Stampfmühle
Eine Stampfmühle (lateinisch pistrinum) ist eine Getreidemühle mit einem Stampfwerk, in der das Mahlprodukt in hohlen Klötzen oder Mörsern gestampft wurde. Sie stellt die Vorstufe der Mahlmühle dar.[1] In der Archäologie wird pistrinum üblicherweise sowohl mit Mühle als auch mit Bäckerei übersetzt.
Es gibt auch Papier- und Ölmühlen mit Stampftechnik.
Siehe auch
- Bokemühle
- röm. Stampfmühlen zur Goldwäsche im rum. Scărișoara
- Hammermühle (Technik)
- röm., wasserbetriebene Golderzstampfmühlen in Wales
Weblinks
- Pistrinum von Vicolo Torto. seindal.dk (mit vier Fotos).
- Pistrinum in Pompeji. sites.google.com (englisch, mit mehreren Fotos).
- Pistrinum in Pompeji. uibk.ac.at (mit Fotos).
Einzelnachweise
- ↑ Karl Ernst Georges: pistrinum. In: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Band 2. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918, Sp. 1720 (Digitalisat. zeno.org).
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Autor/Urheber: Steffen Felger, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Stampfwerk der Brandhöfer Mühle, Gde. Gschwend, Ostalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland