Tachocline-Region

An der Tachocline bei etwa 0,7 des Sonnenradius beginnt die differentielle Rotation der Sonne.

Die Tachocline-Region oder kurz Tachocline ist ein Begriff aus der Solarphysik. Sie bezeichnet den Übergangsbereich zwischen zwei Zonen der Sonne, die sich durch ihre Rotation unterscheiden:

Die Tachocline ist daher durch eine hohe differentielle Rotation gekennzeichnet. Sie weist eine Dicke von etwa rt = 0,04 Sonnenradien auf (Angaben variieren aufgrund unterschiedlicher Definitionen).

Die Tachocline ist in Äquatornähe um rt = 0,693±0,003 R und bei 60° um rt = 0,717±0,003 R zentriert (prolate Form). Damit befindet sich die Tachocline in der Nähe der Grenzfläche zwischen Strahlungszone und Konvektionszone, die bei rt = 0,713±0,003 R liegt, bei der bisher aber keine Variation mit der solaren Breite festgestellt wurde.[1]

Literatur

Quellen

  1. a b Mark S. Miesch: Large-Scale Dynamics of the Convection Zone and Tachocline, Living Rev. Solar Phys. 2, (2005), 1. URL (cited on <9. Juni 2006>): http://www.livingreviews.org/lrsp-2005-1

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Internal rotation in the Sun, showing differential rotation in the outer convective region and almost uniform rotation in the central radiative region. The transition between these regions is called the tachocline. Image courtesy of GONG: http://gong.nso.edu/.