Stephan Meder

Stephan Meder (* 4. Februar 1956 in Nürnberg[1]) ist Inhaber des Lehrstuhls für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Leibniz Universität Hannover.

Leben

Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, Philosophie und Geschichte in Erlangen, Frankfurt am Main und Berlin folgten Studienaufenthalte in Italien (1978/79) und in den Vereinigten Staaten (1983/84). Im Jahr 1988 wurde Meder an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert, ebenda erfolgte 1992 seine Habilitation. In den Jahren 1992–1994 übte er Lehrtätigkeiten an den Universitäten Würzburg, Erlangen, Münster, Frankfurt am Main und Greifswald aus, 1995–1998 hatte er eine Professur für Bürgerliches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und seit 1. April 1998 eine Professur für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Hannover inne.

Schriften (Auswahl)

  • Rechtsgeschichte. Eine Einführung. 6. Auflage. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2017, ISBN 978-3-8252-4885-7.
  • Ius non scriptum. Traditionen privater Rechtsetzung. 2. Auflage. Mohr Siebeck, Tübingen 2009, ISBN 978-3-16-150107-4.
  • Mit Andrea Czelk: Grundwissen Sachenrecht. Mohr Siebeck, Tübingen 2008, ISBN 978-3-16-149798-8.
  • Mit Arne Duncker und Andrea Czelk: Frauenrecht und Rechtsgeschichte. Die Rechtskämpfe der deutschen Frauenbewegung. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2006, ISBN 978-3-412-31905-2.
  • Schuld, Zufall, Risiko. Untersuchungen struktureller Probleme privatrechtlicher Zurechnung. In: Juristische Abhandlungen. Bd. 23. Klostermann, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-465-02601-2 (zugleich Habilitationsschrift, Frankfurt am Main 1992).
  • Familienrecht. Von der Antike bis zur Gegenwart. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2013, ISBN 978-3-8252-3901-5.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zentrissimum integrativer europäischer Legistik