Rifondazione Comunista Sammarinese

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Die San-marinesische Kommunistische Wiedergründung (ital.: Rifondazione Comunista Sammarinese, RCS) war eine kommunistische Partei in San Marino. Sie war auf europäischer Ebene Vollmitglied in der Partei der Europäischen Linken.

Sie wurde 1991 gegründet, nachdem die Kommunistische Partei San Marinos (PCS) dem Kommunismus abgeschworen und den Parteinamen in Partito Progressista Democratico Sammarinese (PPDS) geändert hatte. Die PPDS benannte sich später in Partito dei Democratici um. Die RCS bewahrte seither die kommunistische Programmatik der verblichenen PCS.

Bei den Parlamentswahlen 2001 brachte es die RCS auf 3,38 % der Stimmen und somit auf zwei Mandate. Vor der Wahl am 4. Juni 2006 ging die RCS ein Wahlbündnis mit der unabhängigen Linkspartei Zona Franca ein; als Sinistra Unita erreichte das Bündnis 8,67 % der Stimmen und fünf von sechzig Mandaten.

2012 löste sich die Partei auf.

Wahlergebnisse

ListeWähler%Sitze
Wahlen 1993Großer und Allgemeiner RatRifondazione Comunista Sammarinese7313,362
Wahlen 1998Großer und Allgemeiner RatRifondazione Comunista Sammarinese7143,272
Wahlen 2001Großer und Allgemeiner RatRifondazione Comunista Sammarinese7383,382
Wahlen 2006Großer und Allgemeiner RatSinistra Unita1.9118,675
Wahlen 2008Großer und Allgemeiner RatSinistra Unita1.7978,575
Wahlen 2012Großer und Allgemeiner RatSinistra Unita1.8089,145

2004 war die RCS Gründungsmitglied der Europäischen Linkspartei. Parteichef ist Ivan Foschi.

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