Robert Bosch GmbH

Robert Bosch GmbH

Logo
RechtsformGmbH
Gründung15. November 1886
SitzStuttgart, DeutschlandDeutschland Deutschland[1]
Leitung
  • Volkmar Denner[2] (Vorsitzender der Geschäftsführung)
  • Stefan Asenkerschbaumer
  • Filiz Albrecht
  • Christian Fischer
  • Stefan Hartung
  • Markus Heyn
  • Harald Kröger
  • Rolf Najork
Mitarbeiterzahl395.034 (31. Dez. 2020)[3]
Umsatz71,5 Mrd. Euro (2020)[3]
BrancheMischkonzern
Websitewww.bosch.de
Stand: 1. Juli 2021

Verwaltungssitz der Robert Bosch GmbH in Gerlingen

Die Robert Bosch GmbH ist ein im Jahr 1886 von Robert Bosch gegründetes deutsches Unternehmen mit rechtlichem Sitz in Stuttgart[1] und Hauptverwaltung in Gerlingen, das unter anderem als Automobilzulieferer, als Hersteller von Industrietechnik (Rexroth), von Gebrauchsgütern (Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte) sowie von Energie- und Gebäudetechnik (Thermotechnik, Sicherheitssysteme) tätig ist. Mit seiner Automobilsparte, die im Jahr 2020 für 59 % des Konzernumsatzes verantwortlich war,[3] ist die Robert Bosch GmbH der weltweit größte Automobilzulieferer.[4]

Das Unternehmen hatte im Jahr 2020 in Deutschland rund 131.800 Mitarbeiter; zusammen mit den 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern arbeiteten rund 395.000 Mitarbeiter bei Bosch. 2020 wurde ein weltweiter Umsatz von 71,5 Milliarden Euro erzielt.

Besitzverhältnisse

Verfassung der Robert Bosch GmbH

Die Robert Bosch Stiftung hält 94 % der Anteile der Robert Bosch GmbH,[5] hat aber keine Stimmrechte. Die Kommanditgesellschaft Robert Bosch Industrietreuhand KG ist mit aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsleitung, Vertretern der Familie Bosch und Persönlichkeiten des Wirtschaftslebens besetzt und hat 93 % der Stimmrechte, jedoch praktisch keine GmbH-Anteile.

Die restlichen Anteile und Stimmrechte sind im Besitz der Nachfahren des Firmengründers Robert Bosch. Aufgrund dieser Konstruktion zwischen Beteiligung und Stimmrecht, sowie der – für ein Unternehmen dieser Größenordnung untypischen – Gesellschaftsform der GmbH fließen die Unternehmensgewinne der Robert Bosch GmbH an die gemeinnützige Robert Bosch Stiftung oder verbleiben in der GmbH.

Auf der vom Manager Magazin erstellten Liste der 500 reichsten Deutschen wird das Vermögen der Bosch-Familie für das Jahr 2013 auf 3,0 Milliarden Euro geschätzt (2012: 3,2 Mrd. Euro), was Rang 33 entspricht. (siehe auch Chronologie der reichsten Deutschen)

Bedeutende Lenker des Unternehmens nach Hans Walz (1926 bis 1963) waren Hans Lutz Merkle (1963 bis 1984) und Hermann Scholl, der von 1993 bis 2003 Geschäftsführer war und anschließend von 2003 bis 2012 den Vorsitz der Bosch Industrietreuhand KG übernahm. Seit dem 1. Juli 2012 ist Scholl Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe.[6]

Wesentliche Gesellschaften der Bosch-Gruppe in Deutschland

Unter dem Namen Bosch

  • Bosch Automotive Service Solutions GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Automotive Steering GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Battery Systems GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Car Multimedia GmbH (100 %) (seit Anfang 2008 Rechtsnachfolger der Blaupunkt GmbH, für die bei Bosch verbliebenen Bereiche)
  • Bosch Connected Devices and Solutions GmbH (100 %)
  • Bosch Engineering GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Tool Corporation USA (100 %), mit der 100%igen Tochter Dremel Corporation
  • Bosch Emission Systems GmbH & Co. KG (100 %)
  • Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH (100 %)
  • BSH Hausgeräte GmbH (100 %)
  • Bosch Healthcare Solutions GmbH (100 %)
  • Bosch.IO GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Manufacturing Solutions GmbH (100 %)
  • Bosch Power Tools GmbH (100 %)
  • Bosch Power Tec GmbH (100 %)
  • Bosch Rexroth AG (100 %)
  • Bosch Service Solutions GmbH (100 %)
  • Bosch Sicherheitssysteme GmbH (100 %)
  • Bosch Sicherheitssysteme Montage und Service GmbH (100 %)
  • Bosch SoftTec GmbH (100 %)
  • Bosch Solarthermie GmbH (100 %)
  • Bosch Thermotechnik GmbH (100 %) (siehe Junkers & Co., Buderus, Bosch Industriekessel und Bosch KWK Systeme)

Unter anderen Namen

  • AIG Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH (100 %)
  • EM-motive GmbH (100 %)
  • ETAS GmbH (100 %)
  • Hawera Probst GmbH (100 %)
  • ITK Engineering (100 %)
  • Lithium Energy and Power GmbH (50 %); gemeinsam mit GS Yuasa (25 %) und Mitsubishi Corporation (25 %)

Gliederung des Unternehmens

Die Bosch-Gruppe gliedert sich in vier Unternehmensbereiche:

  1. Kraftfahrzeugtechnik (englisch Mobility Solutions),
  2. Industrietechnik (englisch Industrial Technology),
  3. Gebrauchsgüter (englisch Consumer Goods) und
  4. Energie- und Gebäudetechnik (englisch Energy and Building Technology)[7]

In den Unternehmensbereichen sind jeweils mehrere Geschäfts- und Produktbereiche zusammengefasst.

Kraftfahrzeugtechnik

Der Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik wurde 2004 erstmals weltweit umsatzstärkster Automobilzulieferer und erreichte auch 2018 mit 47,6 Milliarden Euro Umsatz wieder diesen Rang.[4] Im Jahr 2020 erzielte die Kraftfahrzeugtechnik von Bosch 42,1 Milliarden Euro Umsatz – das waren 59 % des Gesamtumsatzes.

Zu diesem Unternehmensbereich gehören folgende Geschäftsbereiche:

  • Powertrain Solutions (PS): Einspritztechnik, Motorsteuerung (bei Bosch als Motronic bezeichnet) und Abgasnachbehandlung für Diesel- und Benzinmotoren sowie Komponenten für elektrische Antriebe inkl. Brennstoffzellentechnologie, 2018 hervorgegangen aus den früheren Geschäftsbereichen Diesel Systems und Gasoline Systems[8]
ABS 2, Steuerung (1978)
  • Chassis Systems Control (CC): ABS, ESP, Fahrerassistenzsysteme, Drehzahl-, Lenkwinkel- und Drehratensensoren, Bremskraftverstärker und Bremsscheiben
  • Electrical Drives (ED): Motoren und Antriebe für Fensterheber, Sitzverstellung und Schiebedach, Stellmotoren für ABS und ESP, Wischersysteme, Motorkühlung, Antriebe für E-Bikes und E-Scooter
  • Cross-Domain Computing Solutions (XC): Softwareintensive Elektroniksysteme für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren, Car Multimedia sowie Antrieb und Body Electronics[9]
  • Automotive Electronics (AE): Halbleiter, Sensoren und Steuergeräte für Karosserieelektronik, Bremsregelsysteme und Motorsteuerung
  • Automotive Steering (AS): Lenksysteme, Lenksäulen sowie Lenkungs- und Getriebepumpen
  • Automotive Aftermarket (AA): Ersatzteile, Diagnose- und Werkstatttechnik, Franchisekonzepte für freie Reparaturwerkstätten: Bosch Car Service, seit 2009 auch das von ZF übernommene Konzept AutoCrew
  • Connected Mobility Solutions (CS): vernetzte Mobilitätsservices, gegründet 2018[10]
  • E-Bike (EB): E-Bike-Antriebssysteme mit Akkus und Steuerungen, Geschäft besteht seit 2009, 2020 wurde daraus ein eigenständiger Geschäftsbereich[11]

Der Geschäftsbereich Automotive Electronics unterhält seit 1971 Halbleiterwerke (Fabs) in Reutlingen. Seit 1995 ist dort ein Werk für die Herstellung von 6-Zoll-Wafern. Im März 2010 wurde eine neue Fabrik für 8-Zoll-Wafer (200 mm) eröffnet.[12][13] Seit 2018 baut Bosch in Dresden ein neues Halbleiterwerk für 300-mm-Wafer (Robert Bosch Semiconductor Manufacturing Dresden GmbH). Die neue Fabrik kostet rund eine Milliarde Euro und ist damit die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Bosch-Gruppe.[14]

1995 brachte Bosch als erster Anbieter das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) auf den Markt. Der Anteil der mit ESP ausgestatteten Pkw erreichte 2004 in Europa bei den neu zugelassenen Fahrzeugen 36 %. Seit 1. November 2014 müssen Neufahrzeuge mit ESP ausgestattet sein.

Im Jahr 2004 war der Dieselanteil bei neu zugelassenen Pkw in Westeuropa auf 48 % gestiegen. Bosch hatte diesen Trend maßgeblich geprägt. Mit der dritten Generation Common Rail hat Bosch das derzeit fortschrittlichste System am Markt, das Leistung, Verbrauch und Sauberkeit verbessert.

Eine weitere Entwicklung stellt das Dosiersystem Denoxtronic für die Abgasnachbehandlung mittels selektiver katalytischer Reduktion dar. Es benutzt Druckluftunterstützung und wird seit 2004 in der ersten Generation in Serie gefertigt. Die Nachfolgegeneration Denoxtronic 2 wird seit Mitte 2006 für Pkw kurz vor der Markteinführung in den USA angeboten. Die Produkte erlauben die Reduktion von Stickoxiden mittels Einspritzung eines Reduktionsmediums in den Abgastrakt von Kraftfahrzeugen. Die Umwandlung der Stickoxide findet im SCR-Katalysator statt.

Anfang April 2017 wurde bekannt, dass Bosch gemeinsam mit Daimler ein Entwicklungsprojekt für autonomes Fahren realisieren wird.[15] Indes wurde Anfang November 2018 bekannt, dass ein Roboter-Fahrdienst eingeführt werden soll.[16]

Alternativ zum Verbrennungsmotor investiert Bosch in die Brennstoffzellentechnologie und will führender Anbieter bei elektrischen Antriebssystemen werden.[17] Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen PowerCell will Bosch ab 2022 für Nutzfahrzeuge und PKW Brennstoffzellen in Serie fertigen.[18] Im November 2019 wurde bekannt, dass Bosch gut 11 Prozent der Anteile von PowerCell hält.[19] Ebenso ist Bosch seit 2019 an Nikola Motors beteiligt, einem Hersteller für Elektrolastkraftwagen mit Brennstoffzellen aus Phoenix (Arizona).[20]

Industrietechnik

Zu diesem Unternehmensbereich, der 7 % (5,1 Milliarden Euro) zum Umsatz beiträgt (2020),[3] gehört die Tochtergesellschaft Bosch Rexroth AG als weltweiter Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik. Bosch Rexroth bedient die Kernmärkte Fabrikautomation und Mobilhydraulik.

Auch ein Sondermaschinenbau, der Montageanlagen und Sondermaschinen für den Eigenbedarf der Bosch-Gruppe fertigt, ist dem Unternehmensbereich Industrietechnik zugeordnet.

Der ehemalige Geschäftsbereich Packaging Technology, der ebenfalls zu diesem Unternehmensbereich gehörte, wurde 2019 veräußert und 2020 in Syntegon Technology umfirmiert.

Gebrauchsgüter

Gebrauchsgüter machten 2020 rund 26 % (18,8 Milliarden Euro) des Umsatzes der Bosch-Gruppe aus. Dieser Unternehmensbereich gliedert sich in die beiden Geschäftsbereiche BSH Hausgeräte GmbH und Elektrowerkzeuge.

Seine Beteiligung an der BSH Hausgeräte GmbH erhöhte Bosch 2015 auf 100 %.[21] Die Tochtergesellschaft bietet Hausgeräte unter anderem unter den Marken Bosch, Siemens, Constructa, Neff und Gaggenau an.

New Ixo

Elektrowerkzeuge fertigt und vertreibt Bosch unter den Marken Bosch und Dremel für Industrie, Handwerk und Heimwerker. Unter dem Hausnamen „Bosch“ werden zum einen die Heimwerker-Produkte mit vorwiegend grüner Produktfarbe vertrieben, wohingegen Produkte, welche mehrheitlich für Industrie und Handwerk gedacht sind, unter dem Namen „Bosch professional“ in blauer Gehäusefarbe ausgeliefert werden. Umgangssprachlich sind letztere auch als „Bosch-Blau“ bekannt. Zum Produktprogramm zählt darüber hinaus auch Zubehör wie Bohrer und Sägeblätter sowie Gartengeräte.

Im Jahr 2003 führte Bosch als erster Anbieter die Lithium-Ionen-Technik bei akkubetriebenen Elektrowerkzeugen ein. Der so ausgestattete Akkuschrauber Ixo war 2020 mit 19 Millionen verkauften Einheiten nach Eigenangaben das weltweit meistgekaufte Elektrowerkzeug.[22] Die Lithium-Ionen-Technik wurde nach und nach auf andere Akku-Elektrowerkzeuge übertragen, auch auf Gartengeräte von Bosch.

Energie- und Gebäudetechnik

Die beiden Geschäftsbereiche Thermotechnik (Junkers, Buderus, Loos) und Sicherheitstechnik (Bosch Sicherheitssysteme GmbH) tragen mit 5,5 Milliarden Euro (2020) 8 % zum Umsatz der Bosch-Gruppe bei.

In der Thermotechnik ist Bosch Hersteller von Heizungsprodukten (Öl- und Gas-Kessel, Wärmepumpen) sowie von Warmwassergeräten.

Geschichte

1886 bis 1920

Die Firmengeschichte beginnt mit der Gründung der Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in einem Hinterhof in Stuttgart-West am 15. November 1886.

Robert Bosch hielt sich anfänglich mit Feinmechanik-Aufträgen über Wasser, aber eigentlich galt sein Interesse besonders der Elektrotechnik. Die ersten rund zehn Jahre waren seiner Aussage nach „ein böses Gewürge“. Eine Stabilisierung des Geschäfts kam ab 1895, als Stuttgart ein Elektrizitätswerk bekam und Bosch mit Elektroinstallationen beauftragt wurde.[23]

1887 wurde der erste Niederspannungs-Magnetzünder von Bosch für Gasmotoren vorgestellt. Zehn Jahre später folgte der erste Magnetzünder für Automobile. Er machte die kleine Werkstatt zum produzierenden Unternehmen und Robert Bosch zum weltweit erfolgreichen Fabrikanten. Der Grundstein für die Entwicklung von Bosch als Automobilzulieferer war damit gesetzt.[24]

Die erste Fabrik eröffnete Bosch 1901 in Stuttgart. 1906 erfolgte die Fertigung des 100.000. Magnetzünders. Im gleichen Jahr wurde der Achtstundentag bei Bosch eingeführt.[25] 1910 erfolgte die Gründung und Errichtung des Werks Feuerbach bei Stuttgart. 1909 führte Bosch die Schmierpumpe für Motoren ein („Bosch-Öler“), 1914 begann die Fertigung von Generatoren und Scheinwerfern im „Lichtwerk“ Feuerbach.[26]

Durch die einsetzende Motorisierung des Straßenverkehrs wuchs das Unternehmen nach 1900 sehr schnell. Hatte Bosch 1901 noch eine Belegschaft von 45, waren es 1908 bereits mehr als 1.000 Menschen.[27] Um qualifizierten Nachwuchs für die Kraftfahrzeugelektrik-Fertigung heranzuziehen, wurde August Utzinger von Robert Bosch mit dem Aufbau einer Lehrwerkstatt beauftragt, die 1913 ihre Arbeit aufnahm.[28] Robert Bosch war selbst geprägt durch seine äußerst unbefriedigende Feinmechanikerlehre 1876 bis 1879. Daraus leitet sein Biograf, der liberale Journalist und spätere erste Bundespräsident Theodor Heuss, Boschs Augenmerk auf gute Ausbildungsbedingungen ab.[29]

Die internationale Entwicklung von Bosch begann 1898 mit der Eröffnung einer Niederlassung in London, im Jahr darauf in Paris, Wien und Budapest. Bis 1909 war Bosch mit Handelspartnern auf allen Kontinenten vertreten: 1906 in New York (USA) und Johannesburg (Südafrika), 1907 in Sydney (Australien), 1908 in Buenos Aires (Argentinien), 1909 in Shanghai (China), 1910 in Rio de Janeiro (Brasilien) und 1911 in Tokyo (Japan). Die erste Fabrik außerhalb Deutschlands eröffnete Bosch 1905 in Paris, die erste auf einem anderen Kontinent im Jahr 1912 in Springfield, Massachusetts (USA).[30]

Im Jahr 1917 wurde Bosch in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und blieb es bis 1937, als Robert Bosch nach dem Rückkauf seiner Anteile wieder zum Alleineigentümer wurde. Dabei wurde das Unternehmen zu einer GmbH.[31]

1920 bis 1945

Nach dem Ersten Weltkrieg verlor Bosch die meisten internationalen Besitzungen, darunter auch die US-Fabriken. Das Unternehmen musste die internationalen Aktivitäten wieder weitgehend neu aufbauen. Dazu gehört auch die Erschließung weiterer südamerikanischer und asiatischer Regionen.[32] 1922 wurde durch Illies & Company beispielsweise ein Verkaufsbüro für Bosch-Waren in Kalkutta, Indien gegründet.[33] In den Folgejahren schloss Bosch Verträge in Asien mit Vertriebspartnern beispielsweise in Malaysia, Singapur, Thailand und dem heutigen Indonesien ab, auf den amerikanischen Kontinenten beispielsweise mit Partnern in Mexiko, Peru, Kolumbien und Ecuador.

In den 1920er Jahren erweiterte Bosch die Produktpalette um zahlreiche Kraftfahrzeugtechnikprodukte, die im Alltagsbetrieb für Autos erforderlich waren: elektrisches Horn (1921), Scheibenwischer (1926) und Fahrtrichtungsanzeiger ("Winker", 1927).[34] Ebenfalls 1921 wurde in Hamburg die erste Service Werkstatt Bosch Dienst eröffnet.[35] 1927 brachte Bosch Diesel-Einspritzpumpen auf den Markt.[36] Gleichzeitig zu dieser Diversifizierung in der Kraftfahrzeugtechnik wandte sich Bosch nach einem krisenhaften Umsatzeinbruch in der Kraftfahrzeugbranche 1925 und 1926 anderen Geschäftsfeldern zu, um das Unternehmen besser gegen branchenspezifische Krisen zu schützen.[37]

Robert Bosch zog sich im Alter von 65 Jahren 1926 aus der operativen Führung des Unternehmens zurück. Im dreiköpfigen Vorstand der damaligen Robert Bosch A.G. saßen Hermann Fellmeth, Karl Martell Wild und Hans Walz, der als Nachfolger von Robert Bosch den Vorsitz einnahm.[38] Der Firmengründer starb am 12. März 1942.

Blaupunkt Autoradios,
verschiedene Generationen
Kühlschrank (1950er Jahre)

1929 gründete Bosch mit Zeiss Ikon, Baird Television Ltd.und D.S. Loewe die Fernseh AG.[39] In den Folgejahren leistete dieses Unternehmen Bedeutendes auf dem Gebiet der Fernsehtechnik. 1932 erfolgte der Kauf der Gasgeräteproduktion der Junkers & Co., die Entwicklung der ersten Bohrmaschine von Bosch und die Präsentation des ersten Blaupunkt-Autoradios. Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1933 stellte Bosch den elektrischen Kühlschrank vor, ein Gerät, das elektrisches Kühlen in Privathaushalten erschwinglich machen sollte.[40] Der Kühlschrank war der Grundstein für die heutige Hausgerätesparte BSH von Bosch. 1934 übernahm Bosch den Kinoprojektorhersteller Eugen Bauer GmbH.[41]

Das Jahr 1933 markierte den Beginn des dunkelsten Kapitels in der Unternehmensgeschichte von Bosch. Einerseits war das Unternehmen während der NS-Zeit als Kraftfahrzeugausrüster systemrelevant, und das Management verhielt sich dem Regime gegenüber loyal. Andererseits unterstützte das Unternehmen mit der Unterstützung Robert Boschs unter größter Geheimhaltung oppositionelle, und gegen das Regime gerichtete Aktivitäten.[42]

Die Aktivitäten zur Rüstungsproduktion setzen bereits früh nach der Machtergreifung Hitlers ein: Bereits Ende 1933 begannen Verhandlungen zwischen der Robert Bosch AG und den Nationalsozialisten über eine Verlagerung von Teilen der Rüstungsproduktion in das Landesinnere Deutschlands. Bosch gründete 1935 und 1937 zwei solcher Ausweichwerke: die Dreilinden Maschinenbau GmbH (DLMG) in Kleinmachnow bei Berlin und in Hildesheim die Elektro- und Feinmechanische Industrie GmbH – später Trillke-Werke GmbH (siehe Hildesheimer Wald: ELFI/Trillke/Bosch/Blaupunkt-Werk). Beide Werke dienten ausschließlich der Rüstungsproduktion. Diese „Schattenfabriken“ entstanden unter größter Geheimhaltung und in enger Zusammenarbeit mit den NS-Behörden. Die Bosch-Tochter DLMG in Kleinmachnow bei Berlin beschäftigte etwa 5.000 Personen, mehr als die Hälfte von ihnen waren Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und weibliche KZ-Häftlinge, darunter viele Frauen aus dem Warschauer Aufstand. Sie mussten Zubehör für Flugzeuge der deutschen Luftwaffe produzieren. In Hildesheim entstand eine Tarnfabrik für die gesamte elektrotechnische Ausrüstung von Panzern, Zugmaschinen und Lastkraftwagen der Wehrmacht. Ab Oktober 1943 fuhr kein neuer deutscher Panzer mehr ohne die Kraftfahrzeugelektrik aus Hildesheim. 1944 arbeiteten 4.290 Männer und Frauen in den Trillke-Werken, davon waren 2.019 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Militärinternierte. Insgesamt mussten während des Zweiten Weltkrieges 2.711 Menschen im Hildesheimer Bosch-Werk arbeiten, die man aus den besetzten Ländern nach Deutschland verschleppt hatte. Während des Krieges wurde die Produktion weiter dezentralisiert, Bosch produzierte in einer immer größeren Zahl von Fabriken und verlagerte Teile der Fertigung an 213 Stellen in mehr als 100 Orten. Nach einer Studie zweier Historiker beschäftigte die Bosch-Gruppe „während des gesamten Krieges mindestens 20.000 Zwangsarbeiter“.[43] Im Rahmen eines Projektes der Berliner Geschichtswerkstatt wurden zahlreiche ehemalige Zwangsarbeiterinnen und KZ-Häftlinge der DLMG und der Trillke-Werke interviewt, zur Geschichte der beiden Schattenfabriken recherchiert und dazu mehrere Bücher und Ausstellungen veröffentlicht.[44] 2016 wurde die Webseite „Bosch – Zwangsarbeit im Hildesheimer Wald“ freigeschaltet.[45]

Ungeachtet der Beteiligung an der Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit unterstützte Robert Bosch bis zu seinem Tod 1942, wie auch sein Nachfolger Hans Walz, den liberalen Widerstand gegen Adolf Hitler und bewahrte jüdische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor der Verschleppung in Konzentrationslager. Außerdem unterstützte Walz jüdische Organisationen finanziell, die Verfolgten des Systems die Flucht aus Nazi-Deutschland ermöglichten.[46][47] Unternehmenschef Walz, Mitglied im "Verein zur Abwehr des Antisemitismus", hatte bereits im Mai 1933 im Namen und Auftrag Robert Boschs gegen die antijüdische Politik des NS-Regimes protestiert.[48] Wenige Monate später, am 11. Oktober 1933, hatte Robert Bosch in einem Schreiben an den deutschen Außenminister auf die Fortführung internationaler Verständigung, v. a. der ihm selbst am Herzen liegenden deutsch-französischen Verständigung, insistiert. Ohne Erfolg, denn Deutschland trat am 14. Oktober 1933 aus dem Völkerbund aus, der Vorgängerinstitution der heutigen UNO.[49]

Mit der Verfestigung der Diktatur erwiesen sich solche offiziellen Interventionen als sinnlos, wenn nicht gar gefährlich. Daher beschränkten sich die Aktivitäten im Wesentlichen auf zwei Optionen: Unterstützung des Widerstands und Hilfe für Juden. Im April 1937 engagierte Bosch den früheren Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler. Dieser reiste, offiziell als geschäftlicher Berater des Unternehmens, viele Male in den kommenden zwei Jahren ins Ausland, um Politiker vor den Kriegsplanungen Hitlers zu warnen.[50] Später gehörte er dem "Bosch-Kreis" um Albrecht Fischer, Paul Hahn, Theodor Bäuerle und Willy Schloßstein an, allesamt Vertraute von Robert Bosch und Hans Walz, die dem NS-System kritisch gegenüberstanden. Mit Hilfe dieses Kreises unterstützte Goerdeler den Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944. Wegen seiner Beteiligung an der Vorbereitung des Anschlags wurde Goerdeler zum Tode verurteilt und am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.[51] Die Hilfe für Juden geschah vor alle auf Initiative des Unternehmenschefs Hans Walz mit Rückendeckung Robert Boschs, zumeist mit Bargeldzuwendungen, die über die "Jüdische Mittelstelle" für die Finanzierung der vielfach auch illegalen Emigration verfolgter Juden verwendet wurden.[52][53]

Hans Walz erhielt 1969 für seinen Einsatz für verfolgte Juden in Deutschland die Yad Vashem-Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ vom Staat Israel[54]

1945 bis 2000

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste das Unternehmen nach kriegsbedingten Zerstörungen und dem regimebedingten Abbruch internationaler Beziehungen wieder aufgebaut werden. Zudem eröffnete die US-Militärregierung in Deutschland 1947 ein Entflechtungsverfahren gegen Bosch, mit dem als Lehre aus der Zeit 1933–1945 eine zu starke Konzentration der Wirtschaftskraft bei wenigen Unternehmen verhindert werden sollte.[55] Das Verfahren wurde erst 1952 beendet, Bosch wurde nicht zerschlagen, musste sich aber von drei Tochterunternehmen trennen.[56]

Bosch Handrührgerät,
Neue Sammlung, München

In den 1950er Jahren begann Bosch zahlreiche Partnerschaften mit anderen Unternehmen und baute internationale Fertigungen und Regionalgesellschaften auf. In Japan startete Bosch 1953 eine Partnerschaft mit dem japanischen Konzern Denso. Zuletzt bestand eine nicht-strategische Finanzbeteiligung in Höhe von rund 5 % der Denso-Aktien, die Ende 2012 mit einem Erlös von 1,1 Mrd. € verkauft wurden.[57] Im wichtigsten südamerikanischen Markt, Brasilien, gründete Bosch 1954 die Robert Bosch do Brasil, zunächst zum Vertrieb, später auch zur Fertigung vor Ort. Bis 1961 hatte Bosch elf internationale Vertriebsorganisationen aufgebaut, darunter Italien, England, Frankreich, Portugal, Dänemark, Schweden, USA. Kanada und Argentinien. Ziel war zunächst die Wiederherstellung des internationalen Vertriebs und parallel dazu des Aufbaus eines Kundendienst-Netzes.[58]

Bereits 1951 wurde die indische Motor Industries Company Ltd. (MICO) gegründet, deren Anteile Bosch unmittelbar zu 49 % aufkaufte. MICO wurde zum alleinigen lokalen Vertriebshändler Boschs, bis 1953 eine MICO-Fabrik in Adugodi, Bangalore, gegründet wurde, welche verschiedene Produkte unter Bosch-Lizenz produzierte. 1961 hatte die Fabrik in Bangalore bereits 2000 Mitarbeiter und Bosch hatte über die Jahre 57,5 % der MICO-Firmentanteile aufgekauft.[59] Weitere Investitionen folgten, eine zweite MICO-Fabrik wurde 1969–1971 in Nasik errichtet, eine dritte 1988 in Naganathapura in Betrieb genommen. In den späten 1980ern hatte Indien die zweitgrößte Anzahl an Bosch-Mitarbeitern außerhalb Deutschlands. 2008 wurde MICO in Bosch Limited umbenannt.[60]

Bosch Scheinwerfer, Austin Healey Sprite (1958–1971)

Die 1960er Jahre waren bei Bosch von tiefgreifenden strukturellen Veränderungen geprägt. 1964 wurde die Robert Bosch Stiftung gegründet, die zunächst noch "Vermögensverwaltung Bosch" (VVB) hieß und erst 1969 ihren heutigen Namen erhielt. In die VVB hatte Robert Bosch 1921 Teile seines Privatvermögens eingebracht; sie sollte finanzielle Grundlage für gemeinnützige Bestrebungen des Unternehmens sein.[61] In die Stiftung flossen Anteile der Familie, während die Stimmrechte in etwa den Anteilen entsprechend in die parallel gegründete heutige Robert Bosch Industrietreuhand KG übergingen.[62] Auch das Unternehmen wurde umgebaut. Das Unternehmen wurde für die horizontal und funktionalistisch organisierte Struktur einfach zu groß, Entscheidungen damit träge, Rufe nach Modernisierung wurden laut. Diese begann mit der Untergliederung in relativ selbstständige Geschäftsbereiche, ein Prozess, der 1968 abgeschlossen war.[63] In diesem Jahr begann auch der Auszug aus dem alten Stuttgarter Gelände nahe dem Berliner Platz und der Bau eines neuen Entwicklungszentrums in Schwieberdingen (eröffnet 1968), und der Umzug der Hauptverwaltung und der Forschung nach Gerlingen bis Frühjahr 1970.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Diversifizierung weiter. Mit dem Kauf eines Verpackungsmaschinenherstellers stieg Bosch in die Verpackungstechnik ein, die 2017 verkauft wurde.[64] Ab 1981 beteiligte sich das Unternehmen an der Telefonbau & Normalzeit GmbH in Frankfurt am Main, die 1985 in Telenorma umbenannt und zwei Jahre später vollständig übernommen wurde. Ab 1994 firmierte dieser Geschäftsbereich als Bosch Telecom GmbH. Auch diese Aktivitäten gab Bosch zwischen 1998 und 2000 ab. So wurde im Jahr 2000 der Bereich Private Netze (heute Tenovis bzw. Avaya) verkauft. Behalten hat das Unternehmen die Sicherheitstechniksparte, heute der Geschäftsbereich Bosch Building Technology.

Herausragende Entwicklungen des Unternehmens bis zum Jahr 2000 waren die Lambda-Sonde für Drei-Wege-Katalysatoren (1976), das erste elektronische Antiblockiersystem (ABS) 1978, die elektronische Motorsteuerung (Motronic) 1979, die Antriebsschlupfregelung (ASR) 1986, das Xenonlicht für Pkw (Litronic) 1991, das vor allem durch den Elchtest bekannt gewordene Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) 1995, die Common-Rail-Hochdruck-Dieseldirekteinspritzung 1997 und die Benzin-Direkteinspritzung im Jahr 2000.

Ab 2000

Standort in Abstatt, 2004 eröffnet
Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen

Auch nach der Jahrtausendwende veränderte sich das Unternehmen durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder, aber auch den Ausstieg aus traditionsreichen Bereichen. So übernahm Bosch 2001 die Mannesmann Rexroth AG, später wurde diese in Bosch Rexroth AG umbenannt und umfasste die Geschäftsbereiche Hydraulik, Pneumatik, Indramat, Lineartechnik und Gießerei. 2013 wurde die Pneumatik-Sparte aus dem Bosch-Rexroth-Konzern ausgegliedert und verkauft. Sie firmiert heute unter dem Namen Aventics. 2018 wurde das Logo der Rexroth AG stark verändert. Der Zusatz: „a Bosch Company“ soll verdeutlichen, dass das Unternehmen noch enger zum Mutterkonzern rücken möchte.

2003 erfolgte die Übernahme der Buderus AG und Eingliederung der Heiztechnik in die BBT Bosch-Buderus-Thermotechnik GmbH. Im Jahr 2008 stieg Bosch mit der Übernahme der Innovations Softwaretechnologie GmbH (heute Bosch.IO,[65]) in den Bereich der Dienste rund um das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) ein.[66] Das schuf die Basis sowohl für internetbasierte Lösungen in der industriellen Fertigung ("Industrie 4.0"), an denen Bosch ab 2011 arbeitete und die heute in der Unternehmenssparte Bosch Connected Industry entwickelt werden[67] als auch für internetbasierte Dienste, die für automatisiertes Fahren oder Smart Home-Lösungen einsetzbar sind. Seit 2021 erweitert Bosch diese Angebote um die Kombination mit Künstlicher Intelligenz und nennt dies AIoT.[68] Für die KI-Aktivitäten gründete Bosch 2017 das 2017Center for Artificial Intelligence (BCAI) das sich mit der Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz in Bosch-Produkten befasst.[69][70]

Nach der Übernahme der in Erfurt ansässigen ersol Solar Energy AG (seit September 2009 Bosch Solar Energy AG) im Jahr 2008 war Bosch auch im Bereich der Solartechnik aktiv. Eine Expansion in diesem Bereich war geplant, unter anderem durch einen weiteren Zukauf. Im November 2009 wurde die Erlangung der Aktienmehrheit an der Aleo Solar AG bekanntgegeben. Im März 2013 gab Bosch die Absicht bekannt, sich nach aufgelaufenen Verlusten in Höhe von mehreren Milliarden Euro weitestgehend von der zuletzt rund 3000 Mitarbeiter, vor allem in Ostdeutschland, umfassenden Solarsparte zu trennen.[71]

Im September 2014 wurde bekannt gegeben, dass Bosch die restlichen 50 % Anteile von Bosch-Siemens-Hausgeräte von Siemens übernimmt.[72] Die Aufwendungen dafür betrugen drei Milliarden Euro. Das Unternehmen war seit 1967 eine gemeinsame Tochtergesellschaft.[21] Weniger als ein Jahr nach dieser Investition folgte der Ausstieg aus einer gut 100 Jahre alten Sparte von Bosch: Am 9. Juni 2015 gab Bosch bekannt, dass ein Partner für ein Gemeinschaftsunternehmen oder ein Käufer für den Bereich Starter und Generatoren gesucht werde.[73] Im August 2016 wurde der Bereich in ein separates Tochterunternehmen ausgegründet, um es bis Mai 2017 verkaufen zu können.[74] Ende 2017 wurde der Verkauf der Tochtergesellschaft SEG Automotive Germany GmbH an ZMJ (Zhengzhou Coal Mining Machinery Group Co., Ltd.) und CRCI (China Renaissance Capital Investment) vollzogen.[75]

Zu den besonders nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten nach 2000 gehörte die Eröffnung eines neuen Testzentrums in Vaitoudden in der Nähe von Arjeplog im nordschwedischen Lappland, 2004 kam ein neues Entwicklungszentrum für Bremsregelsysteme in Abstatt dazu. Im Jahr 2008 gab Bosch Pläne für ein neues Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung mit zunächst 1700 Mitarbeitern in Renningen bekannt. Im November 2014 zogen die ersten Abteilungen an den neuen Forschungsstandort um, bis zur Eröffnung im Oktober 2015 zogen 1700 Mitarbeiter ein.[76][77] In den Jahren 2017 und 2018 folgten Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich Car Multimedia (CM) und das neu gegründete Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI). Damit erhöhte sich der Mitarbeiterstand am Standort Renningen auf etwa 2200.[78]

Die Investitionen der Bosch-Gruppe in Forschung und Entwicklung betrug 2009 rund 3,6 Milliarden Euro (F+E-Quote: 9,4 %), über 3.850 Patente wurden angemeldet.[79] Neben der Verbesserung der Energieeffizienz in allen Geschäftsfeldern mit erneuerbaren Energien plante das Unternehmen den Ausbau neuer Geschäftsfelder wie Medizintechnik.[80] 2014 meldete Bosch über 4000 Patente an.[81] Auch 2018 bildete Bosch in Deutschland mit über 4.200 Patentanmeldungen in diesem Bereich die Spitze.[82] Im Bereich der Künstliche-Intelligenz-Patente gehört Bosch Anfang 2019 zu den ersten 20.[83] Im Bereich der Batterietechnik hat Bosch von 2000 bis 2018 1.539 Patente angemeldet und gehört daran gemessen zu den ersten fünf.[84]

Wichtige Entwicklungen in den Jahren nach 2000 waren die Elektrohydraulische Bremse (EHB) 2001, die Common-Rail-Dieseleinspritzung mit Piezo-Injektoren, das Digital-Autoradio mit Laufwerk (Blaupunkt) und der Akku-Schrauber mit Lithium-Ionen-Akkumulator (Ixo) im Jahr 2003, die Motorbike Stability Control 2013.[85] und die eAchse für elektrische Fahrzeugantriebe 2017[86]

Bosch erhielt bisher drei Mal den Deutschen Zukunftspreis:

  • 2005 zusammen mit der Siemens VDO Automotive AG für die Entwicklung von Piezo-Injektoren, die den Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemission von Dieselmotoren reduzieren[87]
  • 2008 für kleine und preisgünstige mikromechanische Sensoren zum Einsatz in der Konsumelektronik[88]
  • 2013 zusammen mit Trumpf, der Universität Jena und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik für ein neues Produktionswerkzeug, das mit ultrakurzen Laserimpulsen präzise Materialbearbeitung in der industriellen Massenfertigung erlaubt[89]

Zu einem der wichtigsten Märkte und Produktionsstandort für Bosch hat sich China entwickelt. Das Unternehmen hatte 2012 dort 34.000 Angestellte und einen Umsatz von 41,7 Mrd. Yuan, das entspricht etwa 5 Mrd. Euro.[90] 2020 lag der Umsatz von Bosch in China erstmals über dem in Deutschland.[91]

Im Januar 2013 nahm die Gruppe im Ranking der 500 größten Familienunternehmen Deutschlands der Zeitschrift Wirtschaftsblatt den dritten Platz ein.[92]

Während der COVID-19-Pandemie verkündete Bosch, einen Schnelltest auf das SARS-CoV-2-Virus entwickelt zu haben. Schon kurze Zeit nachdem die Lage in Deutschland ernster wurde, konnte ein zuverlässiger (95 %) und schneller (2 h) Test präsentiert werden. Die Entwicklung ging deshalb so schnell, weil ein bestehendes Molekulardiardiagnose-Verfahren für SARS-CoV-2 umfunktioniert werden konnte. Der Test analysiert Proben nach charakteristischen RNA-Abschnitten, die das Virus auszeichnen. Der große Durchbruch ist dabei, dass das Verfahren deutlich schneller als der bisherige PCR-Test ist.[93] Mittlerweile ist in der letzten Gerätegeneration ein Ergebnis schon nach 39 Minuten möglich.[94]

Bosch erreichte Ende 2020 CO2-Neutralität der Energieversorgung an allen Standorten weltweit, bei Verwaltung, Fertigung wie auch Forschung und Entwicklung.[95][96] Um Knowhow, das Bosch bei diesem Projekt gewinnen konnte, auch anderen Unternehmen bei ihren Klimaschutzanstrengungen zur Verfügung stellen zu können, wurde 2020 die Tochtergesellschaft Bosch Climate Solutions gegründet.[97]

Anfang Juni 2021 wurde in Dresden eine neue Fabrik zur Halbleiterfertigung zusätzlich zum bisherigen Standort in Reutlingen eröffnet. Die Investitionskosten von rund einer Milliarde Euro sind die höchste Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte.[98] Erste Fertigungsdurchläufe erfolgten Anfang März 2021. Firmenziel ist es, auch in diesem Bereich Platz drei auf dem Weltmarkt einzunehmen.[99]

Geschäftsführung

Zusammensetzung

Die Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH besteht aktuell aus acht Mitgliedern, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung (seit 2012 Volkmar Denner) und seinem Stellvertreter (seit Juli 2013 Stefan Asenkerschbaumer)[100] sowie aus sechs weiteren Mitgliedern mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen und Funktionen.[101]

Vorsitzende der Geschäftsführung

Folgende Personen saßen in der Unternehmensgeschichte der Geschäftsführung vor:

Aufsichtsrat

Der 20-köpfige Aufsichtsrat wird vom Vorsitzenden Franz Fehrenbach aus Stuttgart geführt, der von 2003 bis 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH war.[103] Sein Stellvertreter ist Frank Sell aus Leonberg. Dieser ist Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Feuerbach und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates.[104]

Kritik

Im Jahr 2016 geriet die Robert Bosch GmbH in die Kritik, da sie die durch den Abgasskandal umstrittene Motorsteuerungssoftware entwickelt und an die Volkswagen AG geliefert haben soll. Seit 2008 soll die Robert Bosch GmbH dabei über 17 Millionen Motor- und Dosiersteuergeräte ausgeliefert haben, deren Software zum Teil unzulässige Abschalteinrichtungen enthielt.[105] Ingenieuren der Robert Bosch GmbH soll die Problematik bereits seit 2006 bekannt gewesen sein. Die kritisierte Software sollte in der Dokumentation verschwiegen werden.[106] Bosch legte in der Folge über 1,2 Milliarden Euro für Rechtsrisiken zurück. 2017 zahlte Bosch in einem Vergleich 304 Millionen Euro an US-Zivilkläger.[107][108][109] 2019 musste Bosch zur Beilegung der Rechtsstreitigkeiten in Deutschland unter anderem ein Bußgeld von 90 Millionen Euro zahlen.[110] Die Summe setzt sich jeweils zusammen aus der Ahndung der Ordnungswidrigkeit (2 Millionen Euro) und einer Gewinnabschöpfung (88 Millionen Euro). Das Bußgeld für Bosch fällt damit deutlich niedriger aus als bei Volkswagen und den Tochterfirmen Audi und Porsche. Diese wurden zu Bußgeldern von insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro verurteilt.

Siehe auch

  • Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor

Literatur

Fachliteratur

  • Hans K. Herdt: Bosch 1886–1986. Porträt eines Unternehmens. DVA, Stuttgart 1986, ISBN 3-421-06324-9.
  • Theodor Heuss: Robert Bosch. Leben und Leistung. Reiner Wunderlich Verlag (Hermann Leins), Stuttgart und Tübingen, 1946. (Erw. Neuausgabe, DVA, Stuttgart 2002, ISBN 3-421-05630-7, 12. Auflage, Hohenheim Verlag Stuttgart und Leipzig, 2008, mit einem Vorwort von Christof Bosch)
  • Marlis Prinzing: Der Streik bei Bosch im Jahre 1913. Ein Beitrag zur Geschichte von Rationalisierung und Arbeiterbewegung (= Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. Band 61). Steiner, Wiesbaden u. a. 1989, ISBN 3-515-05379-4 (Zugleich: Tübingen, Universität, Magisterarbeit, 1987).
  • Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933–1945. C. H. Beck, München 1999, ISBN 978-3-406-45525-4.
  • Angela Martin: Ich sah den Namen Bosch. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in den Dreilinden Maschinenbau GmbH. Metropol, Berlin 2002, ISBN 3-932482-79-4.
  • Ewa Czerwiakowski, Angela Martin (Hrsg.): Muster des Erinnerns. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in einer Tarnfabrik von Bosch. Metropol, Berlin 2005, ISBN 3-936411-69-7.
  • Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8.
  • Reinhard Johler, Felicia Sparacio (Hrsg.): Abfahren. Ankommen. Boschler sein. Lebensgeschichten aus der Arbeitswelt. Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 2010, ISBN 978-3-932512-65-0.
  • Josefine Hoffmann: Agreements and Achievements – MICO in the German Bosch Archive. In: MIDA Archival Reflexicon. 2020, ISSN 2628-5029, S. 1–10 (projekt-mida.de).

Literarische Texte

  • François Bon: Retour usine. In: Temps machine. Verdier, Lagrasse 1993. (Literarische Darstellung der Produktion von Generatoren in einer Fabrik des Bosch-Konzerns in Stuttgart; auf französisch)

Weblinks

Commons: Robert Bosch GmbH – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b gem. Handelsregister HRB 14000, Amtsgericht Stuttgart
  2. Impressum. Abgerufen am 5. Januar 2021.
  3. a b c d Geschäftsbericht 2020. (PDF) Abgerufen am 22. April 2021.
  4. a b Automobil Industrie: Die Top-100 Automobilzulieferer des Jahres 2018. In: www.automobil-industrie.de. Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, 6. Juni 2019, abgerufen am 6. Mai 2020.
  5. Familie regelt Beteiligung an der Robert Bosch GmbH neu. In: www.bosch-stiftung.de. Abgerufen am 27. Mai 2021.
  6. Professor Dr.-Ing. Hermann Scholl Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe Pressemitteilung vom 1. Juli 2012 (Memento vom 23. März 2013 im Internet Archive)auf bosch-presse.de
  7. Unternehmen. Abgerufen am 26. April 2018.
  8. Christina Deinhardt: Geschäftsbereich für Elektromobilität: Bosch gründet Powertrain Solutions. Abgerufen am 4. November 2019.
  9. Bosch bündelt Software- und Elektronikkompetenz in einem 17 000 Mitarbeiter starken Geschäftsbereich. Abgerufen am 7. April 2021.
  10. Bosch gründet Geschäftsbereich für vernetzte Mobilitätsservices. Abgerufen am 26. April 2018.
  11. 10 Jahre Bosch eBike Systems. Abgerufen am 27. April 2020.
  12. Bosch opens eight-inch fab, EDN Network vom 18. März 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.edn.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  13. Größte Bosch-Einzelinvestition, Presseinformation der Robert Bosch GmbH vom 18. März 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bosch-presse.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  14. Grundsteinlegung 300-Millimeter-Halbleiterwerk Dresden. Abgerufen am 10. September 2019.
  15. Andreas Floemer: Bosch und Daimler kooperieren beim vollautomatisierten und fahrerlosen Fahren. In: t3n.de. 4. April 2017, abgerufen am 30. November 2019.
  16. S-Klasse wird vollautonom: Roboter-Fahrdienst von Daimler und Bosch. welt.de/motor. 9. November 2018. Abgerufen am 12. November 2018.
  17. Thomas Gerlach: Der Diesel zieht nicht mehr. In: Die Tageszeitung: taz. 21. Dezember 2018, ISSN 0931-9085, S. 4–5 (taz.de [abgerufen am 17. Februar 2019]).
  18. Pressemeldung: Bosch steigt in die Serienfertigung von Brennstoffzellen für Lkw und Pkw ein – Kooperation mit Stack-Hersteller Powercell vereinbart. Robert Bosch GmbH, 29. April 2019, abgerufen am 5. Mai 2019.
  19. Pressemeldung: Robert Bosch GmbH aqcuires Midroc New Technology’s shares in PowerCell Sweden AB. PowerCell AB, 15. November 2019, abgerufen am 17. November 2019 (englisch).
  20. Pressemeldung: Bosch and Hanwha Have Invested Over $230 Million in Nikola. (PDF) Nikola Motor Corporation, 5. September 2019, abgerufen am 26. September 2019 (englisch).
  21. a b zeit.de vom 22. September 2014, Schiefergas statt Spülmaschine, abgerufen am 10. Oktober 2019.
  22. Stefanie Schäfer, Bosch Power Tools: Jetzt wieder im klassischen Bosch-Grün. In: Presseinfo Bosch Power Tools, Medien-ID #3290773. Robert Bosch GmbH, 16. November 2020, abgerufen am 21. Mai 2021.
  23. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 32 ff.
  24. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 42.
  25. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 65 f.
  26. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 77 ff.
  27. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 62.
  28. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 108.
  29. Theodor Heuss: Robert Bosch. Leben und Leistung. 12. Auflage 2008. Hohenheim-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-89850-182-8, S. 32.
  30. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 1913, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 74.
  31. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 166.
  32. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 96 f.
  33. Josefine Hoffmann: Agreements and Achievements – MICO in the German Bosch Archive. In: MIDA Archival Reflexicon. 2020, ISSN 2628-5029, S. 3–4 (englisch, projekt-mida.de).
  34. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 99 f.
  35. Bosch, 90 Jahre Bosch Service Werkstatt im Wandel der Zeit (PDF), abgerufen am 3. Juni 2021.
  36. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 134.
  37. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 145 f.
  38. Johannes Bähr /Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 124 f.
  39. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 150.
  40. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 147.
  41. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 151.
  42. Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 - 1945. C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-45525-5, S. 7 - 13.
  43. Hendrik Ankenbrand: Zwangsarbeit: Die Schuld von Robert Bosch. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 8. Juli 2019]).
  44. Angela Martin: Ich sah den Namen Bosch. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in den Dreilinden Maschinenbau GmbH. Metropol, Berlin 2002, ISBN 3-932482-79-4.
    Ewa Czerwiakowski, Angela Martin (Hrsg.): Muster des Erinnerns. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in einer Tarnfabrik von Bosch. Metropol, Berlin 2005, ISBN 3-936411-69-7.
    Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Hanna Sjöberg:
  45. BOSCH – Zwangsarbeit im Hildesheimer Wald. Abgerufen am 7. Juli 2019.
  46. Johannes Bähr / Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltkonzerns. C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 187 ff.
  47. Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933–1945. C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-45525-5.
  48. Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 - 1945. C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-45525-5, S. 267 f.
  49. Theodor Heuss: Robert Bosch. Leben und Leistung. 12. Auflage. Hohenheim-Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-89850-182-8, S. 588 f.
  50. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 237 f.
  51. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 240 - 243.
  52. Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 - 1945. C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-45525-5, S. 273 f.
  53. Johannes Bähr,Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 187.
  54. Yad Vashem The World Holocaust Remembrance Center: Yad Righteous Among the Nations Honored by Yad Vashemby 1 January 2020. Yad Vashem The World Holocaust Remembrance Center, abgerufen am 12. April 2021 (englisch).
  55. Johanns Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 264.
  56. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 266–270.
  57. Pressemeldung vom 8. November 2012. Robert Bosch GmbH, abgerufen am 6. April 2018.
  58. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 333–334.
  59. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 333.
  60. Josefine Hoffmann: Agreements and Achievements – MICO in the German Bosch Archive. In: MIDA Archival Reflexicon. 2020, ISSN 2628-5029, S. 3–4 (englisch, projekt-mida.de).
  61. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 87–91.
  62. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 297 f.
  63. Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 312 f.
  64. Inge Nowak: Bosch trennt sich von Verpackungstechnik. In: https://www.stuttgarter-nachrichten.de. Stuttgarter Zeitung, 12. Juli 2019, abgerufen am 13. April 2021.
  65. Thomas Wagner: Bosch bündelt IoT-Aktivitäten in neuer Tochterfirma Bosch.IO. In: https://industrie.de/. Konradin Industrie, 9. Februar 2020, abgerufen am 14. April 2021.
  66. Petra Grüneberg: Bosch übernimmt Softwarehaus. In: www.heise.de. Heise Online, 9. September 2008, abgerufen am 14. April 2021.
  67. Robert Bosch GmbH, Unternehmenskommunikation: 10 Jahre Industrie 4.0. In: www.bosch-presse.de. Robert Bosch GmbH, 8. April 2021, abgerufen am 14. April 2021.
  68. Robert Bosch GmbH, Unternehmenskommunikation: Kombination AI und IoT: Milliardenmarkt für Bosch. In: www.bosch-presse.de. Robert Bosch GmbH, 4. Februar 2021, abgerufen am 14. April 2021.
  69. Robert Bosch GmbH, Unternehmenskommunikation: Bosch kombiniert Industrie 4.0 mit KI. In: www.bosch-presse.de. Robert Bosch GmbH, 3. März 2021, abgerufen am 14. April 2021.
  70. Susanne Preuss: Künstliche Intelligenz ist die Zukunft von Bosch. In: www.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. August 2017, abgerufen am 14. April 2021.
  71. Verlustgeschäft: Bosch steigt aus Solargeschäft aus, faz.net, 22. März 2013.
  72. Bosch übernimmt Hausgeräte-Firma BSH komplett. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Zeit online. 22. September 2014, archiviert vom Original am 23. Juni 2016;.
  73. Bosch prüft Verkauf von Sparten. In: Wirtschafts Woche. Abgerufen am 10. Juni 2015.
  74. Chronik der Robert Bosch GmbH. In: hildesheimer-allgemeine.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  75. Verkauf der SEG Automotive Germany GmbH an ZMJ mit seinem Partner CRCI erfolgreich vollzogen. In: Bosch Presseportal. Abgerufen am 24. Februar 2019.
  76. Renningen Bosch Eröffnung von der Stuttgarter Zeitung (vom 25. August 2015)
  77. Pressemitteilung zur Eröffnung des Forschungszentrums in Renningen (Memento vom 23. Februar 2016 im Internet Archive)auf bosch-presse.de (vom 14. Oktober 2015)
  78. Renningen auf einen Blick. Abgerufen am 24. Februar 2019.
  79. Bosch Corporate Research – Zahlen und Fakten (Memento vom 10. Januar 2011 im Internet Archive), Archivlink abgerufen am 8. November 2019.
  80. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  81. heise online: Neuer Rekord bei Patentanmeldungen in Deutschland. März 2015, abgerufen am 27. November 2019.
  82. WELT: Bosch mit den meisten Innovationen: Patent-Statistik. 28. Februar 2019 (welt.de [abgerufen am 27. November 2019]).
  83. Zahl der KI-Patente stark gestiegen. In: www.tagesspiegel.de. 31. Januar 2019, abgerufen am 27. November 2019.
  84. EPA-IEA-Studie vom 22. September 2020: Innovationsschub in der Batterietechnik spielt Schlüsselrolle für die Energiewende, abgerufen am 7. Oktober 2020.
  85. Andreas Georgi: Motorrad-Stabilitätskontrolle – mehr Sicherheit für Biker. In: www.bosch.com/de/forschung. Robert Bosch GmbH, Unternehmenskommunikation, 24. September 2018, abgerufen am 14. April 2021.
  86. ohne Autorenangabe: Die eAchse von Bosch ermöglicht Stromern mehr Reichweite. In: www.produktion.de. Produktion. Technik und Wirtschaft für die deutsche Industrie, 12. September 2017, abgerufen am 14. April 2021.
  87. Deutscher Zukunftspreis, Preisträger 2005: Piezo-Injektoren. Abgerufen am 6. Mai 2020.
  88. Deutscher Zukunftspreis, Preisträger 2008: Smarte Sensoren. Abgerufen am 6. Mai 2020.
  89. Deutscher Zukunftspreis, Preisträger 2013: Produzieren mit Lichtblitzen. Abgerufen am 6. Mai 2020.
  90. bosch.com: About Bosch in China, abgerufen am 12. April 2021.
  91. Robert Bosch GmbH, Unternehmenskommunikation: Bosch hält in der Corona-Krise Kurs und erzielt positives Ergebnis. In: www.bosch-presse.de. Robert Bosch GmbH, 4. Februar 2021, abgerufen am 14. April 2021.
  92. Die größten Familienunternehmen in Deutschland. (PDF; 307 kB) In: Wirtschaftsblatt. Abgerufen am 29. Oktober 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wirtschaftsblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  93. Martin-Werner Buchenau, Maike Telgheder: Testergebnisse in wenigen Stunden: Bosch entwickelt Covid-19-Schnelltest. In: Handelsblatt. 26. März 2020, abgerufen am 5. Oktober 2020.
  94. Christina Hohmann-Jeddi: Schnelltest von Bosch. Corona PCR-Test braucht 39 Minuten. In: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/. Pharmazeutische Zeitung, 28. September 2020, abgerufen am 14. April 2021.
  95. Bosch stellt sich ab 2020 klimaneutral. Abgerufen am 29. April 2020.
  96. Ralf Bretting: Klimaschutz nimmt branchenweit Fahrt auf. In: https://www.automobil-produktion.de. Automobil Produktion, 25. März 2021, abgerufen am 14. April 2021.
  97. Bela Godehardt: Bosch Climate Solutions: Klimaneutralität hat höchste Prio. In: www.techfieber.de. techfieber Network, 30. Juli 2020, abgerufen am 14. April 2021.
  98. Susanne Preuss: Bosch baut Halbleiterfabrik in Dresden für eine Milliarde Euro. In: www.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juni 2017, abgerufen am 14. April 2021.
  99. Martin-W. Buchenau, Joachim Hofer: Kampf gegen Chipmangel: Neue Fabrik von Bosch geht an den Start. handelsblatt.com, 8. März 2021, abgerufen am 9. März 2021.
  100. Pressemitteilung: Änderungen in der Geschäftsführung vom 22. März 2013 (Memento vom 31. März 2013 im Internet Archive)auf bosch-presse.de
  101. Die Geschäftsführung der Robert-Bosch-GmbH im Überblick auf bosch-presse.de
  102. Caspar Busse: Neue Ära bei Bosch. Abgerufen am 25. Juni 2021.
  103. Bosch-Chef vor Wechsel in den Aufsichtsrat (Memento vom 24. März 2012 im Internet Archive) auf ftd.de
  104. Unsere Mitarbeiter. Abgerufen am 26. Juni 2020.
  105. Zeit Online: Dieselskandal: Bosch muss Bußgeld von 90 Millionen Euro zahlen. In: Die Zeit. 23. Mai 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 29. Mai 2019]).
  106. Martin Seiwert, Annina Reimann in Wirtschaftswoche: Interne Dokumente: Bosch offenbar tief in Abgasskandal verstrickt. 31. August 2018, abgerufen am 29. Mai 2019.
  107. automobil-produktion.de vom 1. Februar 2017, Bosch zahlt wegen Abgasskandal 304 Mio. Euro an US-Zivilkläger, abgerufen am 7. Oktober 2019.
  108. faz.net vom 15. Februar 2017, Abgasskandal in Amerika – Richter will Vergleiche von VW und Bosch durchwinken, abgerufen am 7. Oktober 2019
  109. wiwo.de (WirtschaftsWoche) vom 4. Mai 2017, Denner dämpft die Erwartungen, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  110. tagesschau.de: Bosch zahlt im Diesel-Skandal 90 Millionen Euro Bußgeld. Abgerufen am 29. Mai 2019.

Auf dieser Seite verwendete Medien

New ixo IMGP1649 smial wp.jpg
Autor/Urheber: Smial (talk), Lizenz: FAL
Miniatur-Akkuschrauber
BoschRenningen-pjt.jpg
Autor/Urheber: Pjt56 --- If you use the picture outside Wikipedia I would appreciate a short e-mail to pjt56@gmx.net or a message on my discussion page, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH, Renningen
Bosch Handruehrer Pinakothek-d-Moderne M 2021-05-23.jpg
Autor/Urheber: Wikisympathisant, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bosch Handrührer, Pinakothek der Moderne
Bosch Headquarter Stuttgart.JPG
Firmensitz der Robert Bosch GmbH in Gerlingen
Bosch Composition.svg
Autor/Urheber: Lasse Havelund; SVG code and German text Perhelion, Lizenz: CC BY-SA 3.0
The composition of Robert Bosch GmbH.
Bosch ABS-2 anti-lock brake controller at CHM.jpg
Autor/Urheber: Tomwsulcer, Lizenz: CC0
Bosch ABS-2 anti-lock brake controller, on display at the Computer History Museum, a museum established in 1996 in Mountain View, California, USA, dedicated to preserving and presenting the stories and artifacts of the information age, and exploring the computing revolution and its impact on society.
Bosch-logotype.svg
Autor/Urheber:

Robert Bosch GmbH

, Lizenz: Logo

Bild-/Wortmarke der Robert Bosch GmbH, Stuttgart.

Kühlschrank Bosch 1950s.jpg

Kühlschrank, Bosch, 1950–1954

Landesmuseum Württemberg (Außenstelle Museum für Volkskultur in Württemberg, Waldenbuch)


2.3. Inv. Nr. LVK 1990/087 (Leihgabe der Technischen Werke Stuttgart)
Abstatt Bosch Luftbild.jpg
Autor/Urheber: Timo Engelmann, Lizenz: CC BY 2.5
Luftbild des Entwicklungsstandortes Abstatt der Firma Robert Bosch GmbH