Sainte-Mère-Église

Sainte-Mère-Église
StaatFrankreich
RegionNormandie
Département (Nr.)Manche (50)
ArrondissementCherbourg
KantonCarentan-les-Marais
GemeindeverbandBaie du Cotentin
Koordinaten49° 25′ N, 1° 19′ W
Höhe0–41 m
Fläche52,27 km²
Einwohner3.021 (1. Januar 2020)
Bevölkerungsdichte58 Einw./km²
Postleitzahl50480
INSEE-Code
Websitewww.saintemereeglise.fr

Kirche von Sainte-Mère-Église

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Sainte-Mère-Église ist eine französische Gemeinde mit 3.021 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2020) nahe der Küste im Département Manche in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Cherbourg und zum Kanton Carentan-les-Marais. Die Einwohner werden Sainte-Mère-Églisais genannt.

Sie entstand als namensgleiche Commune nouvelle mit Wirkung vom 1. Januar 2016 durch die Zusammenlegung der früheren Gemeinden Sainte-Mère-Église, Beuzeville-au-Plain, Chef-du-Pont, Écoquenéauville und Foucarville, die in der neuen Gemeinde den Status einer Commune déléguée haben. Der Verwaltungssitz ist im Ort Sainte-Mère-Église.[1]

Mit Wirkung vom 1. Januar 2019 wurden auch die Gemeinden Carquebut und Ravenoville integriert. Diese haben ebenfalls den Status als Commune déléguée.[2]

Gliederung

Ortsteilehemaliger
INSEE-Code
Fläche (km²)Einwohnerzahl zum
1. Januar 2020[3]
Sainte-Mère-Église (seit 2016; Verwaltungssitz)5052317,681.573
Beuzeville-au-Plain (seit 2016)5005102,04.0042
Carquebut (seit 2019)5010308,54.0309
Chef-du-Pont (seit 2016)5012703,78.0645
Écoquenéauville (seit 2016)5017003,52.0099
Foucarville (seit 2016)5019105,06.0119
Ravenoville (seit 2019)5042711,65.0234

Geografie

Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südöstlich von Cherbourg-en-Cotentin, auf der Halbinsel Cotentin, in der Landschaft Plain. Das Gemeindegebiet liegt im Regionaler Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin und reicht mit Teilen bis an die Küste des Ärmelkanals. Die autobahnähnlich ausgebaute Route nationale 13 durchquert das Gebiet, ganz im Westen wird es auch von Fluss Merderet tangiert.

Nachbargemeinden sind: Saint-Marcouf im Norden, Saint-Germain-de-Varreville im Nordosten, Turqueville im Osten, Sébeville und Blosville im Südosten, Liesville-sur-Douve und Beuzeville-la-Bastille im Süden, Picauville im Westen, sowie Fresville und Azeville im Nordwesten.

Geschichte

siehe Altgemeinde Sainte-Mère-Église

Sehenswürdigkeiten

  • Die gotische Kirche wurde im 12. Jahrhundert bis ins 13. Jahrhundert erbaut.
  • Gegenüber der Kirche steht das Airborne Museum.

Ferner gibt es entlang der Landungsstrände viele kleine Museen, die sich mit der Invasion befassen.

Partnerschaft

Mit der britischen Gemeinde Sturminster Marshall in Dorset (England) besteht seit 1992 eine Partnerschaft.

Weblinks

Commons: Sainte-Mère-Église – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Erlass der Präfektur No. 15-91 über die Bildung der Commune nouvelle Sainte-Mère-Église vom 2. Dezember 2015.
  2. Erlass der Präfektur No. 18-66 über die Erweiterung der Commune nouvelle Sainte-Mère-Église vom 27. Dezember 2018.
  3. aktuelle Einwohnerzahlen gemäß INSEE

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2009-06-05 146 Sainte-Mère-Église street scene with reenactors 3.jpg
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Hall C-47 of the Airborne museum in Sainte-Mère-Église.
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