Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Toppenstedt und Tangendorf.
Geschichte
Der Name Toppenstedt leitet sich ab vom Wappenbaum der Toppe, was gleichbedeutend ist mit Eiche. Da die Region, in der Toppenstedt gegründet wurde, mit vielen kleinen Eichenwäldern übersät war, erhielt das Dorf diesen Namen. 1930 wurde bei einem bronzezeitlichen Grabhügel bei Tangendorf die Scheibenfibel von Tangendorf gefunden, die zu den prächtigsten Fibeln der Römischen KaiserzeitNorddeutschlands gehört und 2002 Wappensymbol der Gemeinde wurde.
Eingemeindungen
Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Tangendorf eingegliedert.[5]
Das Gemeindewappen zeigt: Schräg geteilt durch silbernen Wellenbalken, oben in Gold ein grüner Eichenzweig mit drei Blättern und 2 Eicheln, unten in Blau eine goldene Scheibenfibel mit germanischer Tierfigur (Scheibenfibel von Tangendorf).[6]
↑ abcStatistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.228.
↑Amtsblatt für den Landkreis Harburg, Nr. 7, 31. Jahrgang 21. Februar 2002, S. 145, § 2.
Scheibenfibel Tangendorf.jpg Autor/Urheber: Photographed by User:Bullenwächter,
Lizenz:CC BY-SA 3.0 Die Scheibenfibel von Tangendorf mit der Darstellung eines zurückblickenden Tieres. Silber vergoldet, mit Unterlage aus Silber, Kupfer und Zinn. Um 300 nach Chr. aus Tangendorf, Toppenstedt, Kreis Harburg, Deutschland. In der Dauerausstellung des Archäologischen Museum Hamburg