Reformierte Kirche Stein AR

Reformierte Kirche Stein AR

Die reformierte Kirche Stein AR ist ein von den Teufener Baumeistern Jakob und Hans Ulrich Grubenmann 1749 errichtetes Kirchengebäude in Stein AR.

Baugeschichte

Der Kirchenbau wurde dank der Loslösung der Gemeinde Stein von Hundwil möglich. Beauftragt wurden die damals noch wenig bekannten Brüder Jakob und Johann Ulrich Grubenmann. Während es für Jakob Grubenmann bereits das fünfte Kirchenbauprojekt war, stellt dieser Kirchenbau für Johann Ulrich sein Erstlingswerk dar. Die Kirche wurde als 20 Meter lange und 14 Meter breite Saalkirche mit Polygonalchor geplant und ausgeführt. Die Dachkonstruktion in Brückenbauweise trägt das Flachtonnengewölbe der Kirche durch Hängesäulen. Diese Dachkonstruktion stellt einen wesentlichen Schritt in der Entwicklung der grubenmannschen Zimmermannskunst dar.

Ausstattung

Kanzel und Taufstein stammen von Gebhard Moosbrugger. Die Malereien im Jugendstil wurden 1903 ausgeführt. Die heutige Orgel nach Vorbildern von Franz Anton Kiene wurde 1985 durch Orgelbau Kuhn AG gefertigt.[1][2]

Literatur

  • Josef Killer: Die Werke der Baumeister Grubenmann. Diss., Zürich 1942. S. 96 ff.
  • Kunstführer durch die Schweiz – Band 1. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 2005, S. 196.

Weblinks

Commons: Reformierte Kirche Stein AR – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Porträt bei der Orgelbaufirma abgerufen am 14. Februar 2013.
  2. Hansjörg Gerig: Die Geschichte der Orgeln in der Kirche Stein AR. (PDF; 553 kB) In: Bulletin der St. Galler Orgelfreunde, N. 27, 1/2010.

Koordinaten: 47° 22′ 30,1″ N, 9° 20′ 38,3″ O; CH1903: 743886 / 248880

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Autor/Urheber: Roland Zumbuehl, Lizenz: CC BY 3.0
Kirche von Stein (AR) im Morgenlicht nach einer Vollmondnacht