Teploosjorsk

Siedlung städtischen Typs
Teploosjorsk
Теплоозёрск
FöderationskreisFerner Osten
RegionJüdische Autonome Oblast
RajonOblutschje
Erste Erwähnung1928
Siedlung städtischen Typs seit1958
Bevölkerung4311 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums220 m
ZeitzoneUTC+10
Telefonvorwahl(+7) 42666
Postleitzahl679110
Kfz-Kennzeichen79
OKATO99 220 570
Geographische Lage
Koordinaten49° 0′ N, 131° 53′ O
Teploosjorsk (Russland)
Teploosjorsk (Russland)
Lage in Russland
Teploosjorsk (Jüdische Autonome Oblast)
Teploosjorsk (Jüdische Autonome Oblast)
Lage in der Jüdischen Autonomen Oblast

Teploosjorsk (russisch Теплоозёрск) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Jüdischen Autonomen Oblast (Russland) mit 4311 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie

Die Siedlung liegt im Kleinen Hinggan-Gebirge am linken Ufer des Amur-Nebenflusses Bira, etwa 80 km Luftlinie westnordwestlich der Republikhauptstadt Birobidschan.

Teploosjorsk gehört zum Rajon Oblutschje und ist von dessen Verwaltungszentrum Oblutschje etwa 60 km in östlicher Richtung entfernt.

Geschichte

Der Ort entstand in den 1920er-Jahren im Zusammenhang mit der Errichtung eines Fischzuchtbetriebes an einem mit der Bira verbundenen, im Winter nicht zufrierenden See, der deshalb Tjoploje osero (‚Warmer See‘) genannt wird. Der See gab der Siedlung den Namen.[2] Später wurde ein Zementwerk errichtet, das auf denselben Kalksteinvorkommen basiert wie das Kalkwerk im östlich benachbarten Londoko. 1958 erhielt Teploosjorsk den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerungsentwicklung

JahrEinwohner
19597504
19706562
19796485
19895775
20025124
20104311

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur

Ortsbildendes Unternehmen ist das Zementwerk östlich des Ortes (Tochter von Wostokzement). Daneben gibt es einen neuen Holzverarbeitungsbetrieb in chinesischem Besitz.

In Teploosjorsk befindet sich die Station Tjoploje Osero der Transsibirischen Eisenbahn (Streckenkilometer 8260 ab Moskau). Nördlich wird die Siedlung von der neuen Trasse der Fernstraße M 58 Amur von Tschita nach Chabarowsk umgangen, Teil der transkontinentalen Straßenverbindung.

Einzelnachweise

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Informationen über den Rajon Oblutschje (Memento desOriginals vom 3. Dezember 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rusedu.info (russisch)

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