Swiss Krono Group
| Swiss Krono Group AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1966 |
| Sitz | Luzern, |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | rund 4.800 (2025) |
| Umsatz | rund 1,8 Mrd. CHF (2022/23) |
| Branche | Holzwerkstoffindustrie |
| Website | www.swisskrono.com |
| Stand: 1. Oktober 2025 | |
Die Swiss Krono Group AG ist ein in Familienbesitz befindliches Unternehmen der Holzwerkstoffindustrie mit Sitz in Luzern. Sie geht auf die österreichische Unternehmerfamilie Kaindl zurück und produziert Spanplatten, MDF- und HDF-Platten, OSB-Platten sowie Laminatböden. Im Geschäftsjahr 2022/23 erwirtschaftete die Gruppe einen Konzernumsatz von rund 1,8 Milliarden Schweizer Franken bei rund 5.000 Mitarbeitern an zehn Produktionsstandorten in acht Ländern.[1] Mit der Übernahme der Argolite AG im Januar 2024 und des US-amerikanischen Werks Klamath Falls im August 2025 erhöhte sich die Zahl der Produktionsstandorte auf zwölf; nach Konzernangaben vom August 2025 beschäftigt die Gruppe rund 4.800 Mitarbeiter.[2]
Das Produktangebot gliedert sich in die drei Geschäftsbereiche Interiors (Möbel- und Innenausbau), Building Materials (vor allem OSB-Platten für den Holzbau) und Flooring (Laminatböden). Von Juni 2019 bis Januar 2025 stand mit Max von Tippelskirch ein Vertreter von Swiss Krono an der Spitze der Association of European Producers of Laminate Flooring (EPLF); seit der Wahl von Ruben Desmet (Unilin) im Januar 2025 ist Fabian Kölliker (Swiss Krono) Mitglied des EPLF-Vorstands.[3][4]
Konzernobergesellschaft ist die Swiss Krono Holding AG mit Sitz in Luzern, die zu 100 % im Eigentum von Ines Kaindl-Benes steht, der Tochter des Unternehmensgründers Ernst Kaindl. Die Holding veröffentlicht keine geprüften Konzernabschlüsse; verfügbare Konzernzahlen stammen aus Pressemitteilungen und Branchenpresse. Geprüfte Einzel- und Teilkonzernabschlüsse liegen für die deutsche, französische, polnische und ungarische Tochter vor.
Die Swiss Krono Group ist nicht zu verwechseln mit den ebenfalls aus der Familie Kaindl hervorgegangenen Unternehmen Kronospan und M. Kaindl (beide Salzburger Raum), mit denen sie seit der Aufspaltung des Familienkonzerns 1987 nicht mehr verbunden ist.
Geschichte
Familienhintergrund und Gründung (1897–1966)
Die aus Österreich stammende Unternehmerfamilie Kaindl gründete 1897 in Lungötz bei Salzburg ein Sägewerk. Ab 1948 erzeugte das Sägewerk Sperrholz für die Möbelindustrie, 1959 folgten Spanplatten.[5][6] Nach dem Tod von Matthias Kaindl wurde das Unternehmen gemeinsam von dessen Söhnen Ernst und Matthias Kaindl geführt.
Am 4. März 1966 fasste Ernst Kaindl in Menznau bei Luzern den Statutenbeschluss zur Gründung der AG für Holzindustrie Menznau; die Eintragung im Handelsregister des Kantons Luzern erfolgte am 14. April 1966.[7] Aus dieser Gesellschaft ging die heutige Swiss Krono AG, das schweizerische Stammwerk der Gruppe, hervor. Sie firmierte später nacheinander als Kronospan AG für Holzindustrie Menznau und ab Mai 2004 als Kronospan Schweiz AG, bevor sie am 29. Januar 2016 in SWISS KRONO AG umbenannt wurde.[7]
Aufspaltung der Familienunternehmen 1987
1987 wurde die Familiengesellschaft der Kaindls in drei eigenständige Linien aufgeteilt: die Krono-Gruppe Schweiz unter Führung von Ernst Kaindl, aus der die heutige Swiss Krono Group hervorging; die in Österreich beheimatete Kronospan-Gruppe unter Führung von Matthias Kaindl junior und dessen Sohn Peter Kaindl; sowie das Salzburger Stammhaus M. Kaindl als drittes, eigenständiges Unternehmen.[5] M. Kaindl ist heute Teil der Kronospan-Organisation, tritt aber weiterhin unter der Marke Kaindl an den Standorten Lungötz und Wals-Siezenheim auf.[8] Zu den Hintergründen der Aufspaltung gibt es keine veröffentlichten Stellungnahmen der beteiligten Familienzweige.
Internationalisierung (1988–2011)
Das erste Werk außerhalb der Schweiz wurde 1988 im französischen Sully-sur-Loire errichtet und unter der Firmierung Kronofrance in Betrieb genommen.[9] Etwa zeitgleich – nach unterschiedlichen Konzernangaben Ende der 1980er Jahre – nahm im ungarischen Vásárosnamény eine Produktionsstätte den Betrieb auf (siehe Abschnitt Standorte/Ungarn).[10] Am 21. November 1988 wurde in Luzern als Konzernobergesellschaft die Krono Holding AG ins Handelsregister eingetragen; Gründer und erster Verwaltungsratspräsident war Ernst Kaindl.[11]
Der Spatenstich für ein integriertes Werk im brandenburgischen Heiligengrabe fand 1991 in Anwesenheit des damaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe statt; die Produktion wurde 1993 aufgenommen.[10] Am 7. Januar 1994 wurde mit notariellem Vertrag in Zielona Góra der Erwerb einer Spanplattenfabrik im polnischen Żary beurkundet; die heutige SWISS KRONO Sp. z o.o. wurde am 16. Oktober 2001 in das polnische Landesgerichtsregister überführt (KRS 0000052023).[12]
1999 wurde im US-amerikanischen Barnwell eine Vertriebsgesellschaft gegründet; der Vertrieb in den Vereinigten Staaten begann im Jahr 2000, die eigene Produktion in Barnwell im Jahr 2005 unter dem Namen KronotexUSA.[5] Im Jahr 2000 begann die Produktion im ukrainischen Kamjanka-Buska (Oblast Lwiw), 2001 startete in Heiligengrabe die OSB-Produktion. 2002 wurde das Werk im russischen Sharya (Oblast Kostroma) in Betrieb genommen, im Oktober desselben Jahres in Heiligengrabe ein holzbefeuertes Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von rund 20 MW.[13] 2003 erweiterte sich die Ukraine-Präsenz um den Standort Broschniw-Ossada (Oblast Iwano-Frankiwsk), 2004 kam Solonyzivka bei Charkiw hinzu. 2011 wurde das ungarische Werk in Vásárosnamény stillgelegt.
Amoklauf Menznau 2013
Am 27. Februar 2013 ereignete sich im Stammwerk Menznau ein Amoklauf. Ein 42-jähriger Mitarbeiter der seinerzeit unter dem Namen Kronospan Schweiz AG firmierenden Tochtergesellschaft eröffnete im Bereich Werkstatt, Verbindungsgang und Betriebskantine das Feuer auf Arbeitskollegen und gab insgesamt 18 Schüsse aus einer Sphinx AT 380-Pistole ab. Zwei Personen wurden am Tatort tödlich verletzt; eine dritte erlag am Folgetag im Krankenhaus ihren Verletzungen, ein viertes Opfer verstarb über einen Monat nach der Tat. Sechs weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Der Täter starb nach einem Gerangel mit einem Mitarbeiter, der einen Stuhl gegen ihn warf, durch eine Schussverletzung im Kopf aus seiner eigenen Waffe; die Gesamtzahl der Toten einschließlich des Täters belief sich damit auf fünf.[14][15]
Die Staatsanwaltschaft Sursee schloss eine Drittpersonenbeteiligung am Tod des Täters aus und stellte die vorsorglich gegen drei Mitarbeiter eingeleiteten Verfahren ein. Das Tatmotiv blieb ungeklärt; ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben. Der Kantinentrakt wurde wenige Tage nach der Tat abgerissen.[16]
Markenrelaunch und Konsolidierung (2016–2021)
Im Januar 2016 stellte die Gruppe auf der Domotex in Hannover einen einheitlichen Markenauftritt vor. Zuvor hatten die nationalen Standorte unter eigenen Firmennamen wie Kronoswiss, Kronotex, Kronofrance, Kronopol, Kronostar und Krono-Ukraine agiert; mit dem Relaunch traten alle Werke unter dem Namen Swiss Krono und dem Claim „Holz in Bestform“ auf. Auch die zentrale Internetdomäne wurde von krono.com auf swisskrono.com umgestellt.[17] Im Zuge dieses Markenrelaunchs wurde am 19. Januar 2016 die Konzernobergesellschaft in Swiss Krono Holding AG umbenannt, am 29. Januar 2016 das Schweizer Stammwerk in SWISS KRONO AG, am 1. März 2016 die deutsche Holding in Swiss Krono GmbH und am 30. September 2016 die polnische Tochter in Swiss Krono Sp. z o.o.[11][12]
Im November 2016 nahm das Werk Vásárosnamény nach einem Komplettneubau die Produktion wieder auf. Es ist auf OSB-Platten spezialisiert und nach Unternehmensangaben für eine Jahresproduktion von rund 590.000 m³ ausgelegt. Die feierliche Eröffnung am 9. November 2016 fand in Anwesenheit der Verwaltungsratspräsidentin Ines Kaindl-Benes und des ungarischen Außenhandelsministers Péter Szijjártó statt.[18]
Zum 1. Oktober 2016 übernahm Martin Brettenthaler den Vorsitz der Konzernleitung von Maciej Karnicki.[19] Der Unternehmensgründer Ernst Kaindl starb im April 2017. Dessen Tochter aus zweiter Ehe, Ines Kaindl-Benes, hatte die Verwaltungsratspräsidentschaft der Holding bereits 2008 von ihrem Vater übernommen und führte das Gremium bis 2020. Nach der Bereinigung der Erbfragen wurde sie 2020 zur 100-prozentigen Eigentümerin der Gruppe und zog sich aus dem Verwaltungsrat zurück.[20][21]
Aktuelle Entwicklung (seit 2022)
Mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 musste Swiss Krono die Produktion in den ukrainischen Werken einstellen. Der nordostukrainische Standort Solonyzivka war bereits im Dezember 2021 wegen der politisch-militärischen Spannungen heruntergefahren worden. Die beiden westukrainischen Werke in Kamjanka-Buska und Broschniw-Ossada nahmen die Produktion nach rund zwei Monaten wieder auf.[22]
Im April 2023 kündigte das Unternehmen Investitionsschwerpunkte in Westeuropa an. In Heiligengrabe wurde die OSB-Produktionskapazität 2022 von 450.000 auf 600.000 m³ pro Jahr erhöht; in Żary von 430.000 auf 480.000 m³ bis Ende 2023. Erweiterungen waren auch in Sully-sur-Loire und Vásárosnamény in Umsetzung. Geplant war zudem ein neues OSB-Werk im Südwesten Frankreichs als Greenfield-Investition unter dem Projektnamen ORPINIA.[23]
Am 9. August 2023 brach im Stammwerk Menznau ein Großbrand auf einer Fläche von rund 12.000 m² aus, der das Holzlager und die Holzaufbereitungsanlage betraf. Die Löscharbeiten dauerten 3,5 Tage, im Einsatz waren rund 300 Feuerwehrleute. Personenschäden traten nicht ein; die Produktion konnte 36 Stunden nach Brandausbruch wieder aufgenommen werden. Das in die nahegelegenen Gewässer Seewag und Wigger abgeflossene Löschwasser führte zu einem Fischsterben und einem einwöchigen Folgeeinsatz der Zivilschutzorganisation Nord-West.[24]
Im September 2023 entschied Martin Brettenthaler, sich beruflich neu zu orientieren. Auf Wunsch der Eigentümerin führte er die Geschäfte bis zum 31. Januar 2024 weiter. Zum 1. Februar 2024 übernahm Peter Wijnbergen, seit 2022 Mitglied des Verwaltungsrats und zuvor CEO des kanadischen OSB-Herstellers Norbord, die Führung der Gruppe.[25]
Anfang Januar 2024 übernahm Swiss Krono die Argolite AG aus Willisau (Kanton Luzern). Argolite wurde 1937 als Sperrholzfabrik „Gebrüder Höchli“ in Buchs (Kanton Aargau) gegründet, firmierte 1961 in Argolite AG um und verlegte ihren Sitz nach Willisau. Sie fertigt mit rund 80 Mitarbeitern als einziges Schweizer Unternehmen High-Pressure-Laminate (HPL) nach EN 438 und wird als rechtlich selbständige Gesellschaft am Standort Willisau weitergeführt.[26][27]
Am 5. September 2024 weihte Swiss Krono in Sully-sur-Loire das Green-Energy-Projekt ein, eine biomassebasierte Energieanlage mit Erweiterung der OSB-Produktion. Das Investitionsvolumen lag bei rund 120 Millionen Euro, ko-finanziert durch Swiss Krono und den französischen Infrastrukturinvestor Meridiam mit einer staatlichen Förderung von 20 Millionen Euro aus dem Programm France Relance.[28] Mit dem Betreiber der Energieanlage besteht ein Stromliefervertrag mit 20 Jahren Laufzeit ab Inbetriebnahme; das daraus resultierende vertragliche Verpflichtungsvolumen wird im Konzernabschluss der Swiss Krono S.A.S. zum 30. September 2025 mit rund 157 Millionen Euro angegeben.[29]
Am Abend des 5. November 2024 und erneut am Morgen des 9. September 2025 ereigneten sich am Standort Sully-sur-Loire Brände an den beiden OSB-Trocknern. Die OSB-Produktion wurde nach dem zweiten Brand vollständig eingestellt; eine Wiederaufnahme ist nach Konzernangaben ab Mitte März 2026 (Trockner Nr. 2) und Anfang Dezember 2026 (Trockner Nr. 1) vorgesehen. Der für das Geschäftsjahr 2024/25 bilanzierte Selbstbehalt der Versicherung beträgt 3 Millionen Euro.[30][31][29]
Im Mai 2025 gab Swiss Krono den Verzicht auf das Greenfield-Projekt ORPINIA bekannt; das geplante OSB-Werk in Fargues-sur-Ourbise (Lot-et-Garonne) mit einem Investitionsvolumen von rund 340 Millionen Euro und etwa 130 Arbeitsplätzen wurde nicht weiterverfolgt. Sämtliche bis dahin angefallenen Projektkosten wurden im Konzernabschluss zum 30. September 2025 zurückgestellt.[29]
Im August 2025 übernahm Swiss Krono das US-amerikanische Werk in Klamath Falls (Oregon) vom Holzunternehmen Collins Pine; das Closing erfolgte am 25. August 2025. Das Werk produziert formaldehydfreie Spanplatten unter der Marke NAF Pine Particleboard, Engineered-Wood-Siding der Marke TruWood Siding & Trim sowie Betonschalungen der Marke ValuForm.[32][33] Zum 1. Oktober 2025 wurde die Konzernleitung von einer Einzelposition auf eine vierköpfige Geschäftsführung umgestellt; Wijnbergen wechselte in die Verantwortung für Nordamerika.
Konzernstruktur und Eigentumsverhältnisse
Konzernobergesellschaft ist die Swiss Krono Holding AG mit Sitz an der Museggstrasse 14 in Luzern (CHE-101.527.606), eingetragen am 21. November 1988. Sie wurde von Ernst Kaindl gegründet, der die Gesellschaft per Sacheinlagevertrag vom 11. November 1988 mit Aktienpaketen der Kronospan AG für Holzindustrie Menznau, der Kronotec AG und der Kronospan France ausstattete; die Sacheinlage hatte einen Verkehrswert von rund 61 Millionen Schweizer Franken. Das Aktienkapital der Holding beträgt 6,69 Millionen Schweizer Franken, hinzu kommt ein Partizipationsschein-Kapital von 13,38 Millionen Schweizer Franken. Wirtschaftsprüferin ist seit dem 27. März 2013 die KPMG AG.[11] Ein konsolidierter Konzernabschluss der Swiss Krono Holding AG ist nicht öffentlich verfügbar; verfügbare Konzernzahlen stammen aus Pressemitteilungen, Selbstdarstellungen und Branchenpresse.
Die Holding hält ihre operativen Beteiligungen unmittelbar oder über Zwischengesellschaften. Direkte 100-%-Tochter ist unter anderem die Swiss Krono Sp. z o.o. in Żary (Polen), wie aus dem polnischen Landesgerichtsregister hervorgeht.[12] Für den deutschen Teilkonzern ist die Swiss Krono GmbH mit Sitz in Heiligengrabe die Konsolidierungsstufe; sie veröffentlicht im Bundesanzeiger Konzernabschlüsse für Heiligengrabe und die Berliner Schwesterfirmen. Der französische Teilkonzern wird über die Swiss Krono S.A.S. in Sully-sur-Loire geführt, die ihre Konzernabschlüsse beim greffe du tribunal de commerce in Orléans hinterlegt.[29] Die ungarische SWISS KRONO Korlátolt Felelősségű Társaság (vormals Interspan Faipari Kft., Cégjegyzékszám 15-09-060317) reicht im elektronischen Beszámoló-Register des ungarischen Justizministeriums Einzelabschlüsse ein und konsolidiert nicht selbst, sondern wird unmittelbar in die Swiss Krono Holding AG einbezogen.[34]
Alleinige Aktionärin der Swiss Krono Holding AG ist Ines Kaindl-Benes, Tochter des Unternehmensgründers Ernst Kaindl. Sie übernahm 2008 die Verwaltungsratspräsidentschaft von ihrem Vater und führte das Gremium bis 2020; im November 2020 zog sie sich nach Konsolidierung der Eigentumsverhältnisse aus dem Verwaltungsrat zurück, blieb aber Alleineigentümerin.[20] Nachfolger als Präsidenten waren Wilhelm Hörmanseder (bis 2021), Reto Hermann Müller (30. November 2021 bis 30. September 2024) und Georg Benes, der Ehemann von Kaindl-Benes (1. Oktober 2024 bis 12. August 2025).[35] Mit Eintrag im Handelsregister vom 12. August 2025 (SHAB Nr. 153) übernahm Kaindl-Benes erneut die Verwaltungsratspräsidentschaft, diesmal mit Einzelunterschrift; Georg Benes wurde wieder einfaches Mitglied.[36] Auf Holding-Ebene besteht eine Konzernleitung; vom 1. Februar 2024 bis zum 30. September 2025 war Peter Wijnbergen alleiniger Chief Executive Officer. Zum 1. Oktober 2025 wurde die operative Konzernführung auf eine vierköpfige Geschäftsführung umgestellt: Mauro Capozzo (Vertrieb, zugleich Verwaltungsratspräsident der Swiss Krono AG), Maciej Karnicki (Operations), Andreas Gerber (Finanzen) und Peter Wijnbergen (Nordamerika).[37]
Standorte
Die Gruppe betreibt zwölf Produktionsstandorte in acht Ländern. Schwerpunkt ist Europa mit Werken in der Schweiz (zwei), Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, der Ukraine (drei) und Russland; in Nordamerika bestehen seit 2005 ein Werk in Barnwell (South Carolina) und seit August 2025 ein Werk in Klamath Falls (Oregon).
Schweiz
In Menznau (Kanton Luzern) befindet sich das Stammwerk der Gruppe, die Swiss Krono AG. Es entstand aus der 1966 gegründeten AG für Holzindustrie Menznau und beschäftigt nach Eigenangaben über 450 Mitarbeiter; die Produktion umfasst Spanplatten, melaminbeschichtete Werkstoffe sowie Laminatfußböden. Das Werk produziert nach Unternehmensangaben rund 1.700 m³ Spanplatten pro Tag und verwendet überwiegend Holz aus Schweizer Wäldern.[38] Bei einem Großbrand am 9. August 2023 wurde die Holzaufbereitungsanlage zerstört (siehe Abschnitt Geschichte).
Im benachbarten Willisau gehört seit Januar 2024 die Argolite AG zur Gruppe. Sie wurde 1937 als Sperrholzfabrik Gebrüder Höchli im aargauischen Buchs gegründet, firmierte 1961 in Argolite AG um und verlegte ihren Sitz nach Willisau. Mit rund 80 Mitarbeitern fertigt sie High-Pressure-Laminate (HPL) nach EN 438 und ist nach eigener Darstellung der einzige Schweizer Hersteller dieses Produkts.[26]
Frankreich
Das Werk in Sully-sur-Loire (Loiret, Region Centre-Val de Loire) wurde 1988 in Betrieb genommen und war jahrelang als Kronofrance bekannt; seit dem Markenrelaunch 2016 firmiert es als Swiss Krono S.A.S. Es produziert Spanplatten, OSB-Platten, MDF-Platten, melaminbeschichtete Dekorpaneele, HPL, Arbeitsplatten und Kantenumleimer. Die Belegschaft betrug Anfang der 2020er Jahre rund 400 Beschäftigte und ging im Geschäftsjahr 2024/25 nach Konzernabschluss auf 378 Mitarbeiter zurück; die Jahresproduktion lag in der jüngeren Vergangenheit bei rund 825.000 m³.[39][29]
2007 erwarb die Gruppe in Phalsbourg (Moselle) ein zweites französisches Werk, die DEPALOR S.A.S., spezialisiert auf Span- und Melaminplatten mit einer Kapazität von rund 300.000 m³ jährlich und 142 Beschäftigten. Am 22./23. Juli 2013 wurde das Werk durch einen Großbrand vollständig zerstört. Am 2. Dezember 2013 entschied die Konzernleitung gegen einen Wiederaufbau, weil das Werk seit 2007 kumulierte Verluste von rund 21 Millionen Euro verzeichnet hatte; ein Teil der Belegschaft wechselte nach Sully-sur-Loire, das Gelände wurde am 17. Dezember 2019 veräußert. Die SOCIETE DEPALOR wurde am 30. Januar 2025 rückwirkend zum 1. Oktober 2024 in die Swiss Krono S.A.S. verschmolzen.[29]
Deutschland
In Heiligengrabe (Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) befindet sich der größte deutsche Standort der Gruppe. Die operativen Gesellschaften Swiss Krono GmbH (vormals KRONOPLY GmbH) und Swiss Krono TEX GmbH & Co. KG (vormals KRONOTEX) produzieren OSB-, MDF- und HDF-Platten, Laminatböden sowie Holzfaser-Dämmstoffe. 2013 beschäftigte der Standort rund 650 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 362 Millionen Euro; im Geschäftsjahr 2021/22 wuchs der deutsche Teilkonzern auf rund 900 Mitarbeiter und 536,8 Millionen Euro Umsatz.[40][41] Das Werk verfügt seit Oktober 2002 über ein holzbefeuertes Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von rund 20 MW; 2015 kam eine 30-MW-Rostbrennkammer für die OSB-Spantrocknung hinzu.[13]
Ferner unterhält die Gruppe in Berlin die Swiss Krono Tec GmbH (Kurfürstendamm 22, HRB 139332 B), die 2012 als Krono Services GmbH gegründet und 2016 zunächst in SWISS Krono Services GmbH, später in den heutigen Namen umfirmiert wurde. Eingetragener Unternehmensgegenstand ist die Erbringung von Dienstleistungen aller Art für die Unternehmen der Krono-Gruppe, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, IT, Controlling, Recht und Technik.[42]
Polen
Der polnische Standort in Żary (Woiwodschaft Lebus) wurde mit notariellem Vertrag vom 7. Januar 1994 von der Gruppe übernommen und ist das größte Werk der Swiss Krono Group. Die Swiss Krono Sp. z o.o. (KRS 0000052023) hat ein Stammkapital von 60 Millionen Złoty und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter; sie steht zu 100 % im Eigentum der Swiss Krono Holding AG.[12] Das Werk produziert Spanplatten, OSB-, MDF- und HDF-Platten, melaminbeschichtete Platten, Laminatböden, Wandpaneele und Arbeitsplatten; ein angeschlossenes Werk fertigt Harze und Klebstoffe für die eigene Verarbeitung. 1997 wurde in Żary nach Konzernangaben die weltweit erste OSB-Produktionslinie auf Basis der ContiRoll-Technologie installiert.[43]
Ungarn
In Vásárosnamény (Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg) wurde das ungarische Werk Ende der 1980er Jahre als INTERSPAN Faipari Kft. gegründet; das Jahr wird in den Eigendarstellungen mit 1987, 1988 oder 1989 angegeben, eine unabhängige Quelle ließ sich nicht ermitteln. Es produzierte zunächst Spanplatten für die Möbel- und Innenausbauindustrie. 2011 wurde der Betrieb wegen veränderter Rahmenbedingungen der ungarischen Energieförderung stillgelegt. Im Herbst 2015 begann der Komplettneubau, am 9. November 2016 wurde das neue OSB-Werk in Anwesenheit der Verwaltungsratspräsidentin Ines Kaindl-Benes und des ungarischen Außenhandelsministers Péter Szijjártó eröffnet. Hauptanlage ist eine ContiRoll-Presse der achten Generation des Herstellers Siempelkamp; die Anfangskapazität lag bei 300.000 m³ OSB pro Jahr.[18]
2021 wurde eine Kapazitätserweiterung auf 600.000 m³ OSB jährlich angekündigt; das Investitionsvolumen betrug rund 47 Millionen Euro, der ungarische Staat steuerte einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 2,5 Milliarden Forint bei. Im Gegenzug verpflichtete sich Swiss Krono, den Beschäftigtenstand am Standort für mindestens zehn weitere Jahre aufrechtzuerhalten.[44][45]
Ukraine
In der Ukraine bestehen drei Werke. In Kamjanka-Buska (Oblast Lwiw) wurde im Jahr 2000 die Produktion aufgenommen. 2003 folgte ein Werk in Broschniw-Ossada (Oblast Iwano-Frankiwsk), 2004 ein drittes in Solonyzivka bei Charkiw (Oblast Charkiw). Im April 2021 gab die Gruppe einen Investitionsplan über 250 Millionen Euro für ein zusätzliches Werk neben dem Standort Kamjanka-Buska bekannt, dessen Inbetriebnahme für 2023/2024 vorgesehen war; das Projekt wurde nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs ausgesetzt.[22]
Das Werk in Solonyzivka war bereits im Dezember 2021 wegen der politisch-militärischen Spannungen heruntergefahren worden und blieb seitdem außer Betrieb. Die beiden westukrainischen Standorte nahmen die Produktion nach einer rund zweimonatigen Unterbrechung nach dem 24. Februar 2022 wieder auf. Am 8./9. Oktober 2017 ereignete sich am Werk Solonyzivka ein tödlicher Arbeitsunfall, bei dem ein Mitarbeiter eines externen Bewachungsunternehmens bei der Entladung von Methanol ums Leben kam; gegen drei Verantwortliche wurde 2018 Anklage erhoben.[22]
Russland
In Sharya (Oblast Kostroma) betreibt die Tochtergesellschaft Swiss Krono LLC (vormals Kronostar) Anlagen zur Herstellung von MDF-, HDF- und Spanplatten, beschichteten Werkstoffen, Laminatböden und Wandpaneelen. Die Produktion begann 2002; das Werk beschäftigte 2018 rund 910 Mitarbeiter und erreichte nach Selbstdarstellung eine Jahresproduktion von über 1,2 Millionen m³. 2015 wurde bei Siempelkamp eine weitere Spanplattenlinie für 1.200 m³ pro Tag bestellt.[46]
2016 hatte die Gruppe ein zweites russisches Werk in Krasnokamsk (Region Perm) geplant, das Projekt wurde im selben Jahr wegen der wirtschaftlichen Lage ausgesetzt. Im Februar 2019 kündigte sie ein OSB-Werk am Standort Sharya mit einer Kapazität von über 600.000 m³ und einem Investitionsvolumen von mehr als 260 Millionen Euro für 2021 an; nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 wurde dieses Vorhaben eingefroren.[47]
Vereinigte Staaten
Das US-amerikanische Werk in Barnwell (South Carolina) nahm 2005 die Produktion auf und firmierte zunächst als KronotexUSA; seit 2016 tritt es als Swiss Krono LLC auf. Es ist auf Laminatböden spezialisiert und beschäftigt rund 180 Mitarbeiter.[32]
Im August 2025 kam ein zweiter US-amerikanischer Standort hinzu: Das Werk in Klamath Falls (Oregon) wurde am 25. August 2025 von Collins Pine Company übernommen. Es produziert formaldehydfreie Spanplatten unter der Marke NAF Pine Particleboard, Engineered-Wood-Siding der Marke TruWood Siding & Trim sowie Betonschalungen der Marke ValuForm. Die Kapazität liegt nach Angaben des Verkäufers bei 140 Millionen Square Feet Spanplatte und 145 Millionen Square Feet Engineered-Wood-Siding (auf Basis 19,05 bzw. 11,11 mm Dicke) jährlich.[33][48]
Produkte und Geschäftsbereiche
Das Produktangebot der Swiss Krono Group ist seit dem Markenrelaunch 2016 in drei Geschäftsbereiche gegliedert:
- Interiors umfasst dekorative Holzwerkstoffe für den Möbel- und Innenausbau. Dazu zählen rohe und melaminbeschichtete Spanplatten, MDF- und HDF-Platten, Arbeitsplatten, Kantenumleimer sowie – seit der Argolite-Übernahme 2024 – High-Pressure-Laminate. Die Dekorkollektion ONE WORLD wird konzernweit eingesetzt.[9]
- Building Materials beinhaltet vor allem OSB-Platten für den Holzbau, daneben Holzfaserdämmstoffe und das mehrlagige Massivholzbausystem MAGNUMBOARD® OSB, das aus drei bis zehn miteinander verleimten OSB-Lagen vorgefertigte Wand-, Decken- und Dachelemente bis zu einer Länge von 18 Metern erzeugt. Das System verfügt über eine deutsche bauaufsichtliche Zulassung und wird von Lizenznehmern gefertigt.[49]
- Flooring umfasst Laminatböden in verschiedenen Aufbauten und Designs. Der größte Laminat-Produktionsstandort liegt in Heiligengrabe; auch Żary und Barnwell fertigen Laminatböden. Mit der 2025 vorgestellten Kollektion artureon wurde das Sortiment um wasserfeste Bodenbeläge erweitert.
Im Laminatsegment ist die Gruppe Mitglied der Association of European Producers of Laminate Flooring (EPLF), die nach eigenen Angaben rund 55 % des weltweiten und über 80 % des europäischen Laminatabsatzes repräsentiert. Max von Tippelskirch von Swiss Krono stand der EPLF von Juni 2019 bis Januar 2025 als Präsident vor; seitdem ist Fabian Kölliker (Swiss Krono) Mitglied des EPLF-Vorstands.[3][4]
Marktstellung
Die europäische Holzwerkstoffindustrie ist ein konzentrierter Markt mit wenigen internationalen Anbietern. Nach Angaben der European Panel Federation (EPF) lag die Produktion in EU-27 und EFTA im Jahr 2024 bei 58,1 Millionen Kubikmetern Holzwerkstoffen; Spanplatten machten davon 31,3 Millionen m³ aus, MDF-Platten 11,3 Millionen m³ und OSB-Platten 7,1 Millionen m³. Der Branchenumsatz wird auf rund 25 Milliarden Euro veranschlagt; die Industrie beschäftigt nach EPF-Schätzung mehr als 100.000 Personen direkt.[50]
Im Wettbewerbsumfeld zählt die in Salzburg ansässige Kronospan-Gruppe (aus der gleichen Familie hervorgegangen) zu den großen europäischen Holzwerkstoffkonzernen; sie veröffentlicht keine konsolidierten Konzernzahlen, weshalb ein präziser Größenvergleich nicht möglich ist. Die österreichische Egger Gruppe (St. Johann in Tirol) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/25 (Stichtag 30. April 2025) bei 11.860 Mitarbeitern einen konsolidierten Umsatz von 4,13 Milliarden Euro und produzierte 10,8 Millionen m³ Holzwerkstoffe und Schnittholz an 22 Standorten.[51] Daneben treten in Europa als Hersteller von Holzwerkstoffen unter anderem die Pfleiderer Group (Neumarkt in der Oberpfalz), Sonae Arauco (Maia) sowie West Fraser (über die Tochter Norbord) auf. Gemessen am Konzernumsatz lag Swiss Krono mit 1,8 Milliarden Schweizer Franken im Geschäftsjahr 2022/23 etwa bei einem Drittel des Egger-Volumens.[1]
Im Teilsegment Laminatfußboden ist die Marktkonzentration besonders hoch. Nach Angaben der EPLF entfallen rund 55 % des globalen und über 80 % des europäischen Laminatabsatzes auf ihre Mitgliedsunternehmen.[52] Im französischen Markt hält Swiss Krono nach Angaben des Branchenmediums Batinfo rund 50 % Marktanteil im Segment der dekorativen Holzplatten; vom Marketing-Segment Melamin-/Schichtstoff-Dekorpaneele entfielen Mitte der 2010er Jahre rund 13 % auf das Sully-Werk, das Ziel bis 2021 lag bei 26 %.[9]
Forschung und Entwicklung
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe sind dezentral organisiert: Die operative Entwicklungsarbeit findet überwiegend an den Produktionsstandorten statt, vor allem am Standort Heiligengrabe. Organisatorisch gebündelt wird sie über die Swiss Krono Tec AG (Sitz Luzern) sowie die Berliner Swiss Krono Tec GmbH, deren eingetragener Gegenstand neben Forschung und Entwicklung auch IT, Controlling, Recht und Technik umfasst.[53][42] Im Geschäftsjahr 2021/22 erwirtschaftete die Berliner Gesellschaft nach im Bundesanzeiger hinterlegtem Einzelabschluss einen Umsatz von 52,2 Millionen Euro bei 108 Mitarbeitern.[54] Schwerpunkte sind emissionsreduzierte Bindemittel, höherwertige Oberflächen sowie Beschichtungs- und Verlegetechnologien für Bodenbeläge.
Patente werden zentral über die Gesellschaft Kronotex Flooring Technologies Ltd. mit Sitz auf Malta gehalten. Ende 2017 übertrug die Gruppe verschiedene Patentfamilien zu ein- und zweistückigen Folddown-Verlegesystemen für Laminat-, Holz- und Kunststoffböden auf die schwedische Välinge Innovation AB; im Gegenzug wurde die bestehende Lizenzvereinbarung für die Nutzung der von Välinge gehaltenen 5G-Patente verlängert.[55]
Im Geschäftsjahr 2020/21 nahm der deutsche Standort Heiligengrabe das ERP-System SAP S/4HANA in Betrieb; in Menznau war der entsprechende Go-Live bereits zum 1. September 2020 erfolgt. Das Programm wird in der nächsten Phase auf die übrigen Konzerngesellschaften ausgerollt.[41]
Nachhaltigkeit
Die Swiss Krono Group beziffert ihren CO₂-Fußabdruck (Scopes 1, 2 und 3) nach eigenen Angaben auf rund 3 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr. Sie führt zugleich an, dass die Holzwerkstoff-Produkte über ihre Lebensdauer einen Kohlenstoffspeicher von rund 6 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten pro Jahr binden („Carbon Sink“-Effekt). Auf diese Saldogröße bezogen sieht sich das Unternehmen nach eigener Darstellung als Netto-Senker.[56]
Im Geschäftsjahr 2022/23 hat die Gruppe nach eigenen Angaben eine Klimastrategie mit dem Ziel Netto-Null bis 2050 (Scopes 1–3) verabschiedet; als Zwischenziel ist eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen um 50 % bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2019 vorgesehen.[56]
An den europäischen Standorten betreibt die Gruppe Biomasse-Kraftwerke. Das Werk Heiligengrabe verfügt seit Oktober 2002 über ein holzbefeuertes Blockheizkraftwerk; das ungarische Werk Vásárosnamény nutzt Rinde, Schleifstaub und Produktionsabfälle in einem eigenen Biomassekraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung; das französische Werk Sully-sur-Loire bezieht seit Inbetriebnahme der Green-Energy-Anlage 2024 Wärme aus einem benachbarten Biomasseheizkraftwerk des Betreibers Meridiam.[13][28] Die Gesamtleistung der gruppeneigenen Biomasse-Kraftwerke gibt das Unternehmen mit über 150.000 MWh pro Jahr an.[57]
Die Produktionsstandorte sind nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 50001 (Energiemanagement) zertifiziert. Das verwendete Holz wird nach FSC- und PEFC-Standards bezogen.[13] 2019 erhielt der Standort Heiligengrabe den Energieeffizienzpreis Brandenburg.
Kontroversen
Kartellverfahren
Am 20. September 2011 verhängte das deutsche Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von insgesamt 42 Millionen Euro gegen vier Hersteller von Spanplatten, OSB-Platten und anderen Holzwerkstoffprodukten sowie gegen zehn verantwortliche Personen wegen verbotener Preisabsprachen. Betroffen waren neben der zur Swiss Krono Group gehörenden Kronoply GmbH in Heiligengrabe auch die Glunz AG (Meppen), die Pfleiderer AG (Neumarkt) sowie die Rauch Spanplattenwerk GmbH (Markt Bibart); der ebenfalls beteiligten Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG wurde die Geldbuße nach der Bonusregelung des Amtes erlassen. Ein erster Kartellkreis betraf den Zeitraum Anfang 2002 bis Ende 2007 und umfasste rohe und beschichtete Spanplatten, MDF-, HDF- und Verlegespanplatten (Gesamtbußgeld 32 Millionen Euro, ohne Kronoply-Beteiligung); ein zweiter Kartellkreis bezog sich auf OSB-Platten und betraf den Zeitraum Frühjahr 2004 bis Herbst 2006, an dem neben Egger und Glunz auch die Kronoply GmbH beteiligt war.[58][59]
Im Dezember 2017 verhängte die polnische Wettbewerbsbehörde Urząd Ochrony Konkurencji i Konsumentów (UOKiK) Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 135,76 Millionen Złoty (entsprechend rund 32 Millionen Euro) gegen Holzwerkstoffhersteller wegen Preisabsprachen bei Span- und Faserplatten im Zeitraum 2008 bis September 2011. Beteiligte Unternehmen waren Kronospan Szczecinek (60,69 Millionen Złoty), Kronospan Mielec (39,31 Millionen Złoty), Pfleiderer Wieruszów (19,80 Millionen Złoty) und Pfleiderer Group Wrocław (15,96 Millionen Złoty); die Swiss Krono Sp. z o.o. in Żary blieb durch Inanspruchnahme der Kronzeugenregelung straffrei und hatte die Beweise für das Bestehen des Kartells geliefert. Die Berufungen der bebußten Unternehmen wurden zunächst im Juli 2023 durch das polnische Wettbewerbsgericht und am 12. Dezember 2024 durch das Berufungsgericht zurückgewiesen; die Entscheidung ist seitdem rechtskräftig.[60][61]
Ein weiteres polnisches Verfahren der UOKiK aus dem Jahr 2012 betraf vertikale Preisbindungen der polnischen Tochter (damals Kronopol Sp. z o.o., heute Swiss Krono Sp. z o.o.) gegenüber Händlern. Die ursprünglich verhängte Geldbuße in Höhe von rund 13,7 Millionen Złoty wurde 2015 vom polnischen Wettbewerbsgericht auf etwa 654.000 Złoty herabgesetzt.
Vorwürfe illegalen Holzhandels mit der Ukraine
Im Juli 2018 veröffentlichte die in London ansässige Nichtregierungsorganisation Earthsight den Untersuchungsbericht Complicit in Corruption, wonach rund 40 % des aus den ukrainischen Staatsforstbetrieben stammenden Holzes illegal eingeschlagen sei und die jährlichen EU-Importe von ukrainischem Holz im Jahr 2017 die Schwelle von einer Milliarde Euro überschritten hätten. Als europäische Abnehmer namentlich genannt wurden Egger, Holzindustrie Schweighofer, Kronospan, Lenzing AG, die JAF Group, die Swiss Krono Group und ein polnisches Werk von International Paper. Eine zentrale Praxis bestand laut Earthsight darin, Rundholz in Zolldeklarationen falsch als Brennholz auszuweisen, um die seit 2015 geltenden Beschränkungen für Rundholzexporte und das seit 2017 geltende Verbot von Kiefernholzexporten zu umgehen.[62][63] Wenige Tage nach Erscheinen des Berichts kündigte der ukrainische Premierminister Wolodymyr Hroysman eine Aufklärung der Vorwürfe an.[64]
Swiss Krono beauftragte in der Folge eine unabhängige Untersuchung der Lieferketten. Nach Konzernangaben ergaben sich „keinerlei Hinweise auf die Verletzung von gesetzlichen Bestimmungen“ und es sei „klar herausgestellt“ worden, dass sich die Gruppe in der Ukraine und Ungarn nicht der Korruption oder der Teilnahme an illegalem Holzeinschlag schuldig gemacht habe. Das Unternehmen verwies darauf, dass jeder einzelne Holzstamm mit einem Frachtbrief mit QR-Code und Chip durchgängig von der Fällung bis zur Verarbeitung in der Fabrik nachverfolgt werde.[65]
Im November 2020 erhob der Basler Bruno Manser Fonds in einer Sondernummer seines Magazins Tong Tana im Vorfeld der Volksabstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative vom 29. November 2020 erneut Vorwürfe gegen Swiss Krono. Das Unternehmen ignoriere „klare Hinweise zu illegalem Holzschlag und Korruption“ und belaste darüber hinaus die „Lokalbevölkerung in Charkiw durch den Ausstoss von giftigen Chemikalien“. CEO Martin Brettenthaler antwortete in einem mehrseitigen Schreiben und führte die Sorgfaltsmaßnahmen der Gruppe aus.[65]
Geschäftstätigkeit in Russland seit 2022
Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 stellte Swiss Krono sämtliche Exporte nach Russland und Belarus ein und stoppte die geplanten Investitionen am Standort. Der Betrieb des russischen Werks in Sharya wurde jedoch fortgeführt; nach Konzernangaben werden dort rund 1.000 (später rund 1.100) Mitarbeiter beschäftigt, was etwa einem Fünftel der Gesamtbelegschaft des Konzerns entspricht. Das Werk vertreibt seine Produkte ausschließlich in Russland und den GUS-Staaten. Das Unternehmen begründete die Fortführung gegenüber Medienanfragen vor allem mit der Verantwortung gegenüber der lokalen Belegschaft.[66][67] Hintergrund ist nach Berichten von SWI swissinfo.ch ein im Dezember 2022 in Kraft getretener Beschluss der russischen Regierung, wonach ausländische Unternehmen aus „unfreundlichen Staaten“ ihre russischen Tochtergesellschaften nur mit einem Mindestabschlag von 50 % auf den Marktwert verkaufen dürfen; ein Gesetzentwurf aus dem März 2022 hatte zuvor die Stellung unter staatliche Verwaltung für sich zurückziehende ausländische Unternehmen vorgesehen.[68]
In der Liste der Yale School of Management von Jeffrey Sonnenfeld, die das Verhalten ausländischer Unternehmen mit Russland-Geschäft seit dem Kriegsausbruch erfasst, wird Swiss Krono in der Kategorie Business as usual (Rating F) geführt. Sie zählt damit zusammen mit der Ems-Chemie, Liebherr und Zepter zu den vier Schweizer Unternehmen, die nach Sonnenfelds Kategorisierung keine Strategieänderung gegenüber Russland vorgenommen haben.[68] Die für 2023 vorgesehene Inbetriebnahme eines OSB-Großwerks am Standort Sharya mit einer Kapazität von mehr als 600.000 m³ und einem Investitionsvolumen von über 260 Millionen Euro wurde nach dem Beginn des Krieges ausgesetzt.[47]
Geschäftsentwicklung
Da die Swiss Krono Holding AG keinen Konzernabschluss veröffentlicht, beruhen die nachfolgenden Konzernzahlen auf Pressemitteilungen und Branchenpresse. Geprüfte Teilkonzern- oder Einzelabschlüsse liegen vor für die deutsche Swiss Krono GmbH (Heiligengrabe), die französische Swiss Krono S.A.S. (Sully-sur-Loire), die polnische Swiss Krono Sp. z o.o. (Żary) und die ungarische SWISS KRONO Kft. (Vásárosnamény).
| Geschäftsjahr | Umsatz | Anmerkung |
|---|---|---|
| 2020/21 | über 2,10 Mrd. CHF | nach Konzernangaben Rekordjahr, rund 6 Mio. m³ Produktion[56] |
| 2022/23 | rund 1,80 Mrd. CHF | rund 5.000 Mitarbeiter, zehn Werke[1] |
Für die deutsche Swiss Krono GmbH weisen die im Bundesanzeiger hinterlegten Konzernabschlüsse einen Umsatz von 487,4 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020/21 (EBITDA 97,2 Millionen Euro, 877 Mitarbeiter) und 536,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2021/22 (EBITDA 83,1 Millionen Euro, 899 Mitarbeiter) aus.[41]
Für die französische Swiss Krono S.A.S. ergeben sich aus den beim greffe du tribunal de commerce hinterlegten Konzernabschlüssen ein Umsatz von 208,4 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020/21, 255,9 Millionen Euro (Rekord) im Geschäftsjahr 2021/22, 181 Millionen Euro mit einem Nettoverlust von 19,3 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2023/24 sowie 163,8 Millionen Euro mit 378 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2024/25.[29]
Für die polnische Swiss Krono Sp. z o.o. (Geschäftsjahr deckungsgleich mit dem Kalenderjahr) verzeichnet das polnische Landesgerichtsregister einen Umsatz von 3,54 Milliarden Złoty (rund 755 Millionen Euro) mit einem Nettogewinn von 402,3 Millionen Złoty (rund 86 Millionen Euro) im Jahr 2022 sowie einen Umsatz von 2,22 Milliarden Złoty (rund 516 Millionen Euro) mit einem Nettogewinn von 139,3 Millionen Złoty (rund 32 Millionen Euro) im Jahr 2024. Umrechnung jeweils zum Jahresdurchschnittskurs der Europäischen Zentralbank (2022: 1 EUR = 4,6861 PLN; 2024: 1 EUR = 4,3058 PLN).[12][69]
Für die ungarische SWISS KRONO Kft. weisen die im elektronischen Beszámoló-Register hinterlegten Einzelabschlüsse folgenden Geschäftsverlauf aus: 23,0 Milliarden HUF Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19, 49,0 Milliarden HUF mit einem Nettogewinn von 10,6 Milliarden HUF im Rekordgeschäftsjahr 2021/22, 36,0 Milliarden HUF Umsatz mit einem Jahresfehlbetrag von 1,76 Milliarden HUF im Krisenjahr 2023/24 sowie 41,0 Milliarden HUF Umsatz (entsprechend rund 106 Millionen Euro) mit einem Nettogewinn von 1,40 Milliarden HUF und 186 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2024/25. Die Exportquote des Werks lag im Berichtszeitraum durchgehend zwischen 80 und 88 %.[34]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Swiss Krono-Konzernumsatz lag 2022/2023 bei 1,8 Mrd sfr. In: EUWID Holz. 4. Oktober 2024, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Collins Finalizes Truwood Sale To Swiss Krono. In: Global Wood Markets Info. 28. August 2025, abgerufen am 11. Mai 2026 (englisch).
- ↑ a b EPLF Elects New Executive Board. In: Floor Daily. 14. Juni 2019, abgerufen am 11. Mai 2026 (englisch).
- ↑ a b Ruben Desmet elected President of EPLF and Fabian Kölliker new Board member. EPLF, 20. Januar 2025, abgerufen am 11. Mai 2026 (englisch).
- ↑ a b c Die Späne fliegen. (PDF) In: Bilanz. 10. Januar 2011, abgerufen am 11. Mai 2026.
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- ↑ Spanplatten – Schmutzige Geschäfte: Kronospan. Lieferkettenatlas, abgerufen am 11. Mai 2026.
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- ↑ a b 20 Jahre Kronoply und Kronotex am Standort Heiligengrabe. In: bauenmitholz.de. 28. Juni 2013, abgerufen am 11. Mai 2026.
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- ↑ a b c d e Odpis aktualny KRS 0000052023 (SWISS KRONO Sp. z o.o., Żary). Krajowy Rejestr Sądowy, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ a b c d Institut Bauen und Umwelt e.V. (Hrsg.): Umwelt-Produktdeklaration EPD-KRO-20200203-IBD1-DE: SWISS KRONO OSB-Platten. Berlin 15. Juni 2021 (epd-online.com [abgerufen am 11. Mai 2026]).
- ↑ Schwinger unter den Todesopfern des Amoklaufs. In: Luzerner Zeitung. 27. Februar 2013, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ So lief der Amoklauf von Menznau ab. In: 20 Minuten. 22. März 2013, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Amoklauf Menznau: Die wichtigste Botschaft war – ihr seid nicht allein. In: Luzerner Zeitung. 25. Februar 2023, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Swiss Krono Group ordnet sich neu. In: baulinks.de. 28. Januar 2016, abgerufen am 11. Mai 2026.
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- ↑ Martin Brettenthaler wird CEO bei Swiss Krono. In: dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau. 2016, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ a b Luzerner Holzverarbeiter Swiss Krono mit Umsatzrückgang – aber mit hoher Investitionsbereitschaft. In: Luzerner Zeitung. 18. November 2020, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Trotz Pandemie zufriedenstellendes Geschäftsjahr. In: Schreinerzeitung. 16. November 2020, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ a b c Swiss Krono in der Ukraine gefordert. In: Holzkurier. 14. November 2022, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Prioritäten verlagert. In: Holzkurier. 21. April 2023, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Grossbrand bei Swiss Krono AG in Menznau führt zu Fischsterben. In: Luzerner Zeitung. 11. August 2023, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Swiss Krono: Brettenthalers Nachfolger Wijnbergen kommt von Norbord. In: dds – Das Magazin für Möbel und Ausbau. 26. Januar 2024, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ a b Übernahme der Argolite AG soll Synergien schaffen. In: Schreinerzeitung. 18. Januar 2024, abgerufen am 11. Mai 2026.
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- ↑ Kronospan głęboko sięgnie do kieszeni. Udowodniona zmowa cenowa. In: temat.net. Dezember 2024, abgerufen am 11. Mai 2026 (polnisch).
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- ↑ Ukraine PM announces crackdown on illegal logging and timber corruption. Earthsight, 18. Juli 2018, abgerufen am 11. Mai 2026 (englisch).
- ↑ a b Swiss Krono: Umstrittene Geschäfte in der Ukraine. In: Das Lamm. 27. November 2020, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Darum will Swiss Krono weiter in Russland geschäften. In: zentralplus. 17. Mai 2022, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ Das grosse Dilemma der Schweizer Unternehmen in Russland. In: SWI swissinfo.ch. 25. Mai 2022, abgerufen am 11. Mai 2026.
- ↑ a b Only 18 Swiss companies have completely exited Russia, says Yale professor. In: SWI swissinfo.ch. 19. Februar 2023, abgerufen am 11. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Euro foreign exchange reference rates of the European Central Bank – Annual averages. (PDF) Deutsche Bundesbank, abgerufen am 11. Mai 2026 (englisch).
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