Stiftung Radio Basel

Die Stiftung Radio Basel ist eine Schweizer Stiftung, die die kulturelle Förderung des Rundfunkprogramms zum Ziel hat. Sie wurde 1937 von der damaligen Radio-Genossenschaft Basel (heute «SRG Region Basel») gegründet.

Die Stiftung vergab von 1987 bis 2006 einen mit 10'000 Franken bzw. 5000 Franken dotierten Hörspiel-Preis und vergibt seit 2007 einen mit 10'000, 5000 und 2500 Franken dotierten Featurepreis.

Hörspielpreis

Prämiert wurden in der Deutschschweiz produzierte und von Schweizer Radio DRS gesendete Produktionen in Schriftsprache oder Mundart respektive Schweizer Autoren oder deutschsprachige Autoren aus dem angrenzenden Ausland. In der zwanzigjährigen Geschichte des Hörspielpreises der Stiftung Radio Basel wurde der Preis – mit Ausnahme der Jahre 1995, 2002 und 2005 – alljährlich verliehen, also insgesamt siebzehn Mal.

Featurepreis

  • 2007 Jürgen Ellinghaus & Aldo Gardini: Die Irrfahrt des Soldaten Döblin
    • 2. Preis Christian Brüser: Gefangen in Kabul
    • 3. Preis Irmgard Maenner: Das Gewehr lebt
  • 2008 Eva Roither: Mord im Zillertal
  • 2009 Wolfgang Brenner: Der Mörder ist unter uns
    • 2. Preis Isabelle Engels: Das Leben ist nicht gut
    • 3. Preis Christian Brüser: Der Koranschüler
    • Sonderpreis Kurzbeitrag Peter Maurer: Dr. Alder
  • 2011 Monika Kalcsics: Die Gartengallier
    • 2. Preis Sibylle Tamin: Aus der Mitte der Gesellschaft – Der Fall Eislingen
    • 3. Preis Eva Roither: Die Herrinnen – Szenen einer Zweckgemeinschaft
  • 2012 Maximilian Schönherr: Fallbeil für Gänseblümchen
    • 2. Preis Alfred Koch: Über das Unglück, ein Grieche zu sein
    • 3. Preis Katharina Kilchenmann: Jähzorn – die unterschätzte Volksplage
  • 2013 Andreas Kuba, Günter Kaindlstorfer: Special Agent Miller
    • 2. Preis Martina Arpagaus: Calista – Leben mit Trisomie 21 und Charly Kowalczyk: Halts Maul, du lügst
    • 3. Preis nicht vergeben
  • 2014 Paula Schneider: Bleib bei mir, denn es will Abend werden
    • 2. Preis Cornelia Kazis: Der entpuppte Mann
    • 3. Preis Achim Nuhr: Der Staat und seine Trojaner

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Johanna Braun ist ein Pseudonym und nicht mit der gleichnamigen Autorin Johanna Braun (1929–2008) zu verwechseln, siehe: Auf einen Cappuccino mit Johanna Braun* (PDF), Publikation des WDR, abgerufen am 24. August 2018