Schermberg

Schermberg
Grünau i Almtal Schermberg Nordwand.jpg
(c) Isiwal/Wikimedia Commons/CC BY-SA 4.0

Schermberg von Norden

Höhe2396 m ü. A.
LageOberösterreich, Österreich
GebirgeTotes Gebirge
Dominanz1,4 km → Großer Priel
Schartenhöhe273 m ↓ Fleischbanksattel
Koordinaten47° 42′ 55″ N, 14° 2′ 7″ O
Schermberg (Oberösterreich)
GesteinGebankter Dachsteinkalk
Alter des GesteinsNorium – Rhaetium

Der Schermberg ist mit 2396 m ü. A. nach dem Großen Priel und der Spitzmauer der dritthöchste Gipfel im Toten Gebirge. Die Nordwand des Schermbergs ist mit 1400 m nach der Watzmann-Ostwand die zweithöchste Wand der Ostalpen und schließt die Hetzau, welche das größte Bergsturztal Europas ist, ab.[1][2]

Etymologie

Der Name Schermberg leitet sich vom altdeutschen Ausdruck Scherm ab und bedeutet Schirm, Unterstand.[3]

Aufstieg

Der Berg kann vom Almtaler Haus (714 m) in der Hetzau über die Welser Hütte (1726 m) in ca. 5 h Gehzeit erreicht werden. Die letzten 600 Höhenmeter können auch auf dem 2009 errichteten Tassilo-Klettersteig (Schwierigkeit C) überwunden werden, der nach etwa 10 min Gehzeit hinter der Welser Hütte bei den Teicheln abzweigt.[4]

Die Schermbergler

Kletterer der Erstbesteigung der Schermberg-Nordwand im Jahr 1929 über die Welser- und Linzer-Route sowie der Erstbegehung der Almtalerköpfl-Nordwand (IV) (1930) gründeten am 16. Dezember 1930 die "Alpine Gilde D'Schermbergler". 1932 errichtete der Verein am Gipfel ein Dreibein.[5] Ab 1934 wird der Schermberglauf durchgeführt, ein Riesentorlauf vom Vorgipfel des Schermbergs etwa 200 Hm hinunter zum Fleischbanksattel.[6] Am 18. Mai 1951 wurde im Alpenverein beschlossen, dass die Schermbergler zur Hochtouristengruppe (HG) der Sektion Wels des ÖAV wurden. Der Verein hat mit Stand Mai 2019 34 Mitglieder.[7] Neben dem Almtaler Haus steht das "(Franz Oberrauch) Stüberl", eine Hütte für Mitglieder und ihre Familien.[8]

Panorama

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360° Panorama vom Gipfel des Schermbergs

Weblinks

Commons: Schermberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ TASSILO-Klettersteig am Schermberg - Grünau im Almtal, salzkammergut.at
  2. ↑ Johannes Thomas Weidinger: Der Bergsturz vom Toten Gebirge ins Almtal – Ablagerungen einer Massenbewegung ohne Herkunftsgebiet? In: J. T. Weidinger, H. Lobitzer, I. Spitzbart (Hrsg.): Beiträge zur Geologie des Salzkammerguts, Gmundner Geo-Studien 2, 2003, S. 395–404 (zobodat.at [PDF; 3,1 MB]).
  3. ↑ Ludwig Krenmayr, Gernot Rabeder, Gisbert Rabeder: Alpenvereinsführer Totes Gebirge (= Alpenvereinsführer. Reihe: Nördliche Kalkalpen). 4., neubearbeitete Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 2005, ISBN 3-7633-1244-7.
  4. ↑ Bergtour Schermberg (2.396 m), bergsteigerdoerfer.at
  5. ↑ Vgl. Pyramide über einem Vermessungspunkt.
  6. ↑ Daniela Toth: Ein Riesentorlauf fast wie anno dazumal tips.at, 19. April 2016, abgerufen 24. Mai 2019. – Seit 1951 gemeinsam mit dem Schiklub Wels.
  7. ↑ Die Geschichte der Schermbergler schermbergler.at, Website des Vereins, abgerufen 24. Mai 2019.
  8. ↑ Der Verein schermbergler.at, Website des Vereins, abgerufen 24. Mai 2019.

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Austria Upper Austria relief location map.png
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Positionskarte von Oberösterreich

Quadratische Plattkarte. Geographische Begrenzung der Karte:

  • N: 48.78063° N
  • S: 47.44388° N
  • W: 12.73041° O
  • O: 15.00183° O
Grünau i Almtal Schermberg Nordwand.jpg
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Der Schermberg (2396 m) ist der dritthöchste Berg der Prielgruppe. Die Nordwand hat eine Höhe von 1400 m und ist damit die zweithöchste Wand der Ostalpen.
Schermberg 360° Panorama.jpg
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360° Panorama vom Gipfel des Schermbergs (2396 m) im Toten Gebirge, Oberösterreich.