Strzelecki-Wüste

Basisdaten
Geografische Lage:140° ö. L.
30° s. B.
Fläche:80.250 km²
Jährlicher Niederschlag:125–150 mm
Durchschnittliche
Tageshöchsttemperatur:
unbek.
Das rote Feld rechts unten zeigt die Strzelecki-Wüste, die durch einen schmalen Streifen mit der Simpson-Wüste (links oben) verbunden ist.
Australische Wüsten
Luftaufnahme von Birdsville, am oberen Bildrand ist der Diamantina River zu erkennen, der sonst meistens trockenfällt.

Die Strzelecki-Wüste [tʃəˈlɛtski] ist mit einer Fläche von 80.250 Quadratkilometern die siebtgrößte Wüste Australiens.[1] Sie liegt zum größten Teil in South Australia. Die Wüste wurde 1845 von dem Entdeckungsreisenden Charles Sturt nach dem polnischen Entdecker Paul Edmund Strzelecki benannt.

Lage

Die Strzelecki-Wüste erstreckt sich über drei australische Bundesstaaten, über Queensland, New South Wales und South Australia. Sie reicht von der Grenze des australischen Bundesstaats New South Wales in Richtung Nordosten bis zum Cooper Creek und wird im Westen durch die Flinders Ranges begrenzt. Im Südosten liegt ein Teil der Wüste in Queensland.[2]

Klima

Die Strzelecki-Wüste ist arid und subtropisch. Sie zählt zu den trockensten Gebieten Australien. Niederschläge fallen nur in den Sommermonaten und sind von Gewittern begleitet. In den Jahren von 1890 bis 2005 betrugen die durchschnittlichen Niederschläge je Jahr 125 mm.[2]

Landschaft

Die Flüsse Diamantina River, Cooper Creek und der Strzelecki Creek fließen durch die Strzelecki-Wüste. Der Ort Birdsville liegt im Nordwesten der Wüste und ihn erreicht der Birdsville Track und der Diamantina River.

Große Dünenfelder, Busch- und Grasland kennzeichnen diese Wüste. In dieser Landschaft wachsen endemische Gräser und Büsche. Im Wüstenzentrum liegen neben dem Lake Eyre die Salzseen Lake Hope, Lake Callabonna und Lake Frome.

Infrastruktur

Der Bore Track führt durch die Strzelecki-Wüste über rote Sanddünen und Lehmuntergründe. Diese Straße wurde zur Erschließung der Erdgasfelder in der Wüste gebaut und führt an Pipelines und Bohrlöchern vorbei. Der Strzelecki Track führt an Öl- und Gasfeldern vorbei, die bei Moomba liegen. Ein Teil des Birdsville Track quert die Wüste. Die Routen können von Fahrzeugen mit Allradantrieb befahren werden.

Bilder

Sonstiges

Durch die Strzelecki-Wüste führt ein Teil des Dingo Fence.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ga.gov.au: Desert, in englischer Sprache, abgerufen am 27. Februar 2013
  2. a b Simpson–Strzelecki Dunefields bioregion (Memento vom 15. Juni 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,1 MB): Simpson-Strzelecki dunfields bioregion, in englischer Sprache, abgerufen am 4. März 2013

Auf dieser Seite verwendete Medien

OnBoreTrack.jpg
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Driving on Bore Track of Strzelecki Desert, South Australia
Birdsville Overhead.jpg
Aerial view of Birdsville
BoreTrack.jpg
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Bore Track of Strzelecki Desert, South Australia
IBRA 6.1 Simpson Strzelecki Dunefields.png
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This is a map of the Interim Biogeographic Regionalisation of Australia (IBRA), with state boundaries overlaid. The Simpson Strzelecki Dunefields region is shown in red.
Strzelecki1.jpg
Strzelecki Desert. Author- David Olsen
Longtailedrat.jpg
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Rattus villosissimus, the Long- haired Rat. Photographed in Strzelecki Desert, South Australia

Photographed here as it is released from a cloth sack, this individual was bi-catch in traps set as ecology research by UNSW.
Bluebonnet-back.jpg
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A Bluebonnet in Strzelecki Desert, South Australia, Australia.
Bluebonnet-front.jpg
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Bluebonnet parrot, Strzelecki Desert SA, Australia