Son of God

Film
OriginaltitelSon of God
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2014
Länge135 Minuten
Altersfreigabe
Stab
RegieChristopher Spencer
DrehbuchRichard Bedser,
Christopher Spencer,
Colin Swash,
Nic Young
ProduktionMark Burnett,
Roma Downey
MusikLorne Balfe,
Hans Zimmer
KameraRob Goldie
SchnittRobert Hall
Besetzung
  • Diogo Morgado: Jesus
  • Greg Hicks: Pontius Pilatus
  • Adrian Schiller: Kaiphas
  • Darwin Shaw: Simon Petrus
  • Sebastian Knapp: Johannes
  • Joe Wredden: Judas Ischariot
  • Simon Kunz: Nikodemus
  • Paul Marc Davis: Simon der Pharisäer
  • Matthew Gravelle: Thomas
  • Amber Rose Revah: Maria Magdalena
  • Roma Downey: Maria
  • Louise Delamere: Claudia Procula
  • Andrew Brooke: Antonius
  • Leila Mimmack: Maria als junge Frau
  • Paul Brightwell: Malchus
  • Daniel Percival: Johannes der Täufer
  • Fraser Ayres: Barabbas
  • Joe Coen: Joseph
  • Rick Bacon: Herodes Antipas
  • Patrice Naiambana: Balthasar
  • Said Bey: Levi Matthäus
  • Sanaa Mouziane: Martha
  • Anas Chenin: Lazarus

Son of God (engl. für Sohn Gottes) ist der Titel einer 2013 produzierten Bibelverfilmung. Sie rekonstruiert die Lebens- und Leidensgeschichte von Jesus von Nazareth aus traditioneller christlicher Sicht. In den Vereinigten Staaten startete der Film am 28. Februar 2014. Wann er in Deutschland in die Kinos kommt, ist noch unklar.[1]

Der Film ist der erste Kinofilm über Jesus seit Die Passion Christi aus dem Jahr 2004.

Handlung

Erzählt wird die Geschichte Jesu von seiner Geburt über seine Jahre als Wanderprediger und Heiler bis zu seiner Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung.

Hintergrund

2013 entstand unter der Leitung der Executive Producers Mark Burnett und Roma Downey und unter Beteiligung des History Channel die zehnteilige Miniserie Die Bibel, die im März 2013 in den USA Rekordquoten von bis zu 13 Millionen Zuschauern pro Episode erreichte.[1] In dieser Serie wurden die bekanntesten Episoden des Alten und Neuen Testaments mit Hilfe von Spielszenen rekonstruiert, darunter auch in den Episoden 6 bis 9 auch die Lebensgeschichte Jesu. Diese Serie war zu Ostern 2014 in Deutschland bei VOX zu sehen und 2022 auf Bibel TV.

Auf Grund des Erfolgs der Serie entschlossen sich Burnett und Downey (sie verkörpert in der Serie zudem Maria, die Mutter Jesu), das Leben des Zimmermannes aus Nazareth auch auf die Kinoleinwand zu bringen. Dabei wurden Szenen, die in der Serie nicht zu sehen waren, neu hinzugefügt und die Erzählstruktur leicht verändert, um so einen über zwei Stunden langen Film zu gewährleisten.

In der Hauptrolle ist der 32-jährige portugiesische Schauspieler Diogo Morgado zu sehen.

Einspielergebnis

In der Nacht seiner Veröffentlichung spielte der Film 1,2 Mio. US-Dollar in Nordamerika ein.[2] Es wurde von Box Office Mojo geschätzt, dass der Film an seinem Startwochenende insgesamt 27,5 Mio. US-Dollar einspielen wird,[3] am Ende waren es 26,5 Mio. US-Dollar.[4]

Mit dem Stand vom 13. Mai 2014 hatte der Film knapp 60 Mio. US-Dollar in den USA sowie über 8 Mio. US-Dollar im Ausland eingespielt.[5]

Kritik

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken. Bei Rotten Tomatoes sind nur 21 % der Kritiken positiv bei insgesamt 66 Kritiken. Die durchschnittliche Bewertung beträgt 4,7/10. Im Kritikerkonsens heißt es: „Das Ehrfurchtsvolle mag seine Berechtigung haben, genügt aber nicht filmischen Ansprüchen; Son of God ist zu ausdruckslos und unbeholfen, um Leidenschaft zu wecken.“ („The faithful may find their spirits raised, but on purely cinematic terms, Son of God is too dull and heavy-handed to spark much fervor.“)[6] Bei Metacritic erhielt der Film eine Bewertung von 37/100, basierend auf 25 Kritiken.[7]

Cinema schrieb, das „Jesus-Porträt (einnehmend dargestellt vom portugiesischen Exsoapstar Diogo Morgado) gefällt sich darin, sprunghaft, aber gefällig altbekannte Bibelstellen zu illustrieren. Regie und Schauspiel beweisen dabei nicht allzu viel Talent. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Wurzeln des christlichen Glaubens findet nicht wirklich statt. Alles ist hier dick aufgetragene Emotion, die Musik von Hans Zimmer wühlt dazu genüsslich im Pathos. Fazit: Leider nichts Neues aus Jerusalem“.[8]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Cinema, Ausgabe 3/14 März, S. 64ff.
  2. Dave McNary: Box Office: ‘Son of God’ Launches Strongly at Late-Night Shows. In: Variety. 28. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.
  3. Ray Subers: Forecast: 'Non-Stop,' 'Son of God' to End 'LEGO's Reign This Weekend. In: Box Office Mojo. 28. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.
  4. Box Office: 'Non-Stop' Soars To $30M, 'Son Of God' Earns $26.5M, 'Frozen' Crosses $1B. In: Forbes. 3. Februar 2014, abgerufen am 26. Mai 2014.
  5. Son of God (2014). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 7. Juni 2014.
  6. Son of God. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 28. Februar 2014 (englisch).
  7. Son of God. In: Metacritic. CBS, abgerufen am 26. Oktober 2014 (englisch).
  8. Son of God. In: cinema. Abgerufen am 18. Oktober 2021.