Sythener Hellweg
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Der Sythener Hellweg über Sythen ist die älteste Verbindung zwischen Dülmen und Haltern. Er diente jahrhundertelang als Heerweg und Handelsstraße, obwohl man ihn nach heutigem Verständnis nicht als Straße bezeichnen würde.
Das Teilstück von Sythen-Lehmbraken bis zur Ortsgrenze von Dülmen besteht noch heute aus einem Sandweg, dessen Schlaglöcher hin und wieder mit Steinen aufgefüllt werden. Dieser Zustand kommt der ursprünglichen Beschaffenheit noch am nächsten. In früheren Jahren wurden zu tiefe und nasse Wagenspuren mit Holzbündeln ausgebessert oder man überwand sehr feuchte Wegstrecken durch den Bau eines Knüppeldammes.
Der Sythener Hellweg überquerte an der Großen Teichsmühle in Hausdülmen über eine hölzerne Brücke den Heubach, bis Friedrich Christian von Plettenberg sie 1705 durch eine Steinbrücke ersetzen ließ. Sein Wappen ist auf einer Sandsteinplatte an dem mittleren Pfeiler der Brücke stromaufwärts angebracht.[1]
Verlauf
Der Sythener Hellweg verläuft zwischen Dülmen und Haltern am See. Aus heutiger Sicht verläuft er beginnend in Dülmen mit dem Mühlenweg in Richtung Südwesten, über die historische Brücke an der Großen Teichsmühle weiter über den Hellweg. Nach der Kreisgrenze im Bereich des Silbersees III erinnert die Struktur des Wegs an den ursprünglichen, unbefestigten Weg. Der Verlauf folgt in Sythen der Dülmener Straße, der Lehmbrakener Straße und weiter in Richtung Haltern am See dem Hellweg und in Haltern am See dem Breitenweg.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Informationstafel an der Großen Teichsmühle in Hausdülmen
Koordinaten: 51° 48′ 9,3″ N, 7° 15′ 34,7″ O
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Positionskarte Nordrhein-Westfalen, Germany. Geographische Begrenzung der Karte:
(c) Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0
Brücke der Großen Teichsmühle während der Restaurierungsarbeiten, Hausdülmen, Dülmen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Große Teichsmühle existiert seit dem 14. Jahrhundert und ist damit mehrere hundert Jahre alt. Vermutlich wurde sie bereits im Zusammenhang mit der Burg Dülmen um ca. 1120 genutzt, auch wenn die erste sichere urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1364 stammt. Sie ist eine Wassermühle, die am Mühlbach liegt. „Teichsmühle“ bedeutet, dass das Wasserrad durch einen Mühlteich gespeist wurde. Die Mühle war über lange Zeit in Betrieb und diente als eine der wichtigsten Mahlmühlen in der Region. Bis 1898 wurde sie auch als bischöfliche Amtsmühle betrieben, also als Mühle, die zu kirchlichen Verwaltungs- und Wirtschaftsstrukturen gehörte.
Unweit der Mühle führte der alte Sythener Hellweg, eine uralte Handels- und Verbindungsstraße zwischen Dülmen und Haltern, vorbei. An der Mühle wurde über den Heubach eine Brücke gebaut, die im Jahr 1705 aus Stein ersetzt wurde – der Bau wurde unter dem Einfluss von Friedrich Christian von Plettenberg veranlasst, dessen Wappen noch an der Brücke zu sehen ist.
(c) Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0
Große Teichsmühle, Hausdülmen, Dülmen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Große Teichsmühle existiert seit dem 14. Jahrhundert und ist damit mehrere hundert Jahre alt. Vermutlich wurde sie bereits im Zusammenhang mit der Burg Dülmen um ca. 1120 genutzt, auch wenn die erste sichere urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1364 stammt. Sie ist eine Wassermühle, die am Mühlbach liegt. „Teichsmühle“ bedeutet, dass das Wasserrad durch einen Mühlteich gespeist wurde. Die Mühle war über lange Zeit in Betrieb und diente als eine der wichtigsten Mahlmühlen in der Region. Bis 1898 wurde sie auch als bischöfliche Amtsmühle betrieben, also als Mühle, die zu kirchlichen Verwaltungs- und Wirtschaftsstrukturen gehörte.
Unweit der Mühle führte der alte Sythener Hellweg, eine uralte Handels- und Verbindungsstraße zwischen Dülmen und Haltern, vorbei. An der Mühle wurde über den Heubach eine Brücke gebaut, die im Jahr 1705 aus Stein ersetzt wurde – der Bau wurde unter dem Einfluss von Friedrich Christian von Plettenberg veranlasst, dessen Wappen noch an der Brücke zu sehen ist.
(c) Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0
Statue „Heiliger Nepomuk“ und ehem. Hellweg-Brücke an der Großen Teichsmühle, Hausdülmen, Dülmen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Große Teichsmühle existiert seit dem 14. Jahrhundert und ist damit mehrere hundert Jahre alt. Vermutlich wurde sie bereits im Zusammenhang mit der Burg Dülmen um ca. 1120 genutzt, auch wenn die erste sichere urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1364 stammt. Sie ist eine Wassermühle, die am Mühlbach liegt. „Teichsmühle“ bedeutet, dass das Wasserrad durch einen Mühlteich gespeist wurde. Die Mühle war über lange Zeit in Betrieb und diente als eine der wichtigsten Mahlmühlen in der Region. Bis 1898 wurde sie auch als bischöfliche Amtsmühle betrieben, also als Mühle, die zu kirchlichen Verwaltungs- und Wirtschaftsstrukturen gehörte.
Unweit der Mühle führte der alte Sythener Hellweg, eine uralte Handels- und Verbindungsstraße zwischen Dülmen und Haltern, vorbei. An der Mühle wurde über den Heubach eine Brücke gebaut, die im Jahr 1705 aus Stein ersetzt wurde – der Bau wurde unter dem Einfluss von Friedrich Christian von Plettenberg veranlasst, dessen Wappen noch an der Brücke zu sehen ist.



