SC Bastia

SC Bastia
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Basisdaten
NameSporting Club de Bastia
SitzBastia, Frankreich
Gründung1905
Farbenblau und weiß
PräsidentClaude Ferrandi
Website/ ww.sc-bastia.corsica
Erste Fußball-Mannschaft
CheftrainerMathieu Chabert
SpielstätteStade Armand Cesari
Plätze16.048
LigaNational 2, Gruppe A
2018/191. Platz (National 3)
Heim
Auswärts
Alternativ

Der Sporting Club de Bastia ist ein französischer Fußballverein in Bastia auf der Insel Korsika. Der Klub wurde 1905 gegründet; nach einer Fusion (1962) hieß er bis 1987 Sporting Étoile Club Bastia (SEC). Er spielt im Stade Armand Césari, besser bekannt als Stade Furiani. Nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit zur 1. und 2. französischen Profiliga wurde der Verein aufgrund Insolvenz im Jahr 2017 in die 5. Liga zwangsversetzt. Nach zwei Aufstiegen spielt der SC Bastia in der Saison 2020/21 in der National (D3) (3. Liga) wieder professionell.

Geschichte

Gründung (1905–1914)

Team des SC Bastia um 1905

1905 gründete Hans Ruesch, ein Schweizer Deutschprofessor am Gymnasium in Bastia, den SC Bastia zusammen mit Emile Brandizi und Joachim Vincensini, welche zusammen die drei Gründungspapiere unterschrieben. Nach der Gründung wurde Emile Brandizi zum ersten Präsidenten des neuen Vereins. Damals war der SC Bastia ein Sportverein, in welchem neben Fußball unter anderem auch Leichtathletik sowie Boxen und Ringen praktiziert wurde. Drei Jahre nach der Gründung im Jahre 1908 erbte Joachim Vincensini den Posten von Emile Brandizi, welcher sich wegen Krankheit zurückgezogen hat und 1914 daran starb.

An Ostern im Jahre 1911 empfing der SC Bastia seine ersten Gegner bei der Piccioni Challenge. Bastia spielte gegen zwei Formationen aus Ajaccio. Danach gab es immer mehr Spiele gegen Mannschaften aus anderen korsischen Städten, um den Fußball auf Korsika zu popularisieren. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bremste jedoch das Unterfangen.

Anfänge und Aufstieg (1919–1935)

1919 wurde Touissaint Maestracci der neue Präsident des SC Bastia. Ein Jahr später, am 31. Mai 1920 erhielt der der SC Bastia seine Zulassung als Sportverein. Charles Guitton wurde danach neuer Präsident. Die Spiele des SC Bastia wurden nun auf dem Place Saint Nicolas ausgetragen.

Ab 1921 spielte der SC Bastia dann, als erster Verein, in der neu gegründeten Ligue Corse de Football Association (LCFA). Der Französische Fussballverband (damals FFFA) erkannte den SC Bastia sowie die Liga am 1. August 1921 offiziell an.

Joseph Cesari, Spielervater von Armand und Jean-Marie Cesari, wurde 1922 neuer Präsident des SC Bastia, unter seiner Führung gewann der SC Bastia in den Folgejahren keine einzige Trophäe.

Im Jahre 1925 fusionierte der SC Bastia mit dem Olympic Bastiais. Louis Orenga wurde daraufhin der sechste Präsident des Vereins. in der folgenden Saison (1925/26) gewann der SC Bastia erstmals die Korsische Liga sowie auch den Korsischen Cup. Dieses Unterfangen gelang dem SC Bastia auch in den vier Jahren darauf. Sieben Jahre in Folge, bis 1932 gewann Bastia die LCFA und fünfmal den Coupe de Corse.

1926 kauften wichtige Mitglieder Bastias das Gebiet „Campaleone“ für den Bau eines neuen Stadions. Am 4. Februar 1932 wurde symbolisch der erste Stein durch den neuen Präsidenten Pierre Luciani gelegt. Nur wenige Monate später am 16. Oktober wurde das Stade de Furiani eingeweiht. Zu diesem Anlass spielte der SC Bastia gegen eine Auswahl aus Ajaccio. 1933 ging Luciani in Ruhestand nach dem sein Werk, das Stadion, zu voller Zufriedenheit vollendet wurde.

In der nächsten Saison gewann der SC Bastia wieder das Double, bestehend aus dem Sieg der Liga und dem Sieg des Cups, im darauffolgenden Jahr verstarb Armand Cesari, der langjährige Kapitän der Mannschaft; zu seinen Ehren wurde das Stadion für die Saison 1937/38 umbenannt. Bis 1963 folgten noch acht weitere korsische Meistertitel und zehn korsische Pokalsiege. Mit dem Wechsel der ersten Mannschaft des SC Bastia in den französischen Ligabetrieb wurde der Spielbetrieb in den korsischen Wettbewerben von der zweiten Mannschaft weitergeführt.

Beginn des Profifußballs und „Goldene Ära“ (1965–1986)

1965/66 absolvierte der SC Bastia seine erste Spielzeit im französischen Profifußball und belegte auf Anhieb den vierten Platz der Ligue 2. 1968 gewann man die Zweitliga-Meisterschaft und feierte den ersten Aufstieg in die Ligue 1. 1972 erreichten die Korsen das Finale des Französischen Pokals, das man mit 1:2 gegen Olympique Marseille verlor. Aufgrund von Marseilles gleichzeitigem Meistertitel durfte Bastia dennoch im Europapokal der Pokalsieger 1972/73 und somit erstmals auf europäischer Bühne antreten.

1977 erreichte die Mannschaft um Erfolgstrainer Pierre Cahuzac und Starspieler wie Dragan Džajić, Claude Papi und Johnny Rep den dritten Platz in der Ligue 1 und damit die beste Platzierung der Vereinsgeschichte. Für noch größeres Aufsehen sorgten die Korsen, als sie im UEFA-Pokal 1977/78 dank Siegen über Teams wie Sporting Lissabon, Newcastle United und Torino Calcio als erste französische Mannschaft überhaupt ins Finale dieses Wettbewerbs einziehen konnten. Dort unterlag Bastia allerdings der favorisierten PSV Eindhoven nach Hin- und Rückspiel mit 0:3.

1981 gewann der SC Bastia unter Trainer Jean-Antoine Redin seinen ersten großen Titel, als er im französischen Pokalfinale den Rekordmeister AS Saint-Étienne mit 2:1 besiegte. Danach folgte ein Niedergang, der zum ersten Abstieg aus der Ligue 1 im Jahr 1986 führte.

Auf- und Abstiegskämpfe (1986–2017)

Die folgenden Jahrzehnte waren vor allem durch die Auf- und Abstiegskämpfe geprägt, ohne dass die Korsen wieder an frühere Glanzzeiten anknüpfen konnten. Nach soliden Jahren in der zweiten Liga gelang 1994 der zweite Aufstieg der Vereinsgeschichte, woraufhin man sich elf Jahre lang in der Ligue 1 halten konnte. Größte Erfolge in dieser Zeit waren das Erreichen des Endspiels des Ligapokals im Jahr 1995, das man mit 0:2 gegen Paris Saint-Germain verlor, und der Gewinn des UEFA Intertoto Cup 1997, der eine kurzzeitige Rückkehr auf die europäische Bühne ermöglichte.

2005 stieg Bastia zum zweiten Mal aus der Ligue 1 ab, und 2011 erfolgte mit dem erstmaligen Abstieg in die dritte Liga der vorläufige Tiefpunkt. Allerdings gelang den Korsen danach binnen zweier Jahre der Durchmarsch zurück in die Ligue 1.

In der Saison 2016/17 kam der SC Bastia nach dem 20. Spieltag in Kritik, da Anhänger von Bastia beim Heimspiel gegen OGC Nizza dessen Stürmerstar Mario Balotelli mit Affengeräuschen beleidigten. Nach einigen Tagen stellte sich ein Fan, dem daraufhin die Dauerkarte entzogen wurde und Stadionverbot erhielt.[1]

Am 33. Spieltag kam der SC Bastia wiederum in Kritik, als Zuschauer während des Einspielens und nach dem Halbzeitpfiff den Platz stürmten und die Spieler von Olympique Lyon angriffen.[2] Die Disziplinarkommission entschied zu Ungunsten Bastias und wertete das Spiel mit 0:3 gegen den SC. Außerdem musste der SC Bastia zwei Spiele vor leeren Tribünen und auf neutralem Feld (Stade Parsemain) spielen.[3]

Sportlich stieg der SC Bastia mit einer Niederlage gegen Olympique Marseille im letzten Spiel aus der ersten Liga ab.[4]

Insolvenz und Neubeginn (ab 2017)

Nach dem sportlichen Abstieg aus der Ligue 1 sollte Bastia die neue Saison in der Ligue 2 bestreiten. Jedoch verweigerte die DNGC im Juni 2017 dem SC Bastia aufgrund seines finanziellen Defizits die Lizenz für die Ligue 2 und versetzte ihn in die National 3 (fünfte Liga).[5] Eine Beschwerde des Vereins vor dem Verwaltungsgericht wurde abgewiesen.[6] Bastia verlor seinen Profi-Status und damit sein gesamtes Profiteam.[7]

Im August 2017 wurde der Klub durch Pierre-Noël Luiggi und Claude Ferrandi übernommen. Ferrandi übernahm außerdem das Amt des Präsidenten, Luiggi das des Vizepräsidenten.[8] Neben der neuen Geschäftsführung wurde auch Stéphane Rossi als neuer Trainer vorgestellt.

In der Saison 2018/19 gelang als Meister der korsischen Gruppe in der National 3 der Aufstieg in die vierte Liga, National 2, Gruppe A. Die Ligamannschaft wird seit Oktober 2019 von Mathieu Chabert trainiert, Nachfolger von Stéphane Rossi. Die Saison 2019/20 in der 4. Liga wurde im März 2020 aufgrund der Coronakrise abgebrochen. Der SC Bastia stand zu diesem Zeitpunkt als Tabellenführer mit 5 Punkten Vorsprung auf Platz 1 vor dem CS Sedan und stieg zur Saison 2020/2021 in die National (D3) (3. Liga) auf.

Stadion

Der SC Bastia spielt im Stade Armand Césari, besser bekannt unter seinem alten Namen Stade Furiani. Das Fassungsvermögen beträgt 16.480 Zuschauer (inzwischen nur noch Sitzplätze). 1992 war es Schauplatz des Dramas von Furiani, bei dem 1992 kurz vor Beginn eines Pokalspiels eine neu errichtete Zusatztribühne zusammenbrach, was 18 Todesopfer und 2.357 Verletzte forderte. Das Stadion wurde in der Saison 2010/11 durch einen Neubau der Gegentribüne erweitert.

Vereinslogos

Erfolge

Trainer

Trainer mit der längsten Amtszeit

Der Erfolgstrainer des SC Bastia: Pierre Cahuzac (im Jahr 1978)

Der SC Bastia hatte in den letzten 8 Saisons (Stand: 2017) auch gleich 8 verschiedene Trainer angestellt, wobei die Amtsdauer variierte. Rui Almeida, ein Portugiese mit welchem Bastia 2016/17 aus der Ligue 1 abstieg, und Henryk Kasperczak aus Polen, sind die zwei Ausnahmen in der Trainergeschichte des SC Bastia. Bis auf die beiden eben Genannten, waren alle engagierten Trainer seit 1970 aus Frankreich stammend.[9]

TrainerAmtsdauer
Pierre Cahuzac2768 Tage / 1971–1979
Jean-Antoine Redin1918 Tage / 1980–1985Roland Gransart1825 Tage / 1986–1991

Trainer mit dem besten Punktedurchschnitt

Pierre Cahuzac, im Übrigen der Vater des langjährigen Spielers Yannick Cahuzac, war nicht nur der längste Trainer im Amt, sondern konnte in dieser Zeit auch die meisten Punkte pro Spiel mit der Mannschaft erzielen. Seine Amtszeit war auch das "Goldene Zeitalter" Bastias, sie waren mit Ihm zu einem der besten Teams in Frankreich geworden. Gefolgt wird Cahuzac von Frederic Hantz, welcher den Club in der Neuzeit wieder zurück in die Ligue 1 gebracht hatte.

TrainerPunkte pro Spiel
Pierre Cahuzac1,86 PPS
Frederic Hantz1,47 PPS
Frédéric Antonetti1,46 PPS

Spielerstatistiken

Spieler mit den meisten Einsätzen

Pierre-Yves André in den Diensten des SC Bastia (2009)

Der Franzose Pierre-Yves André stand mit über 300 Spielen am wesentlich häufigsten auf dem Feld. Dicht gefolgt von langjährigen Kapitän Yannick Cahuzac, welcher jedoch in der Saison 2017/18 den Verein verließ. Beide Korsen blieben dem Sporting Club über 10 Jahre treu. Auf dem dritten Platz folgt der erste Nicht-Franzose, welcher jedoch auch über 200 Spiele auf der Insel absolviert hat.[10]

SpielerAktive ZeitSpiele
Pierre-Yves André1997–2001, 2006–2010308
Yannick Cahuzac2005–2017295
Morlaye Soumah1991–2003230
Féthi Harek2007–2014204
Frédéric Née1998–2001, 2003–2006193
Nicolas Penneteau1998–2006188
Chaouki Ben Saada2002–2008179
Fabrice Jau2001–2003, 2004–2006, 2007–2010175

Spieler mit den meisten Toren

Auch bei der Anzahl Toren, vermag niemand an Pierre-Yves André heranzukommen. Der Korse netzte knapp Hundert Mal für den Klub aus Bastia ein. Und damit traf er gut doppelt so häufig wie der zweiterfolgreichste Torschütze Frédéric Née. Der Tunesier Whabi Khazri, welcher bei Bastia seine, unterdessen erfolgreiche, Karriere gestartet hat, kommt auf etwas mehr als dreißig Tore.[11]

SpielerAktive ZeitTore
Pierre-Yves André1997–2001, 2006–201091
Frédéric Née1998–2001, 2003–200650
Roger Milla1980–198435
Whabi Khazri2009–201431
Fabrice Jau2001–2003, 2004–2006, 2007–201024
Xavier Pentecôte2007–2008, 201024
Toiflou Maoulida2011–201421

Liga

Ligazugehörigkeit

Nach Bekanntgabe der kurz bevorstehenden Insolvenz am 4. August 2017 durch den Verein wurde der Sporting Club in die National 3, die fünfthöchste französische Liga, zurückgestuft.[12] Dies nachdem der Verein bereits sportlich aus der Ligue 1, mit dem 20. Schlussrang, in die Ligue 2 abgestiegen ist. Nach den anschließenden Verhandlungen mit der Geschäftsführung des Vereins, wurde dem SC Bastia wegen eines Defizits in der Bilanz, die Lizenz für die zweite französische Liga verweigert. Damit wurde eine administrative Relegation in die National (D3) durch die DNGC vollzogen.[13]

Erstklassig (Division 1, seit 2002 Ligue 1 genannt) spielte Bastia 1968–1986, 1994–2005 und 2012–2017; zur Saison 2009/10 war der Verein sportlich aus der Ligue 2 in die National abgestiegen. Die Gefahr, aus wirtschaftlichen Gründen sogar in die vierte Liga strafversetzt zu werden,[14] wurde letztlich abgewendet; der Verein spielte somit die Saison doch in der dritten Liga und kehrte an deren Ende als Meister in die Ligue 2 zurück. Dem Zweitliga-Aufstieg folgte der Durchmarsch in die Ligue 1.

Ligabilanz

SaisonWettbewerbPlatzSUNTordifferenzPunkteAnmerkungen
1967/68Ligue 21.218553:2150Aufstieg, Meister
1968/69Ligue 16.1381350:6634
1969/70Ligue 117.1042050:7424
1970/71Ligue 117.1281852:8332
1971/72Ligue 19.2021658:5742
1972/73Ligue 19.1581559:4138
1973/74Ligue 111.1481644:4936
1974/75Ligue 16.15111254:4741
1975/76Ligue 16.14131159:5341
1976/77Ligue 13.2071182:5347Beste Platzierung in der Ligue 1
1977/78Ligue 15.1961362:4444
1978/79Ligue 114.1391653:6535
1979/80Ligue 116.1442039:5132
1980/81Ligue 112.1391650:5535
1981/82Ligue 112.12111543:6535
1982/83Ligue 117.9141541:5232
1983/84Ligue 110.1481636:4336
1984/85Ligue 114.11101739:6832
1985/86Ligue 120.5102330:7920Abstieg
1986/87Ligue 25.1771062:4941
1987/88Ligue 28.1531641:5233
1988/89Ligue 25.1491146:4451
1989/90Ligue 26.1411946:3839
1990/91Ligue 26.12111146:3535
1991/92Ligue 24.1671156:4639
1992/93Ligue 27.1115852:3937
1993/94Ligue 23.21111044:2953Aufstieg
1994/95Ligue 115.11111644:5644
1995/96Ligue 115.1281845:5544
1996/97Ligue 17.17101154:4761
1997/98Ligue 19.13111036:3150
1998/99Ligue 113.1081637:4638
1999/2000Ligue 110.11121143:3945
2000/01Ligue 18.1361545:4145
2001/02Ligue 111.1251738:4441
2002/03Ligue 112.12111540:4847
2003/04Ligue 117.9121733:4939
2004/05Ligue 119.1181932:4841Abstieg
2005/06Ligue 26.16101247:4058
2006/07Ligue 29.14111352:4953
2007/08Ligue 211.1491545:4650
2008/09Ligue 211.1391638:4748
2009/10Ligue 220.1091940:4839Abstieg
2010/11National (D3)1.2710381:2491Aufstieg, höchste erzielte Punktzahl
2011/12Ligue 21.218961:3671Aufstieg, Meister
2012/13Ligue 112.1381750:6647
2013/14Ligue 110.12111542:5649
2014/15Ligue 112.12111537:4647
2015/16Ligue 1101481636:4250
2016/17Ligue 120.8102029:5434Abstieg, sowie Relegation durch die DNGC in die National 3
2017/18National 32.158346:1853
2018/19National 31.194162:961Aufstieg, Meister
2019/20National 21.172237:1553Saison beendet nach 21 Spielen aufgrund der Coronakrise – automatischer Aufstieg
2020/21National 1

Ewige Tabelle

Der SC Bastia liegt in der ewigen Tabelle der Ligue 1 momentan auf dem 18. Platz von insgesamt 75. Mannschaften.

Europapokalbilanz

SaisonWettbewerbRundeGegnerGesamtHinRück
1972/73Europapokal der Pokalsieger1. RundeSpanien 1945Spanien Atlético Madrid1:20:0 (H)1:2 (A)
1977/78UEFA-Pokal1. RundePortugalPortugal Sporting Lissabon5:33:2 (H)2:1 (A)
2. RundeEnglandEngland Newcastle United5:22:1 (H)3:1 (A)
3. RundeItalienItalien Turin Calcio5:32:1 (H)3:2 (A)
ViertelfinaleDeutschland Demokratische Republik 1949DDR FC Carl Zeiss Jena9:67:2 (H)2:4 (A)
HalbfinaleSchweizSchweiz Grasshopper Zürich(a)3:3(a)2:3 (A)1:0 (H)
FinaleNiederlandeNiederlande PSV Eindhoven0:30:0 (H)0:3 (A)
1981/82Europapokal der Pokalsieger1. RundeFinnlandFinnland Kotkan Työväen Palloilijat5:00:0 (A)5:0 (H)
2. RundeSowjetunionSowjetunion Dinamo Tiflis2:41:1 (H)1:3 (A)
1997UEFA Intertoto CupGruppenphaseKroatienKroatien NK Hrvatski dragovoljac1:01:0 (A)
DanemarkDänemark Silkeborg IF1:01:0 (H)
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ebbw Vale AFC2:12:1 (A)
OsterreichÖsterreich Grazer AK1:21:2 (H)
HalbfinaleDeutschlandDeutschland Hamburger SV2:11:0 (A)1:1 n. V. (H)
FinaleSchwedenSchweden Halmstads BK2:11:0 (A)1:1 n. V. (H)
1997/98UEFA-Pokal1. RundePortugalPortugal Benfica Lissabon1:01:0 (H)0:0 (A)
2. RundeRumänienRumänien Steaua Bukarest(a)3:3(a)0:1 (A)3:2 (H)
1998UEFA Intertoto Cup2. RundeMazedonien 1995Mazedonien Makedonija Skopje7:10:1 (A)7:0 (H)
3. RundeTurkeiTürkei Altay İzmir4:32:0 (H)2:3 n. V. (A)
HalbfinaleJugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien FK Vojvodina2:42:0 (H)0:4 (A)
2001UEFA Intertoto Cup2. RundeKroatienKroatien NK Slaven Belupo0:30:2 (H)0:1 (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 38 Spiele, 19 Siege, 7 Unentschieden, 12 Niederlagen, 61:45 Tore (Tordifferenz +16)

Medien

SCB TV

Der SCB TV ist auf der offiziellen Website sowie auf Dailymotion verfügbar. Bei SCB TV werden Highlights sowie Zusammenfassungen von allen Spielen gezeigt, außerdem sind Teile der Pressekonferenzen, sowie Interviews mit den Spielern zu sehen. Auch werden, wenn auch seltener, Szenen aus Trainings und oder Fotos von Ereignissen gezeigt. Der SCB TV sendet jedoch keinerlei Live-Sendungen, sondern lädt seine Videos im Nachhinein auf den besagten Plattformen hoch.[15]

SCB Radio

Jedes Spiel des SC Bastia wurde durch das SCB Radio live übertragen und kommentiert. Das Radio konnte live im Internet über die Website von Bastia angehört werden. Außerdem können die Zuhörer die Spiele der letzten 2 Jahren auch im Nachhinein hören.[16]

Solu Noi

Das Solu Noi ist ein Vereinsmagazin des SC Bastia, welches periodisch erscheint. Es ist bisher 19-mal erschienen zuletzt im Juni 2016. Das Magazin behandelt vorweg die erste Mannschaft des SC Bastia, auch mit speziellem Fokus auf jeweils einzelne Spieler. Jedoch wird auch über wichtige Ereignisse von Jugendmannschaften und Reserveteams berichtet. Außerdem erscheinen jeweils zu Beginn der neuen Saison ein Extra-Heft, in dem die Leser auf die neue Saison vorbereitet werden. Das Magazin konnte im Fanshop bezogen werden.[17]

Sponsoren

Der Hauptsponsor des SC Bastia ist Oscaro, von welchem nun auch eine Gruppe über die Übernahme des Vereins verhandelt. Weiter sind auch Corsica Ferries, Pago, Qwant und Vito Geldgeber des Vereins. Der aktuelle Ausrüster von Bastia ist Adidas Madewis.[18]

Kader

Aktuelles Kader

Da der SC Bastia den Profistatus durch die DNGC verloren hat, werden die Verträge mit den aktuellen Spielern aufgelöst. Damit ist das aktuelle Kader (für die Saison 2017/18) momentan nicht sicher bekannt.

Kader 2016/17

TorAbwehrMittelfeldAngriff
30Paul Charruau
16Jean-Louis Leca
1Thomas Vincensini
28Florian Marange
3Julien Benhaim
29Gilles Cioni
5Sebastien Squillaci
3Nicolas Saint Ruf
23Alexander Djiku
22Farid Boulaya
17Lindsay Rose
4Abdelhamid El Kaoutari
20Pierre Bengtsson
12Abdoulaye Keita
10Lyes Houri
14Mehdi Mostefa
8Gaël Danic
18Yannick Cahuzac
19Axel Ngando
2Sadio Diallo
15Prince Oniangué
33Geoffrey Acheampong
9Florian Raspentino
7Jerson Cabral
25Lassana Coulibaly
11Lenni Nangis
6Allan Saint-Maximin
27Enzo Crivelli

Bekannte/bedeutende ehemalige Spieler

Claude Papi (1967–1982, Mittelfeld)

Der gebürtige Korse mit der "hohen Stirn" spielte seine gesamte Karriere bei Bastia, damals SEC Bastia. Mit Papi war Bastia besonders auf europäischer Ebene besonders erfolgreich. Claude Papi traf im Halbfinale des Uefa-Pokals gegen den Grasshopper Club Zürich zweimal und brachte seinen Verein damit in den Final, er ermöglichte damit einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte.

Rachid Mekhloufi (1968–1970, Spielertrainer)

Bastia war die erste Trainerstation von Rachid Mekhloufi. Der SC Bastia war gerade frisch aufgestiegen, als sie Rachid als Trainer anstellten. Mekhloufi erreichte zusammen mit Bastia gleich in seiner ersten Saison Platz 6, dies ist die 3. beste Platzierung die der SC Bastia bisher erreichen konnte.

Francois Félix (1971–1973 / 1976–1978, Sturm)

Nachdem Bastia mit Félix den Finale des französischen Pokals erreichte, gewannen sie das erste Mal den französischen Supercup mit 5:2 gegen Olympique Marseille. Dabei trug auch Félix mit einem Tor seinen Teil zum Sieg bei.

Jacques Zimako (1972–1977 / 1983–1985, Sturm)

Abdelkrim Merry (1974–1980, Sturm)

Dragan Dzajic (1975–1977, Sturm)

Einer der bekanntesten Spieler Jugoslawiens spielte für 2 Saisons auf der Insel. Dort traf er in nun 56 Spielen ganze 31 Tore.

Jean-Francois Larios (1977–1978, Mittelfeld)

Larios führte die korsische Überraschungsmannschaft in den UEFA-Pokalfinal und spielte auch sonst in allen wichtigen Spielen für den SC Bastia

Johnny Rep (1977–1979, Sturm)

Er erreichte zusammen mit dem SC Bastia das UEFA-Pokalfinale.

Roger Milla (1980–1984, Sturm)

Bruno Rodriguez (1993–1996, Sturm)

Pierre-Yves André (1997–2001 / 2006–2010, Sturm)

Mehr als 10 Jahre lang insgesamt lief für Bastia auf und damit auch am Öftesten aller Spieler. Er stieg bei seiner Rückkehr ab in die Ligue 2, war aber dann auch maßgeblich daran beteiligt das Team wieder aufzubauen, im Jahr nach seinem Rücktritt war der Aufstieg Tatsache. André schoss mit seinen 91 Toren die Meisten für Bastia.

Frédéric Née (1998–2001 / 2003–2006, Sturm)

Michael Essien (2000–2003, Mittelfeld)

Der SC Bastia war die erste Station in Michael Essiens Karriere, dabei wurde Essien in der Saison 2002/03 zum wertvollsten Spieler Frankreichs gewählt. Er schoss in seinen 66 Spielen bei Bastia 11 Tore und nach seinem Abgang war Bastia nie wieder besser klassiert.

Christian Karembeu (2005, Verteidigung)

Die Karriere ausklingen lassen, war die Devise von Karembeu als er zu Bastia kam. Er spielte gerade mal 18 Spiele für die Korsen. Es war aber trotzdem ein Erfolg für Bastia, dass sie einen solchen "Superstar" verpflichten konnten.

Mickaël Landreau (2013–2014, Tor)

Der französische Nationaltorhüter war für seine letzten anderthalb Saisons nach Bastia gekommen. Er bekam gleich in seiner ersten Saison den Étoile d’Or für den besten Torwart verliehen.

Literatur

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3

Weblinks

Commons: SC Bastia – Sammlung von Bildern

Anmerkungen

  1. Nach Balotellis Rassismusvorwürfen: Bastia-Anhänger stellt sich dem Verband. In: spox.com. 25. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017.
  2. Skandal in Bastia. In: sport1.de. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  3. Geisterspiele für Bastia, 3 Punkte für Lyon. In: Spiegel Online. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  4. kicker online: LIVE! Olympique Marseille – SC Bastia, Ligue 1, Saison 2016/17, 38. Spieltag. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  5. LFP.fr – DNCG : Relevé de décisions du jeudi 22 juin 2017. Abgerufen am 16. August 2017 (französisch).
  6. Football. Le tribunal administratif rejette la requête du SC Bastia. In: Ouest-France.fr. (ouest-france.fr [abgerufen am 16. August 2017]).
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