutenant GeneralMajor GeneralBrigadier GeneralColonelLieutenant ColonelMajorCaptainFirst LieutenantSecond Lieutenant
AbkürzungGOAFGenLt GenMaj GenBrig GenColLt ColMajCapt1stLt2ndLt
NATO-RangcodeOF-10OF-9OF-8OF-7OF-6OF-5OF-4OF-3OF-2OF-1

Ausrüstung

A-10 Thunderbolt II (Erdkampfflugzeug)
B-2 Spirit (Bomber)
F-22 Raptor (Jäger)

Luftfahrzeuge

Insgesamt besitzt die USAF selbst 4093 Luftfahrzeuge, hinzu kommen 1289 der Air National Guard und 396 des Air Force Reserve Command. Das Durchschnittsalter aller 5778 Maschinen liegt bei 24 Jahren. (Stand: 30. September 2007)[18]

Jagd-, Angriffsflugzeuge

Bomber

Transportflugzeuge

Tankflugzeuge

Aufklärungsflugzeuge

Trainingsflugzeuge

Kipprotorflugzeuge

Hubschrauber

Drohnen

  • M/RQ-1 Predator
  • RQ-4 Global Hawk
  • MQ-9 Reaper

Sonstige

Außerdem weitere Typen in geringen Stückzahlen für besondere Zwecke, wie zum Beispiel An-26, Mil Mi-8, Su-27, RC-26, WC-130, UV-18 und einige MiG-23.

Sonstige Waffensysteme

Zusätzlich verfügt die Teilstreitkraft über 450 Interkontinentalraketen des Typs Minuteman, Marschflugkörper (AGM-86 und AGM-158), Lenkwaffen und Bomben, 46 Satelliten für Kommunikation (Milstar), Navigation (Global Positioning System) und Aufklärung. Dazu kommt die Bewaffnung der Soldaten, wie die Gewehre und Pistolen.

Weiterentwicklung

Die Air Force betreibt derzeit eine Reihe von Modernisierungs- und Neuentwicklungsprogrammen. Zudem haben sich seit dem Beginn des Kriegs gegen den Terror die Anforderungen an die amerikanische Luftwaffe verändert: Angesichts überwiegender Guerillataktik des Gegners wird zunehmend die Fähigkeit zur Aufklärung und Überwachung von Bodengebieten gefordert.

Wichtigstes Entwicklungsprogramm ist die Lockheed Martin F-35, die sämtliche Kampfflugzeugmodelle der Marine ersetzen und zusammen mit dem Luftüberlegenheitsjäger Lockheed Martin F-22 den zukünftigen Kampfflugzeugbestand der Luftwaffe stellen soll. Einige wenige Maschinen werden bereits zur Erprobung geflogen. Die ersten Flugzeuge im aktiven Dienst sollten 2009 an die Truppe übergeben werden. Ab 2015 sollte die Marine jährlich 50, die Luftwaffe 80 F-35 bekommen. Etwa 2030 sollen sämtliche 1200 F-16 der US-Luftwaffe durch F-35 ersetzt sein. 2025 will die US-Marine ihren Jagdflugzeugbestand komplett auf die F-35 umgestellt haben. Dieser Zeitplan wird sich wegen Verzögerungen voraussichtlich nicht mehr einhalten lassen.

Die Entwicklungs- und Neubeschaffungsprogramme haben teilweise mit Schwierigkeiten zu kämpfen. So kostet die F-22 rund 189 Millionen Dollar pro Stück. Das ist rund das Dreifache des anfangs vorgesehenen Preises und deutlich mehr als die 110 Millionen, die im Haushaltsjahr 1999 eingeplant wurden. Um dies zu kompensieren, wurde die Anzahl der Maschinen, die in Dienst gestellt werden sollen, von 750 auf 183 gesenkt. Verschärft werden die Finanzprobleme im Verteidigungsbudget durch die hohen Wartungs- und Ersatzkosten für Flugzeuge, die in Afghanistan und im Irak im Einsatz schnell verschleißen oder verloren gehen, sowie durch die steigenden Treibstoffkosten. Zudem steigt das Alter der im Dienst befindlichen Flugzeuge an, da seit Beginn der 1990er Jahre kaum noch Neuanschaffungen stattfinden. 1991 war die durchschnittliche Maschine knapp zehn Jahre alt, 2008 sind es mehr als 20 Jahre.

Zu den ältesten Maschinen gehören die Tankflugzeuge vom Typ Boeing KC-135, die bis zu 48 Jahre alt sind. Seit dem Jahr 2001 gibt es politische und ausschreibungsrechtliche Auseinandersetzungen um die Auswahl eines Nachfolgemodells, meist als KC-X bezeichnet. Der jüngste Anlauf für ein Ausschreibungsverfahren wurde im September 2008 abgebrochen. Die Air Force plant 179 KC-X anzuschaffen. Das gesamte Programm wird auf einen Umfang von 35 Milliarden Dollar geschätzt.

Zu den Entwicklungsprogrammen in einem sehr frühen Stadium gehören ein neuer Langstreckenbomber, der ab 2018 die Typen B-1 und B-52 ersetzen soll, und zwei weitere Typen von Tankflugzeugen, meist als KC-Y und KC-Z bezeichnet, die um 2015 und 2035 in Dienst gestellt werden sollen.

Die US Air Force ist bestrebt, ihre Abhängigkeit von importierten fossilen Kraftstoffen im Umfang von jährlich knapp 2,4 Milliarden Gallonen (knapp 10.92 Milliarden Liter) zu reduzieren. Im Rahmen dieses Vorhabens erprobte sie am 26. März 2010 auf der Eglin Air Force Base erstmals eine vollständig von Biokraftstoffen angetriebene bemannte A-10 Thunderbolt II.[19][20]

Militärflugplätze (Auswahl)

Karte der wichtigsten Stützpunkte der Air Force weltweit. Schematische Darstellung der USAF.

Militärflugplätze der Air Force auf US-Hoheitsgebiet werden grundsätzlich als „Air Force Base“ (AFB) bezeichnet, außerhalb dagegen als „Air Base“ (AB) oder kleinere als „Air Station“ (AS). Militärflugplätze der anderen Teilstreitkräfte haben abweichende Bezeichnungen.

NameEröffnung*Lage
Andrews Air Force Base1943Maryland
Barksdale Air Force Base1932Louisiana
Castle Air Force Base1941Kalifornien
Davis-Monthan Air Force Base1927Arizona
Dyess Air Force Base1953Texas
Edwards Air Force Base1942Kalifornien
Eglin Air Force Base1935Florida
Ellsworth Air Force Base1942South Dakota
Elmendorf Air Force Base1940Alaska
Joint Base Pearl Harbor-Hickam1938Hawaii
Holloman Air Force Base1942New Mexico
Lackland Air Force Base (Sitz der ISR)1941Texas
Langley Air Force Base1916Virginia
Luke Air Force Base1941Arizona
MacDill Air Force Base1939Florida
Minot Air Force Base1957North Dakota
Mountain Home Air Force Base1942Idaho
Nellis Air Force Base1941Nevada
Offutt Air Force Base1948Nebraska
Peterson Air Force Base1942Colorado
Pope Air Force Base1918North Carolina
Randolph Air Force Base1930Texas
Schriever Air Force Base1983Colorado
Scott Air Force Base1917Illinois
Sheppard Air Force Base1941Texas
Tinker Air Force Base1942Oklahoma
Tyndall Air Force Base1941Florida
Vandenberg Air Force Base1941Kalifornien
Whiteman Air Force Base1942Missouri
Wright-Patterson Air Force Base1917Ohio

*Angabe bezieht sich auf die Öffnung des Flugfelds

US-Militärflugplätze außerhalb der Vereinigten Staaten (Auswahl)

NameEröffnung*SchließungLage
Andersen Air Force Base1944aktivGuam
Aviano Air Base1911aktivItalien
Clark Air Base19031991Philippinen
Incirlik Air Base1955aktivTürkei
Joint Base Balad2003 von den USA erobertübergeben an Irakische Armee im Dezember 2011Irak
Kadena Air Base1945aktivJapan
Kunsan Air Base1970aktivSüdkorea
Misawa Air Base1945aktivJapan
Thule Air Base1951aktivGrönland
Osan Air Base1951aktivSüdkorea
Yokota Air Base1945aktivJapan

*Angabe bezieht sich auf die Öffnung des Flugfelds

US-Militärflugplätze in Deutschland (Auswahl)

NameEröffnung*SchließungLage
Bitburg Air Base19521994 und kurzzeitig 1997Rheinland-Pfalz
Geilenkirchen Air Base (NATO)1953aktivNordrhein-Westfalen
Erding Air Base19451956Bayern
Fürstenfeldbruck Air Base19451960Bayern
Hahn Air Base19521993, Nebengebäude bis 1995Rheinland-Pfalz
Kaufbeuren Air Base194550er JahreBayern
Landsberg Air Base19471958Bayern
Neubiberg Air Base19451957Bayern
Ramstein Air Base1951aktivRheinland-Pfalz
Rhein-Main Air Base19452005Hessen
Sembach Air Base19531995, seitdem Sembach Annex, zu Ramstein gehörendRheinland-Pfalz
Spangdahlem Air Base1953aktivRheinland-Pfalz
Tempelhof Air Base (TCA)19451993Berlin
Wiesbaden Air Base1945aktiv seit 1993 von der US Army genutzt (Wiesbaden Army Airfield)Hessen
Zweibrücken Air Base1952Mitte der 1990er JahreRheinland-Pfalz

*Angabe bezieht sich auf die Nutzung der US Air Force

Literatur

Weblinks

Commons: United States Air Force – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. The Air Force Flag. United States Air Force. 24. März 2007. Archiviert vom Original am 2 September 2013. Abgerufen im 7 August 2017.
  2. Factsheet der Air Force (Memento vom 27. Mai 2012 im Webarchiv archive.today)
  3. a b c Demographics. Air Force Personal Center, 31. Oktober 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
  4. About Air Force Reserve. Air Force Reserve, 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
  5. ANG’s Outstanding NCO of the Year: Tech. Sgt. Jason D. Selberg. Air National Guard, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
  6. Kennzahlen zur militärischen Stärke der USA im Jahr 2020. Statista, 8. Januar 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020 (deutsch).
  7. Hammond, Grant T.: The U.S. Air Force and the American Way of War, in: McIvor, Anthony: Rethinking the Principles Of War, Annapolis, MD: Naval Institute Press 2005, S. 109.
  8. According to historians William T. Y’Blood and Walter J. Boyne, FEAF alone flew a total of 720,980 sorties, including over 92,000 close air support, 192,581 interdiction, over 20,000 bombing, 210,000 cargo, and thousands of reconnaissance and air superiority sorties. FEAF delivered 476,000 tons of ordnance (68 percent of the total amount of ordnance delivered during the war by the United Nations) and destroyed over 900 enemy aircraft. The fight for air supremacy also exacted incredible losses. FEAF lost some 1,466 aircraft (about half or 757 to enemy action). The Navy, Marines, and other United Nations forces lost another 520 aircraft. FEAF also lost 1,180 personnel, with an additional 600 non-fatal casualties reported, aus: A Decisive Presence: The United States Air Force in the Korean War (Memento vom 8. Dezember 2006 im Internet Archive). Zugriff am 11. Mai 2008.
  9. Deutsche Fassung der Verfassung (PDF; 201 kB) auf der Internetpräsenz der amerikanischen Botschaft in Deutschland, Seite 3. Zugriff am 1. März 2008.
  10. Seite 5 des deutschen Verfassungstexts.
  11. Somin, Ilya: Who claims that textualism and originalism lead to the conclusion that teh Air Force is unconstitutional? beim Blog The Volokh Conspiracy vom 29. Januar 2007, abgerufen am 1. März 2008 (englisch).
  12. Rappaport, Michael: Why the Air Force Is Not Unconstitutional. In: Discourse.net, 17. November 2005, abgerufen am 1. März 2008 (englisch).
  13. Wortlaut des Paragraphen auf der Internetpräsenz der Cornell Law School. Abgerufen am 1. März 2008 (englisch).
  14. Schilderung der Kernkompetenzen und Grundfertigkeiten auf der Website der Air Force. Abgerufen am 1. März 2008 (englisch).
  15. Air Force President's Budget FY21. US Air Force, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
  16. DOD Releases Fiscal Year 2021 Budget Proposal. Departmend of Defense, 10. Februar 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
  17. Air Force President's Budget FY19. Financial Management & Comptroller, 2019, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
  18. Air Force Magazine Vol. 91, No. 5 (Mai 2008), S. 60ff.
  19. vgl. King, Samuel Jr.: Air Force officials take step toward cleaner fuel, energy independence. (Memento vom 8. April 2010 im Internet Archive) In: Inside Eglin AFB, 26. März 2010, abgerufen am 1. April 2010 (englisch).
  20. Paur, Jason: Air Force Debuts Biofuel-Guzzling Warthog. In: Wired.com, 30. März 2010, abgerufen am 1. April 2010 (englisch).

Auf dieser Seite verwendete Medien

US-O6 insignia.svg
Colonel rank insignia for the United States Army, Air Force, and Marine Corps and captain rank for U.S. Navy, U.S. Coast Guard, USPHSCC, and NOAACOC.
Emblem of the U.S. Department of the Army.svg
U.S. Department of The Army Emblem.
  • In the center is a Roman cuirass below a vertical unsheathed sword, point up, the pommel resting on the neck opening of the cuirass and a Phrygian cap supported on the sword point, all between on the right an esponton and on the left a musket with fixed bayonet crossed in saltire behind the cuirass and passing under the sword guard.
  • To the right of the cuirass and esponton is a flag of unidentified designs with cords and tassels, on a flagstaff with spearhead, above a cannon barrel, the muzzle end slanting upward behind the cuirass, in front of the drum, with two drumsticks and the fly end of the flag draped over the drumhead; below, but partly in front of the cannon barrel, is a pile of three cannon balls.
  • To the left of the cuirass and musket is a national color of the Revolutionary War period, with cords and tassels, on a flagstaff with spearhead, similarly arranged above a mortar on a carriage, the mortar facing inward and in front of the lower portion of the color and obscuring the lower part of it; below the mortar are two bomb shells placed side by side.
  • Centered above the Phrygian cap is a rattlesnake holding in its mouth a scroll inscribed "This We'll Defend."
  • Centered below the cuirass are the Roman numerals "MDCCLXXVIII."
  • For differences between this text description and the emblem shown above, see "Army Seal vs. Army Emblem", below.
The U.S. Air Force, 1998.ogg
An American march composed in 1938 with lyrics written in 1947. Performed by the United States Air Force Band. The U.S. Air Force song, from the 1998 album Espirit de Corps.
AirForce over Iraq.jpg
Aircraft of the 379th Air Expeditionary Wing and coalition counterparts stationed together in southwest Asia at an undisclosed location, fly over the desert. April 14, 2003. Aircraft include KC-135 Stratotanker, F-15E Strike Eagle, F-117 Nighthawk, F-16CJ Falcon, British GR.4 Tornado, and Australian F/A-18 Hornet.
USMC logo.svg

Seal of the United States Marine Corps. It is defined in Executive Order 10538 (alternate source) as:

Standing upon the western hemisphere of the terrestrial globe containing the lines of latitude and topographical outlines of North, Central, and South America, an American bald eagle with wings displayed horizontally and inverted holding in his beak a scroll inscribed with the motto SEMPER FIDELIS, all bronze. Behind the western hemisphere a foul anchor bend sinister-wise with stock, arms, and flukes in slight perspective, all bronze, on a scarlet background and within a dark blue band edged in gold circumscribed by a gold rope rim and inscribed DEPARTMENT OF THE NAVY • UNITED STATES MARINE CORPS in gold letters. The central device of the seal is the emblem of the United States Marine Corps.

For more information, see here.
Seal of the United States Department of Homeland Security.svg
Seal of the United States Department of Homeland Security. A graphically styled American eagle appears in a circular blue field. The eagle's outstretched wings break through an inner red ring into an outer white ring that contains a circular placement of the words "U.S. DEPARTMENT OF" in the top half and "HOMELAND SECURITY" in the bottom half. The outer white ring has a silvery gray border. As in The Great Seal, the eagle’s left claw holds an olive branch with 13 leaves and 13 seeds while the right claw grasps 13 arrows. Centered on the eagle's breast is a shield divided into three sections containing elements that represent the homeland "from sea to shining sea." The top element, a dark blue sky, contains 22 stars representing the original 22 agencies and bureaus that have come together to form the department. The left shield element contains white mountains behind a green plain underneath a light blue sky. The right shield element contains four wave shapes representing the oceans, lakes and waterways alternating light and dark blue separated by white lines.
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United States Coast Guard Seal, in correct PMS colors. This emblem shall only be used in accordance with the Coast Guard Heraldry Manual, and is not to be reproduced commercially without prior approval of the U.S. Coast Guard.
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Eine Fairchild-Republic A-10A „Thunderbolt II“ des 52nd Fighter Wing.
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Captain rank insignia for the United States Army, Air Force, and Marine Corps. Lieutenant rank insignia for the United States Navy and Coast Guard.
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Lt. Col. James Hecker (front) and Lt. Col. Evan Dertein line up their F/A-22 Raptor aircraft behind a KC-10 Extender to refuel while en route to Hill Air Force Base, Utah. Colonel Hecker commands the first operational Raptor squadron -- the 27th Fighter Squadron at Langley Air Force Base, Va. The unit went to Hill for operation Combat Hammer, the squadron's first deployment, Oct. 15. The deployment has a twofold goal: complete a deployment and to generate a combat-effective sortie rate away from home. [U.S. Air Force photo by TSgt Ben Bloker]
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Major rank insignia for the United States Army, Air Force, and Marine Corps.
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*Description: On a circular background of fair sky and moderate sea with land in sinister base, a tri-mast square rigged ship under way before a fair breeze with after top-sail furled, commission pennant atop the foremast, National Ensign atop the main, and the commodore's flag atop the mizzen. In front of the ship a luce-type anchor inclined slightly bendwise with the crown resting on the land and, in front of the shank and in back of the dexter fluke, an American bald eagle rising to sinister regarding to dexter, one foot on the ground, the other resting on the anchor near the shank; all in proper colors. The whole within a blue annulet bearing the inscription "Department of the Navy" at the top and "United States of America" at the bottom, separated on each side by a mullet and within a rim in the form of a rope; inscription, rope, mullet, and edges of annulet all gold. *Background: The policy for use of the Navy seal and emblem is contained in SECNAV Instr 5030.4 and SECNAV Instr 5030.6. The seal design was approved by the President of the United States by Executive Order 10736 dated October 23, 1957. Request for use of the Navy emblem should be submitted in writing to Defense Printing Service, ATTN: DPSMO, 8725 John Kingman Rd Suite 3239, Fort Belvoir, VA 22060-6220. The telephone number is (703) 767-4218. 1879 version here: http://etc.usf.edu/clipart/54900/54985/54985_seal_navy.htm
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Lieutenant Colonel rank insignia for the United States Army, Air Force, and Marine Corps.
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Major General rank insignia for the United States Army, Air Force, and Marine Corps.
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United States Air Force (USAF) Logo - Solid Colour Version
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Seal of the United States Space Force.
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US military insignia, Pay Grade: O-2, NATO Equivalent: OF-1
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Roundel of the United States Air Force and aircraft operated by the United States Navy and United States Marine Corps
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Roundel used by the United States armed forces from 19 August 1919 to 6 May 1942 until red dot removed to avoid confusion with Japanese insignia. Superseded very similar roundel whose colors and proportions differed slightly - the original version having the colors from the US flag, and a center dot 1/3 of the outer radius. This version has a center dot constrained by the inner vertices of the star, a size that does not translate into an even fraction.
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General rank insignia for the United States Army and Air Force.
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Brigadier General rank insignia for the United States Army, Air Force, and Marine Corps. Rear admiral (RDML) collar rank insingnia for the United States Navy, Coast Guard, Public Health Service Commissioned Corps, and NOAA Commissioned Officer Corps.
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A U.S. Air Force B-2 Spirit bomber. The B-2 Spirit is a multi-role bomber capable of delivering both conventional and nuclear munitions. A dramatic leap forward in technology, the bomber represents a major milestone in the U.S. bomber modernization program. The B-2 brings massive firepower to bear, in a short time, anywhere on the globe through previously impenetrable defenses.