Treuchtlinger Kurier

Treuchtlinger Kurier

Beschreibungregionale Tageszeitung
VerlagDruckerei Braun und Elbel GmbH & Co. KG, Weißenburg
Erstausgabe1887
GründerJohann Christian Leidel
ErscheinungsweiseMontag bis Samstag
Verkaufte Auflage8134 Exemplare
(IVW 1/2025, Mo–Sa)
ChefredakteurAlexander Jungkunz, Michael Husarek
Weblinkwww.nn.de/region/gunzenhausen/treuchtlingen

Der Treuchtlinger Kurier (TK) ist eine Tageszeitung, die ihren Mantelteil von den Nürnberger Nachrichten bezieht. Es handelt sich somit um ein Kopfblatt. Die Redaktion der Zeitung befand sich bis 2022 in der Hauptstraße 19 in der namensgebenden Stadt Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Der Zeitungsverlag ist seit 2025 die Druckerei Braun und Elbel GmbH & Co. KG in Weißenburg. Die verkaufte Auflage beträgt mit dem Weißenburger Tagblatt zusammen 8134 Exemplare, ein Minus von 31,4 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte

Die Zeitung wurde 1887 als Amtsblatt für den Magistrat Treuchtlingen und Anzeigeblatt für Treuchtlingen und Umgebung von Johann Christian Leidel gegründet.[2] Anfangs erschien der Treuchtlinger Kurier zweimal wöchentlich, ab dem Ersten Weltkrieg dreimal wöchentlich, ab 1923 viermal wöchentlich.[2] Seit 1930 residiert die Zeitungsredaktion samt -verlag im ehemaligen Gebäude der Hypobank. Die Zeitung diente in den 1920er Jahren als Amtsblatt des Amtsgerichtsbezirks Weißenburg. Ab 1939 erschien die Zeitung im Zuge der Gleichschaltung im Verlag der Fränkischen Tageszeitung, 1943 wurde der Treuchtlinger Kurier gänzlich eingestellt.[2] 1946 erschien der Treuchtlinger Kurier als Anzeigenblatt, ab 1949 als Tageszeitung. Seit 1959 gibt es zusammen mit anderen Zeitungen der Region eine Zusammenarbeit mit den Nürnberger Nachrichten, seit 1969 besteht eine zusätzliche enge Kooperation mit dem Weißenburger Tagblatt.[2]

2022 wurden die Redaktionen des Treuchtlinger Kuriers und des Altmühl-Boten aus Gunzenhausen zusammengelegt. Redaktionssitz war von nun an Gunzenhausen, der zugehörige Zeitungsverlag Emmy Riedel aus Gunzenhausen. Dieser Verlag ging nach der Schließung der eigenen Druckerei im Jahre 2022[3] in den Schwabacher Verlag Millizer + Riedel auf.[4]

2025 übernahm der Verlag Braun & Elbel den Treuchtlinger Kurier. Die Redaktion des Treuchtlinger Kuriers wurde mit der des Weißenburger Tagblatts, mit der bereits eine enge Kooperation bestand, zusammengelegt.[4]

Verbreitungsgebiet des Treuchtlinger Kuriers

Der Treuchtlinger Kurier deckt folgende Orte ab:

Auflage

Die Auflage des Treuchtlinger Kuriers wird gemeinsam mit dem Weißenburger Tagblatt ausgewiesen. Die beiden Blätter haben wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 31,4 Prozent gesunken.[5] Sie beträgt gegenwärtig 8134 Exemplare.[6] Das entspricht einem Rückgang von 3723 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 91,5 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[7]
199819992000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021202220232024
11857118531185411921117551166111444112771112511027109251080410697105351041110229100509975989497029567925291108989873984498189

Einzelnachweise

  1. laut IVW, erstes Quartal 2025, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.de)
  2. a b c d Hubert Stanka: Treuchtlinger Kurier lädt ein. In: nordbayern.de. 5. September 2012, abgerufen am 20. April 2025.
  3. Isabel-Marie Scherb: Trotz Druckereischließung: Der Altmühl-Bote erscheint weiterhin. In: nn.de. 28. Mai 2022, abgerufen am 20. April 2025.
  4. a b Treuchtlinger Kurier gehört ab April zum Weißenburger Verlag Braun & Elbel. In: Weißenburger Tagblatt. 29. März 2025, abgerufen am 29. März 2025.
  5. laut IVW, (Details auf ivw.de)
  6. laut IVW, erstes Quartal 2025, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.de)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)

Koordinaten: 48° 57′ 19,3″ N, 10° 54′ 35,7″ O