Thermostatventil

Ein modernes Heizkörperthermostat auf Stellung 2 (15–17 °C). Jeder Punkt entspricht einer Temperaturerhöhung um ein Grad.
Zerlegter Thermostatventilkopf mit gekapseltem Dehnstoffelement (2.v.r.)
Infokasten mit Solltemperatur-Symbolen auf einem Thermostatkopf; rechts das Symbol zur Kennzeichnung nach Norm EN 215-1; oben die geriffelte Überwurfmutter
Thermostatventilkopf mit Überwurfmutter M30 (oben) und Eckventil

Ein Thermostatventil ist ein Temperaturregler, der einen Durchfluss abhängig von der gemessenen Temperatur proportional verändert, um die eingestellte Temperatur konstant zu halten.

Es gibt in der Technik verschiedensten Arten und Ausführungen von Thermostatventilen. Weit verbreitet ist das/der[1] mechanische Heizkörperthermostat zur Regelung der Heizkörper-Temperaturen einer Gebäudeheizung. Weitere Anwendungen von mechanischen Thermostatventilen sind regelnde Mischbatterien an Dusche oder Badewanne, Backofenthermostate an Gasherden, Kühlschränken und Kältemaschinen.Als Messfühler und Aktor dienen häufig Bimetall- oder flüssigkeitsgefüllte Ausdehnungselemente. Elektronische Thermostatventile werden eingesetzt, wenn die Heizungsregelung eines Gebäudes durch Nachtabsenkung und/oder Fernverstellung beeinflusst werden soll.

Mechanisches Thermostatventil

Die meisten Heizkörper besitzen ein umgangssprachlich als Thermostat bezeichnetes Regelventil. Bei Wandheizungen sitzt das Ventil häufig an der Außenwand. Die Regelventile von Fußbodenheizungen befinden sich hingegen meist in zentralen Verteilerkästen und werden über elektrische Raumthermostaten gesteuert.

Das Gehäuse („der Kopf“) traditioneller mechanischer Heizkörperthermostatventile ist drehbar. Eine Drehung nach rechts verringert die Raumlufttemperatur. Das Ventil wird geschlossen. Eine Linksdrehung öffnet das Ventil. Die Einstellung auf „3“ entspricht in der Regel einer Raumtemperatur von etwa 20 °C. Die Verstellung um einen vollen Zahlenwert bewirkt eine Temperaturänderung von ca. 4 °C. Bei einer Erhöhung der Raumtemperatur durch Sonneneinstrahlung oder sonstige Wärmequellen schließt das Thermostat. Bei geöffnetem Fenster strömt kalte Luft auf das Thermostat, worauf es das Ventil öffnet und zu Energieverschwendung führt.[2] Mit dem Frostschutz-Symbol »*« am Einstellring wird eine Raumtemperatur von ca. 6–7 °C eingestellt.

PositionTemperatur (°C)[3]Empfohlen für[4][5]
07Frostschutz
112Keller, Treppenhaus
14Nachtabsenkung
216Gang, Flur
17
18Schlafzimmer
19Küche
3 20Wohnzimmer
21
22Badezimmer
23
424
528

Moderne Zentralheizungen mit niedriger Vorlauftemperatur erfordern Thermostatventile an den meisten Heizkörpern, um die Raumtemperatur entsprechend dem Bedarf (Raumnutzung, Fremdwärme, Sonneneinstrahlung, Abkühlung durch Wind etc.) anzupassen und die Effizienzvorteile möglichst gut zu nutzen.

Heizkörperthermostatventile nach DIN EN 215-1 sind thermostatisch gesteuerte Ventile,[6] die meist im Vorlauf eines Heizkörpers oder einer Heizfläche installiert werden. Sie bestehen aus einem Unterteil (Ventil, Eckventil) und einem Oberteil (Thermostatkopf)[7] mit Messfühler, Regler, Stellglied und Drehknopf für die Sollwerteinstellung.[8] Der Thermostatkopf enthält ein mit Gas, Wachs oder Flüssigkeit gefülltes Dehnstoffelement als Stellglied. Bei Temperaturerhöhung expandiert die eingekapselte Flüssigkeit aus und dehnt einen gefalteten Metallbalg, der einen Übertragungsstift (Stößel, Ventilstift) bewegt und so das Ventil im Unterteil des Thermostatkopfs schließt. Bei sich zusammenziehendem Dehnkörper öffnet eine Rückstellfeder das Ventil und erhöht den Wasserdurchfluss durch den Heizkörper und damit die abgegebene Wärmemenge.

Wenn sich der Thermostatkopf nicht auf dem Ventil befindet, ist das Heizungsventil vollständig geöffnet. Ventile werden gewöhnlich mit einer Schutzkappe ausgeliefert, die anstelle des Thermostatkopfes aufgeschraubt ist und zur manuellen Einstellung des Ventils genutzt werden kann (z. B. während der Installation der Heizungsanlage).

Regelverhalten

Regelverhalten eines mechanischen Thermostatventils in Abhängigkeit von der Außentemperatur (Spitzen aufgrund von Sonneneinstrahlung)

Thermostatventile sollen ungehindert von der Raumluft umströmt werden. Sie sollen waagerecht und nicht unmittelbar über einer Heizfläche oder dem Vorlauf der Heizung installiert werden. Soll das Ventil an einer Stelle montiert werden, die nicht von der Raumluft umströmt wird, können Thermostatventile mit Fernfühler bzw. Fernversteller verwendet werden.[9]

Da Thermostatventile Proportionalregler sind,[7] wird die eingestellte Raumtemperatur meistens nicht genau eingehalten. In der Praxis liegen typische Abweichungen bei einem richtig ausgelegten Heizsystem unter ±0,5 K.[10] Typische Thermostatventile schließen bzw. öffnen bei einer Temperaturabweichung um 1 °C das Ventil vollständig. Daher dreht das Thermostatventil voll auf, wenn ein Fenster geöffnet wird, und führt zu Energieverschwendung.[2]

Bei der Installation einer Warmwasserheizung sowie im Falle von zu langsamer oder ungenügender Aufheizung einzelner Räume ist ein hydraulischer Abgleich durch die Einstellung der Rücklaufverschraubung des Heizkörpers vorzunehmen.[11]

Die Nachtabsenkung der Vorlauftemperatur wirkt bei einem mechanischen Thermostatventil nur bedingt, weil das Regelverhalten die Durchflussmenge erhöht und so der eigentlich gewünschten Absenkung entgegenwirkt. Eine volle Nutzung der Energieeinsparung erfordert ein elektronisches Thermostatventil mit entsprechender Programmierung (siehe unten).

Begrenzung des Einstellbereichs und Fehlbedienung

Ein Thermostatventil in besonders robuster sogenannter „Behördenausführung“

Viele Thermostatventil-Köpfe erlauben eine interne Reduzierung des möglichen Einstellbereichs durch verstellbare mechanische Anschläge (Rasterclips). So kann die einstellbare Temperatur nach oben und/oder unten begrenzt werden.

Häufig kommt es zu Fehlbedienung, weil Benutzer irrtümlich glauben, dass die Heizung schneller warm wird, wenn das Thermostatventil über die gewünschte Raumtemperatur hinaus aufgedreht wird. Es besteht die Gefahr, dass der Raum überheizt wird, wenn nicht rechtzeitig vor dem Erreichen der gewünschten Raumtemperatur wieder auf Normalstellung gewechselt wird.[12] Das Stellventil wird bereits bei einer Abweichung von 1 oder 2 Grad voll geöffnet. Der normal eingestellte Thermostat würde vor dem Erreichen der Solltemperatur langsam abregeln und damit das Aufheizen der gesamten Heizkörperfläche vermeiden.

Als „Behördenmodell“ werden besonders robuste Ausführungen von Thermostatköpfen bezeichnet, die sich ohne Werkzeug nur eingeschränkt bedienen lassen. Insbesondere kann der Einstellbereich begrenzt (z. B. auf 17–21 °C) oder blockiert (z. B. auf 20 °C) werden. Nur mit Werkzeug oder Kenntnis der Bedienungsweise können weitere Einstellungen vorgenommen werden. Behördenmodelle werden in öffentlich zugänglichen Bereichen verwendet, um Beschädigung und Bedienung durch nicht autorisierte Personen zu limitieren. Eine Begrenzung des Einstellbereichs nach unten verhindert allerdings auch das Abstellen der Heizung zur Energieeinsparung, etwa wenn die Räume nicht genutzt oder während sie gelüftet werden oder eine Überhitzung durch zusätzliche Wärmequellen erwartbar ist.

Blockierung des Ventilstifts

Thermostatventile können sich festsetzen, wenn der Ventilstift längere Zeit nicht bewegt wird. Der festsitzende Ventilstift kann ggf. durch Klopfen am metallischen Ventilgehäuse oder mit einer Zange behutsam wieder gängig gemacht werden. Andernfalls muss der Ventilkopf abgenommen werden, um den Einsatz (traditionell als Stopfbuchse bezeichnet) mit Stift und O-Ring zu wechseln. Einige Modelle sind so konstruiert, dass der Stift-Einsatz oder der komplette Ventil-Einsatz herausgeschraubt werden kann, ohne dass Wasser austritt. Mit der Zeit können die Ventilsitze verschmutzen, so dass Heizungswasser ausläuft. Teilweise kann auch der Stift selber entnommen werden, um ihn zu reinigen und zu fetten. Verschiedene Hersteller bieten Werkzeugsätze (Schleusen) an, mit denen Ventileinsätze auch bei unter Druck stehendem Heizkreis ausgetauscht werden können.[13]

Fernverstellung

Bei einem mechanischen Thermostatventil mit Fernversteller können Thermostat und Ventil an verschiedenen Orten montiert werden. Dies ist bei Heizkörpern vorteilhaft, die nicht frei im Raum, sondern in einer Nische stehen oder verkleidet sind. Dort wäre ein herkömmliches Thermostat umständlich zu bedienen und würde auch nicht die Raumtemperatur, sondern die höhere Temperatur der Nische messen, so dass sich die gewünschte Raumtemperatur möglicherweise nicht erreichen lässt.

Bei mechanischen Thermostatventilen mit Fernversteller bewirkt eine Temperaturerhöhung die Volumenvergrößerung der im Fühler enthaltenen Flüssigkeit, die über ein nur etwa einen Millimeter starkes Kapillarrohr zu dem am Heizkörper sitzenden Ventil geführt wird und dieses hydraulisch betätigt.

Elektronisches Thermostatventil

Thermostatventil Honeywell rondostat mit Balkenanzeige von Absenkzeiten, Temperatur sowie Einstellrad für Parameter
Thermostatventil Honeywell rondostat mit Balkenanzeige von Absenkzeiten, Temperatur sowie Einstellrad für Parameter
AVM FRITZ!DECT 301 mit direkter Programmierung am Thermostatkopf oder per DECT-Standard über eine Fritz!Box
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
AVM FRITZ!DECT 301 mit direkter Programmierung am Thermostatkopf oder per DECT-Standard über eine Fritz!Box
Regelverhalten von elektronischen Thermostatventilen: Modell A mit sehr ausgeprägter Hysterese (links), Modell B mit ausgeglichenem Regelverhalten und tlw. Nachtabsenkung (rechts)

Mit elektronischen Thermostatventilen (auch Energiespar-Regler genannt) ist es möglich, verschiedene Sollwerte für die Raumtemperatur einzustellen, die das Ventil dann zeitgesteuert einhält. Damit kann der Kompromiss zwischen Energieeinsparung und Wohnkomfort besser an persönliche Vorlieben angepasst werden als mit mechanischen Thermostatventilen. Der Nutzer kann die Nachtabsenkung der Raumtemperatur für jeden Raum einzeln einprogrammieren, so dass beispielsweise das Badezimmer morgens beim Aufstehen des Bewohners warm ist, ohne aber die ganze Nacht hindurch heizen zu müssen, und das Wohnzimmer vielleicht erst am Abend auf Wohlfühltemperatur aufgeheizt wird. Die Herstellerangaben gehen von mindestens 13 % (bis 20 %) Ersparnis bei Wohnnutzung aus. Die Stiftung Warentest rechnet mit bis zu 10 % durch den Einsatz von elektronischen Thermostatventilen[14] und von bis zu 15 % durch weitere Maßnahmen der Heizungsoptimierung.[15] Die Einsparung ist in Zweckbauten entsprechend höher, da der Nutzungsgrad (Zeit der Raumbelegung) kleiner ist.

Der Thermostatkopf wird über Batterien mit Energie versorgt und wie mechanische Thermostatventile direkt auf das Stellventil aufgeschraubt. Das Programm der zeitabhängigen Sollwerte (sog. Tagesprofil) wird entweder direkt am Thermostatkopf oder über eine zentrale Regeleinheit per Funkübertragung eingestellt. Die aktuelle Temperatur wird auf einem lokalen Display angezeigt. Je nach Modell ist die Bedienung unterschiedlich intuitiv.[14]

Die Betätigung des Ventilstifts erfolgt in Abhängigkeit der mit einem Thermoelement gemessenen Temperatur über einen Stellmotor mit Getriebe, der bei Energieausfall auf der zuletzt eingestellten Stellung bleibt.[16][17] Elektronische Thermostatventile können aufgrund der elektrischen Hilfsenergie mit einem I-Anteil eine bleibende Regelabweichung vermeiden und daher den Sollwert (in Heizkörpernähe) je nach Modell genauer einhalten, weisen aber in der Praxis unterschiedliches Regelverhalten auf, je nach Modell mit deutlicher Hysterese eine Zweipunktreglers.[14]

Elektronische Thermostatventile mit Fernsteuerung

Thermostate mit Funkkommunikation (sogenannte Funkthermostate) lassen sich aus der Ferne einstellen. Dazu kommunizieren sie via Bluetooth, ZigBee oder Thread mit Smartphones, Tablets oder Computern.[18]

Während Nutzer bei einfachen Funkthermostaten auf diese Weise ein Zeitprogramm einstellen können, sind herstellerübergreifende Systeme mit weiteren Funktionalitäten für die Gebäudeautomation und Energieeinsparung ausgestattet. Die vernetzte Heizungsregelung übernimmt die Umsetzung der Nutzerwünsche, indem sie Befehle an die elektronischen Thermostatventile sendet. Dies ermöglicht zahlreiche Sonderfunktionen:[16]

  • Einbindung von Fensterkontakten zum Schließen der Ventile bei offenem Fenster (oder auch eigenständige lokale Erkennung durch plötzlichen Temperaturabfall)[19]
  • Zentrale Abwesenheitsschaltung, z. B. durch einen Schalter in der Nähe der Wohnungstür, durch Anwesenheitsüberprüfung der Wohnungsnutzer im WLAN, oder durch entsprechende Eingabe
  • Verwendung eines weiteren Sollwertes bei kürzeren Abwesenheiten (Stand By), zusätzlich zu Komfort, Nachtabsenkung und Schutzbetrieb
  • Anpassung der Regelparameter an den Raum oder automatische (adaptive) Optimierung der Regelparameter
  • Automatische Berechnung des Startzeitpunktes für das Aufheizen und/oder die Absenkung auf Grundlage der aktuellen Raumtemperatur und Wetterdaten (Außentemperatur, Sonnenstrahlung, Windgeschwindigkeit)[20]
  • Koordination mehrerer Heizkörper in einem Raum
  • Koordination der Fußbodenheizung mit geregelten Heizkörpern
  • Verkalkungsschutz für die Ventile durch wöchentliches kurzes Öffnen des Ventilstifts
  • Anbringung der Messfühler am optimalen Platz, unabhängig vom Heizkörper, z. B. wenn dieser sich hinter einer Gardine befindet
  • Fernbedienung der Anlage über Smartphone oder Internet
  • Alarmierung bei zu tiefen / zu hohen Temperaturen lokal an der Zentrale und/oder über Smartphone / Internet, Meldung verbrauchter Batterien

Erweiterte Steuerungsmöglichkeiten

Elektronische Thermostatventile können durch programmierte Algorithmen (z. B. Automatisierung mit Home Assistant)[19] nahezu ohne Nutzerhand sparsam für optimale Komfortbedingungen sorgen. Möglich ist das, indem die digitalen Regelprogramme verschiedenste Parameter aufgreifen, miteinander verknüpfen und Erfahrungen sammeln. Sie lernen beispielsweise, wie sich ein Gebäude thermisch verhält (Aufheizphasen, Absenkphasen etc.) und ermitteln so automatisch, wann die Heizflächen wie viel Wärme abgeben müssen, um zur erwarteten Nutzungszeit die gewünschte Temperatur bereitstellen zu können.

Eine bedeutende Bedienungserleichterung ergibt sich durch die Sprachsteuerung via Smartphone oder Smart Speaker. Nutzer kommunizieren dabei mit digitalen Assistenten auf mobilen Endgeräten wie Alexa von Amazon, Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder Google Assistant. Die Softwarelösungen wandeln Sprache in technische Befehle um, die sie dann an die Regelung der Thermostate übermitteln. Möglich ist das in der Regel mit sogenannten Actions oder Skills, den Schnittstellen zwischen Sprachassistenten und digitaler Steuerung der Thermostatventile.

Die digitalen Technologien ermöglichen zahlreiche weitere Funktionen, welche die Energieeffizienz und die Einsparungen steigern, zum Beispiel:

  • Lernen der thermischen Trägheit der Wohnung durch adaptive Regelung
  • Lernen des Einflusses der Sonneneinstrahlung
  • Nutzung der Wettervorhersage zur vorausschauend angepassten Beheizung
  • Lernen des Nutzerverhaltens (Aufstehen, Verlassen der Wohnung, Heimkommen)
  • Vorausschauende Beheizung bei Detektieren der Annäherung via GPS im Smartphone vor dem Heimkommen (Geofencing)
  • Steuerung der Rollläden und der Klimaanlage
  • übersichtliche Darstellung (Dashboard) der Anlagenparameter[19][21]
Commons: Thermostatventile – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Im Deutschen ist sowohl „der Thermostat“ als auch „das Thermostat“ gebräuchlich, siehe Wiktionary.
  2. a b Heizkörperventile optimal einstellen. (PDF; 3,5 MB) energie-umwelt.ch, 11. Januar 2012, abgerufen am 20. Januar 2026.
  3. Thermostat: Die Zahlen und ihre Bedeutung verstehen. 26. Juli 2024, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  4. Danfoss: User guide – radiator thermostats. Abgerufen am 19. Februar 2021 (englisch).
  5. Kantonale Energie und Umweltfachstellen: Richtiger Umgang mit Thermostatventilen. Abgerufen am 23. Januar 2026.
  6. auch als Thermostatventil sowie als Heizkörperthermostat bezeichnet
  7. a b Joachim Albers, Rainer Dommel, Henry Montaldo-Ventsam, Harald Nedo, Eugen Überlacker, Josef Wagner: Zentralheizungs- und Lüftungsbau für Anlagenmechaniker SHK – Technologie. 5. überarbeitete Auflage. Handwerk und Technik, Hamburg 2005, ISBN 3-582-03123-3, 14.1.2 Heizkörperregelarmaturen.
  8. Wolfram Pistohl: Handbuch der Gebäudeleittechnik – Heizung | Lüftung | Beleuchtung | Energiesparen – Planungsgrundlagen und Beispiele. 7., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Werner, Köln 2009, ISBN 978-3-8041-4685-3, 5.3 Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen, S. H197.
  9. Eine gewisse thermische Beeinflussung des Thermostatventils durch den warmen Heizkörper ist ohne Fernfühler unumgänglich, nimmt jedoch bei tiefen Heizwassertemperaturen ab.
  10. Heinz Eckard Beele: Auslegung von Thermostatventilen. In: IHKS Industrieverband Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik Bayern, Sachsen und Thüringen e. V. (Hrsg.): Fach Journal. Archiv 2003/2004 (Digitalisat [PDF; abgerufen am 27. Februar 2019]).
  11. Bernd Scheithauer: Fachwissen hydraulischer Abgleich - Kv-Wert. In: hydraulischer-abgleich.de
  12. „Heizungsthermostate richtig benutzen“ in: Mieterzeitung, 2017 Ausgabe 1, S. 26.
  13. Problem mit Heizkörperthermostaten, 14. Dezember 2002. In: haustechnikdialog.de
  14. a b c Smarter heizen per Handy. In: Stiftung Warentest. Band 2023, Nr. 9, 2023, ISSN 0040-3946, S. 40–45.
  15. Bis zu 15 Prozent Heizkosten sparen. Stiftung Warentest, 16. August 2022, abgerufen am 23. Januar 2026.
  16. a b Riccardo Düring: Thermostatventile: 3 Arten von Temperaturreglern im Detail (Abschnitt Elektronische Thermostatventile). heimwerken.de, abgerufen am 20. Januar 2026.
  17. Digitaler Thermostat | Das Heizungslexikon. 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2022; abgerufen am 20. Januar 2026.
  18. Christian Wölbert, Berti Kolbow-Lehradt: Sparen ohne Frieren. Mehr Komfort, niedrigere Kosten: Warum sich Smart-Home-Technik beim Heizen lohnt. In: c’t. Band 2026, Nr. 2. heise, 9. Januar 2026, S. 12–21 (inkl. Test von elektronischen Thermostatventilen).
  19. a b c Stefan Porteck: Einheizer. Smarte Thermostate mit Home Assistant ausreizen. In: c’t. Band 2026, Nr. 2. heise, 9. Januar 2026, S. 22–25 (heise.de [abgerufen am 16. Januar 2026]).
  20. Intelligente Thermostate: Funktion, Einbau und Vorteile. 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2022; abgerufen am 20. Januar 2026.
  21. Dashboards. Home Assistant, abgerufen am 20. Januar 2026 (englisch).

Auf dieser Seite verwendete Medien

Info Thermostatventil BMK.jpg
Autor/Urheber:

BMK

Permission=Quellenangabe und Beleg an BMK-at-clever.ms erbeten., User:BMK put it under the CC-BY-SA Please send reference and voucher copy to BMK-at-clever.ms, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Info über die Symbole auf Thermostatventilen an Heizkörpern
Raumthermostat-Regelungsverhalten Elektronisch.svg
Autor/Urheber: SchmiAlf, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Der Graph zeigt den Verlauf der Außentemperatur (oben) und der Raumtemperatur (unten) an, die mit einem elektronischen Thermostatventil geregelt wird. Tagsüber steigt die Temperatur durch Sonneneinstrahlung an, nachts sinkt sie etwas ab. Das Modell A (links, Vaint RT2207) weist eine deutliche Regelhysterese auf; das Modell B (rechts, Sparmatic Comet) eine deutlich geringere Abweichung. Im rechten Teil des Diagramms ist eine Nachtabsenkung um 4 K (zwischen 21:00 und 07:00 Uhr) aktiviert. Es ist deutlich der Einfluss (Trägheitseffekt) der Wärmespeicherung durch die Wände erkennbar. Die Messung der Raumtemperatur erfolgte an einer Innenwand in ca. drei Meter Abstand zum Heizkörper.
Heimeier-Thermostatventil.jpg
Autor/Urheber: Rôtkæppchen68, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Heimeier-Thermostatventil
Behoerdenventil BMK.jpg
Autor/Urheber: BMK, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Behördenmodell eines Heizkörperthermostats
Raumthermostat-Regelungsverhalten.svg
Autor/Urheber: SchmiAlf, Lizenz: CC0
Der Graph zeigt über eine Woche den Verlauf der Außentemperatur (oben) und der Raumtemperatur (unten) an, die mit einem (mechanischen) Thermostatventil (Danfoss) geregelt wird. Tagsüber steigt die Temperatur durch Sonneneinstrahlung an, nachts sinkt sie ab, auch infolge der Nachtabsenkung der Vorlauftemperatur zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Es ist deutlich der Einfluss (Trägheitseffekt) der Wärmespeicherung durch die Wände erkennbar. Die Hysterese und das P-Verhalten des Thermostatventils führen zu einer Regelabweichung von bis zu +/- 0,5 K. Die Messung der Raumtemperatur erfolgte an einer Innenwand in ca. drei Meter Abstand zum Heizkörper.
AVM FRITZ!DECT 301-8942.jpg
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
AVM FRITZ!DECT 301 - AVM Smart Home thermostatic radiator valve
Honeywell Rondostat HR20 resized.jpg
Autor/Urheber: Phrontis, Lizenz: CC BY-SA 3.0
elektronischer Raumthermostat Honeywell HR 20
Heizkörperthermostat.jpg
Autor/Urheber:

Flossenträger 11:16, 24. Jul. 2019 (CEST)

, Lizenz: CC-by-sa 3.0

Ein zerlegtes Heizkörperthermostat