Technische Universität Chemnitz

Technische Universität Chemnitz
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Gründung1836/1986
Trägerschaftstaatlich
OrtCoat of arms of Chemnitz.svg Chemnitz
BundeslandSachsenSachsen Sachsen
LandDeutschlandDeutschland Deutschland
RektorGerd Strohmeier[1]
Studenten9.752 (WS 2020/21)[2]
Mitarbeiter2.361 (davon 1356,5 WM)
davon Professoren166 (1. Dez. 2020)
Jahresetat175,3 Mio. € (2020)
(davon: 70,3 Mio. € durch Drittmittel)
NetzwerkeDFH,[3] MGU
Websitewww.tu-chemnitz.de
Hauptgebäude der TU Chemnitz von außen im Sommer.
Eduard-Theodor-Böttcher-Bau, TU-Hauptgebäude an der Straße der Nationen 62.

Die Technische Universität Chemnitz (TU Chemnitz) ist eine deutsche Universität in Chemnitz, Sachsen.

Geschichte

Die Universität ist historisch aus der 1836 gegründeten „Gewerbschule“ hervorgegangen.[4] Bereits ein Jahr später wurde der Königlichen Gewerbschule eine Baugewerkenschule angegliedert, der 1855 eine Kgl. Werkmeisterschule folgte. Bereits bei der Gründung der Gewerbschule wurde dieser eine in Chemnitz bestehende Fabrikzeichenschule angegliedert, die 1858 haushaltstechnisch von der Gewerbschule getrennt wurde. Diese vier Schulen bestanden de facto nebeneinander und fanden ihre Vereinigung in der Person des Direktors. 1878 wurden diese Schulen in einem Schulverband unter dem Namen „Kasse der Technischen Staatslehranstalten“ organisatorisch zusammengefasst. Vor allem die Gewerbeschule, die 1900 in „Gewerbeakademie“ und 1929 in „Staatliche Akademie für Technik“ umbenannt wurde, erreichte in Deutschland hohe Anerkennung und eine Sonderstellung zwischen den Technischen Hochschulen und Fachschulen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verband als reine Fachschule unter dem Namen „Technische Lehranstalten“ 1947 wiedereröffnet. 1953 wurde am gleichen Standort und im selben Gebäude die Hochschule für Maschinenbau Karl-Marx-Stadt neu errichtet. Im Zuge der Bereinigung der Fachschullandschaft in der DDR wurde die alte Fachschule 1955 aufgelöst. Die Hochschule für Maschinenbau wurde 1963 in den Status einer Technischen Hochschule und 1986 in den Status einer Technischen Universität erhoben.

Für das seit 1951 obligatorische, mehrjährige marxistisch-leninistische Grundlagenstudium für Studenten aller Fachrichtungen in der DDR gab es auch an der TH/TU Karl-Marx-Stadt ein Institut für Marxismus-Leninismus. Es hatte später auch die laufenden ML-Schulungen der wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dozenten und Professoren zu übernehmen.

1992 erfolgte die Eingliederung der ehemaligen „Pädagogischen Hochschule Zwickau“ und die Umbenennung der Hochschule in „Technische Universität Chemnitz-Zwickau“. Durch die Gründung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (1993) und der Philosophischen Fakultät (1994) wurde das naturwissenschaftlich-technische Profil der Hochschule zudem stärker in Richtung einer Volluniversität ausgerichtet. 1997 erfolgte eine weitere Umbenennung und die Einrichtung erhielt ihren gegenwärtigen Namen „Technische Universität Chemnitz“. Im September des gleichen Jahres wurde der Beschluss der Sächsischen Staatsregierung zur Einstellung der Grundschullehrerausbildung in Chemnitz umgesetzt. Ab Wintersemester 1999/2000 werden in den Lehramtsstudiengängen keine Studenten mehr immatrikuliert. Die Lehrerausbildung wird laut Beschluss der Staatsregierung in Leipzig und Dresden konzentriert. Begleitet waren diese Beschlüsse von massiven Protesten aus den Reihen der Studenten aber auch der Philosophischen Fakultät.

Im Jahr 2009, in dem aus der Philosophischen Fakultät die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften ausgegründet wurde, bestand die Universität aus 159 Professuren, die auf acht Fakultäten verteilt waren. Mit mehr als 10.000 Studenten ist die TU Chemnitz nach der Universität Leipzig und der TU Dresden die drittgrößte Universität in Sachsen.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wurde an der TU Chemnitz das Exzellenzcluster MERGE – Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen bis 2017 gefördert. Nach Auslaufen der Überbrückungsfinanzierung am 31. Oktober 2019 wurde MERGE in eine Zentrale Einrichtung der Universität überführt.

Mit der Gründung des Zentrums für Lehrerbildung 2013 als zentrale Einrichtung zur Ausbildung von Grundschullehrern kehrte die Lehrerbildung an die Technische Universität zurück. 2014 wurde das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer (ZWT) als Zentrale Einrichtung der Technischen Universität Chemnitz gegründet.

Die TU Chemnitz beteiligte sich erfolgreich an beiden Runden des Professorinnenprogramms, das von Bund und Ländern finanziert wird.[5] 2019 beteiligte sich die TU zum dritten Mal erfolgreich am Professorinnen-Programm und erhielt als einzige sächsische Hochschule das Prädikat „Gleichstellung ausgezeichnet“.[6]

Seit April 2019 wird die TU Chemnitz im Rahmen des Programms WIR! – Wandel durch Innovation in der Region gefördert.[7] Im Rahmen der Beteiligung an den beiden Verbundprojekten Smart Rail Connectivity-Campus[8] und SmartERZ stehen bis zu 15 Mio. Euro bereit. Ziel des Smart Rail Connectivity-Campus ist der Aufbau eines Forschungscampus in Annaberg-Buchholz[9] zur Erforschung des autonomen Zugverkehrs.

Ebenfalls 2019 erhielt die TU Chemnitz den Preis für Hochschulkommunikation[10] für ihr kommunikatives Gesamtkonzept und ihr Eintreten gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018.

Gliederung

Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz von außen im Sommer.
Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz auf dem Campus an der Reichenhainer Straße

Fakultäten

  • Fakultät für Naturwissenschaften
  • Fakultät für Mathematik
  • Fakultät für Maschinenbau
  • Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fakultät für Informatik
  • Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
  • Philosophische Fakultät
  • Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Zentrale Einrichtungen

  • Forschungscluster MERGE
  • Hochschuldidaktisches Zentrum Sachsen
  • Universitätsbibliothek
  • Zentrum für Fremdsprachen
  • Zentrum für Fremdsprachen
  • Zentrum für Lehrerbildung
  • Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs
  • Zentrum für Wissens- und Technologietransfer
  • Forschungszentrum MAIN
  • Internationales Universitätszentrum
  • Universitätsrechenzentrum
  • Zentrum für Lehrerbildung
  • Zentrum für Sport und Gesundheitsförderung

An-Institute

  • Cetex Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen gemeinnützige GmbH
  • Institut für Mechatronik e. V.
  • Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V. (STFI)
  • TUCed – An-Institut für Transfer und Weiterbildung GmbH

Campus

Mittelrisalit des Hauptgebäudes der TU Chemnitz.
Fassade des Hauptgebäudes der TU Chemnitz.
Außenfassade des Böttcher-Baus der TU Chemnitz mit Figuren-Detail.
Große EIngangstür mit Plakette, auf der Technische Unviersität Chemnitz steht.
Seit dem 150-jährigen Jubiläum der Ingenieurausbildung im Jahr 1986 trägt das Hauptgebäude der TU den Namen „Eduard-Theodor-Böttcher-Bau“. Die Plakette befindet sich an der Vorderseite des Böttcher-Bau am Eingang.
Eingangshalle mit Mitteltreppe, Säulen und Kreuzgewölbe.
Eingangshalle des historischen Böttcher-Baus der TU Chemnitz mit Säulen und Kreuzgewölbe.
Kleines flaches Gebäude im Innenhof eines großen Gebäudes.
Das "Alte Heizhaus" im Innenhof des Böttcher-Baus der TU Chemnitz.

Bedingt durch das starke Wachstum der Einrichtung sind die Gebäude der TU Chemnitz relativ weit über die Stadt verteilt, wobei der Uniteil Reichenhainer Straße den zentralen Campus darstellt. Man unterscheidet derzeit vier Uniteile:

Universitätsteil: Straße der Nationen 62

Im Zentrum von Chemnitz, gegenüber dem Hauptbahnhof, befindet sich der Universitätsteil Straße der Nationen 62, der die Gebäude Straße der Nationen 62 (Böttcher-Bau), Bahnhofstraße 8 (Patentinformationszentrum), Carolastraße 8 (Dezernat Personal, Dezernat Finanzen und Beschaffung) und die Alte Aktienspinnerei (Universitätsbibliothek und Universitätsarchiv) umfasst.

Eduard-Theodor-Böttcher-Bau

Der Böttcher-Bau ist das Haupt- und zugleich älteste Gebäude der TU Chemnitz. Es gehört zum Universitätsteil: Straße der Nationen 62. Die Natursteinfassade des Gebäudes besteht aus Granit-, Porphyr- und Sandsteinelementen. Der markanteste Teil des historischen Gebäudes ist die vier Meter lange und 21 Meter hohe Gebäudefront im Mittelteil. Hinter den Haupteingangstüren befindet sich ein Vestibül mit einem historischen Kreuzgewölbe. Nach dem Treppenaufgang befindet sich zur Rechten das Studierendensekretariat.

Auf den oberen Etagen sowie in den weiteren Gebäudeteilen befinden sich die Universitätsleitung (Büro des Rektors, Büros der Prorektoren, Büro des Kanzlers, einige Dezernate), das Universitätsrechenzentrum sowie die Fakultät für Informatik und das Institut für Chemie der Fakultät für Naturwissenschaften. Des Weiteren befindet sich im Böttcher-Bau eine Mensa sowie eine Cafeteria, die vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau betrieben wird. Ebenfalls in diesem Gebäude ist ein Teil des TUClab[11] angesiedelt, die Start-up-Förderung der TU Chemnitz.

Benannt wurde der Böttcher-Bau, dessen Grundsteinlegung am 2. September 1875 erfolgte, nach Professor Eduard Theodor Böttcher (1829 – 1893). Böttcher war Professor für Mechanik und langjähriger Direktor der Königlichen Höheren Gewerbsschule in Chemnitz. Bereits 1876 konnte das dem Bahnhof zugewandte Laboratoriums-Gebäude übergeben werden. Aus dieser Zeit stammen auch die Büsten von Jöns Jakob Berzelius und von Alexander von Humboldt im dortigen Treppenaufgang. Am 16. Oktober 1877 erfolgte die feierliche Weihe dieses Gebäudes für die Technischen Staatslehranstalten. Unter diesem Sammelnamen vereinigte sie die Höhere Gewerbschule, die Baugewerkenschule, die Werkmeisterschule und die Gewerbzeichenschule. Das nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattete Gebäude, in dem zur damaligen Zeit 612 Schüler unterrichtet wurden, verfügte über 105 Räume mit insgesamt 6.613 Quadratmeter Fläche.[12] Seit dem 150-jährigen Jubiläum der Ingenieurausbildung im Jahr 1986 trägt das Hauptgebäude der Technischen Universität den Namen „Eduard-Theodor-Böttcher-Bau“.[13] Ebenfalls 1986 und aus selbigem Anlass wurde eine Plastik Böttchers vom Karl-Marx-Städter Künstler Frank Diettrich vor dem Senatssaal in der ersten Etage im Mittelteil des Gebäudes enthüllt.[14]

An der vorderen Außenfassade des Gebäudes deuten drei Figurenpaare über den großen Haupteingängen auf die Wissenschaften hin, die damals in diesem Gebäude gelehrt wurden: Mathematik und Physik, Textilindustrie und chemische Technik sowie Maschinen- und Bautechnik.

Darüber hinaus befinden sich im Mittelteil die Portraitköpfe berühmter Vertreter der Wissenschaften im Hochrelief. Abgebildet sind:

In Höhe der ehemaligen Aula-Fenster sind an den Seiten des Mittelteils zwei 2,25 Meter große Standbilder zu sehen. Die linke Figur symbolisiert, mit Zahnrad und Zirkel ausgestattet, die Technik. Das rechte Standbild stellt die Wissenschaft dar – bekräftigt durch das Buch und die dozierende Haltung. Sämtliche Porträts und die beiden Standbilder wurden von dem Bildhauer Anton Händler modelliert, der an der Chemnitzer Gewerbzeichenschule unterrichtet hat.

Auf dem Dach des Gebäudes, direkt über den Porträts in der vierten Etage, befindet sich eine Brüstungsmauer. Auf ihr war damals der Schriftzug „Königliche Technische Lehranstalten“ zu lesen, der mittlerweile durch die Aufschrift „Technische Universität“ ersetzt worden ist. Abgerundet wird das Bild von zwei Löwen, die das mit einer goldenen Krone verzierte sächsische Wappen.

Im Innenhof des Böttcher-Baus befindet sich das „Alte Heizhaus“. Dabei handelte es sich ursprünglich um ein flaches Gebäude, bestehend aus Kesselhaus und Schornstein, das über Kanäle zur Heizung und Belüftung des Böttcher-Baus vorgesehen war. Diese Kanäle lagen bis zu 3,5 Meter unter der Erde, die Sohle des Schornstein sogar sechs Meter. Auf einer Freitreppe gelangte man in den Keller des Kesselhauses, links und rechts der Treppe fanden sich Öffnungen mit gusseisernen Deckeln, durch die das Brennmaterial in die unterirdischen Räume gelagert wurde. Diese Anlage gehörte zu den modernsten der damaligen Zeit.[15] Der Bau des Kesselhauses begann im April 1875 und wurde mit dem Schornstein sowie einem unterirdischen Verbindungskanal zwischen Schornstein und Laboratorium im Oktober 1875 vollendet.[16] Das Gebäude selbst wurde 1877 vom Chemnitzer Architekten Emil Alwin Gottschaldt errichtet. Als 1967 der Anschluss an die städtische Wärmeversorgung erfolgte, wurde der Schornstein abgetragen. In das Haus wurde im Anschluss eine Umformer-Station integriert. Im Zuge weiterer Sanierungen von 1996 bis 2000 wurden alle technischen Anlagen in den Kellerbereich verlagert. Seitdem dient es auch als Station für technische Anlagen zur Versorgung des innerstädtischen Uni-Teils und als Veranstaltungszentrum. Nach Beendigung der Sanierung erhielt das Gebäude seinen heutigen Namen, "Altes Heizhaus", den das damalige Rektorat unter 104 Vorschlägen nach einem universitätsweiten Aufruf für Benennungsideen auswählte.[17] Heute wird das „Alte Heizhaus“ als Veranstaltungszentrum genutzt, in dem Kongresse, Tagungen, Lesungen, Ausstellungen und mehr stattfinden.

Im Jahr 2019 fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten[18] an der Fassade des Böttcher-Baus statt. Ebenfalls 2019 wurde ein öffentlicher Common Room eingerichtet.[19]

Universitätsbibliothek

Gebäude der Alten Aktienspinnerei.
Zentralbibliothek der TU Chemnitz

Die Universitätsbibliothek (UB) der TU Chemnitz befindet sich seit dem 1. Oktober 2020 im denkmalgeschützten Gebäude "Alte Aktienspinnerei". Das historische Gebäude wurde im Baustil des historischen Eklektizismus um 1858 erbaut und beherbergt mit der UB Chemnitz auch einen Bestand von rund 1,2 Millionen Büchern.[20]

Der Architekt Friedrich Theodor Roschig hatte das Gebäude aufgrund der Brandgefahr ganz aus Eisen und Stein projektiert und auf Holz als Baumaterial verzichtet. Das Gebäude zählte damals zu den brandsichersten der Stadt Chemnitz. Mit 60.000 Spindeln war sie die größte Spinnerei Sachsens. Anfang des 20. Jahrhunderts zog die Spinnerei aus dem Gebäude aus, weil es für die Menge des zu produzierenden Garnes zu klein geworden war.

Ein Lesesaal mit lange gezogenen Tischen, Holzverkleidung an den Wänden und einer hoher Decke mit Galerie.
Der zentrale Lesesaal in der neuen Universitätsbibliothek der TU Chemnitz.

Im 2. Weltkrieg wurde das Haus stark beschädigt und verlor die oberste Etage. Nach dem Krieg bekam das Gebäude ein Notdach und erlebte in der Zeit der DDR und nach der Wende eine vielfältige Nutzung: unter anderem als Kaufhaus, Puppenbühne, Stadtbibliothek, Bürogebäude und nach der Jahrtausendwende auch als Kunstgalerie. Danach stand das Gebäude leer.

Im Jahr 2012 wurde ein europaweiter Wettbewerb zum Umbau der Alten Aktienspinnerei gestartet. In der Ausschreibung gab es die klare Vorgabe, dem Haus seine ursprüngliche Gestalt[21] wiederzugeben und den Stil eines Industriegebäudes zu belassen. Am 31. Januar 2013 fällte die Jury unter dem Vorsitzenden Paul Kahlfeldt die Entscheidung, den Entwurf der Bietergemeinschaft Lungwitz, Heine, Mildner (Dresden) und Rabe (Berlin) auf Platz 1 zu setzen. In der Begründung stand: „Der ehrliche und sensible Umgang mit der historischen Bausubstanz und deren Erweiterung ist sehr gelungen. Die konsequente und zeitlose Formulierung wird sowohl in der Fassade als auch in den Innenräumen fortgesetzt. Die historische Bausubstanz wird optimal genutzt und erweitert. Es ist eine klare Trennung von individuellen Arbeitsplätzen und Gruppenräumen zu erkennen. Abgerundet wird die Nutzung durch die zentrale Platzierung der Leseräume.“

Mitte des Jahres 2015 begann der Umbau zur Universitätsbibliothek der TU Chemnitz. Der Umzug der Bestände aus den Standort verschiedener Campusteile fand im Frühjahr bis Sommer 2020 statt.[22] Ab Juni 2020 konnten die bisherigen drei Bibliotheksstandorte, deren Magazine sowie das Universitätsarchiv im Gebäude der Alten Aktienspinnerei zusammengelegt werden.[23]

Universitätsteil: Reichenhainer Straße

Panoramaperspektive auf den Universitätsstandort Reichenhainer Straße der TU Chemnitz.
Der Campusplatz der TU Chemnitz und ein Teil der Gebäude des Universitätsstandortes Reichenhainer Straße. Darunter das Zentrale Hörsaal- und Seminargebäude, der Weinhold-Bau, die Mensa und das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau.
Gebäude, bestehend aus zwei Rechtecken und einer Glasfront in der ersten Etage.
Institut für Physik der TU Chemnitz am Universitätsstandort Reichenhainer Straße.

An der Reichenhainer Straße im Stadtteil Bernsdorf liegt der Campus Reichenhainer Straße. Hier befinden sich z. B. die Mensa, der Student_innenrat sowie das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau. Zudem sind hier die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Teile der Fakultät für Mathematik, die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, das Institut für Physik, Teile der Fakultät für Maschinenbau und Teile der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften zu Hause.

Weiterhin befindet sich hier auch das Zentrale Hörsaalgebäude, welches zwischen 1996 und 1997 für damals 33 Mio. D-Mark[24] errichtet wurde. Es bietet in 4 Hörsälen und 14 Seminarräumen insgesamt 2.576 Sitzplätze und wird wegen seines Außenanstrichs gemeinhin Orangerie genannt.[25] Der größte Hörsaal, das „Auditorium Maximum“, fasst 706 Plätze.[26]

Zwischen 2016 und 2017 wurden der Campusplatz vor dem Zentralen Hörsaalgebäude und dem Weinhold-Bau erneuert sowie die Gleise an der Reichenhainer Straße verlegt, um den Campus an das „Chemnitzer Modell“ anzuschließen, das den Campus mit dem Universitätsteil Straße der Nationen 62 und mehreren Städten in der Region verbindet.[27]

Direkt daneben steht mit dem Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau das nach Nutzungsfläche größte Gebäude des Campus Reichenhainer Straße. Das Gebäude wurde in den Jahren 2010 bis 2013 für 55,25 Mio. Euro vollständig saniert und beherbergt zwei Hörsäle, 14 Seminarräume, acht Sprachkabinette, 90 Labore sowie 144 Büroräume.[28] 2014 wurde das Gebäude mit dem Architekturpreis Beton ausgezeichnet.[29]

In unmittelbarer Nähe befinden sich auch alle Studentenwohnheime, die Sportanlagen für den Universitätssport, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) sowie das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme (ENAS).

Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude

Luftaufnahme des Zentralen Hörsaal- und Seminargebäudes.
Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz.

Ein weiteres markantes Gebäude auf dem Universitätsteil Reichenhainer Straße ist das Zentrale Hörsaal- und Seminargebäude. Von den Studierenden vor allem wegen seines Außenanstrichs gemeinhin „Orangerie“ genannt. Das Gebäude wurde zwischen 1996 und 1998 nach Entwürfen von Meinhard von Gerkan für damals 33 Mio. D-Mark errichtet.[30] Bauherr war das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt Chemnitz. Es bietet in vier Hörsälen und 14 Seminarräumen insgesamt 2.576 Sitzplätze. Der größte Hörsaal, das „Auditorium Maximum“, fasst 706 Plätze. Das Audimax wird von vier mächtigen Wandscheiben getragen, die der Reichenhainer Straße zugewandt sind. Der gesamte Inhalt des Gebäudes umfasst 51.766 m³. Die Grundfläche beträgt 8.856 m².

Ein zweigeschossiges Foyer bildet das Zentrum des Gebäudes. Die vier Hörsäle ragen in das Foyer hinein. Umschlossen wird das Foyer auf zwei Ebenen von einem winkelförmigen Baukörper, in dem sich die Seminarräume befinden. Die Ost- und Westseite des Foyers sind vollständig verglast und öffnen sich zur Reichenhainer Straße hin. Über die beiden Hörsäle wurden eine Stahlbinderkonstruktion und ein Metalldach montiert. Die anderen Räume überdachen Betondecken, die zum Teil begrünt sind. Darüber hinaus wurde mit Streckmetall für die Decken, Wellblech an der Fassade und stählerne Fluchttreppen, die zwischen den Sälen im Freien liegen, gearbeitet.[31]

Die Fassade der „Orangerie“ besteht aus einem Ensemble von farbigem Putz, Aluminium-Wellplatten und Glas. Gefärbter Beton, Parkett, Fliesen und Linoleum bilden die Bodenbeläge. Die Wände im Innenbereich sind in kräftigen Rot-, Siena-, Gelb- sowie Blau-Tönen gehalten und bestimmen die Atmosphäre des Gebäudes. Auch Nischen innerhalb des Gebäudes wurden farbig abgesetzt. Es sollen damit sowohl ein erweitertes Raum- wie auch Farberlebnis erzielt werden.

Das Foyer ist ausladend und der zentrale Ort der Begegnung. Hier befinden sich zudem zahlreiche Sitzgelegenheiten, Aufenthaltsmöglichkeiten sowie der Unishop der TU Chemnitz und eine Cafeteria, die vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau betrieben wird. Das Foyer ist zudem ein Veranstaltungsraum, der zum Beispiel für Messen[32] oder externe Veranstaltungen wie die Chemnitzer Linuxtage[33] sowie weitere Kongresse[34] genutzt wird. Im Audimax findet zudem die traditionelle Weihnachtsvorlesung[35] sowie die Kinder-Uni Chemnitz[36] und das Seniorenkolleg[37] an der TU Chemnitz statt.

Vor dem Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude befindet sich eine Säulengruppe.[38] Sie besteht aus 187 Stelen aus vollverzinktem Stahlrohr auf einer Grundfläche von 16 Quadratmetern. Die obere Kuppe erhält jeweils eine Farbe eines im Druckgewerbe gebräuchlichen Systems dieser Farbskala. Die Länge der Säulen steht im Zusammenhang mit dem Helligkeitswert jeder Farbe. Die Säulen symbolisieren 187 Grundfarben der sogenannten RAL-Farbskala. Geschaffen hat die Plastik Stefan Nestler aus Dresden.

Zwischen 2016 und 2017 wurden der Campusplatz vor dem Zentrale Hörsaal- und Seminargebäude und dem Weinhold-Bau erneuert[39] sowie die Gleise an der Reichenhainer Straße verlegt, um den Campus[40] an das „Chemnitzer Modell“ anzuschließen[41], das den Campus mit dem Universitätsteil Straße der Nationen 62 und mehreren Städten in der Region verbindet. Am 8. Dezember 2028 wurde der neue Campusplatz feierlich eröffnet.[42] Der Campusplatz zwischen Zentralem Hörsaal- und Seminargebäude, Weinhold-Bau und Mensa ist zudem ein beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort.

Forschungscluster MERGE

Rechteckiges Gebäude mit der Aufschrift MERGE Reseach Centre Lightweigt Technologies.
Das MERGE Research Centre "Lightweight Technologies" der TU Chemnitz mit dem 2020 fertiggestellten Laborgebäude am Universitätsstandort Reichenhainer Straße.

Das MERGE Research Centre „Lightweight Technologies“ befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentralen Hörsaalgebäude und dem Weinhold-Bau der TU Chemnitz im Universitätsteil Reichenhainer Straße. Auf insgesamt 4.640 Quadratmetern werden hier neuartige energie- und ressourcensparende Werkstoffe und Produktionsprozesse entwickelt und analysiert. Einsatzgebiete der Werkstoffe und Herstellungstechnologien sind unter anderem die Mobilitätsbranche[43] sowie die Luft- und Raumfahrt. Damit ist die TU Chemnitz zu einem international bedeutenden Zentrum für die Leichtbauforschung[44] geworden.

Das Forschungszentrum entstand unter der Projektleitung der Chemnitzer Niederlassung des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB) und der Beteiligung zahlreicher sächsischer Firmen. Die Gesamtbaukosten lagen bei rund 27 Millionen Euro, die durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verbesserung der Infrastruktur an Hochschulen für Forschung mit anwendungsorientierter Ausrichtung sowie aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert wurden.

In dem dreiteiligen Hallenbau des im ersten Bauabschnitt entstandenen Technologiezentrums bietet die Halle A Raum für zahlreiche Versuchs- und Forschungsstrecken, darunter Compoundier- und Extrusionstechnik sowie Spritzgießmaschinen und eine Orbitalwickelanlage,[45] deren Verfahren und Anlagentechnik am Cluster entwickelt und patentiert wurde.

In der 14 Meter hohen Halle B befindet sich das Herzstück des Forschungsclusters, die sogenannte MERGE-Maschine.[46] Dieser Fertigungskomplex kombiniert die Verarbeitung von kunststoff- und metallbasierten Werkstoffen unter Nutzung der Basistechnologien Umformen und Spritzgießen. Er beinhaltet eine Anlage zur Prototypenfertigung zur Herstellung von Bauteilen, etwa für die Automobilindustrie, und wird durch eine Presse ergänzt. Die zweigeschossige Halle C besitzt einen zentralen Hallenbereich von etwa zehn Metern lichter Raumhöhe, daran angegliedert sind im Erdgeschoss die Besprechungsräume sowie im Obergeschoss die Lüftungszentrale, Versuchs- und Forschungsräume.

Den Hallenkomplex des Technologiezentrums, in dem bereits seit August 2015 geforscht wird, erweitert seit Oktober 2020 ein hochmodernes Labor. Der Freistaat Sachsen investierte dafür rund 14,5 Millionen Euro,[47] der größte Teil stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Neben hochspezialisierten Laborräumen bietet dieser zweite Bauabschnitt unter anderem auch Büro-, Praktika- und Besprechungsräume.[48] Der Neubau schließt sich direkt an die Südfassade des Technologiezentrums an. Beide Gebäude sind im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss miteinander verbunden. In diesen Etagen befinden sich die Labore, in denen nun grundlegende Fragestellungen der Leichtbauforschung entlang der Wertschöpfungskette vom Molekül bis zum komplexen Bauteil geklärt und anschließend produktionstechnisch im angrenzenden Technologiezentrum erprobt werden. Zudem bietet das Laborgebäude Raum für Technologien zur Forschung und Entwicklung u. a. in der additiven Fertigung sowie modernste Ausstattung im Bereich der Prüftechnik.

Forschungszentrum MAIN

Viergeschossiges und rechteckiges Gebäude.
Forschungszentrum MAIN der TU Chemnitz am Universitätsstandort Reichenhainer Straße.

Das Forschungszentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen (MAIN) widmet sich der Erforschung der grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften flexibler Nanomembranen. Dazu gehört auch die Erschließung des ingenieurwissenschaftlichen Anwendungspotentials dieser Materialklasse. Bei Nanomembranen handelt es sich um eine neuartige Materialklasse[49] und einem der modernsten Felder der Werkstoff- und Materialwissenschaften.

Das Forschungszentrum MAIN ordnet sich in die Kernkompetenz „Materialien und intelligente Systeme“ der TU Chemnitz ein und schlägt eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung, zum Beispiel in der Verbindung von Sensorik und Aktorik im Bereich der Mikrorobotik.[50] So gelang es Forschern am Forschungszentrum MAIN 2020 gemeinsam mit Wissenschaftlern am Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) unter Leitung von Oliver G. Schmidt, den kleinsten Mikroelektronischen Roboter zu konstruieren.[51] Als „Smallest microelectronic robot“ steht die Konstruktion zudem in den Guinness World Records.[52]

MAIN ist zwischen 2011 und 2018 als Forschungsbau gemäß Art. 91b Abs. 1 Nr. 3 GG entstanden und wurde mit rund 34,3 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln kofinanziert. Am 13. August 2018 wurde der Neubau an die TU Chemnitz übergeben.[53] Die Errichtung des Forschungsbaus war im Rahmen eines erfolgreichen Antrags der TU Chemnitz beim Wissenschaftsrat gefördert worden und bietet seit der Übergabe 120 Wissenschaftlern modernste Forschungs- und Arbeitsbedingungen.

Der Bau wurde nach dem Siegerentwurf der Architekten Heinle, Wischer und Partner aus Dresden von der Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) verantwortet. Der Forschungsbau mit ca. 3.800 Quadratmetern Nutzfläche wurde als massiver Stahlbetonskelettbau mit tragenden Wandscheiben und Decken ausgeführt, damit erschütterungsfreie Messungen möglich sind. Als Erschütterungsschutz für die empfindlichen Laborgeräte ruht der Komplex auf einer rund 1,60 Meter starken Bodenplatte aus Stahlbeton.

Funktionales Highlight sind die Reinräume, welche die Fertigung elektronischer Bauteile in staubfreier Umgebung ermöglichen. Im Gebäude wurden auch zwei so genannte „Wissensgärten“ als Orte der Begegnung und des Austausches geschaffen, die etagenübergreifend die Idee der Verbindung von Forschungsbereichen unterstützen. Gestaltet wurden diese Bereiche von der Dresdner Künstlerin Patricia Westerholz, die den Wettbewerb „Kunst am Bau“ mit ihrer Arbeit „layers and structures“ (Schichten und Strukturen) gewann.[54] Die architektonischen und funktionalen Besonderheiten dieses Forschungsgebäudes wurden bei den am 24. Juni 2020 vergebenen Industriebaupreisen 2020 gewürdigt und erhielten von der Jury eine Anerkennung.[55]

Im August 2020 hat das Rektorat der TU Chemnitz in Abstimmung mit der Task Force zur Implementierung und den beteiligten Fakultäten auf Grundlage der Hochschulentwicklungsplanung sowie im Benehmen mit dem Senat und dem Hochschulrat der TU Chemnitz beschlossen, MAIN als Zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Chemnitz zu führen.

Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau

Rechteckiger Gebäude mit breiter Fensterfront im Erdgeschoss und ersten Stock.
Der Weinhold-Bau der TU Chemnitz am Universitätsstandort Reichenhainer Straße.
Bedruckte Fensterfront des Weinhold-Baus der TU Chemnitz als Detailaufnahme.
Mit dem Hashtag "#wirsindchemnitz" bedruckte Fensterfront des Weinhold-Baus der TU Chemnitz.

Direkt neben dem Zentralen Hörsaalgebäude steht mit dem Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau das nach Nutzungsfläche größte Gebäude des Campus Reichenhainer Straße der TU Chemnitz.

Das Gebäude wurde zwischen 1970 und 1974 als Sektionsgebäude für die Automatisierungstechnik errichtet. 1.250 Studenten und Mitarbeiter fanden in Hörsälen, Seminarräumen, Labors und Büros Platz. Von 2010 bis 2013 wurde es für 55,25 Mio. Euro vollständig saniert. Es beherbergt nun auf 13.700 Quadratmetern Nutzungsfläche zwei Hörsäle, 14 Seminarräume, acht Sprachkabinette, 90 Labore sowie 144 Büroräume. Mit einer Länge von 170 Metern ist das Gebäude in vier Abschnitte von je 36 Metern gegliedert mit unterschiedlich gestalteten Nord- und Südfassaden und verfügt über acht Geschossen. Die Fassaden des Gebäudes sind energetisch nach neuestem Stand mit Wärmedämm-Elementen versehen worden und gewährleisten den Sonnenschutz nunmehr mit Hilfe einer speziellen Verglasung. Dank energiebewusster Lösungen beim Umbau werden künftig jährlich etwa 5.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Benannt wurde das Gebäude nach dem Physiker und Chemiker Adolf Ferdinand Weinhold. Er wirkte von 1861 bis 1912 an Vorläufereinrichtungen der heutigen TU Chemnitz und initiierte den Aufbau der Elektrotechnischen Abteilung. Im Universitätsarchiv der TU Chemnitz befindet sich sein Nachlass und auch ein Nachbau der sogenannten „Weinholdschen Flasche“,[56] einem Vorläufer der Thermoskanne.

Der Weinhold-Bau wurde mehrfach für seine Architektur ausgezeichnet. So erhielt das Gebäude 2014 den Architekturpreis Beton[57] 2015 erhielt er den Deutschen Architekturpreis,[58] und 2016 den BDA-Preis Sachsen des Bundes Deutscher Architekten.[59]

2018 wurde im Rahmen der Kampagne „#wirsindchemnitz“[60] ein bunter Schriftzug mit eben diesem Hashtag an einem Fenster an der Vorderseite des Weinhold-Baus gut sichtbar angebracht. Der Schriftzug steht symbolisch für die Haltung von Vielfalt und Weltoffenheit an der TU Chemnitz. Der Schriftzug ist inzwischen ein beliebtes Fotomotiv auf dem Campus.[61]

Universitätsteil: Erfenschlager Straße

Der Universitätsteil Erfenschlager Straße beherbergt Teile der Fakultät für Maschinenbau, das Projekthaus METEOR, und das studentische Racing-Team (T.U.C. Racing e.V.).

Projekthaus MeTeOr

Viereckiges Gebäude mit einer Auswölbung und vielen Fenstern steht auf einer Wiese.
Das Projekthaus MeTeOr der TU Chemnitz befindet sich am Campusteil Erfenschlager Straße.

Das Projekthaus "MeTeOr – Mensch, Technik, Organisation" entstand zwischen 2009 und 2011 unter der Leitung der SIB Niederlassung Chemnitz nach einem Entwurf der Chemnitzer Architektenarbeitsgemeinschaft MTO Jochen Krüger und Volker Hesse. Der Spatenstich erfolgte am 7. Dezember 2009.[62] Am 23. Juni 2011 wurde das Gebäude übergeben.[63] Der Freistaat Sachsen hatte für den Bau rund 3,9 Millionen Euro im Rahmen des Konjunkturpaketes II investiert.

Das entstandene Projekthaus MeTeOr ist das markantestes Gebäude am Universitätsteil Erfenschlager Straße. Hier hat die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement ihre Räumlichkeiten. Das Akronym „MeTeOr“ spricht die Teilaspekte der Disziplin Arbeitswissenschaft an: Mensch, Technik und Organisation. Gleichzeitig soll diese Abkürzung die Innovativität dieses Forschungsbereich verdeutlichen, der sich auch in der Gebäudestruktur widerspiegelt.[64]

So gibt es in diesem Gebäude eine Pilothalle, ein Test- und ein Trainingscenter, deren Räume und Ausstattungen nach den Erfordernissen der jeweils aktuellen Projekte variabel sind. Das geschieht durch mobile Trennwände sowie anpassbare Technik. So können durch ein modulares Innenwandsystem immer wieder neue Raumaufteilungen geschaffen werden. Diese lassen veränderbare Raumgrößen von 40 bis 250 Quadratmeter zu. Wie in einer Fabrik können beispielsweise kleine Produktionsstätten aufgebaut werden. Die Räume können aber auch als Büro- und Konferenzräume sowie zu praxisnahen Qualifizierungen genutzt werden. Diese Flexibilität der Raumanordnungen fördert das Zusammenkommen verschiedener Teams je nach Aufgabe und Situation.

Eine weitere Besonderheit des Hauses betrifft die Lichtqualität in den Räumen. So ist es beispielsweise möglich, über gesonderte Bedienelemente den Wärmegrad der Lichtfarbe entsprechend dem persönlichen Wunsch einzustellen.

Ein weiterer experimenteller Teilbereich des Hauses ist das innovative Luft- und Klimakonzept. So lässt sich beispielsweise keines der Fenster im METEOR öffnen. Stattdessen erfolgt die Luftzufuhr automatisch über Lüftungsschlitze. Auch das Herunterfahren der Jalousien bei starker Sonneneinstrahlung ist automatisiert.

Trotz dieser Vielzahl an automatisierten Vorgängen können die Mitarbeiter die Räume nach ihren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten.

Ebenfalls kreativförderlich sollen die diversen Kommunikationszonen des Projekthauses wirken. Durch die Intensivierung der Face-to-Face-Kommunikation in einem entspannten Umfeld soll auch der Austausch und die Entwicklung komplexer Ideen unterstützt werden.[65] So lädt nicht nur der offene Pausenbereich mit Küche im Obergeschoss des Hauses zum kreativen Austausch ein, sondern auch die künstlich angelegte Dünenlandschaft im unteren Stockwerk.

Trotz der Offenheit des gesamten Gebäudes können durch kleine und verstreut platzierte Kommunikationsinseln auch privatere Kommunikationssituationen hergestellt werden.

Eine Treppe mit Sitzkissen an einer hohen Fensterfront.
Im Projekthaus MeTeOr sollen durch helle und flexible Räume Kommunikation und Kreativität gestärkt werden.

Im Projekthaus werden Forschungs- und Dienstleistungsprojekte betreut. Die Inhalte reichen von Grundlagenforschung bis hin zu anwendungsorientierten Industrie- und Praxisprojekten. Auch das Haus selbst wird beforscht, vor allem unter dem Aspekt der Kommunikation sowie die Auswirkungen des flexiblen Raumkonzepts auf die Kreativität.

Bereits in der Planung des Projekthauses waren für den Chemnitzer Architekten Jochen Krüger der ABK Architekten GmbH und dem projektverantwortlichen SIB Niederlassung Chemnitz der Nachhaltigkeitsgedanke sehr wichtig. So konnte in Zusammenarbeit mit der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz sowie weiteren Chemnitzer Firmen ein ausbaufertiges, tragendes Großformat-Bauteil aus Glasfaserverstärktem Kunststoff für die Rundung des Gebäudes entwickelt werden, wodurch eine Gewichtseinsparung von 65 Prozent erreicht werden konnte. Damit ist das Gebäude neben seiner ökologischen, baulichen und technischen Qualität geprägt durch einen hohen Nutzerkomfort, eine gute Umnutzungsfähigkeit und gestalterische Qualität.

Neben der TU Chemnitz wird das Gebäude bei Leerzeiten auch von externen Unternehmen oder Vereinen für Veranstaltungen genutzt. Zu, Beispiel Workshops, Foren, Tagungen und Projekttreffen bis hin zu Abendveranstaltungen und Festakte.

2015 wurde das Gebäude von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Silber-Zertifikat[66] für Nachhaltigkeit in der Kategorie für Büro und Verwaltungsgebäude Version 09 ausgezeichnet.[67]

Universitätsteil: Wilhelm-Raabe-Straße

Der Universitätsteil Wilhelm-Raabe-Straße beherbergt den überwiegenden Teil der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften (Institut für Psychologie).

Persönlichkeiten

  • Julius Adolph Stöckhardt (* 4. Januar 1809 in Röhrsdorf bei Meißen; † 1. Juni 1886 in Tharandt) war ein deutscher Agrikulturchemiker. 1838 erhielt Stöckhardt eine Stelle als Lehrer für Naturwissenschaften an der Königlichen Gewerbeschule in Chemnitz. Neben seiner Schultätigkeit begann Stöckhardt seit 1843 in Chemnitz „chemische Vorträge“ für Landwirte zu halten, die großen Anklang fanden. Sein 1846 erschienenes Lehrbuch „Schule der Chemie“ gehörte zu den erfolgreichsten Lehrbüchern der Chemie seiner Zeit; es erlebte zwanzig Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
  • Julius Ambrosius Hülße (* 2. Mai 1812 in Leipzig; † 26. Juni 1876 in Dresden) war ein deutscher Mathematiker und Techniker. 1841 übernahm Hülße als Professor die Leitung der Gewerbe- und Baugewerkenschule zu Chemnitz und war deren erster Lehrer. Hülße reformierte den Lehrplan. Er führte den Unterricht in Geografie und Geschichte ein, verstärkte den Deutschunterricht und schuf eine Vorbereitungsklasse.
  • Eduard Theodor Böttcher (* 10. Januar 1829 in Dresden; † 10. Mai 1893 in Chemnitz) war ein deutscher Mechaniker und Rektor der Königlichen Gewerbeschule zu Chemnitz von 1866 bis 1876. In dieser Zeit erfolgte der Wandel der Gewerbeschule zu einer höheren Technischen Lehranstalt.
  • Adolf Ferdinand Weinhold (* 19. Mai 1841 in Zwenkau; † 2. Juli 1917 in Chemnitz) war ein deutscher Physiker und Chemiker. Er war ab 1865 bestellter Physiklehrer an der Königlichen Gewerbschule Chemnitz. 1870 wurde ihm der Professorentitel verliehen. In seinem Lehrbuch „Physikalische Demonstrationen“ beschrieb er 1881 eine Vakuum-Mantelflasche zu Laborzwecken, die später zur Isolierkanne weiter entwickelt wurde.

Siehe auch: Liste bekannter Persönlichkeiten der Technischen Universität Chemnitz

Förderung

Die 1994 gegründete Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftliche Gesellschaft e. V.[68] (CWG) ist eine Gesellschaft von Ehemaligen und Förderern der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Sie widmet sich den drei zentralen Aufgaben Förderung von Wissenstransfer-Maßnahmen, Alumni-Kontaktpflege sowie Unterstützung von Lehre und Forschung.

Weitere Informationen

Das Radio UNiCC wurde nach einem Vorlauf von etwa einem halben Jahr am 13. November 2001 in der Technischen Universität Chemnitz gegründet. Zur erstmaligen Sendung, 2002, dienten zwei Kellerräume der Universität. Zum 1. Oktober 2004 ging UNiCC auch mittels UKW auf Sendung – in Partnerschaft mit dem nichtkommerziellen Radio Radio T. Der Status als Internetradio blieb allerdings bis heute bestehen, da die UKW-Ausstrahlung eine Stunde (von 18 bis 19 Uhr) jeden Tag umfasst. UNiCC ist zu hören via Internetstream, außerdem im Raum Chemnitz auf UKW 102,7 MHz (täglich von 18 bis 19 Uhr) und im Kabelnetz der Primacom auf 98,25 MHz und RFC auf 103,7 MHz.

Lauf-KulTour

Neben verschiedenen national und international erfolgreichen Sportlern zeigt sich die Universität als Partner des Projekts "Lauf-KulTour" von einer sportlichen und sozialen Seite. Die Lauf-KulTour wird seit dem Jahr 2007 durchgeführt und führt einmal jährlich innerhalb von 16 Tagen ca. 4000 km einmal rund um Deutschland. Das Projekt wurde von Studenten der Universität ins Leben gerufen, die Teilnehmer sind alle Angehörige der Universität. Der gleichnamige Verein möchte mit dem längsten Staffellauf der Welt Menschen zur Bewegung animieren und unterstützt wechselnde Organisationen.[69]

Siehe auch

Literatur

  • Friedrich Naumann: 150 Jahre Ingenieurausbildung in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt – Vorbereitung und Höhepunkte des Jubiläums im Jahre 1986. Karl-Marx-Stadt 1990.
  • Friedrich Naumann: 175 Jahre Technische Mechanik. Ein Beitrag zum Jubiläum »175 Jahre Technische Universität Chemnitz«.Universitätsverlag Chemnitz 2015, ISBN 978-3-944640-38-9.
  • Friedrich Naumann: Zur Geschichte des Instituts für Mechanik. In: Das Institut für Mechanik stellt sich vor. Hrsg. v. d. TU Chemnitz-Zwickau, Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Chemnitz Juli 1996, S. 3–12.
  • Friedrich Naumann: Chemie als Lehr- und Forschungsgegenstand an den Chemnitzer Technischen Bildungseinrichtungen. In: Die Chemnitzer Fettchemie. Von der Seifensiederei und Drogenhandlung zum Chemiebetrieb. Begleitschrift zur Ausstellung vom 28. September bis zum 16. November 1997. Hrsg. v. J. Feldkamp. Chemnitz 1997, S. 87–106.
  • Friedrich Naumann: Von der Fabrikschule zur Universitas technicarum litterarum – 200 Jahre technische Bildung in Chemnitz. In: Aus 600 Jahren Chemnitzer Schulgeschichte. Hrsg. anlässlich des Festaktes „600 Jahre gelehrter Unterricht in Chemnitz“ vom Schulförderungsverein des früheren Staatsgymnasiums Chemnitz e. V. Chemnitz 1999, S. 45–72.
  • Hans-Joachim Hermes, Wolfgang Lambrecht, Stephan Luther: Von der Kgl. Gewerbschule zur Technischen Universität: Die Entwicklung der höheren technischen Bildung in Chemnitz 1836–2003. TU Chemnitz, Eigenverlag, 2003. ISBN 3-00-012225-7 (Digitalisat).
  • Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. (Hg.): 175 – das etwas andere Jubiläumsbuch. Chemnitz: Universitätsverlag, 2011. ISBN 978-3-941003-28-6 (Digitalisat).

Weblinks

Commons: Technische Universität Chemnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Das Rektorat auf tu-chemnitz.de (zuletzt abgerufen am 31. Juli 2019).
  2. https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/tucreport.php
  3. Netzwerk. Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH. In: www.dfh-ufa.org. Deutsch-Französische Hochschule, abgerufen am 6. Oktober 2019.
  4. Luther, Stephan (Gesamtleitung): Von der Kgl. Gewerbschule zur Technischen Universität. Die Entwicklung der höheren technischen Bildung in Chemnitz 1836-2003. (PDF; 757 kB)
  5. siehe Seite der TU Chemnitz zum Professorinnenprogramm I und II, abgerufen am 26. August 2015
  6. Pressestelle: TU Chemnitz erhielt Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ Abgerufen am 1. Februar 2021.
  7. BMBF-Internetredaktion: Bekanntmachung - BMBF. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  8. Smart Rail - Forschen an der Bahn der Zukunft. Abgerufen am 1. Februar 2021 (deutsch).
  9. Künftiger Forschungscampus bezieht erstes Büro - Arbeiten am Bahnhof gestartet | Freie Presse - Annaberg. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  10. Hochschulrektorenkonferenz: Pressemitteilung. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  11. Damit kreative Köpfe der Stadt nicht abwandern: So fördert Chemnitz junge Unternehmer. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  12. Pressestelle: Seit 140 Jahren gehen im Böttcher-Bau Studierende ein und aus. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  13. Pressestelle: Wer dem Böttcher-Bau seinen Namen gab. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  14. Pressestelle: Wer dem Böttcher-Bau seinen Namen gab. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  15. Webmaster: Lagepläne | Universität | TU Chemnitz. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  16. Webmaster: Lagepläne | Universität | TU Chemnitz. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  17. Pressestelle: Das "Alte Heizhaus" als Alleskönner. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  18. Pressestelle: Böttcher-Bau erstrahlt in neuem Glanz. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  19. Erster "Common Room" fertig: So könnte es bald am Reichenhainer Campus aussehen | Blick - Chemnitz. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  20. Platz für 1,2 Millionen Bücher: Am Donnerstag eröffnet die neue Zentralbibliothek der TU Chemnitz. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  21. Auf den Spuren der Aktienspinnerei. 24. Mai 2019, abgerufen am 7. Mai 2021 (deutsch).
  22. Es geht voran! Neue Unibibliothek in Chemnitz bekommt die ersten Möbel. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  23. mdr.de: TU Chemnitz feiert Eröffnung von Universitätsbibliothek | MDR.DE. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  24. Pressestelle: Universität | TU Chemnitz. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  25. http://www.tu-chemnitz.de/tu/nhsg.php TU Chemnitz: Zahlen und Fakten zum Zentralen Hörsaalgebäude
  26. Pressestelle: Universität | TU Chemnitz. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  27. Süddeutsche Zeitung: Verlängerung für Chemnitzer Modell. Abgerufen am 1. Februar 2021.
  28. https://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/2/5297, TU Chemnitz: Presseartikel vom 7. Oktober 2013
  29. http://www.architekturpreis-beton.de/preis-2014/preistraeger-2014/ abgerufen am 23. Juli 2014
  30. Pressestelle: Universität | TU Chemnitz. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  31. Hörsaalzentrum der TU Chemnitz - Projekte - gmp Architekten. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  32. Pressestelle: Karrieremesse „TUCconnect Herbst“ geht in die nächste Runde. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  33. "Jetzt scheuche ich die Helfer durch die Gegend" | Freie Presse - Chemnitz. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  34. Kongress- und Tagungsanbieter. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  35. Spannende Vorweihnachtszeit mit Chemie, Mathe und Physik an der TU Chemnitz | Blick - Chemnitz. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  36. Kinder-Uni an der TU Chemnitz: "Ey, hör mal zu!" | Blick - Chemnitz. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  37. Für Kind bis Opa: Stadt schafft Bildungsangebote | Freie Presse - Annaberg. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  38. Pressestelle: Wenn Physik auf Kunst trifft. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  39. Ein neuer Vorplatz für die TU Chemnitz. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  40. Pressestelle: Weihnachtsmann kam mit der Straßenbahn zur Uni. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  41. VMS Verkehrsverbund Mittelsachsen: Ausbaustufen > Stufe 2 > Teilabschnitt Straßenbahn - Chemnitzer Modell | Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH. Abgerufen am 12. Mai 2021.
  42. Cindy Haase: Bahn frei: Umgestaltung Campusplatz abgeschlossen. 8. Dezember 2017, abgerufen am 12. Mai 2021 (deutsch).
  43. mdr.de: Chemnitzer Ingenieure machen Autos leichte Füße | MDR.DE. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  44. Warum Leichtbau-Forscher sich über die Kulturhauptstadt freuen | Freie Presse - Wirtschaft regional. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  45. Pressestelle: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  46. Merge-Maschine wird an TU Chemnitz aufgebaut | Freie Presse - Chemnitz. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  47. Pressestelle: Hightech für die sächsische Leichtbauforschung. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  48. Manchmal muss Architektur nicht vorrangig schön sein. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  49. Aufbruch in technologisches Neuland. 28. August 2018, abgerufen am 4. Mai 2021.
  50. Auf dem Weg zum Robot-Valley Dresden. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  51. heise online: So groß wie ein Salzkorn: Kleinster Roboter mit Fernsteuerung. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  52. Smallest microelectronic robot. Abgerufen am 4. Mai 2021 (britisches Englisch).
  53. Europaweit einzigartiges Forschungszentrum geht an den Start. 14. August 2018, abgerufen am 4. Mai 2021 (deutsch).
  54. TU Chemnitz – „Kunst am Bau“. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  55. 5 ausgezeichnete Bauwerke und städtebauliche Anlagen. industriebaupreis2020 vergeben. 28. Juni 2020, abgerufen am 4. Mai 2021 (deutsch).
  56. Pressestelle: Ein geschätzter Praktiker. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  57. Alfons Oebbeke: Architekturpreis Beton 2014 für Umbau Adolf Ferdinand Weinhold Bau der TU Chemnitz. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  58. Pressestelle: Deutscher Architekturpreis 2015 würdigt TU-Gebäude. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  59. Weinhold-Bau der TU Chemnitz. Bund Deutscher Architekten, abgerufen am 4. Mai 2021.
  60. Pressestelle: „Wir sind Chemnitz“. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  61. Chinese erklärt seine Liebe zu Chemnitz | Freie Presse - Chemnitz. Abgerufen am 4. Mai 2021.
  62. Pressestelle: Face-to-face in einer variablen Forschungswelt. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  63. Pressestelle: "MeTeOr" schwebt an der Erfenschlager Straße. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  64. Vorgestellt: Das Projekthaus Meteor. Abgerufen am 7. Mai 2021 (deutsch).
  65. Pressestelle: Einblicke in das Innere des METEORs. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  66. Projekthaus „MeTeOr“ / TU Chemnitz. Abgerufen am 7. Mai 2021 (deutsch).
  67. SMF: Projekthaus "Mensch Technik Organisation" der TU Chemnitz (MeTeOr) - sachsen.de. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  68. Webseite des Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftliche Gesellschaft e. V.
  69. Webpage des Vereins Lauf-KulTour e. V.

Koordinaten: 50° 50′ 21″ N, 12° 55′ 39″ O

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Wappen von Chemnitz
Eingangstür Böttcher Bau TU Chemnitz Foto Jacob Mueller.jpg
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Eingangstür mit Plakette am Böttcher-Bau der TU Chemnitz
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Mittelrisalit des Hauptgebäudes (Böttcher-Bau) der TU Chemnitz am Universitätsstandort Straße der Nationen 62. Fotograf: Jacob Müller
Weinhold-Bau der TU Chemnitz Fotograf Jacob Müllert.jpg
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Der Weinhold-Bau der TU Chemnitz am Universitätsstandort Reichenhainer Straße.
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Fassade des Böttcher-Baus der TU Chemnitz mit Details.
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Panorama das Campusplatzes am Standort Reichenhainer Straße der TU Chemnitz.
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Luftaufnahme vom Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz. Foto: Jacob Müller
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Universitätsbibliothek Chemnitz in der Alten Aktienspinnerei
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Eingangshalle des Bötttcher-Baus der TU Chemnitz.
Innenraum Projekthauses MeTeOr TU Chemnitz Foto Jacob Müller.jpg
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Durch ein modulares Innenwandsystem können immer wieder neue Raumaufteilungen geschaffen werden.
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Das Gebäude des Forschungszentrum MAIN am Universitätsstandort Reichenhainer Straße.
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Blick in den zentralen Lesesaal der UB Chemnitz.
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Eduard-Theodor-Böttcher-Bau, TU-Hauptgebäude an der Straße der Nationen 62.
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Das MERGE Research Centre "Lightweight Technologies" der TU Chemnitz am Universitätsstandort Reichenhainer Straße. Foto: Jacob Müller
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Altes Heizhaus im Innenhof des Böttcher-Baus der TU Chemnitz. Foto: Jacob Müller
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Das Institut für Physik der TU Chemnitz am Universitätsstandort Reichenhainer Straße. Fotograf: Jacob Müller
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Bedruckte Fensterfront des Weinhold-Baus der TU Chemnitz.
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Das Projekthaus METEOR der TU Chemnitz an der Erfenschlager Straße. Foto: Jacob Müller
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Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude der TU Chemnitz .