Simon Greiderer

Simon Greiderer Skispringen
NationOsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag18. Januar 1996
BerufSchüler
Karriere
VereinHSV Absam-Bergisel-Tirol
Nationalkaderseit 2011
Pers. Bestweite188,5 m (Vikersund 2015)
Statuszurückgetreten
Karriereende2018
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen0 × Gold1 × Silber0 × Bronze
EYOF-Medaillen0 × Gold0 × Silber1 × Bronze
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Silber2014 Val di FiemmeTeam
Olympische Ringe Europäisches Olympisches Jugendfestival
Bronze2013 BrașovTeam
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup6. Januar 2014
 Gesamtweltcup85. (2014/15)
 Vierschanzentournee64. (2013/14)
 

Simon Greiderer (* 18. Januar 1996) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer.

Werdegang

Greiderer, der für den HSV Absam-Bergisel-Tirol startet und das Schigymnasium Stams besucht, gab sein internationales Debüt bei Junioren-Springen 2008 bis 2011. Im Januar 2012 gehörte Greiderer in Bischofshofen erstmals zum B-Kader im Skisprung-Continental-Cup, konnte sich dabei jedoch nicht in den Punkterängen platzieren. Daraufhin verblieb er weiterhin in den untersten Serien und konnte sich dort mehr und mehr verbessern. Im Sommer zeigte er beim Continental Cup in Stams eine deutliche Leistungssteigerung, auch wenn es zu Punkten erneut nicht reichte.

Im Februar 2013 gewann Greiderer das Alpencup-Springen in Kranj[1] und erhielt wenig später einen Startplatz für das Europäische Olympische Winter-Jugendfestival 2013 in Brașov. Beim Skispringen in Râșnov erreichte er im Einzel den neunten Rang. Im Teamspringen gewann er gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen Maximilian Steiner, Mario Mendel und Thomas Hofer die Bronzemedaille.[2]

Am 27. Dezember 2013 stand er beim Continental Cup in Engelberg als Dritter hinter seinen Teamkollegen Manuel Fettner und Manuel Poppinger erstmals auf dem Podest.[3] Auch im zweiten Springen konnte er als Fünfter einen Top-Platz. Im Januar 2014 gehörte er zur Nationalen Gruppe in Innsbruck und Bischofshofen im Rahmen der Vierschanzentournee 2013/14. Nachdem er in Innsbruck noch die Qualifikation verpasste, schaffte er diese in Bischofshofen und gab am 6. Januar 2014 auf der Paul-Außerleitner-Schanze sein Debüt im Skisprung-Weltcup. Zwar verpasste er als 48. den zweiten Durchgang und erste Punkte konnte sich aber in der Tournee-Gesamtwertung auf Rang 64 platzieren.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2014 im Val di Fiemme sprang Greiderer im Einzel auf den 19. Platz[4], bevor er mit Ulrich Wohlgenannt, Elias Tollinger und Patrick Streitler im Teamspringen die Silbermedaille gewann.[5] Nach der Junioren-WM sprang er im Continental Cup mehrfach in die Punkte und beendete den Skisprung-Continental-Cup 2013/14 im März auf dem 41. Gesamtrang.

Im Sommer 2014 startete Greiderer wieder im Alpen- und im FIS-Cup. Am 27. September 2014 gewann er in Tschagguns sein zweites Alpencup-Springen.[6]

Nachdem Greiderer in der Saison 2015/16 zwei Wettbewerbe des FIS-Cups gewinnen sowie weitere gute Platzierungen erreichen konnte, belegte er am Ende der Saison in der Gesamtwertung den dritten Platz.

Statistik

Weltcup-Platzierungen

SaisonPlatzPunkte
2014/1585.1

Vierschanzentournee-Platzierungen

SaisonPlatzPunkte
2013/1464.91

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Alpencup: Tollinger und Greiderer siegen in Kranj. Skispringen-News.de. 4. Februar 2013. Archiviert vom Original am 27. Juli 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skispringen-news.de Abgerufen am 3. Januar 2015.
  2. Bronze für unser Springer-Team!. Skispringen.com. 23. Februar 2013. Abgerufen am 3. Januar 2015.
  3. Österreich feiert Dreifachsieg in Engelberg. Skispringen.com. 27. Dezember 2013. Abgerufen am 3. Januar 2015.
  4. FIS Junior World Ski Championships 2014 - Men's HS106 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 3. Januar 2015
  5. FIS Junior World Ski Championships 2014 - Men's Team HS106 in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 3. Januar 2015
  6. Ski Nordisch: Auftakt nach Wunsch für Stamser Athleten. nachwuchsleistungssport.at. Abgerufen am 3. Januar 2015.

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Olympic Rings without "rims" (gaps between the rings), As used, eg. in the logos of the 2008 and 2016 Olympics. The colour scheme applied here pertains to the 2016 Olympics in Rio de Janeiro.
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