Tiefurter Allee

Tiefurter Allee 6
Johanneskirche in der Tiefurter Allee 2 c
Gedenkstein für die Opfer der Endphaseverbrechen im Webicht

Die Tiefurter Allee führt in Weimar in Thüringen von der Jenaer Straße in westliche Richtung durch das Waldgebiet Webicht nach Tiefurt, wo sie nach Querung der Bahnstrecke Weimar–Gera in die Robert-Blum-Straße übergeht.

Die Tiefurter Allee ist die nördliche Begrenzung der Parkvorstadt bzw. der Gartenstadtsiedlung Großmutter. Eine Zweigstraße der Tiefurter Allee führt zum Heinrich-Gentz-Platz, wo sich das Schießhaus befindet, welches 1803 von dem Architekten Heinrich Gentz entworfen wurde.

Die geraden Hausnummern der Tiefurter Allee stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles). In der Tiefurter Allee 6 befindet sich das Gebäude der einstigen russischen Gesandtschaft, welches 1887 durch Karl Vent errichtet wurde. Gleich zwei Gebäude der Tiefurter Allee sind es, welche in der ZDF-Reihe Böse Bauten besprochen wurden. Das ist die Johanneskirche und das von der Hofschauspielerin Marie Seebach einst gestiftete Marie-Seebach-Stift, das während der Zeit des Nationalsozialismus Emmy-Göring-Stift hieß.[1]

In der Robert-Blum-Straße, etwa 1 km vom Ende der Tiefurter Allee entfernt, steht ein Gedenkstein für die Endphaseverbrechen, die im Webicht begangen wurden.

Commons: Tiefurter Allee (Weimar) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/mitteilung/zdf-doku-boese-bauten-hitlers-architektur-spurensuche-in-weimar-und-umgebung/

Koordinaten: 50° 59′ 0,2″ N, 11° 20′ 35,6″ O

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Tiefurter Allee 2c in der Parkvorstadt von Weimar (Johanneskirche)