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Wappen der kreisfreien Stadt Memmingen

Memmingen ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Sie ist das zentral gelegene Oberzentrum der Region Donau-Iller. Mit ihren ungefähr 42.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt im Regierungsbezirk Schwaben. Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Römerzeit. Die Altstadt gehört mit ihren vielen Plätzen, Bürger- und Patrizierhäusern, Palästen und der Stadtbefestigung zu einer der am besten erhaltenen Süddeutschlands. Memmingen ist durch die gute Verkehrsanbindung auf Straße, Schiene und in der Luft auch der Verkehrsknoten Oberschwabens, des Allgäus und Mittelschwabens.

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Artikel des Monats

 

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Das Memminger Kinderfest hat eine über 400-jährige Tradition. Es beteiligen sich jedes Jahr über 2000 Kinder der städtischen Grund- und Hauptschulen an dem Fest.

Der genaue Beginn des Kinderfestes liegt im Dunkeln. Vermutlich entwickelte es sich aus Frühlingswanderungen der Schulklassen und der Auszeichnung der besten Kinder. Erstmals wurde das Fest im Jahre 1571 erwähnt. Durch die Ordnung der Königin inn denn Meidlin Schuolen aus dem Jahr 1587 erhält man einen guten Überblick über den damaligen Ablauf des Festes, wie er fast unverändert noch gilt. Nach dem Frühlingsexamen gingen die Mädchen zweimal zur Kirche (morgens und mittags). Danach aßen sie gemeinsam in der Wohnung des Schulmeisters, das Essen mussten sie mitbringen. Die besten Schülerinnen wurden belohnt, zu Königinnen gekrönt und festlich gekleidet. Die Eltern der Königinnen luden nach dem Reigentanzen am Nachmittag die Schulmeister mit Frauen und die Königführerinnen zum Essen ein. Einige Tage später fand ein Spaziergang statt. 1789 fand letztmals die Krönung statt, nachdem es viele Missbräuche gegeben hatte.

Auch nach der Mediatisierung 1802 wurde das Kinderfest in unveränderter Form durchgeführt. Nach dem gemeinsamen Singen von Liedern auf dem Marktplatz zwischen den Festgottesdiensten zogen die Schulkinder mit Musik vom Schulhof bzw. Hallhof zum Reichshain, wo verschiedene Spiele stattfanden. Im Zweiten Weltkrieg fiel das Kinderfest aus.

Ab 1946 wurde es auf Initiative des Stadtrats Ernst-Wilhelm Hermann und einiger Lehrer wieder abgehalten, ab 1949 wieder jedes Jahr. Seit 1950 wird das zur Tradition gewordene Kinderfestlied von Ernst-Wilhelm Hermann gesungen. Das zweite Kinderfestlied Reigen auf dem grünen Rasen, komponiert von Adalbert Meier, getextet von Sepp Skalitzky, wurde 1969 erstmals vorgetragen. 1975 wurde der Liederkanon mit dem Weckruf (Text und Melodie von Adalbert Meier) ergänzt.

Seit 1955 wird das Kinderfest zusammen mit dem Fischertag im Juli abgehalten. Den Fortbestand des Kinderfestes sicherte auch Herbert Müller, der damalige Vorsitzende des Kinderfestausschusses.

Heute steht die Belobigung der Kinder für das (hoffentlich) erfolgreiche Schuljahr im Vordergrund.

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Wappen von Amendingen
Wappen von Eisenburg
Amendingen| Buxach | Hart | Dickenreishausen | Eisenburg | Steinheim | Volkratshofen | Ferthofen

 

Bild des Monats


 

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Fischertag in Memmingen.

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Fischertag im bayerischen Memmingen
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Das Memminger Kinderfest, Mädchen mit dem traditionellen Blumenkranz im Haar am Marktplatz
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