Tjadina Wake-Walker

Tjadina Wake-Walker (* 1983 in Hamburg als Tjadina Würdinger) ist eine deutsche Oboistin (auch Barockoboe und Oboe d’amore).

Leben und Wirken

Wake-Walker stammt aus einer Musikerfamilie.[1] Sie studierte klassische Oboe zunächst an der Musikhochschule Lübeck bei Diethelm Jonas (2002), dann am Pariser Konservatorium bei Jacques Tys, um in München bei François Leleux 2009 ihren Abschluss mit Auszeichnung zu machen. Im selben Jahr nahm sie an der Solistenklasse am Mozarteum in Salzburg bei Stefan Schilli teil.[2]

Wake-Walker gehörte zu den Münchner Philharmonikern.[2] 2010 wurde sie von der Komischen Oper Berlin als Solo-Oboistin engagiert, wo sie seitdem tätig ist und auch mit dem Trickster Orchestra auftrat.[3] Seit dieser Zeit spielt sie auch im Quintett ihrer Cousine Eva Kruse, mit der sie die Alben In Water (2014), On the Mo (2016) und New Legend (2020) aufnahm und international präsentierte.[4] „Mit ihrer schimmernden Tongebung im Satz und ihren leuchtenden Soli“ prägt sie dort gemeinsam mit Uwe Steinmetz den Gruppensound und unterstreicht „die gesangliche Schönheit der Melodien.“[5] Weitere Alben als Solistin entstanden mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und den Bamberger Symphonikern.[2] Sie ist auch auf dem Album Serenade von Trio.Diktion zu hören.

Einzelnachweise

  1. Elmar Krämer: Denk ich an Deutschland: Tjadina Wake-Walker. In: Deutschlandfunk. 2022, abgerufen am 5. Februar 2026.
  2. a b c Tjadina Wake Walker. In: maslink.co.uk. Abgerufen am 16. Februar 2026 (englisch).
  3. Vom Bleiben. In: Trickster Orchestra. Abgerufen am 16. Februar 2026.
  4. Eva Kruse Quintett. In: Bix Stuttgart. 2025, abgerufen am 16. Februar 2026.
  5. Beate Sampson, Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer: Jazz-Alben des Jahres: Die Schönheit und die Fülle des Jazz. In: BR-Klassik. 2020, abgerufen am 16. Februar 2026.