Reiseenduro

BMW R 80 G/S
Erste fernreisetaugliche Enduro der 1980er
Honda XRV 750 Africa Twin
Marktprägende Reiseenduro der 1990er
BMW R 1200 GS
Schwere Enduro der 2000er Jahre

Reiseenduros sind straßenzugelassene Motorräder, die für längere Fahrten auf asphaltierten Strecken und im leichten Gelände konzipiert sind. Im Vergleich zu Enduros bieten Reiseenduros eine bessere Reisetauglichkeit im Hinblick auf Reichweite, Fahrkomfort und Zuladung bei gleichzeitigen Einbußen in der Geländetauglichkeit.

Klassifikation

Reiseenduros vereinen die Fahrwerksgeometrie von Enduros mit den drehmomentstarken Motoren und der Ausstattung von Tourern. Ein Windschild reduziert den Winddruck auf den Fahrer und schützt vor Regen. Ein Kraftstofftank mit mehr als 20 Liter Fassungsvermögen ermöglicht Reichweiten von über 300 km. Eine tourentaugliche, breite und weiche Sitzbank steigert den Sitzkomfort bei ausdauernder Fahrt. Sitzhöhen von über 80 cm ermöglichen einen entspannten Kniewinkel und ein aufrechtes Sitzen. Vorrichtungen für Gepäckträgersysteme für Seitenkoffer und Topcase vereinfachen die Beladung und vergrößern das Stauvolumen. Eine längere Übersetzung in den hohen Gängen senkt den Kraftstoffverbrauch auf langen Autobahnfahrten. Ein straßentaugliches Reifenprofil verbessert die Straßenlage bei hohen Geschwindigkeiten. Niedrige Kotflügel reduzieren die Beeinträchtigung durch Spritzwasser. Ein Motorschutz und Sturzbügel schützen Antrieb und Verkleidungsteile. Fahrerassistenzsysteme wie Antiblockiersystem und Traktionskontrolle unterstützen die Bremsanlage. Darüber hinaus werden Reiseenduros im Gegensatz zu Tourern meist mit Kreuzspeichenrädern ausgeliefert, die sich bei Beschädigungen auch abseits der Zivilisation einfacher als Gussräder reparieren lassen.

Statt auf Höchstleistung sind die Motoren auf Durchzug und Elastizität ausgelegt. Nennleistungen von 55 kW (75 PS) bis 110 kW (150 PS) bei einem Hubraum zwischen 800 und 1200 cm³ sind marktüblich. Wegen der profilarmen Bereifung, einem breit dimensionierten Kraftstofftank und Antrieb sowie einem hohen Leergewicht von meist deutlich über 200 kg sind die Offroad-Eigenschaften von Reiseenduros zum Teil erheblich eingeschränkt. Laut Peter Mayer bringen Reiseenduros „die Kernkriterien für lustvolles Motorradfahren (druckvoller und kultivierter Motor, handliches und gut gefedertes Fahrwerk) mit den widerstrebenden Sachzwängen (Windschutz, Reichweite oder Gepäckunterbringung)“ von allen Motorrad-Segmenten am besten in Einklang.[1]

Zur Klassifikation ihrer Reiseenduros verwenden Zweiradhersteller synonyme Marketingbezeichnung wie „Adventure“ (Triumph, Honda), „Sport-Enduro-Tourer“ (Suzuki), „Travel“ (KTM) oder schlicht „Enduro“ (BMW, Yamaha). In Fachzeitschriften wird auch der Begriff „Großenduro“ verwendet.[2]

Marktübersicht

BildHerstellerModellMotorHubraumLeistungAntriebLeergewichtVerkaufsstart
BMW F 750 GS, Baujahr 2018, Farbe Austin Yellow metallic (2019-04-21).JPGBMWF 750 GS2 Zylinder, Reihenmotor853 cm³57 kW (77 PS)Kettenantrieb224 kg2018
BMW F 850 GS, Baujahr 2018 (2019-04-14).jpgBMWF 850 GS2 Zylinder, Reihenmotor853 cm³70 kW (95 PS)Kettenantrieb229 kg2018
BMW R1250GS HP 2018-10-12.jpgBMWR 1250 GS2 Zylinder, Boxermotor1254 cm³100 kW (136 PS)Kardanantrieb249 kg2018
BMW R 1200 GS Adventure racing blue.jpgBMWR 1200 GS Adventure (K51)2 Zylinder, Boxermotor1170 cm³92 kW (125 PS)Kardanantrieb260 kg2014
Paris - Salon de la moto 2011 - Ducati - Multistrada 1200 - 001.jpgDucatiMultistrada 12002 Zylinder, V-Motor1198 cm³110 kW (150 PS)Kettenantrieb224 kg2010
Honda crf1000 africa twin tokyo.JPGHondaCRF 1000 L Africa Twin2 Zylinder, Reihenmotor998 cm³70 kW (95 PS)Kettenantrieb208 kg2015
Paris - Salon de la moto 2011 - Honda - Crosstourer - 001.jpgHondaVFR 1200 X Crosstourer4 Zylinder, V-Motor1237 cm³95 kW (129 PS)Kardanantrieb275 kg2012
Paris - Salon de la moto 2011 - Kawasaki - Versys de Maxime Barat - 001.jpgKawasakiVersys 10004 Zylinder, Reihenmotor1043 cm³88 kW (120 PS)Kettenantrieb239 kg2012
KTM 1290 Super Adventure R.jpgKTM1290 Super Adventure R2 Zylinder, V-Motor1301 cm³118 kW (160 PS)Kettenantrieb229 kg2014
Moto Morini Granpasso 1200.jpgMoto MoriniGranpasso 12002 Zylinder, V-Motor1187 cm³87 kW (118 PS)Kettenantrieb210 kg2008
MV Agusta Turismo Veloce 800 HMT 2015.jpegMV AgustaTurismo Veloce 8003 Zylinder, Reihenmotor798 cm³81 kW (110 PS)Kettenantrieb190 kg2015
Suzuki V-Strom 1000 (2014).jpegSuzukiV-Strom 1000 ABS2 Zylinder, V-Motor1037 cm³74 kW (101 PS)Kettenantrieb228 kg2014
Tiger800a.jpgTriumphTiger 8003 Zylinder, Reihenmotor799 cm³70 kW (95 PS)Kettenantrieb210 kg2011
Paris - Salon de la moto 2011 - Triumph - Tiger Explorer - 001.jpgTriumphTiger 12003 Zylinder, Reihenmotor1215 cm³104 kW (141 PS)Kardanantrieb259 kg2012
Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré.jpgYamahaXT 1200 Z Super Ténéré2 Zylinder, Reihenmotor1199 cm³82,4 kW (112 PS)Kardanantrieb261 kg2010
YamahaTénéré 7002 Zylinder, Reihenmotor689 cm³54 kW (73 PS)Kettenantrieb204 kg2019

Entwicklung, Modelle

1970er und 1980er Jahre

Als erste Enduro kann die XT 500 von Yamaha angesehen werden. Bei diesem Modell wurde ab 1975 erstmals ein geländegängiges Serienmotorrad mit einem 500-cm³-Motor ausgestattet. Die Federwege waren länger als bei früheren Scramblern, die Kotflügel höher angebracht und der vordere Reifen mit 21 Zoll höher und schmäler. Andere Hersteller entwickelten Modelle, welche komfortabler und reisetauglicher waren. Mit dem Modell R 80 G/S hat BMW die erste reisetaugliche Enduro auf den Markt gebracht und damit einen neuen Motorrad-Typ entwickelt, der unter anderem auch durch Erfolge bei der populären Rallye Dakar und entsprechende Sondermodelle rasch Verbreitung gefunden hat.

„Vor 25 Jahren galten Geländemotorräder vor allem als Rennsportgeräte. Doch als BMW 1979 die Deutsche Geländemeisterschaft gewann, bekamen die Entwickler grünes Licht, um eine Serienversion der siegreichen Maschine auf die Räder zu stellen. Ergebnis war die R 80 GS – das Kürzel steht für Gelände/Straße – die erste großvolumige Enduro auf dem Motorradmarkt. Die Kombination aus mächtigem Hubraum verteilt auf zwei Zylinder, Kardanwelle und Einarmschwinge bei einer Enduro galt damals als Sensation – BMW hatte damit das Segment der ‚Reiseenduros‘ begründet.“

Beispiel-Bauformen:

Typische Modelle:

1990er Jahre

Seit den 1990er Jahren ist ein Trend zu mehr Straßentauglichkeit zu Lasten der Geländeeignung zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildete das Konzept von Yamaha; Yamaha beteiligte sich von Anfang an an der Rally Dakar. Es gelang Yamaha, einen Twin in einen voll Offroad-tauglichen Rahmen zu verbauen. Damit wurde die XTZ-Tenere-Serie auf 750 cm³ erweitert und Yamaha konnte Siege einfahren. Die späteren Adventure-Modelle von KTM, welche erst mit dem Bestreben durch Hans Kinigadner „Dakar“-tauglich wurden, besitzen vergleichsweise gute Offroad-Eigenschaften.

Beispiel-Bauformen:

Typische Modelle:

2000er Jahre

Nach der sehr schweren von 2001 bis 2005 gefertigten R 1150 GS Adventure (285 kg fahrbereit) ist der Hersteller BMW bei den Nachfolgemodellen wieder zu geringeren Gewichten zugunsten der Geländeeigenschaften zurückgekehrt. Große Hersteller stellen nun Reiseenduros in zwei Hubraumklassen her (BMW, Honda, Suzuki, Yamaha).

Beispiel-Bauformen:

Typische Modelle von Leichtkrafträdern mit bis zu 125 cm³ Hubraum:

  • Honda XL125V Varadero (2001–2013)

Typische Modelle der Mittelklasse mit 600 bis 800 cm³ Hubraum:

Typische Modelle mit über 900 cm³ Hubraum:

2010er Jahre

Das Steigerung der Nennleistung der BMW-GS-Baureihe mit Boxermotor von 37 kW (50 PS) im Jahr 1980 auf 100 kW (136 PS) im Jahr 2018 um 270 % ist exemplarisch für die generelle Leistungsentwicklung im Segment der Reiseenduros. „Als Kontrapunkt zum schneller, höher, schwerer der Großenduros“ konnte sich laut Guido Kupper die 800er Klasse in den vergangenen Jahren herausbilden.[4] Nach Jochen Vorfelder machen sich „in der hart umkämpften Klasse der Mittelklasse-Tourer immer mehr domestizierte und straßenorientierte Enduros breit.“[5]

„Das große Abenteuer, wo findet man das heute noch? Da haben fast alle Hersteller das Handtuch geworfen und servieren unter dem Namen «Reise-Enduro» – wenn überhaupt – Motorräder, mit denen man noch nicht mal einen Feldweg befahren möchte.“

Christopher Driesen: Tourenfahrer[6]

„[Reiseenduros weisen] universelle Fähigkeiten mit Schwerpunkt Touring auf. […] Das Segment zerfällt in zwei Hubraumklassen, nämlich die nur von BMW, Suzuki und Triumph anvisierte Mittelklasse mit Motoren von 650 bis 800 Kubikzentimeter und die […] Oberklasse mit zumeist 1200 Kubikzentimeter […].“

Autogazette[7]

Typische Modelle der Mittelklasse mit 400 bis 900 cm³ Hubraum (nach Erscheinung sortiert):

Typische Modelle mit über 900 cm³ Hubraum:

2020er Jahre

  • Triumph Tiger 900 (ab 2020)[16]
  • Harley-Davidson Pan America[17]
  • Husqvarna Norden 901[18]
  • Moto Morini X-Cape[19]

Motorräder dieser Bauart werden auch mit den Geländelimousinen (SUV) aus dem Automobilsektor verglichen. Am Beispiel der Honda VFR 1200 X Crosstourer ist zu erkennen, dass dies auch als negativ konnotierter Vergleich benutzt wird:

„Während wir uns beim kleineren Crossrunner noch schwergetan haben mit der Einsortierung und uns der Cross-over-Gedanke nicht ganz nachvollziehbar erschien, tun wir uns beim Crosstourer nun deutlich leichter. Ja, hier steht das »X« für Multifunktion, denn das schmale 19-Zoll-Vorderrad, die respektablen Federwege und die Kreuzspeichenräder sind glaubhafte Indizien für das bisschen an Adventure, was jeder SUV-Kunde gerne sehen möchte.“

Till Kohlmey: Tourenfahrer[20]

„Honda hat ein «SUV» auf täuschende Drahtspeichenräder gestellt, eine Tourenmaschine mit gediegenem Komfort und nur geringfügig verlängerten Federwegen. Rase-Enduro und 1200er-V4-Antrieb scheinen nicht wirklich miteinander vereinbar zu sein.“

Maik Schwarz: MO – Motorrad Magazin[21]

Reiseliteratur

Vor dem Aufkommen von Reiseenduros sind nur vereinzelt Fernreisen mit Motorrädern durchgeführt worden, wie beispielsweise die Weltumrundung von Ted Simon 1973 mit dem damaligen Straßenmotorrad Triumph Tiger 500[22] oder die Reise von Oss Kröher und Gustav Pfirrmann 1951 von Deutschland nach Indien mit einem damals schon 24 Jahre alten und nur 12 PS starken NSU-Gespann.[23] Die Verbreitung von Reiseenduros seit den 1980er Jahren machte diese Art des Reisens immer populärer. Anfang der 1980er Jahre starteten Claudia Metz und Klaus Schubert mit zwei Yamaha XT500 zu einer 16 Jahre dauernden Extrem-Abenteuer-Weltreise.[24] Die Motorradreise der Schauspieler Ewan McGregor und Charley Boorman von London über Russland nach New York City auf BMW R 1150 GS Adventure-Motorrädern wurde unter dem Titel Long Way Round als zehnteilige Dokumentarserie und als Buch veröffentlicht.[25]

Rezension

„[das] Reiseenduro-Programm [besteht] aus souveränem Schub ab 2000/min, zeitgemäßer Kraftstoffökonomie, Kardan, Onroad-Prestige und Offroad-Potential ohne Übergewicht sowie einem lückenlosen Angebot an Ausstattung, Sonderausstattung und Originalzubehör.“

Maik Schwarz: Motorrad Magazin MO Nummer 05, 2013[26]

„Wer ein universell einsetzbares Motorrad sucht, kommt an den Reiseenduros kaum vorbei. Hoher Langstreckenkomfort mit gutem Windschutz und einer angenehmen Sitzposition prädestinieren die hochbeinigen Bikes für die Fahrt in den Urlaub zu zweit. Und wer auch über geschotterte Wege fahren möchte, wird um die im Vergleich zu reinrassigen Tourenmotorrädern längeren Federwege und die höhere Bodenfreiheit dankbar sein. Gröberen ‚Erdarbeiten‘ setzt hingegen das hohe Gewicht der Maschinen enge Grenzen.“

Thomas Mendle: Handelsblatt[27]

„Mit weniger als einem Liter Hubraum lässt sich im Reiseenduro-Segment offensichtlich kein Staat mehr machen. […] Nicht der Spitzenleistung wegen, die wird hier – und meist wohl auch woanders in der Welt – selten gebraucht. Doch großer Hubraum verheißt vor allem viel Drehmoment, kräftigen Durchzug und entschiedenen Antritt – für Reiseenduros ganz klar zentrale Eigenschaften.“

Peter Mayer: Motorrad[28]

„Mächtiger Windschild, ausgefeilte Gepäcksysteme – klare Sache, wohin die Reise mit den Großraumenduros gehen soll: Weit in die Ferne. Und das möglichst kommod. Wer heute GS und Co fährt, will den Komfort eines Tourenmotorrads genießen. Das heißt, neben einem ermüdungsfreien Sitzarragement (natürlich auch für den Sozius) soll es mit dem Service beim Langstrecken-Run stimmen. Kettenantriebe haben es schwer, besser ist der sauber gekapselte Kardan. Auch ein Hauptständer sollte in der Ausstattungsliste nicht fehlen – erleichtert er doch Arbeiten wie Ölkontrolle und sicheres Beladen.“

Jörg Lohse: Motorrad BMW Spezial, Ausgabe 2/2012[29]

„Beschleunigung auf Superbike-Niveau dank dreistelliger Leistungswerte, moderne Fahrwerke und sportliches Setup, da kommt Freude auf. Und zwar nicht nur im Gelände – aber eben auch dort. Die Zeiten, in denen man sich zwischen einem leichten, robusten aber auf der Straße quasi unfahrbaren Gelände-Hüpfer und einer kräftigen, komfortablen aber nun mal nicht geländetauglichen Maschine entscheiden musste, sind gottlob vorbei.“

Brazz: Motorrad News[30]

Literatur

Motorräder

  • Torsten Kämpfer: BMW GS – Die Geschichte einer Motorrad-Legende. GeraMond Verlag, München 2011, ISBN 978-3-86245-606-2, S. 168.
  • Andreas Schlüter: Yamaha – Die XT-Einzylinder, Motorräder die Geschichte machten. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01498-X, S. 120.
  • Hans J. Schneider u. a.: Faszination BMW GS: Reisen rund um die Welt, technisches Konzept, Gelände- und Rallyesport. Verlag Schneider Textsystem, Weilerswist 1992, ISBN 3-927710-04-0, S. 136.
  • Wolfgang Zeyen, Jan Leek: BMW GS – Die Geländesport-Legend. Motorbuch Verlag, 2002, ISBN 3-86245-606-4, S. 168.
  • Jan Leek: BMW GS – Geländemotorräder seit 1980. Eine Dokumentation. Schrader Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-87234-X, S. 96.

Weblinks

Commons: Dual purpose motorcycles – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Peter Mayer: Die Allround-Motorräder auf Reise, Landstrasse und Offroad. In: Motorrad. Nr. 12, 2012 (motorradonline.de).
  2. Michael Kutschke: Grossenduros. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Töff. 3. September 2010, archiviert vom Original am 17. Dezember 2013; abgerufen am 3. September 2013.
  3. Ich bin zwei Motorräder. In: Spiegel Online. 17. Januar 2004, abgerufen am 22. Mai 2020.
  4. Guido Kupper: Mission Impossible. In: MO–Das Motorradmagazin. Nr. 4, 2014, ISSN 0723-2616, S. 58.
  5. Jochen Vorfelder: Derber Sound, Dicker. In: Spiegel Online. 15. Dezember 2014, abgerufen am 22. Mai 2020.
  6. Christopher Driesen: Die Bügel-Eisen. In: Tourenfahrer. Nr. 10, 2010, ISSN 0933-4440, S. 25.
  7. Thomas Flehmer: BMW R 1200 GS führt auch 2014 Feld an. In: autogazette.de. 18. Dezember 2013, abgerufen am 22. Mai 2020.
  8. Thomas Schmieder: Mash Adventure 400 R im Test. In: Motorrad. Ausgabe 20/2015. 17. September 2015.
  9. Ben Purvis: SWM Superdual adventure single. In: Motorrad International. 2016. (englisch)
  10. Dennis Chung: 2015 EICMA: Benelli TRK 502. In: Motorcycle.com, 19. November 2015. (englisch).
  11. Peter Schönlaub: Abenteuer in der Mitte. In: Motorrad Magazin. 8. November 2018.
  12. Jochen Vorfelder: Der Thronfolger. In: Spiegel Online. 17. September 2018, abgerufen am 22. Mai 2020.
  13. Downsizing bei KTM: 1050 Adventure vorgestellt. In: Alpentourer. 5. November 2014.
  14. Walter Wille: Mannequin beim Schlammcatchen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. April 2016, abgerufen am 22. Mai 2020.
  15. Uli Baumann: Adventure-Bike für alle Lagen. In: Motorrad, Ausgabe 14/2010. 12. Oktober 2018, abgerufen am 20. Oktober 2018.
  16. Uli Baumann: Leichter, stärker, dynamischer, ab 11.350 Euro. In: Motorrad. 3. Februar 2020.
  17. Uli Baumann: Das ist die Milwaukee-Enduro. In: Motorrad. 6. November 2019.
  18. Uli Baumann: Reiseenduro mit 900er-Twin wird gebaut. In: Motorrad. 5. Dezember 2019.
  19. Uli Baumann, Dina Dervisevic: Neues Mittelklasse-Adventure Bike. In: Motorrad. 5. November 2019.
  20. In: Tourenfahrer. Ausgabe April 2012, S. 20. ISSN 0933-4440.
  21. Maik Schwarz: Reise und Enduro. In: MO – Motorrad Magazin. Ausgabe Juni 2013, S. 22.
  22. Ted Simon: Jupiters Fahrt − Mit dem Motorrad um die Welt. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2001.
  23. Oss Kröher: Das Morgenland ist weit. Die erste Motorradreise vom Rhein zum Ganges. Gollenstein, 2009, ISBN 978-3-492-40165-4, S. 672.
  24. Nachzulesen in ihrem Buch „Abgefahren“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  25. Ewan McGregor, Charley Boorman: Long Way Round, Der wilde Ritt um die Welt. Frederking & Thaler Verlag, 4. Auflage 2007, ISBN 978-3-492-40344-3.
  26. Maik Schwarz: GS. In: Motorrad Magazin MO. Nr. 05, 2013, ISSN 0723-2616, S. 22.
  27. Thomas Mendle: Fernwehmobile mit Gewichtsproblemen. In: Handelsblatt. 1. April 2002, abgerufen am 13. Mai 2013.
  28. Peter Mayer: Sieben Reiseenduros in Schweden. In: Motorrad, Ausgabe 14/2010. 24. Juni 2010, abgerufen am 22. Mai 2020.
  29. Jörg Lohse, Peter Mayer, Thomas Schmieder: Der Wolf hetzt die Meute. In: Motorrad BMW Spezial. Nr. 02, 2012, S. 28.
  30. Brazz: Motorrad News. Nr. 11, 2013, ISSN 2193-1631, S. 113.

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Honda Varadero 125 Modell 2007, Topcase ist Zusatzausstattung
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Suzuki DR 800S BIG, SR42b

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Cette BMW R80 G/S (G/S pour "Gelände/Strasse" en français : "tout-terrain/route") est le premier modèle sorti en 1980. Les rétroviseurs sont d'un modèle de 1985 (ceux de 1981 étaient tout en métal). Le blanc est la seule couleur proposée la première année de commercialisation, le bleu foncé viendra ensuite fin 81 avec une selle noire. La selle rouge n'existe que sur les modèles blancs, la décoration adhésive du réservoir est composée de deux tons de bleu, les modèles d'une autre couleur voient leur réservoir décoré en rouge et bleu.

Les options d'origine sur cette moto sont : Les protège-carters, béquille latérale (protège-carters obligatoires car elle se fixe dessus), la montre et le compte-tour. Il existait également en option un porte bagage simple, un porte bagage avec porte valise droit (Uniquement droit) et sa valise (unique) blanche ou noire. Les doubles valises sont sorties plus tard.

Les accessoires d'origine BMW pour 80 G/S sur cette moto sont : le sabot de béquille en aluminium, le sabot moteur en aluminium, les caoutchoucs anti-vibrations sur les cales pieds, le rigidificateur de fourche au niveau de la roue avant, le saute vent ainsi que les protèges-mains (Ici, ce sont des ACERBIS de 1985 mais ils sont très similaires à ceux fabriqués par BMW). La plupart de ces accessoires sont sortis vers 1985. La grille de phare est d'époque mais n'est pas d'origine BMW (BMW n'en a jamais fabriqué pour la G/S).
Honda XL 500 SA weiss.jpg
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Honda XL500 Modell 1980
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Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré - Die rechte Seitenansicht
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XT 500, Baujahr 1978
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Moto Morini Granpasso 1200 - EICMA 2007, Milan (Italy)
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BMW F 850 GS, Baujahr 2018 (2019-04-14).jpg
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BMW F 850 GS, Baujahr 2018
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KTM 640 LC4 Adventure (2003 model l., 1998 model r.) in the desert
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BMW R 1200 GS Adventure (K51) im Farbmuster racing blue metallic matt
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Dies ist eine Yamaha XTZ 750 Baujahr 1993 vom Typ 3LD mit einem Sebring Edelstahlauspuff. Das Bild wurde vom Besitzer selbst aufgenommen und zeigt seine XTZ 750 im Frühjahr 2005.
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Motorrad, Hersteller: BMW, Typ: R1250GS, Variante: HP, Manufacturer code: K50
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Suzuki V-Strom 1000 - HMT 2014
Ag ta (1789378125).jpg
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Jen krátké p?edstavení. Letos na ja?e (viz. star?í ?lánky) jsem se zamiloval do jednobuch?, tzv. funbik?. No a proto jsem nemohl odolat, kdy? se v inzerci objevila ona. Marzocchi, Brembo, Rotax a k tomu závodní kola z LC4? Musela být moje. Tak?e tak, kdybyste si n?kdo p?ál testnou horský kolo s

motorem, sta?í cinknout.
Paris - Salon de la moto 2011 - Honda - Crosstourer - 001.jpg
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Une Crosstourer au salon de la moto 2011.
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BMW R 100 GS PD
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BMW F 750 GS, Baujahr 2018, Farbe Austin Yellow metallic
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