Suzuki GSX-RR

Suzuki

Suzuki GSX-RR auf der Tokyo Motor Show (2015er-Version)
GSX-RR
HerstellerSuzuki
VerkaufsbezeichnungGSX-RR
Produktionszeitraum2014 bis 2022
KlasseRennmotorrad
RennserieMotorrad-Weltmeisterschaft
Motordaten
Wassergekühlter Reihen-Vierzylinder, DOHC vierfach-Ventil, pneumatische Ventilfedern
Hubraum1000 cm³
Leistungca. 220 kW (299 PS) kW/PS
Drehmomentca. 130 Nm
Höchst­geschwin­digkeit> 350 km/h
Getriebe6, Seamless Getriebe
AntriebKette
BremsenScheibenbremsen,
Carbon-Keramik (vorn)
Stahl (hinten); Brembo
Radstand1457 mm
Maße (L × B × H, mm):2096 × 720 × 1140
Leergewicht157 kg (FIM-Reglement) kg
VorgängermodellSuzuki GSV-R

Die Suzuki GSX-RR ist ein Rennmotorrad, das von Suzuki entwickelt wurde und ab 2015 in der MotoGP-Klasse, der höchsten Prototypen-Kategorie der FIM-Motorrad-Straßenweltmeisterschaft, eingesetzt wird.[1] Größter Erfolg war der Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft 2020 mit Joan Mir und der Teamweltmeisterschaft zusammen mit Alex Rins im selben Jahr. Zudem konnten sieben Grand Prix Siege erreicht werden. Mit Ende der Saison 2022 stellte Suzuki das werksseitige Engagement in der MotoGP-Klasse ein.[2]

Entwicklungsphase

Der ehemalige MotoGP-Pilot Randy De Puniet wurde 2013 von Suzuki als Testfahrer engagiert. Das Motorrad gab sein Debüt bei einem Rennen dann schließlich noch in der Saison 2014. Beim letzten Lauf in Valencia startete De Puniet mit einer Wildcard.[3] Ab der Saison 2016 setzt Suzuki, als letzter verbliebener Hersteller, ein sogenanntes „Seamless-Getriebe“ ein. Damit ist es möglich, die Gänge ohne Zugkraftunterbrechung zu wechseln.[4]

Renneinsätze

2015

2016

  • Die zweite Saison mit der Maschine wird erneut die Fahrerpaarung Aleix Espargaró und Maverick Viñales absolvieren.
  • Beim fünften Saisonrennen in Frankreich auf dem Circuit Bugatti fuhr Maverick Viñales mit einem dritten Rang den ersten Podestplatz mit dem Motorrad ein. Der letzte Podestplatz für Suzuki in der Motorrad-Weltmeisterschaft, stammt aus der Saison 2008. In Tschechien auf dem Automotodrom Brno erreichte Loris Capirossi einen dritten Rang. Den ersten Sieg mit der GSX-RR konnte Viñales schließlich beim zwölften Saisonrennen in Großbritannien auf dem Silverstone Circuit erreichen. Zuletzt stand eine Suzuki in der Saison 2007 in Le Mans ganz oben auf dem Podest.

2017

Joan Mir [36], 2021 während des GP von Portugal

Statistik

(Stand: GP von Spanien 2017)

SaisonTeamStartnummerFahrerRennenSiegeZweiterDritterPolesschn. RundenPunkteWM-Platz
2015Team Suzuki Ecstar25Spanien Maverick Viñales189712.
41Spanien Aleix Espargaró18110511.
2016Team Suzuki Ecstar25Spanien Maverick Viñales181312024.
41Spanien Aleix Espargaró189311.
2017Team Suzuki Ecstar29Italien Andrea Iannone49(17.)
42Spanien Álex Rins27(20.)
Gesamt401311506

Grand-Prix-Siege

SaisonKlasseRennen
2016MotoGPVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
2019MotoGPUSA-TexasTexas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
2020MotoGPAragonienAragonien Europaische UnionGroßer Preis von Europa (Motorrad)
2022MotoGPAustralienAustralien ValenciaValencia

Einzelnachweise

  1. MotoGP: PICS: Suzuki reveals its GSX-RR MotoGP bike. Crash.net (englisch)
  2. Jens Kratschmar: MotoGP und EWC: 2023 ohne Suzuki. 19. Juli 2022, abgerufen am 1. März 2026.
  3. De Puniet: Vorfreude auf Suzuki-Wildcard-Start in Valencia (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive; html)
  4. Tobias Ebner: Mit Seamless: Suzuki fährt wie an der PlayStation - MotoGP. 17. Dezember 2015, abgerufen am 1. März 2026.
  5. Las Termas, Q2: Marc Márquez auf Pole, Suzuki stark! - MotoGP. 18. April 2015, abgerufen am 1. März 2026.
  6. Markus Zörweg: Suzuki lässt mit neuem Motor Konkurrenz zittern - MotoGP. 12. Juni 2015, abgerufen am 1. März 2026.
  7. Heiko Stritzke: MotoGP 2017: Andrea Iannone für zwei Jahre zu Suzuki. In: motorsport-total.com. 19. Mai 2016, abgerufen am 28. Juni 2016.
  8. Rins steigt für 2017 und 2018 mit Suzuki in die MotoGP auf. In: motogp.com. 20. Juni 2016, abgerufen am 28. Juni 2016.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Flag of the United Kingdom.svg
Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
Flag of the United Kingdom (3-5).svg
Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
Flag of Europe.svg
Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
Flag of Australia (converted).svg
Flag of Australia, when congruence with this colour chart is required (i.e. when a "less bright" version is needed). See Flag of Australia.svg for main file information.
Flag of the Land of Valencia (official).svg
Flag of the Land of Valencia, 1:2 ratio
2015 Suzuki GSX-RR at the Tokyo.JPG
Autor/Urheber: Rainmaker47, Lizenz: CC BY-SA 4.0
2015 Suzuki MotoGP Bike GSX-RR at the Tokyo Motor Show 2015. #25 Maverick Viñales.
Marc Márquez - Pol Espargaró GP de Portugal 2021. (51120693567).jpg
Autor/Urheber: Box Repsol, Lizenz: CC BY 2.0
Marc Márquez - Pol Espargaró GP de Portugal 2021.