Tetradecanal

Strukturformel
Strukturformel von Tetradecanal
Allgemeines
NameTetradecanal
Andere Namen
  • Myristylaldehyd
  • MYRISTALDEHYDE (INCI)[1]
SummenformelC14H28O
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[2][3]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer124-25-4
EG-Nummer204-692-7
ECHA-InfoCard100.004.267
PubChem31291
ChemSpider29031
WikidataQ6948297
Eigenschaften
Molare Masse212,37 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Dichte

0,832 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

30 °C[2]

Siedepunkt

260 °C[4]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (0,0015 g·l−1 bei 25 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-SätzeH: 315​‐​319
P: 264​‐​280​‐​302+352​‐​332+313​‐​362+364​‐​305+351+338​‐​337+313[2]
Toxikologische Daten
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet.
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Tetradecanal ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Aldehyde.

Vorkommen

Tetradecanal kommt natürlich in den ätherischen Ölen von Ocotea usambarensis und Pinus sabiniana, sowie in Kumquat-Schalen, Ingwer, Hühnerfett, Hopfenöl, Aprikosen, Zitrusschalenölen und Säften, Heidelbeeren, Brombeeren, Gurken, Kassien-Blättern, Parmesan-Käse, Milchpulver und anderem vor.[5] Die Samen von Crotalaria ochroleuca enthalten ca. 2 % Tetradecanal.[6]

Gewinnung und Darstellung

Tetradecanal kann durch Reduktion von Myristinsäure gewonnen werden.[5]

Eigenschaften

Tetradecanal ist ein weißer brennbarer schwer entzündbarer Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.[2]

Verwendung

Tetradecanal wird als Aromastoff verwendet.[5]

Wiktionary: Tetradecanal – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Eintrag zu MYRISTALDEHYDE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 26. März 2022.
  2. ↑ a b c d e f g h i j Eintrag zu Tetradecanal in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8. Januar 2020. (JavaScript erforderlich)
  3. ↑ Eintrag zu Tetradecanal bei TCI Europe, abgerufen am 5. November 2017.
  4. ↑ Eintrag von Tetradecanal auf der Seite der Environmental Protection Agency abgerufen am 11. April 2020
  5. ↑ a b c George A. Burdock: Fenaroli's Handbook of Flavor Ingredients, Fourth Edition. CRC Press, 2001, ISBN 978-1-4398-6327-5, S. 1273 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. ↑ H. J. Bestmann, M. Pietschmann, K. Steinmeier, O. Vostrowsky: Flüchtige Inhaltsstoffe von Crotalaria ochroleuca und deren Wirkung auf Schadinsekten / Volatile Constituents from Crotalaria ochroleuca and Their Effect on Pest Insects. In: Zeitschrift für Naturforschung C. 46, 1991, S. 579–584 (PDF, freier Volltext).

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